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  1. 1935-03-01 · Heft 3 (März 1935) · p. Seite 151 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A.T.

    Der Entwicklungsweg der Arbeitergenossenschaften« Das große Werk des Genossenschaftswesens, das sicherlich als das hervorstechendste Merkmal der jüdischen Arbeiterbewegsung in Palästina bezeichnet werden kann, hat in den letzten Jahren mannigfache Änderungen durchgemacht, die seine innere Struktur bedeutend beeinflußt haben. … Die nunmehr angestrebte Zusammenfassung dieser Verbände in eine oberste Körperschaft wird die Realisierung der Idee einer genossenschaftiiehen Arbeiterrepu'blik in Palästina bedeuten. Zahlenmäßig sieht der Stand dieser neuen Zweige des palästinensischen Arbeitergenossenschaftswesens im gegenwärtigen Augenblick folgendermaßen aus:

  2. 1936-06-01 · Heft 6 (Juni 1936) · p. Seite 311 · Arbeiterbewegung Von Dr. A. T.

    Wenn nunmehr der Versuch gemacht werde, Ideologie und Wirtschaftsform zu koppeln, bis in das innerste Leben des Einzelnen uniformierend einzudringen und neue Dogmen aufzustellen, so widerspreche dies den Grundsätzen, für die die jüdische Arbeiterbewegung in Palästina seit jeher gekämpft habe. Dies umsomehr, als es sich hier in den meisten Fällen um die Jugend, sowohl in Palästina selbst, als auch im Auslande handle, der gegenüber noch mehr Vorsicht geboten sei.

  3. 1897-07-23 · 8 (23.7.1897) · p. 7 · [Ohne Titel] / Silberstein, Emil

    Die Lage der galizischen Talesweber ist eine furchtbare. 2. Die Verpflanzung der Talesweber nach Palästina ist leicht durchzuführen. 3. Die Weberei in Palästina hat eine große Zukunft. 4. Ein Capital von 20.000 fl. reicht hin, um 30—40 Familien, respective 30—40 Weber zu einem selbstständigen Betriebe zu verhelfen. … Der letztere Kampf hat bis heute schon schwere Tausende verschlungen, außerdem soll es einmal auch schon zu Prügeleien gekommen sein. Ja, es ist ein Kampf um's Dasein. In Palästina existirt bekanntlich kein Schulzwang. Das kommt den Rabbinern, welche geschworene Feinde jeder Bildung sind, sehr zu statten.

  4. 1898-12-16 · 50 (16.12.1898) · p. 8 · Wien

    December wurde am hiesigen Platze die von den Colonisationsvereinen „Esra" veranstaltete Palästina-Ausstellung vor einem zahlreichen, geladenen, auserlesenen Publicum durch einen feierlichen Act eröffnet. Herr Rechtsanwalt Plotke wies in seiner Eröffnungsansprache auf die hohe Bedeutung dieser Ausstellung hin, welche den Juden die Resultate der noch jungen jüdischen Colonien in Palästina vor Augen führen soll. … Weise gefördert haben, wovon die hier ausgestellten Erzeugnisse der jüdischen Ackerbauer und Handwerker in Palästina ein so beredtes Zeugnis ablegen! — Der Redner schloss seine officielle Eröffnungsrede mit einem dreifachen Hoch auf Se.

  5. 1912-05-01 · Heft 5 (Mai 1912) · p. Seite 80 · Die jüdische Bevölkerung Jerusalems

    80 — Palästina Die jüdische Bevölkerung Jerusalems, Im jüngsten Heft der hebräischen Monatsschrift „Haschiloah" veröffentlicht Josua Barsilai (Eisenstadt) aus Jerusalem interessante Ziffern über die Zahl der jüdischen Bevölkerung Jerusalems, die Seelenzahl der einzelnen Kolelim (Chalukah- Landsmannschaften), den Jahresbetrag der Chalukah, der auf die Angehörigen der einzelnen Kolelim entfällt, die sonstigen Erwerbsquellen der Jerusalemer jüdischer Bevölkerung ausser der Chaluk a h usw. … Einkünfte aus Kapital- und Grundbesitz ausserhalb Palästinas. 2. Einkünfte aus Kapital- und Grundbesitz in Palästina. 3. Handel, Gewerbe und Handwerk. 4. Unterstützung durch Verwandte ausserhalb Palästinas. 5. Gelegentliche Unterstützungen.

  6. 1920-09-01 · Heft 9 (September 1920) · p. 275 · [Ohne Titel] / Verax

    Ist das nicht das Vorspiel zu dem Schicksal, welches das Bollwerk im Orient erwartet, das die Inden in Palästina für die englische Politik errichten sollen? — Mit dem Bankrott in Polen ist die ganze Osteuropa-Politik und zugleich die ganze osteuropäische Judenpolitik Englands zusammengebrochen. … Fortab hat es keinen Sinn, daß es in den neugebildeten Staaten jüdische nationale Minoritäten gebe, die unterm Schutz des Völkerbundes, d. h.- Englands, stehen und seinen kommerziellen und wirtschaftlichen Interessen dienen, als kleine Bollwerke in jedem einzelnen Staat, die wie im Halbkreis das große Bollwerk Palästina umgeben. Die Ausbeutung des jüdischen Nationalismus iw Golus zu englischen Zwecken wird sich fortab nicht gut durchführen lassen.

  7. 1929-11-01 · Heft 11-12 (November 1929) · p. 542 · Unsere Autoren : Norman Bentwich ; Heinrich York-Steiner ; Wilhelm Hanauer ; J. Opatoschu ; Micha Josef Berdyczewski ; E

    Seit 1908 war er als Jurist tälig und ist jetzt Generalstaatsanwalt in Palästina. (In letzter Zeit wurde er seitens der Araber als Jude in dieser Stellung stark bekämpft.) Er ist Autor verschiedener Bücher, darunter: The Law of Private Property in War, Philo- Judaeus, Joscphus and Hellenism. … J}R ERNST MÜLLER, geb. 1880 zu Mißlitz (Südmähren), legte seine akademischen Studien an der Wiener Universität ab (Philosophie, mathematische Fächer), betätigte sich in der Frühzeit in der zionistischen Bewegung und später auf jüdisch-kulturellem, später noch auf verschiedenen philosophischanthroposoplüschen Gebieten; lebte 1907 bis 1909 als Lehrer in Palästina und ist seit 1911 an der Bibliothek der Wiener Israelitischen Kullusgemeinde tätig. Er übersetzte aus dem Hebräischen die Geschichte BiaÜks (1.

  8. 1934-01-01 · Heft 1 (Januar 1934) · p. Seite 21 · Wirtschaft. Von ad. bm.

    barländern illegal nach Palästina kamen. Doch die damit verbundenen Fragen sind politischer Natur und sollen hier nicht erörtert werden. Jedenfalls haben die arabischen Demonstrationen und die darauf erfolgtej drohende Geste der Administration gegen die illegale Einwanderung einem kleinen Rückschlag in den Bodenpreisen und Mieten verursacht, ein Beweis dafür, daß die richtige Empfindung für die Gefaihrenmomente in der Konjunktur vorhanden sind und sicher aber ein Mahnzeichen dafür, daß ein Rückgang der Einwanderung sehr stark auf die Konjunktur einwirken würde. … Wenn dies bisher noch nicht in Erscheinung trat, so ist das dem wichtigen Umstand zuzuschreiben, daß dem wirtschaftlichen Handeln vieler Juden in Palästina starke außerökonomische Antriebe zugrunde liegen. Nach allem, was der Jude in vielen Ländern nicht riur durch den politischen Antisemitismus, sondern auch infolge der Wirtschaftskrise, der Entwertungen aller ökonomischen Werte, auch der Währungen der größten Staaten, mitgemacht hat, ist er abgestumpft gegen Verluste und nur von dem glühenden Wunsche beseelt, im Heimatland endgiltig Ruhe zu finden, sich dort um jeden Preis ein Heim zu sichern.

  9. 1935-03-01 · Heft 3 (März 1935) · p. Seite 146 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A.T.

    Doch verblassen jene Ereignisse in einem starken Maße, wenn man sie mit den stürmischen Kämpfen vergleicht, die sich gegenwärtig innerhalb der Masse der um. die Histadruth organisierten Arbeiterschaft abspielen und für die Zukunft der jüdischen Arbeiterbewegung in Palästina in mancher Beziehung entscheidend werden können. Die Vorgeschichte dieser Kämpfe mag in großen Zügen als bekannt vorausgesetzt werden. Wir haben in unserer letzten Rundschau auf die bis zur llnerträgJichkeit zugespitzten Gegensätze zwischen der Mitgliedschaft der Histadruth und zwischen den Revisionisten, insbesondere der zahlenmäßig nicht besonders bedeutenden revisionistischen Arbeiterschaft und auf die sich daraus ergebende Gefahr eines Bürgerkrieges in Palästina hingewiesen. Es mehrten sich erschreckend Fälle von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Lagern, in gewissen Fällen schien es sogar, als ob die sonst strenge Disziplin innerhalb der Histadruth gelockert wäre und die an die Arbeiterschaft gerichteten Aufforderungen, sich nicht zu Gewalttätigkeiten provozieren zu lassen, nicht mehr das gehörige Verständnis zu finden vermochten.

  10. 1900-03-16 · 11 (16.3.1900) · p. 7 · [Ohne Titel] / Rosenberger, Erwin

    Jahrhunderts der bedeutende Arzt und Begründer der Associations-Psychologie Hartley die Rückkehr der Judenheit nach Palästina als eine in ihrem nationalen Charakter wohlbegründete Nothwendigkeit erkannt hatte. Der Arzt David Hartley hat sich in der Geschichte der Philosophie hauptsächlich durch sein im Jahre 1749 erschienenes zweibändiges Werk: „Observations on Man, his frame, his duty, his expectations" ein Ruhmesblatt gesichert. … Besonders interessant ist in dieser Beziehung der von ihm im genannten Werke *) aufgestellte Lehrsatz: „Es ist wahrscheinlich, dass die Juden in Palästina werden wieder eingeführt werden." Die Beweise, welche der Philosoph für seine Behauptung anführt, sind theilweise der Heiligen Schrift entlehnt, die ich als jedem Juden bekannt voraussetzen und *) Vgl.

  11. 1903-09-04 · 36 (4.9.1903) · p. 1 · Eine Mitteilung der "Times"

    Das grosse Aktions-Comitee hat einstimmig be-1 schlössen, denZionisten^ welche Aktionäre der Jüdischen Kolonial-Bank sind^ zu empfehlen, die Dividende^ welche diese Bank auszuzahlen beschlossen hat, dem Aktions- Komitee zu dem Zwecke zur Verfügung zu stellen, um die Kosten der El-Arisch-Expedition. sowie etwaiger weiterer Expeditionen nach Palästina, dann die Kosten der Palästina-Kommission zu decken. Dr. Herzl, Dr. Kahn, Leon Z o 1 o t k o f f, J. de Haas, Dr. Bodenhcimer, J.

  12. 1914-07-24 · 30 (24.7.1914) · p. 778 · Statistische Tabelle der vom 1. Januar bis 30. Juni 1914 eingegangenen Nationalfondsspenden

    778 LT Nr. 30 DIE3$K Der .Jüdische Kalionalfcnds ist daxu bestimmt, in Palästina Grvnd und Beden als vnrtrövßerliehes Eigentum des jüdischen Volkes xu ericerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von über 4 Millionen Mark erreicht. … 810 ' i 421.62; 1877.18 617 83 81 67 j 259 59; l 16.20 6.531 — Gesamtbetrag] 166 958 41 5 89 291.65 | 8 166.73 ] 9 591.41 j 79 822.10 j 53 843.80 j 20 756.82 3 535.- 1 46 762.18 10 776.81144 345.57 | 66 39 *' Postwertzeichen-Erlös. **) Materialien-Erlös. ***) Hiervon entfallen auf Palästina M. 4 09104. Die Eingänge für den Genossenschaftsfonds vom 1. Januar bis 30.Juni 1914 betragen M. 6 760.72.

  13. 1920-06-01 · Heft 6 (Juni 1920) · p. 203 · [Ohne Titel] / Verax

    „Im Falle Jabotinsky mußte eine Strafe beibehalten werden, da die gegenwärtige Lage in Palästina andauernd kritisch ist, und daher vorläufig ein Exempel statuiert werden mußte", fügt Reuter (5. Mai) hinzu. Die Araber werden sich's merken, sie werden es fortab vorziehen, die. von „Haaretz" so drastisch geschilderte Politik der kleinen Nadelstiche zu treiben, die viel wirksamer und ungefährlicher ist als der Pogrom, und mit der man den Juden das Leben und die Arbeit im Lande unmöglich machen wird. … Die großen zionistischen SLaatsmänner in Berlin und London haben es leicht, Festversammlungen zu veranstalten, bei reichbesetzteu Gastmählern in angenehmer Weinlaune hochbegeisterte Tischreden steigen zu lassen: sie sind, fern vom Schuß,, sie werden auch weiter ihre Zungen und Federn in den Dienst der Sache stellen. Aber die Juden in Palästina fühlen etwas Unheimliches und Drohendes herannahen, sie fühlen, daß der Pogrom von Pessach erst der Anfang ist. Aus allen ihren Äußerungen spricht

  14. 1920-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1920) · p. 240 · [Ohne Titel] / Verax

    Ganz wie ehemals an den seligen „Charter", auch an ihn glaubte die ganze große Zionistengememde jahrelang, wiederholte das Wort mit heiligen Schauern, ohne daß jemand genau wußte, was es bedeutete... Aber, wie gesagt, in Palästina war die Freude stark gedämpft. Die Juden: In dem Leitartikel des Jerusalemer „Haaretz" vom 4. Mai lesen wir folgendes: „Am 24. April wurden durch die Friedenskonferenz in San Remo die Rechte des jüdischen Volkes auf Palästina anerkannt. Die Balfoursche Deklaration wurde in den Friedenstraktat ausgenommen. Es war also rem eitler Traum gewesen.

  15. 1920-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1920) · p. 242 · [Ohne Titel] / Verax

    Wir verlieren nichts und die Juden gewinnen nichts., Die Worte: „die Regierung Seiner britischen Majestät wird mit Wohlwollen die Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina betrachten", sind ja geknüpft an die Bedingung, daß „dadurch die religiösen und politischen Rechte der anderen Landesbewohner nicht angetastet werden. … Wir haben einen hoher: englischen Würdenträger gefragt, was das Wort bedeutet; er antwortete: „Ich weiß es nicht; vielleicht weiß es der liebe Gott." ,,Die Juden glauben," fährt das Blatt fort, .,.daß England ihnen Palästina gegeben habe, und sie hier regieren werden.- Was aber bedeuten dann die Worte, daß England die Macht behält und nicht erlauben wird, daß die Mehrheit von der Minderheit beherrscht werde?

  16. 1927-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 59 · Rundschau. Wirtschaft. / Dr. Kurt Grunwald (Tel-Awiw).

    Die Folge sind Kreditzusammenbruch und weiters Zahlungseinstellungen und Bankerotte. Die Kreditkrise in Palästina, die durch äußere Ursachen politischer und wirtschaftlicher Natur ausgelöst war, war im eigentlichen begründet durch eine Gründungskrise, das heißt daß die Spekulation eine Reihe von Unternehmungen gegründet hatte, die auf falschen Voraussetzungen basiert oder ungenügend finanziert waren, begründet ferner in einer Warenhandelskrise, wenn wir den Bodenhandel hier besonders ins Auge fassen, und endlich in einer Kapitalskrise, wenn man an die zahlreichen Unternehmungsanlagen denkt, zu deren Ausführung das in der Wirtschaft kursierende Kapital nicht ausreichte. … Wohl mag man hinweisen auf die schädlichen Wirkungen; was aber nicht zu bestreiten ist, ist das, was bei dieser sogenannten Liquidierung übrigbleibt. Es besteht heute eine Industrie in Palästina, wie in keinem der Nachbarländer. Nicht die" Großindustrie, von der man immer hört. Diese' ist nicht das Ausschlaggebende.

  17. 1927-11-01 · Heft 11 (November 1927) · p. 682 · Gustav Böhm

    Mittlerweile ist Böhm von seinen Streit - zügen durch die mittleren Zonen Europas abgekommen und unter südlichen Himmeln in Italien und Palästina gewandert. Unsere Bilder zeigen das Ergebnis dieses Ortswechsels, der eine Wendung und ein Reifen des Malerwerkes bedeutet. … Und wird dann, in Stunden der Entspannung, wann dem Auge saubere, angenehme Farbenordnungen willkommen sind, sein Vergnügen daran linden. EMEK JESREEL : sechs farbige Lithographien aus Palästina von Grete Wolf-Krakauer in Kartonmappe zum Preise von S 35'— (Mk. 2V-) maschinsigniert und S 40' — (Mark 24'—) handsigniert; zu beziehen von der Künstlerin durch die Verwaltung der Menorah, Wien, I., Zelinkagasse 13.

  18. 1931-01-01 · 1 (1.1.1931) · p. Seite 9 · Niederlassungsmöglichkeit für einen jüdischen Arzt

    Arbeitsgemeinschaft der Iewish Agency, Ortsausschuss München. Über das Aufbauwerk in Palästina, besonders über das Verhältnis der deutschen Nicht-Zionisten zur Frage des jüdischen Palästina ist in der letzten Zeit wiederholt an leitender Stelle dieser Blätter (in Nummer 6 und Nummer 22) ausführlich berichtet worden.

  19. 1931-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1931) · p. 2 · Unsere Autoren : Karl Fees ; Kurt Zielenziger ; Eleasar Lubrany ; N. Brind ; Kurt Sonnemann

    Ig LEASAR LUBRANY, 1898 in Rußland geboren, verbrachte die Kindheit in Palästina, wo er das Gymnasium in Tel Aviv und Jerusalem besuchte. War während des Krieges Arbeiter und Schomer. Nach <dem Kriege studierte er an den Universitäten von Wien und Berlin. Sein Gebiet ist: Theater und Literatur. 1915 veröffentlichte er seine erste literarische Arbeit in Hebräisch, 1923 begann er auch deutsch zu schreiben. 1928 erschien sein erstes größeres Werk, ein Novellenband („Schalhavoth" im Verlag „Tarbuth", Jerusalem). L. ist ein in Palästina bekannter Theater- und Kunstkritiker und schafft seit mehreren Jahren sowohl in hebräischer als auch in deutscher Sprache.

  20. 1934-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1934) · p. Seite 273 · Wirtschaft. Von a. b.

    als Rechnungsbasis nimmt. Für Palästina kommen nur die Preise bis an Bord in Betracht. Immerhin war der Verdienst ein guter, denn wenn man roh gerechnet, nach den vorliegenden Nachrichten annimmt, daß von Juden 23/4 Millionen Kisten versendet und durchschnittlich 2 Shilling per Kiste „am Baum" verdient worden wären, so ergäbe das einen Gewinn von über ein Viertel Million Pfund, wozu noch die Verdienste für Packung, Transport usw. kommem Es ist also eine gute Marge vorhanden. … Allerdings setzt sich dieser Import aus zahllosen Positionen zusammen. Der Bedarf in vielen Artikeln ist in Palästina viel zu klein, um einen Betrieb zu alimentieren, bei anderen z. B. verschiedenen Webwaren, ist einle Konkurrenz mit europäischen und japanischen Riesenbetrieben, die auch spezialisiert sind, ausgeschlossen.