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  1. 1923-01-01 · Heft 5 · p. Seite 16 · Der Aufbau des jüdischen Palästina

    Und während die Araber viele Länder haben — unter ihnen auch Palästina — welchen ihre Gefühle gelten, findet das jüdische Nationalgefühl als solches seinen stärksten Ausdruck in Palästina und nur in Palästina. … Diese Kolonie ist besonders bedeutungsvoll, weil es die erste britisch-jüdische Kolonie in Palästina ist. England — Palästina — das jüdische Volk, welche Namen sind das! Welche Erinnerungen wecken sie! Welchen Platz nehmen sie in der Geschichte, in dem Bewußtsein der Menschheit ein!

  2. 1929-12-01 · Heft 5 (Dezember 1929) · p. 495 · Juden und Araber in Palästina

    Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina zwischen ihnen und den arabischen Fellachen auf. Gewiß wurden in dieser Kwuzah, bei jener Gdud hier und da arabische Freundschaften geschlossen. … Der Eingeborene wurde zum Nativ in der Mentalität derer, die doch aus ihrem Programm heraus in Palästina Natives werden sollten, er wurde zum Nativ in der abscheulichen, verächtlichen Bedeutung, die der Kolonialfreibeuter dem Worte gab, und aus einer — leider verständlichen — Blickbeschränktheit erwuchs das größte Übel, das alle Anstrengungen zunichte machen muß: der Chauvinismus, die Herrengeste einer Gruppe, von der sich nicht einmal die Arbeiterparteien immer freihalten konnten."

  3. 1938-01-01 · Heft 3 · p. Seite 173 · Über Siedlungstypen in Palästina in talmudischer Zeit

    S. Krauss: Über Siedlungstypen in Palästina in talmudischer Zeit 173 Über Siedlungstypen in Palästina in talmudischer Zeit. Von SamuelKrauss. I. Die Definition des Wortes כרך. … Romanof f schickt seinem ״Onomasticon66 ein Kapitel ״Types of Settlements66 voraus (S. 8 ff.), in welchem er ungefahr folgendes ausführt: Nach Kr. ist כרך hauptsächlich gekennzeichnet durch seine Stärke; es war nämlich eine Siedelung, die mit starken Mauern umwallt war. In Palästina zumal lagen die mit diesem Namen gekennzeichneten Orte auf hohen Bergen oder Hügeln und auf einsamen Felskuppen. Infolgedessen kann man sich dieselben nicht als große Städte vorstellen, lagen sie doch nicht im Tal oder auf freiem Felde, wo sie sich hätten ausbreiten können.

  4. 1910-10-07 · 40 (7.10.1910) · page 21

    Elias Auerbach: Entwicklungsmöglichkeiten der jüdischen Bevölkerung in Palästina Regierungsbeumdster Baenvald: Bauprobiene in Palästina Dr. Simon Bentfeld: Die religiösen Richtungen in Palästina Dr. … Ussisehkin : Palästina und andere Länder Prof Dr. O. Wart) uro: Kulturpflanzen in Palästina L. WavzawsM: Verlagswesen und Presse in Palästina.

  5. 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite IX

    Norbert Hofmann, Weltwahlliste Revisionisten H. Hoobenman, England (Progressive) Dov Hos, Palästina (Achduth Haawodah) Hillel Huberband, Polen (Misrachi) I. Idelson, Mitglied des A. C. (Palästina, Poale Zion) Josef Israel, Bulgarien (Revisionist) David Ismojik, Palästina (Bürgerlich-national) Meir Jaari, Palästina (Achduth Haawodah) Samuel Jabneeli, Palästina (Achduth Haawodah) Wladimir Jabotinsky, Palästina (Revisionist) Dr. … Kasle, Amerika (Einheitsliste) Dr. Abraham Katznelson, Mitglied des A. C. (Palästina, Hitachduth) Berl Kaznelson, Litauen (Poale Zion) Rachel Kaznelson, Palästina (Achduth Haawodah) -Col. F. H. Kisch, Mitglied des A.

  6. 1910-10-17 · 41-42 (17.10.1910) · page 130

    Aharoni, Jerusalem: Zwei Forschungsreisen in Nordsyrien............... 1027—1031 Kulturarbeit Israel Abrahams, Cambridge: Eine Universität für Jerusalem.............. 1031 Professor Boris Schatz, Jerusalem: DerBezalel 1033—1036 Dr. Hans Mühsam, Berlin: Das hygienische Institut in Palästina............. 1036 Dr. Aron Sandler, Breslau: Die Gesundheitsverhältnisse Palästinas........... 1038—1045 Dr. Hillel Joffe, Sichron Jakob: Ärztliche Aufgaben in Palästina . ........... 1045 Regierungsbaumeister Alex Baerwatd, Berlin: Bauliche Probleme in Palästina....... 1046 -1049 Dr. Jakob Thon, Jaffa: Das jüdische Schulwesen in Palästina......•...... 1050—1055 Das Hebräische Gymnasium in Jaffa . 1055—1057 Dr. Schlesinger, Jaffa: Die Tachkemonischule in Jaffa.................. 1057—1059 Dr././.

  7. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 149

    Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden. … Kreishauptmann Buck (Dresden) setzte die Motive auseinander, die ihn zu der Pro-Palästina-Bewegung geführt haben. Ihm sei als Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit bekannt, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschaffen werde.

  8. 1930-02-21 · Heft 15 (21.2.1930) · page 1

    ״Schlechtes Wort aber sollte gutem Werke nicht schaden“, sagt Herr Wassermann weiter, und er erklärt dann, was er für gutes Werk hält und was abgelehnt werden müsse. Wir halten Wassermanns Feststellung, Palästina könne nur für die in Palästina wohnenden Juden ein Nationales Ffeiin sein, für eine Verkennung des wahren Sinnes dieses im Völkerrecht neuen Wortes. … Herr Wassermann lehnt Palästina nicht nur als das Kulturzentrum für die jüdische Welt ab, sondern glaubt auch, es bestehe eine Möglichkeit der Pflege jüdischer Kulturgüter jm Galuth in flqtf .form, 415״ fl»; f fl§f||| und fruchtbaren Entwicklung im Galuth, so würde« sich alle Anstrengungen für ein jüdisches Palästina erübrigen.

  9. 1934-04-17 · Heft 357 (17.4.1934) · page 3

    Bisher war der Modus ein solcher, daß die Summe Beschränkung der Zahl der Aerzte in Palästina? Aus Jerusalem: Wie die J. T. A. erfährt, hat die Palästina-Regierung neue Vorschriften über die Zulassung zur ärztlichen Praxis in Palästina ausgearbeitet, die dahin gehen, daß in Zukunft nur noch palästinensischen Bürgern die Erlaubnis zur Ausübung der ärztlichen Praxis erteilt werden soll. … Daß die Regierung sich mit der Frage des Aerzte- Ueberflusses in Palästina befasse und einschränkende Maßnahmen auf diesem Gebiete plane, war der J. T. A. schon im Dezember v. J. vom stellvertretenden Leiter des Gesundheitsdepartements der Palästina-Regierung, Hark n e s s, mitgeteilt worden.

  10. 1916-11-27 · 12. Kriegsheft (27.11.1916) · p. [Seite]

    Enttäuscht sind alle, die von Palästina die an ihnen zu vollbringende jüdische Leistung erwarten. Nur; dem gebenden Zionisten wird es zum jüdischen Lande. (Einige deutsche Juden in Palästina sind d e u t s c h e; Juden geblieben und ihre Enttäuschung bildet das Entzücken sogar mancher Bundesbrüder.) Nicht Palästina und der Anfang der jüdischen Gemeinschaft — der eigene Zionismus und der Glaube an die persönliche Notwendigkeit des künftigen Judentums enttäuschen.

  11. 1933-12-19 · Heft 101 (19.12.1933) · p. Seite 993

    Nur in Palästina kann ein freies jüdisches. Leben entstehen, nur dort kann sich Religion und Leben innig verbinden. Das Werk in Palästina hält sich heute auch ohne unsere Hilfe, aber von uns hängt das Tempo seiner Ent- Wicklung ab. … Palästlna gibt es ein Judentum ohne Entschuldigungen. Für manchen ist cs bequemer, auch Palästina in die ihm vertrauten Vorstellungen einzuordnen und das Unberechenbare beiseite zu schieben, das Palästina in sich birgt.

  12. 1933-05-12 · Heft 19 (12.5.1933) · page 6

    In den letzten Wochen werde ich und, wie eine Umfrage ergab, auch jeder andere, der im Gerüche steht, etwas von den Verhältnissen in Palästina zu wissen, geradezu überlaufen von Menschen, die Auskunft, Rat und Hilfe für die Ausführung ihrer Absicht suchen, nach Palästina auszuwandern Es sind fast ausschließlich junge Menschen, zum großen Teil Akademiker, die an der Ausstellt verzweifeln, lüer Arbeit und Verdienstmöglichkeiten zu finden, und die günstigsten Vorbedingungen dafür in Palästina vermuten. … Sicher ist es nicht leicht, geeignete Menschen zu finden; sie müssen Zeit urid Geduld haben, mit jedem Interessenten eingehend zu sprechen, müssen gleich weit davon entfernt sein, jeden nach Palästina locken und jeden von Palästina abschrecken zu wollen, vor allem aber sollten es womöglich Menschen sein, die Palästina aus eigener Anschauung kennen (natürlich nicht von einem dreitägigen Trip mit einer Reisegesellschaft).

  13. 1931-10-16 · 42 (16.10.1931) · p. Seite 576

    Denn hier fügt sich der Jude nicht einer fremden Zivilisation ein, hier schafft er selbst Zivilisation. Darum beschäftigen sich mit diesem kleinen Palästina der Völkerbund und die Nationen der Welt, darum wurde über Palästina eine größere Fläche Papier beschrieben, als das Land groß ist. Aber gibt Palästina mit seinen 170 000 Juden eine Antwort auf die materielle und seelische Not der jüdischen Jugend? Das heutige Palästina kann eine solche Antwort noch nicht geben, aber die Antwort wird gegeben, indem weiter gebaut wird.

  14. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 148

    Die Verehrung der Judenhcit für Albert Einstein kommt in einem Aufruf führender jüdischer Persönlichkeiten Deutschlands aus allen Lagern zur Begründung eines Einstein-Waldes in Palästina zum Ausdruck, der in die Worte ausklingt: „Ein Einstein-Wald in Palästina soll als lebendiges Denkmal für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung künden, aber auch Zeugnis jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur sein. … Aber es hat ihn gefreut, daß wir beschlossen haben, ihm als Ehrengabe einen Einstein-Wald in Palästina zu pflanzen. Wir hoffen, daß alle Zionisten freudig die Gelegenheit ergreifen werden, Bäume für den Einstein- Wald zu stiften und so den Namen Einsteins für alle Zeiten mit einem der Kultur wiedergewonnenen Stück Boden in Erez Israel zu verbinden.“ Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung fand am 27.

  15. 1906-05-04 · Heft 18 (4.5.1906) · page 17

    Sämtliche Diskussionsredner stimmen darin überein, dass man der Palästina-Koni tnlsslott die vom Kongress bewilligten müsse, dass jedoch die Gründung eines nicht Wünschenswert sei. Dr. V i c t ״ r eine lediglich linanztcchtiisclie. ist «egen Palästina-Schekels. … H alp cm entschieden für die Einführung eines obligatorischen P a 1 ä s t i n a - S c h e k e I s ein. Dio Palästina-Kommission müsse sofort in die Lage versetzt werden, eine Intensivere Arbeit in Palästina zu beginnen, namcmlich auch mit Rücksicht auf den wirtschaftlichen Wettbewerb seitens der Mächte in Palästina.

  16. 1929-07-12 · 28 (12.7.1929) · p. [Seite]

    Warburg, Alfred Lisser, Kurt Blumenfeld und Colonel Kisch l,i lue und dann einmütig und mit starker innerer Anteilnahme die 1k lilüsse faßte, die ein Bekenntnis zur jüdischen Heimstätte auf dl Qrundlage des Palästina-Mandates enthalten sowie Beschlüsse « n Einberufung einer Palästina-Konferenz aller deutschen .luden m einen Aufruf an die deutsche Judenhelt, an der Schaffuni; der |0 chen nationalen Heimstätte In Palästina mitzuarbeiten. … einträchtigen könnte." In Uebereinstlmmung mit Artikel 4 des Palästina-Mandates hat die als offizielle jüdische Vertretung für Palästina (Jewish Agency) anerkannte Zionistische Organisation die Judenhelten der W elt zum Eintritt in die Jewish Agency aufgefordert.

  17. 1909-12-31 · 53 (31.12.1909) · page 2

    Ich verlange ferner, der Nationalfonds soll weiter Boden in Palästina erwerben, ihn parzellieren und jüdischen Arbeitern in Erbpacht geben. Der J. C. T. soll sein ganzes Kapital nach Palästina überführen. … Wir haben uns die größte Mühe gegeben, die Bureaus zu vereinigen, aber die Herren in Palästina wollten esnicht. Es war nicht möglich. Herr Dr. Kohan-Bernstein meinte, in Palästina müsse eine Landesorganisation geschaffen werden.

  18. 1910-10-17 · 41-42 (17.10.1910) · page 103

    Zur Durchführung der Reformbeschlüsse der Generalversammlung, namentlich inbezug auf die Neugestaltung des Verwaltungswesens in Palästina auf breiter Basis, begab sich im Sommer 1903 eine spezielle Kommission mit Ussischkin an der Spitze nach Palästina. … Zum gleichen Zwecke subventionierte das Komitee die von Prof. Warburg herausgegebene Zeitschrift „Palästina", und beauftragte eine Anzahl von Palästinakennern mit einer Agitationstournee im Ansiedlurigsrayon. Besonderes Gewicht legte das Komitee auf die Schaffung und Ausgestaltung eines weitverzweigten, nach modernen Prinzipien organisierten Informationsdienstes in und über Palästina.

  19. 1920-01-01 · Editorial · p. 1

    Agnon, Der Verstossene (Aus dem Hebräischen von Max Strauß) 404, 500, 583, 658, 704 _ Die Geschichte von Rabbi Gadiel dem Kinde............. 31 Paul Amann, „Assimilation" in Frankreich . ............. 140 Arjeh ben Menachem, Einschaltung des W'adar............ 100 Elf ri de Berge 1 - Gro n em ann, Jüdische Wege............ 396 - Siegfried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim......... 309 — Ein pädagogisches Forschungsinstitut in Palästina........... 465 Moritz Bileski, Das Kompromiss des deutschen Judentums . ....... 20 — Die Wirkung des Kompromisses.................. 85 Max Brod, Heidentum, Christentum, Judentum............. 16 Martin Buber, In später Stunde.................. 1 — Zwei Wundergeschichten.................... 156 — Lehrer und Schüler....................... 511 Helene Hanna Cohn, Die jüdische Frau in Palästina .......... 317 Albrecht Heitmann, Die Geschichte der österreichisch-jüdischen Kohgreßbewegung (Zur Frage der nationalen Minderheitsrechte der Juden) 204, 389, 634, 685 Theodor Herzls Verhandlungen mit dem türkischen Sultan........ 9 Theodor Herzl über Uganda ................... 448 S. … BEMERKUNGEN: Moses Beilinson, Von den rus- Oskar Epstein, Das Verhältnis sisch-jüdischen Beziehungen . . 722 zwischen jüdischer Palästina-und Max Brod, Jüdische Schule . . . 345 Landespolitik....... 230 J. H. C.astel, Die Araber in Palästina 414 N. M. Gelbe r, Ein Projekt einer Ju~ Helene Hanna Cohn, Arthur denkolonisation in Palästina aus Ruppin..........166 dem Jahre 1840;......■ 595,

  20. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 200

    Darum rufen wir alle, die sich mit diesem 2iel solidarisch wissen auf, die diesjährige Aktion des Palästina- Arbeiter-Fonds mit allen Kräften zu unterstützen. Der Palästina-Arbeiter-Fonds ist seit dem dritten Kongreß der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation (Histadruth Haowdim Haklalith) von dieser übernommen und somit gemeinschaftliches AVerk aller jüdischen organisierten Arbeiter in Palästina ohne Unterschied der Partei geworden. … Aber sein Ziel ist groß. Der Palästina-Arbeiter-Fonds (baut nicht von heute auf morgen, obwohl er viel tägliche Not zu lindern hat. Der Palästina-Arbeiter- Fonds baut für die Zukunft einer starken palästinensischen Arbeiterschaft.