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  1. 1930-08-21 · Heft 139 (21.8.1930) · page 6

    Wien, im August 1930. fceo Funk und Familie Großteil der Juden an ihren nationalen Traditionen mit einer Zähigkeit festhalte und innerlich mit Palästina verbunden ist. Er ist überzeugt, daß es möglich sei, die Juden als ein nomadisches Volk, das über bewegliche Vermögenswerte verfügt, innerhalb der kürzesten Zeit nach Palästina zu bringen. Die Juden könnten sich nicht nur in Palästina, sondern auch in den angrenzenden Gebieten ansiedeln und so die Möglichkeit haben, große Teile ihres Volkes dorthin zu bringen.

  2. 1932-05-12 · Heft 227 (12.5.1932) · page 4

    Es hat vor I2 Jahren in der jüdischen Gasse eine Stimmung geherscht, wie zu Zeiten des Sabbatai Zwi: eine echte messianische Stimmung. Es gab damals noch die Wahl zwischen Palästina und Amerika und doch sind tausende nach Palästina geströmt und es wären noch viel mehr hingeströmt — wenn Palästina sie hätte aufnehmen können. Daß Palästina dies damals nicht vermocht hat und es auch heute nicht vermag, hierin liegt m. E. d e r Schwereinen Plan von Berkane für eine feindliche Regierung zeichnen.

  3. 1934-11-02 · Heft 410 (2.11.1934) · page 6

    Co.) zu hinterlegen. Für dieses Geld hat Palästina deutsche Waren zu kaufen. Aber nicht genug daran. Der Betrag wird auch in Form deutscher Waren nur dann frei, wenn Palästina um den doppelten Betrag Waren in Deutschland kauft und die Differenz in palästinensischem Gelde an Deutschland bezahlt. … Nach Deutschland wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 1P34 um 8.5 M i 11. Mark Palästina-Orangen geliefert. Daraus ergibt sich, daß allein aus diesem Titel die zionistische A. P. C. dafür sorgen muß, daß Palästina um 17 Millionen Mark Waren in Deutschland zu kaufen hat.

  4. 1936-04-28 · Heft 556 (28.4.1936) · page 3

    Die Nazipressp nutzt dio Palästina-Ereignisse zu verschärfter autijüdischer Propaganda aus, nie überschreibt die Palästina-Nachrichten mit jUcsentitelii wie „Pogrome wie nie zuvor", „Araber brennen jüdische Häuser nieder", „Araber gegen jüdische Parasiten". … M., um Vif) Uhr abends im Festsaal des Hotel Continental, H., Taborstraßo 4, Uber „Dio Lage im Zionisaus und die Vorfälle In Palästina", Ein Mitglied der Leitung der Judenstaatspartei in Palästina schreibt uns am 19. April, dem ersten Tage der Unruhen.

  5. 1937-08-27 · Heft 68 (27.8.1937) · page 2

    Eine weitere Ent- Schließung des Rah'binischen Rats beschäftigt sich mit der Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Palästina auf Grund der Gesetze der Thora und der Forderung, daß die Thora das Grundgesetz des jüdischen Staates sein müsse. … DAS SPEZIALHAUS für Stoffe Wäsche Kleidung Teppiche * Gardinen Möbel Ausrüstung für Palästina and Übersee SdirifUidae Antrag« an di« Ubene*-Abteilung / Telafoaiadu Varabraduag« uatar SB OMI 1 I B E R t INC 2 SPANDAUER KON1CSTR.

  6. 1937-04-20 · Heft 31 (20.4.1937) · page 1

    (Für Familien - Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Verträge im Nahen Osten Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. T c I - A w i w, 11. … Ruppin, der schon im Jahre 1007 die Probleme der zionistischen Kolonisation ans eigener Anschauung kennenlernte und im Jahre darauf die Leitung des damals mit so gci ingen Mitteln ausgestatteten Palästina-Amtes in Jaffa übernahm, des Institutes, das dazu bestimmt war, die praktische Palästina-Arbeit der zionistischen Bewegung zu inaugurieren, wurde nach dem Kriege zum eigentlichen Leiter der zionistischen Kolonisation.

  7. 1927-01-07 · Heft 2 (7.1.1927) · page 6

    Der in Palästina weilende Vizepräsident des belgischen Parlaments, Baron Libbau, erklärte In einem Gespräch mit dem Vertreter der P. T. A., er habe von dem jüdischen Aufbauwerk in Palästina tiefe Eindrücke empfangen. Was der Zionismus in Palästina geschaffen hat, könne beispielgebend wirken. Während des Monats November haben in Jerusalem, Tel- Awiw und Haifa 1961 Personen einen Betrag von £ 4362 für den Keren Hajessod gezeichnet.

  8. 1928-06-01 · Heft 42-43 (1.6.1928) · page 8

    Es verlautet, daß die Palästina-Regierung gegen den Beschluß des Obersten Palästina-Gerichtes bei dem Kronrat in London Berufung einlegen werde. Die Hypothekenbank ln Palästina Die palästinensische Hypothekenbank (General Mortgage Bank) ist vom Keren Hajessod, der auch sämtliche Aktien der Bank besitzt, gegründet worden, um die Entwicklung der jüdischen Stadt in Palästina und des Baugewerbes zu fördern. … Diesen Einnahmen standen gegenüber Betriebsunkosten im Betrage von £ 2733 und Zinszahlungen im Betrage von £ 8422, so daß sich für das Geschäftsjahr 1927 ein Reingewinn von £ 3037 ergibt. Deatscldands Exporthandel nach Palästina Unter der Ueberschrift ״Ausbau des Palästina-Exportes“ richtet die täglich erscheinende ״Handels- und ln dustrie-Zeitung“ die folgende Mahnung an die deutschen Exporteure: ״Man hört nicht selten von deutschen Kaufleuten, die bei Exportgeschäften in Palästina Verluste erlitten haben, sie hätten alle Lust verloren, in Palästina noch weiter zu arbeiten.

  9. 1930-11-18 · Heft 91 (18.11.1930) · page 2

    Das Aktions-Comitc der Zionistischen Organisation und die Politische Kommission der Jewish Agency erheben Protest dagegen, daß die Palästina-Administration Herrn Vladimir Jabotinsky die Einreise-Erlaubnis nach Palästina verweigert hat. Sie erblicken hierin einen Willkürakt der Verwaltung, welcher mit deft'Sinne der Mandaisbestinunnngen über die Errichtung des Jüdischen Nutionalhcimes in Palästina unvereinbar ist. … Das Komitee ״Francc-Palcstinc“ und die französisch-palästinensische Handelskammer organisieren gemeinsam eine P a 1 ä s t i n a - A b t c i 1 u n g auf der im Jahre 1931 in Paris stattfindenden internationalen Kolanialaussteilung. Der Palästina- Pavillon wird die jüdische Produktion in Palästina auf dem Gebiete der Industrie und der Landwirtschaft darstellen.

  10. 1933-07-25 · Heft 59 (25.7.1933) · p. Seite 370

    Alfr., Die theologischen Voraussetzungen der Politik. Ortsgruppen Beckum (Wcstf.). Im Rahmen einer ״Palästina* Woche“ finden nachstehende Veranstaltungen statt: eine ״Palästina-Schau“, ein Vortrag ״Palästina und wir“, eine Freitag-Abcndfeier, dem Gedenken Theodor Herzl gewidmet, schließlich eine hebräische und jüdische Prüfung des Schülerbundes. Der Gedanke einer ״Palästina-Woche“ hat lebhaftes Interesse gefunden. Darmstadt. Am 9. Juli sprach in den Räumen der Starkenburglosc auf Einladung der Zionistischen Vereinigung Herr Adolf Po link (Berlin) über ״Palästina — ein Einwanderungsland".

  11. 1935-02-05 · Heft 11 (5.2.1935) · page 5

    Trietsch war von Anfang an ein Hauptvertrcter der praktischen Kolonisation und trat daher schon früh, bereits Ende des vorigen Jahrhunderts, in Gegensatz zu Herzls rein politischen Bestrebungen. Da er bald einsah, daß sich vorläufig nicht viel in Palästina erreichen ließ, lenkte er sein Augenmerk auf die Neben- 1 ä n d e r. Zu diesem Zweck konstruierte er sich ein „größeres Palästina", das von Rhodos und Cilicien über Zypern, der Küste Syriens, Palästina und Teile der Sinaihalbinsei bis Tripolitanien reichte. … Nossig gab er in den Jahren 1902 und 1903 zwei Jahrgänge von „Palästina: Zeitschrift für die wirtschaftliche und kulturelle Erschließung des Landes" heraus, die dann in drei Jahrgängen „Altneuland", durch die zionistische Palästina-Kommission ihre Fortsetzung erhielt, und sodann wieder unter dem Namen „Palästina" zuerst von Dr.

  12. 1937-01-14 · 2 (14.1.1937) · page 20

    Zu den politischen Fordeningen der Araber bemerkte er, dass Palästina die gleiche Unabhängigkeit wie die übrigen arabischen Länder gemessen solle. Zwischen der Mandatarmacht und dem arabischen Palästina solle ein Vertrag geschlossen werden, wie er in den anderen arabischen Ländern in Kraft sei. … Februar 1936 an die Landeskonferenz für Palästina gerichtet hat Schliesslich befasst sich die Arbeit des Royal Instituts noch mit dem vielfach zitierten Abkommen, das anlässlich der Friedenskonferenz zwischen Dr.

  13. 1927-05-20 · Heft 40 (20.5.1927) · page 4

    Die Juden hätten durch die Schuld einer nicht energisch genug auftretenden Exekutive in Palästina weniger politische Rechte als in europäischen Ländern; so könnte z. B. der Redner, als SpröBUng einer alten Familie‘^ in seinem Heimatland Oesterreich, nicht aber in Palästina Minister werden. (?! … Nachum Goldmann: Die Majorität der Zionisten trifft sich in der Kritik des gegenwärtigen Zustandes in Palästina und nur die Frage, ob Abhilfe von der jetzigen Leitung erwartet werden könne oder nicht, macht die Scheidung zwischen den herrschenden und den oppositionellen Richtungen.

  14. 1929-04-05 · Heft 26-27 (5.4.1929) · page 3

    In den letzten zwei Jahren war es relativ still, man bat Beamte entlassen, jetzt wird es wieder lebendig, die Palästina-Reisenden aller Kategorien kommen in größerer Zahl, und die Besetzung des Palästina-Amtes kann den Anforderungen kaum gerecht werden. … Darf ich fragen, ob kein palästinensischer Bürger eine Konzession in Palästina haben darf, weil beide, Nowomejski und Rutenberg, palästinensische Bürger sind. Um eine Konzession itt Palästina zu bekommen, muß man scheinbar Bürger einer andern Nation sein.

  15. 1908-01-01 · Heft 7 · p. Seite 140 · [Nachricht]

    Ihr Zweck ist, insbesondere jüngeren Kräften in erster Linie sprachliche, literarische und ethnologische, in zweiter geographische und archäologische Forschungen an Ort und Stelle in den arabisch sprechenden Ländern des Orients (besonders Palästina und Syrien) zu ermöglichen. Die Stipendien werden an Deutsche (des Reichs, Oesterreichs oder der Schweiz) auch an Angehörige anderer Nationalitäten verliehen. … M., schreibt uns zu dem Artikel des Herrn Pastoi Reuter, Meldorf i. Holstein „Die heiligen Stätten in Palästina" betreffend folgendes: Es ist hiermit das von Davis Trietsch in dem Palästina-Handbuch I (Berlin, Palästina-Kommission, 1907) 1607 aufgestellte Verzeichnis der hauptsächlichsten jüdisch historischen und traditionellen: Orte, Sehenswürdigkeiten etc., das 29 Nummern aufzählt, zu vergleichen.

  16. 1909-01-01 · Heft 4 · p. Seite 101 · Kolonien : Petach-Tikwah [Nachricht]

    Idelsohn-Petersiburg, Friedland-Moskau, (alle Mitglieder des Actions-Oomites) zum Zweck der Besichtigung des Landes und des Erwerbs von Grund und Boden für sich selbst nach Palästina. Ausserdem reiste Dr. med. Eli Auerbach^Berlin besuchsweise nach Palästina, ebenso Dr. Korkis-Lembcrg und einige bekannte jüdische Persönlichkeiten. … Mit Hilfe des deutschen 'Reichs/und womöglich der türkischen Regierung tyjrd die Errichtung einer landwirtschaftlichen Schule für Deutsche geplant. — Es hat sich in jünster Zeit eine „Vereinigung jüdischer Akademiker" in Palästina gegründet, die sich die Hebung' der jüdischen Kultur in Palästina zur Aufgabe gestellt hat: Die Vereinigung wurde in jüdisch-akademischen Kreisen freudig begrüsst, was schon aus1 den zahlreichen Beitrittserklärungen hervorging.

  17. 1919-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1919) · p. Seite 118

    Wer seinerzeit —, als der Zionismus noch in den Kinderschuhen steckte, als man noch froh war, wenn es gelang, jedes Jahr ein paar hundert Juden in Palästina anzusiedeln, — auch nur anzudeutsn wagte, daß das jüdische, ja auch das palästinensische Interesse die Massenwanderung und die Kolonisation der Juden auch in anderen Ländern zu ordnen und zu organisieren erforderte, wurde in Acht und Bann getan. … Aber man darf andererseits nicht übersehen, daß ein zweiter Palästina-Fachmann von Buf, D. Curt Nawratzky, ״der zionistischen Organisation die Regelung der allgemeinen jüdischen Aus- Wanderung übertragen41 wissen wilE aber nicht nur nach Palästina* sondern auch nach ״sämtlichen anderen Ländern“.

  18. 1920-01-01 · Heft 1 · p. 1 · In später Stunde

    MARTIN BUBER / IN SPÄTER STUNDE Nun, da uns in später Stunde, anderthalb Jahre nach dem Abschluß des Kriegs, mitgeteilt wird, daß in San Remo Großbritannien das „Mandat" für Palästina % erteilt, die Balfoursche Deklaration dem Friedensvertrag mit der Türkei einverleibt und England beauftragt wurde, in dem für Palästina auszuarbeitenden Statut die Errichtung einer nationalen Heimstätte für die Juden sicherzustellen, — nun können wir nicht mehr jubeln. Wir sind in anderthalb Jahren, in denen wir, zur Untätigkeit gezwungen, den Ausgang des Hadems und Feilschens erwarteten, während jede Stunde dieser europäischen Richtungslosigkeit die Luft in Palästina mehr und mehr vergiftete, wir sind in anderthalb Jahren der kalten Pein still geworden. Aber endgültig haben wir in den letzten Wochen das Jubeln verlernt, als in Jerusalem, im dritten Jahr nach der Deklaration und im ersten nach Versailles, von der englischen Lokalverwaltung begünstigt, der dreitägige Pogrom sich ereignete, dessen Gedächtnis nicht allein aus dem großen Memorbuch des jüdischen Martyriums, dessen grausamste Inschrift er bildet, sondern auch aus den Annalen der britischen Weltherrschaft nicht mehr zu tilgen sein wird.

  19. 1921-01-01 · Editorial · p. 2

    Diesendruck, Zur Psychologie^des Karlsbader Kongresses......126 — Robert Weltsch, Geschichte des Zionismus..........322 Volkswirtschaft: Statistisches: Osias Was c h i t z , Die Einwanderung nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika im Jahre 1920/21 .... 387 Arbeiterbewegung in Palästina: Walter P r e u ß , Neue Wege der Arbeiterschaft: Der Misrad........637 Sozialismus: Rudolf Samuel, 1. Walther Rathenau, 2. Gildensozialismus 630 Kolonisation: Salman Rubaschow, Die landwirtschaftlichen Kwuzoth in Palästina............185 — Julian Silberbusch, Die Berschader Kooperative......444 — S. Jawneeü, Grundsätzliches zur Siedlungsarbeit........578 — Josef Rabinowitz, Das Gemeinschafts- und Wirtschaftsleben in der Siedlungsgenossenschaft von Merchawjah.............694 Frauenfragen: Berta Lask, Helene Hanna Cohn: „Frauenfragen in Palästina" .............128 — Helene Hanna Cohn, Zur Frage der Frauenarbeit ...... 380 Berichte von jüdischem Leben: Hans Kohn, Die Juden in Bulgarien. . 126 — HeleneHannaCohn, Kunstausstellungen in Jerusalem .... 583 — Abraham Hurwitz, Die Juden in Finnland........704 Moderne hebräische Literatur: Simon Rawidowitz: Einleitende Uebersicht........i.....324 II.

  20. 1930-08-01 · Heft 7-8 (August 1930) · p. [Seite]

    Allwelil. Kongreß für das arbeitende Palästina Am 27. September findet in Berlin der „Allweltliche Kongreß für das arbeitende Palästina" statt. Es ist nicht leicht, jüngeren oder gar „rechts"stehenden älteren Bundesbrüdern die Bedeutung dieser Tagung klarzumachen. … Doch ohne Polemik, liebe Bundesbrüder: Wer von euch sieht nicht die Bedeutung eines Kongresses ein, auf dem — vielleicht zum ersten Male — nicht nur Zionisten, sondern auch Vertreter nichtzionistischer Arbeitervertreter für das arbeitende Palästina demonstrieren werden. Die großen jüdischen Gewerkschaften in Amerika, vertreten durch ihren Generalsekretär Fineston und andere namhafte Abgeordnete, reisen erst nach Palästina, um mit frischen Anschauungen in Berlin erscheinen zu können.