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Aber ich weiß, daß ich, als Jude, mich in die Seele hinein schämen würde, nicht nach meinen Kräften am Aufbau von Palästina mitgeholfen und beigetragen zu haben. Dieses Werk muß so schnell wie möglich so weit gefördert werden, daß sein Gelingen nicht mehr zu hindern ist. … Viele Juden, in Palästina und anderswo in der Welt, werden wohl ironisch zu solchen Betrachtungen lächeln, aber es gibt auch viele andere
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626 Das Jüdische Echo Nr. 42 d a ß m a n i m 111er wieder He m m ungen habe, das Werk in Palästina zu fördern. Für Juden in China zu wirken, sei man bereit, nur Juden in Palästina zu helfen, das widerspreche den Prinzipien gewisser Kreise. … Nachdem Dreyfus vom Militärgericht in Rennes zum zweiten Male vreurteilt wurde, hob der Kassationshof im Juli 190G das Urteil von Rennes auf und setzte Dreyfus in seine früheren Rechte wieder ein. Die Lage In Palästina Die britische parlamentarische Untersuchungskommission nach Palästina abgereist London, 12. Oktober. (JTA.) Der Vorsitzende der britischen Unlersuchungskommission für Palästina, Sir Walther Shaw, und die Mitglieder der Kommission, der Konservative Sir John Betterton, der Liberale Morris und der Arbeiterparteiler Snell, sowie der Sekretär der Kommission, Herr Lloyd vom Kolonialamt, haben heute morgen die Reise nach Palästina angetreten.
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Diese in glänzender Form vorgetragenen Gedanken machten in ihrer Schlichtheit und Tiefe nachhaltigen Eindruck auf die zahlreichen Zuhörer. Ein Sonderkommissar für Palästina Die britische Regierung entsendet Sir John Simpson in einer besonderen Mission nach Palästina als Berater des High Commissioner und zur Berichterstattung über die Entwicklung des Landes, Landbesiedlung und Einwanderung London, 4. … Zu der Entsendung Sir John Hope Simpsons in einer besonderen Mission nach Palästina äußert sich „Times“ in einem Leitartikel u. a. wie folgt: „Es ist offensichtlich, daß die Regierung die Lage in Palästina genau beobachtet.
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Eine Abordnung der Agudas Jisroel beim High Commissioner Jerusalem, 1. Januar. (JTA.) Eine Abordnung der Agudas Jisroel in Palästina besuchte den High Commissioner für Palästina General Sir Arthur Wauchope und unterbreitete ihm das Ersuchen der in der Agudah vereinigten Orthodoxie, eine von der Knesseth Israel organisatorisch getrennte Gemeinde bilden zu dürfen. Sir Arthur Wauchope erwiderte, er habe bereits in London mit Führern der Agudas Jisroel über diese Angelegenheit gesprochen und sei im Bilde. Die Abordnung sprach den Wunsch aus, daß die Palästina-Administration der Agudas Jisroel 50 Einreisezertifikate* für Angehörige der Jeschiwoth ausfolgen möge. Die 15 jüdischen Familien aus Kurdistan verbleiben in Palästina Jerusalem, 1.
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Wir glauben daher mit Recht behaupten zu dürfen, dass unter den gegebenaa Umständen es die Pflicht der kapitalkräftigen Juden aller Länder ist, sich am Palästina-lndustric-Syndikat sowie seinen Gründungen mit ihrem Kapital zu beteiligen. Im Aufträge des vorbereitenden Komitees des Palästina-Industrie-Syndikats, G. m. b. H.. gez. Prof. Dr. O. W a r b u r g Vorsitzender der Palästina-Kommission. .Beitritts-Einladung Berlin, im November 1906, W. 15, Uhlandstrasse 175. Evv. Hochwohlgeboren erlauben wir uns hierdurch die Mitteilung zu machen, dass das Unterzeichnete Komitee die Gründung eines lndustrie־Sifndikats für Palästina und die Nachbarländer vorbereitet unter der Firma: Palästina-Syndikat, G. m. b.
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Jüdischen Turntages zu Berlin) 510 Oppenheimer Dr. Franz Ländliche Kolonisation in Palästina 913 Pinkus Dr. Felix (Zürich) Hemans Geschichte des jüdischen Volkes 223 Qu endo Js. Joseph Israels Rappaport Dr. Samuel Rabbi Samuel Salant s. A. Zur Palästina-Bibliographie Ruppin Dr. A. (Jaffa) Zur Frage des Agrarkredits 127 810 790 887 Sandier Dr. Aron (Breslau) Die historische Bedeutung der Kattowitzer Konferenz 1028, 1053, 1075 Vulkanismus und Erdbeben in Palästina 864, 891 Seff Benjamin Nordaus „Doktor Kahn" 667 VII.
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Fortsetzung der politischen Aktionen zwecks endgültiger Festlegung unserer Ansprüche auf Palästina, Sicherung der bereits bestehenden Positionen in Palästina iim weitesten Siinne, insbesondere Schutz des Jischub im Sinne der bereits gefaßten Beschlüsse, Erringung unbeschränkter rechtlicher Möglichkeiten für eine große Einwanderung nach Palästina und Besiedlung des Landes. … Bringt den jüdischen Kreisen, welche über Wohlstand und Einfluß verfügen, gleichgültig, welchem Lager sie angehören, die Überzeugung bei, daß sie sich unter keinem Vorwand der großen Arbeit für Palästina und der geschichtlichen Verantwortung vor ihrem Volk entziehen können. Macht alle Fonds ausfindig, welche für unser Ziel nutzbar gemacht werden können, rafft alle Kräfte, die aktiven wie die latenten zusammen, entzündet den Feuereifer in allen jüdischen Herzen und setzt Euch selbst mit allem, was Ihr leisten könnt, ein, um das jüdische Palästina zu schaffen.
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Fortsetzung der politischen Aktionen zwecks endgültiger Festlegung unserer Ansprüche auf Palästina, Sicherung der bereits bestehenden Positionen in Palästina iim weitesten Sinne, insbesondere Schutz des Jischub im Sinne der bereits gefaßten Beschlüsse, Erringung unbeschränkter rechtlicher Möglichkeiten für eine große Einwanderung nach Palästina und Besiedlung des Landes. … Bringt den jüdischen Kreisen, welche über Wohlstand und Einfluß verfügen, gleichgültig, welchem Lager sie angehören, die Überzeugung bei, daß sie sich unter keinem Vorwand der großen Arbeit für Palästina und der geschichtlichen Verantwortung vor ihrem Volk entziehen können. Macht alle Fonds ausfindig, welche für unser Ziel nutzbar gemacht werden können, rafft alle Kräfte, die aktiven wie die latenten zusammen, entzündet den Feuereifer in allen jüdischen Herzen und setzt Euch selbst mit allem, was Ihr leisten könnt, ein, um das jüdische Palästina zu schaffen.
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Lipschütz: Es müßte darauf gesehen werden, daß in Zukunft die bedeutendsten hebräischen Schriftsteller in Palästina wirken, um der lebendigen Entwicklung das zu geben, was sie vermögen. Bis heute sind merkwürdigerweise nur wenige von den großen Stilisten nach Palästina, dem Lande der hebräischen Zukunft gekommen. … Einer guten, sprachlich auf der Höhe stehenden Zeitung müssen Opfer gebracht werden, wie einer gut dotierten Mittelschule. Eine schlechte Zeitung in Palästina wirkt sehr sprachverderbend, ist geradezu eine Gefahr für die Sprachentwicklung. Die Sprachbewegung in Palästina hat sich ein Organ geschaffen im ,,Waad Halaschon", der alle sprachlichen Fragen autoritativ entscheiden soll. " Mit sehr geringen Mitteln wurde da wertvolle Arbeit geleistet, die. in den Sitzungsberichten dieser Körperschaft niedergelegt ist.
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In der Kartenskizze findet die Absicht einer Konzentration der jüdischen Wanderung in und um Palästina einen Ausdruck in der Tabelle: Entfernungen von Palästina. Palästina ist in der Tabelle wie in der Zeichnung deutlich das Zentrum. Gegenüber der herkömmlich gewordenen Euphratgrenze, die als 56 Meilen vom eigentlichen Palästina angegeben wird, finden wir einen energischen Hinweis an die Insel Cypern in der einfachen Angabe einer Entfernung von 28 Meilen, sowie darin, dass Cypern als erstes Nachbarland der Reihe genannt ist.
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270 Davis Trietsch, Oppositionen Die zionistische Palästina-Arbeit ist von einer kleinen Routine diktiert Die Angst vor der persönlichen Verantwortung ist unvergleichlich größer als der Wille, durch tatkräftige Kolonisationsarbeit die Zustände des jüdischen Volkes zu bessern. … Aber für jeden denkenden Kopf bleibt doch ein Unterschied bestehen zwischen Haupt- und Nebenfragen, und die Einwanderung nach Palästina ist so sehr Hauptsache, daß ihr gegenüber schon das zweitwichtigste Erfordernis (was man auch jeweils dafür halten möge) zur Nebensache wird.
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Davis Trietsch, Das rote Heft 711 nichts davon; denn dann wird ja dieser Passus gestrichen). „Die Wahrheit über Palästina" wird hier verlangt. Die zionistischen Schilderungen von der Kolonisation werden als „hyperamerikanische grellste Beleuchtungseffekte" hingestellt. Und weiter heißt es: „Jene unselige Verkuppelung der großen Ewigkeitsprobleme des jüdischen Volkes mit den lokalen Fragen und kleinen Nöten zwerghafter jüdischer Siedelungen in Palästina muß endlich auseinandergerissen werden* Der Wahnsinn aber, auf die großen jüdischen Fragen der Emigration, der Kolonisation, der Kultur und der Politik immer wieder mit derselben impotenten Formel „Palästina" zu antworten, kann nur dadurch geheilt werden, daß man das ruhige, untrügerische Tageslicht endlich auch über Palästina scheinen läßt und damit die Palästinahysterie unschädlich macht."
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Er ist nicht um der Not des jüdischen Volkes willen schlechthin da; es gibt eine bestimmte Noblesse oblige des jüdischen Nationalismus. Für den Misrachi ist Palästina ohne die jüdische Thora sinnlos, für unsere sozialistischen Gruppen steht und fällt Palästina mit einer neuen Wirtschaftsordnung. Für Achad Haam, dem klassischen Vorkämpfer eines Kulturzionismus, ist Palästina als eine Heimstätte jüdischer Menschen schlechthin unerheblich, gegenüber einem Palästina als Heimstätte des jüdischen Geistes.
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Palästina ist anders. Ist Palästina .,Provinz“? Und ״Provinz“ kann ja überall sein; in England, in Deutschland und in Frankreich. … Man hat in Palästina das Gefühl, mitten im Strome des Weltgeschchens zu leben. Die Menschen in Palästina sind aufgeschlossen, allem Neuen zugänglich, persönlich frei und der Quälgeist ״man“ peinigt niemanden.
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Während der Berichtsperiode nahm das britische Parlament das ״Gesetz über die Garantie für die Palästina- und Ostafrika-Anleihe“ an, welches unter anderem vorsieht, daß das Reich eine Garantie mit Bezug auf eine Anleihe von 4 500 000 Pfund für Palästina gibt. … Besonders sollte ferner der Besuch erwähnt werden, den der hochverdiente englische Publizist und Freund des Zionismus, Mr. H. W. Ncvinson, in Palästina machte, der nach seiner Rückkehr eine lebhafte Schilderung des neuen Palästina vor verschiedenen Vcrsammlungen in London gab.
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•und typisch jüdisches Leben im Werden. Colonel Wedgwood sagte: Wenn hur das jüdische Volk für Palästina gewonnen wird, so wird Palästina sicherlich für das jüdische Volk gewonnen werden. Die heutige Konferenz beweist es klar, daß die Judenheit zweifellos für Palästina gewonnen ist. … Jeder nach Palästina gehende Jude bringt dahin die Poesie und die Musik seines Landes. Wir wollen Palästina den Heiligen Frühling geben.
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Im Laufe der Jahre hatte ich erfahren können, dafi die litauischen Jfaden in Wirklichkeit nach dem Westen vor und nehmen wichtige Positionen im Handel und in der Industrie der amerikanischen Union ein. Amerika und Palästina. Es besteht kein Zweifel daran, daß die amerikanischen Juden es in der Macht hätten, Palästina au fzubauen, wenn ihr Interesse am Jüdischen Nationalhcira wachgerüttelt wäre und wenn man sie darauf Hinweisen könnte, daß sich die Lage in Palästina ständig bessert, leider sind die Nachrichten, die aus Palästina nach Amerika gelangen, nicht sehr ermunternd, Palästina, sagte Lipsky weiter, wird jetzt Amerika nicht allein durch die Presse, sondern auch durch die Tausende amerikanischer Juden, die Palästina besuchen, nähergebracht Alle aus Palästina Kommenden sprechen in hohen Tönen der Begeisterung über das Land und über die jüdische Arbeit darin. Es ist aber die allgemeine Ansicht — und dies ist auch die Ansicht der amerikanischen zionistischen Führer —, daß die Lage in Palästina wirtschaftlich wie politisch weit davon entfernt ist, zufriedenstellend zu sein. Es ist für jeden Besucher klar, daß die Palästina- Regierung nicht alles tut, was sie vermag, um den Palästina-Aufbau zu fördern.
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Gott hat das schlummernde Palästina wieder belebt. Die Wüste ist. erwacht und beginnt zu grünen. Das Land, das Licht, die Wasser, die Tiere, die Vögel sind unser. … Weizmann gab auf an ihn gestellte Fragen Bescheid über die neueste Entwicklung in Palästina. Dr. Luther Ober das Pro Palästina-Komitee Danzig, 13. November. (I.T.A.) In Danzig weilte in diesen Tagen der frühere Reichskanzler Dr.
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Wir sagen den Arabern ganz offen: wir wollen mit euch zusammen Palästina aufbauen, wenn ihr wollt. Wir habeu ein Recht auf unser Nationalheim in Palästina; Ihr habt das Heim schon jetzt im Lande. … Ich richtete an ihn die Frage: Was sind Eure Absichten? Kommen Sie mit mir nach Palästina und legen Sie ihre Sache den dort zu der Konferenz versammelten Führern der Moslems vor. Wenn Ihr in Palästina herrschen, den den Arabern gehörenden Boden auf״ kaufen wollt, so ist!
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Die Reise der zionistischen Führer ist sehr erfolgreich verlaufen. literarische Mitteilungen Die Wiener ״Jüdische Morgen post“ (frühere ״Jüdische Morgenzeitung“) hat anläßlich der bevorstehen■ den Palästina-Woche in Wien eine spezielle Palästina- Nummer herausgegeben. Die äußerlich wie inhaltlich geschmackvoll ausgestattete Nummer enthält Aufsätze bekannter Autoren und aktuelle Bilder aus dem gegenwärtigen Palästina. An der Spitze der Nummer schreibt der Wiener Oberrabbiner Dr. C h a j e s in einem! ״Mein Oruß an Palästina“ überschriebenen Artikel folgendes: ״Es gibt heute noch unter uns Menschen, die die Frage aufstellen: mit welchem Rechte verlangen wir Palästina, wir, die Juden, die doch kaum eine Minorität im Lande bilden?