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Die zionistische Bewegung hat ,ein konkretes Ziel: die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina. Der Zionismus will in friedlicher Arbeit Juden in Palästina ansiedeln und den jüdischen Menschen durch Einordnung in ein eigenes Gemeinwesen von dem Druck der Verfolgungen befreien. … ' nähme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Oeffentlichkeit über das jüdische Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragende* Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für dk Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist.“ ‘ Eine kritische Würdigung der zionistischen Bewe» gung ist nur möglich!
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Dieses Ergebnis seiner „unromantischen" Reise ergänzt das Buch de Haans durch den mit feinem Humor geschilderten Besuch bei König Feisul in Amman, bei dem sich dessen älterer Bruder Abdulla u. a. äußert: „Ein jüdisches Palästina? Will England denn das noch? Solange die Engländer in Palästina sind, wird die Politik englisch sein. Und sobald England das Land verläßt, ist das Land arabisch. Ihr könnt in Palästina ohne Friede mit dem großarabischen Gedanken nicht leben. Ihr habt die Wahl: Friede und Freundschaft mit allen arabischen Völkern oder etwas Unmöglichem in Palästina nachjagen".
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Die Ausfuhr von Palästina-Orangen nach Aegypten ist in diesem Jahre fast vollständig unmöglich gewesen, weil sich die Früchte in Aegypten zu teuer stellen würden, um Absatz zu finden. … Die Sturmkatastrophe in Palästina Jerusalem, 23. Januar. (J.T. A.). Die Sturmkata- Strophe, von der Palästina in den letzten Tagen heimgesucht wurde, hat im ganzen Lande schwere Schäden verursacht.
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Wir vermögen das Galuth nicht aufzuheben, aber im Mittelpunkt unserer Lösung steht trotz allem Palästina. Die deutsche Judenheit in ihrer Mehrheit hat sich bisher negativ, ja vielfach feindlich gegenüber diesem jüdischen Palästina eingestellt. … Palästina-Debatte. Fünfte Sitzung: 15—20 Uhr. Fortsetzung und Ab- Schluß der Palästina-Debatte, Berichte der Kommissionen. Wahlen. * Die Delegierten werden dringend gebeten, ihre Reise so einzurichten, daß sie unter allen Umständen noch am Montag Abend an einer internen Sitzung teilnehmen können.
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Emile Vanderveldc, der den Vorsitz führte, hielt einen Vortrag über die jüdische Arbeit in Palästina und las das letzte Kapitel seines demnächst erscheinenden Buches ״Ein Marxist in Palästina“ vor. Er ergänzte diese Vorlesung durch eine eingehende Schilderung des jüdischen Aufbaus in Palästina und wies darauf hin, daß die Arbeitersehaft in diesem Aufbau eine wichtige Rolle spielt. … Angesichts gewisser kapitalistischer Tendenzen in diesem Berichte, schloß Vanderveldc, ist es erst recht die Pflicht der Internationale, das Arbeiterwerk in Palästina zu fördern. Nach Vanderveldc sprach S. Kaplansky. Er führte aus, heute stehe die jüdische Arbeiterschaft in Palästina an der Front einer schweren verantwortungsvollen Arbeit, die die Hilfe der Arbeiter-Internationale in vollem Maße verdient.
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Alfred Bonne (a. b.) 8/9 482 Bulletin of the Economic Research Institute of the Jewish Agency for Palestine (a. b.) 8/9 483 Transjordanien im Bereiche des Palästina-Mandates. Von Dr. Josef Schechtmann (m. f.) 8/9 483 Üm die Regierungsform in Palästina. Von Dr. J. M. M a c h o w e r (b.) 8/9 484 Eine neue Karte von Jerusalem (Dr. … Von Dr. Felix Weltsch 10 540 Jüdische Press-Zentrale 10 540 Palästina-Kalender 5698. Red. Dr. Walter Gross 10 540 Erez Israel 5698 10 540 Plan of Haifa and vicinity, 1 : 10.000. Von Ing.
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Rabindranath Tagore, der sich aut der Durchreise von Moskau nach Berlin etwa eine halbe Stunde auf dem Warschauer Bahnhof aufhielt, und bei dieser Gelegenheit vom den Warschauer Deleperlen und Gästen des Weltkongresses für das arbeitende Palästina, die sich gerade auf die Reise nach Berlin begeben wollten, begrüßt wurde, äußerte sich gegenüber einem jüdisehen Journalisten über sein Verhältnis zur Palästina-Sache wie folgt: Noch vor zwei Jahren habe ich eine Einladung, nach Palästina zu kommen, erhalten, allein mein Gesundheitszustand hat es mir bisher nicht erlaubt, dieser Einladung Folge . zu leisten. … An der Aussprache betet- Rgten sich die Herren Schocken, Mednikow und Herr Rabinowitsch aus Palästina. Der letzte Diskussionsredner schilderte besonders interessant die Ereignisse in Palästina, die er selbst miteriebt hat.
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Die Exekutive der Jewish Agency gibt bekannt, daß Im Monat Februar 291 Chaluzim die Einwanderung nach Palästina bewilligt werden wird. Außerdem werden 180 Ein• reiseerlaubnisse für Personen, für deren Unterhalt seitens ihrer in Palästina lebenden Verwandten garantiert wird, sowie 75 Zertifikate für Chaluzim aus Sowjetrußland ausgegeben werden. … Ankunft in Haifa, Jerusalem oder Tel-Awiw am 2t. März. Rückfahrt mit der Palästina-Linie des Llpvd Triestino am 15. April ab Haifa. Ankunft Triest am 20. April Preis: Schiffsreise Hinfahrt 2. B.-Klasse inkl. zweitägigem Ausflug nach Kairo und Eisenbahnfahrt nach Palästina 460 RM., Zuschlag zur 2.
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Von Tel-Awiw, der neuen Stadt, sagte man mir, daß dort zwar eine rasche Entwicklung stattgefunden habe, daß diese aber höchst ungesund sei, kurz, daß der Zionismus im ganzen einen großen Mißerfolg erlitten habe. Man hat mich von jüdischer Seite vor Palästina und dem Zionismus gewarnt. Nun wollte ich selbst sehen und bin ohne jedes Vorurteil für oder gegen nach Palästina gegangen. … Es kamen junge jüdische Pioniere, die sogenannten Chaluzim, nach Palästina, aber auch andere Elemente mit eigenen Mitteln, um in einer großen nationalen Anstrengung das Land aufzubauen. Jetzt beträgt die Zahl der Juden in Palästina 150 000.
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1 einem Ziel zu arbeiten der Heimatlosigkeit der Judenhcit ein Ende zu machen.״ ״J cwisli Guardia 11" (das assimilatorische I Euiptoig.m der englischen Juden); ״Die Zionisten wollten ein jüdisches Palästina. Die Juden haben ein britisches Palästina bekommen, dessen Eiiigangstorc der jüdischen Einwanderung ge- ׳*ffiut sind. … Palästina, seit Jahrhunderten unter türkischer Willkür zu einem lierrcnlösen Gut geworden, wird unter einer festen Regierung wieder eine historische Bedeutung erlangen.
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Angesichts des Abgrundes, der vor uns gähnt, kann die Anspannung unserer Kräfte zur Erhaltung des Judentums in der Zerstreuung nur einen Sinn haben: Behinderung und Aufhalten des Abbaus im Galuth um des Aufbaus in Palästina willen* Es ist die große und schwierige Aufgabe des Übergangsstadiums in unablässigem Hinblicken und Hinzielen auf die Vorbereitung neuer Daseinsformen, auf eine Erneuerung im Lande der Väter. Ohne den Glauben an unsere nationale Zukunft in Palästina hat der Nationalismus im Galuth keinen wahren Sinn: Im Galuth hat das Judentum keine nationale Zukunft. * Kann Palästina ein Kulturzentrum für die Diasporajudenheit werden?
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Ferner verlangen die Araber die Einsetzung einer einem gewählten Parlament verantwortlichen Regierung in Palästina. In dem Statement der arabischen Exekutive wird weiter erklärt, daß die Araber es als erste Pflicht Großhritannlens erachten, den Uebergang von arabischem Boden in die Hände von Nichtarabern zu verhindern und die jüdische Einwanderung nach Palästina endgültig zu verbieten. … Im Jahresbericht der Industrie- und Handelskämm er Berlin 1930 war folgende Notiz über Palästina veröffentlicht: ״In Palästina stand das Jahr wesentlich unter den Einwirkungen der Kampfe zwischen Arabern und Juden.
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Seite 262 2/tdni&ttsd>6 Beivtg 111 g Die Ausgaben der Palästina-Exekutive Die Ausgaben der Palästina-Exekutive bcfragen in der Zeit vom 1. Oktober 1921־ bis ztun 31. Marz 1922; Im Oktober 1921. 28.451,323 ägypt. … Verbote, die sich auf die Immigration von Pt, sonen beziehen, die in Palästina Verwandte hak־ zurückgezogen worden. Die Zahl der Einwanderer in Palästina betrug «a; rend des’ Monats April 880, :0 den 2 ,!
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Bei uns in Deutschland lernt ein großer Teil der Jugend ernst hebräisch. Moses Calvary, der jetzt, nach langer Abwesenheit in Palästina, Deutsch- Iand besuchte, äußerte sich überrascht über das Ausmaß der hebräischen Sprachbcwegung, die er hier vorfand. … Daß gerade Palästina das Fanal wurde, das die jüdischen Massen zu beleben vermochte, beweist im Gegenteil, wie wenig der Zionismus ״klüglich erdacht“, wie sehr er dem Strom lebendigen Seins entsprungen war.
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Februar fand in der hiesigen Ortsgruppe ein Vortrag statt, den Herr Dr. Hugo K o n n aus Palästina (z. Zt. in Insterburg) hielt. Dr. Konn sprach über das werdende Palästina. Er erörterte die politischen Verhältnisse und die wirtschaftliche Lage, die wesentlich günstiger liege als in der übrigen Welt. Die zahlreiche Zuhörerschaft dankte dem Redner mit reichem Beifall. An diesen Vortrag schloß sich die Vorführung eines Palästina-Films 30״ Jahre Keren Kajemeth“, die dem Redner Gelegenheit gab, ergänzende Ausführungen zu machen und so Palästina noch lebendiger vor den Zuhörern erstehen zu lassen.
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Eintritt nur gegen Einladungskarten, die im Büro der Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina erhältlich sind. Ein zentraler Palästina-Kursus. Der KKL veranstaltet gemeinsam mit der Berliner Zionistischen Vereinig 11 n g im Januar eine Reihe von Vorträgen, die in ihrer Gesamtheit einen vollkommenen Palästina-Kursus bilden, von denen aber auch jeder einzelne Abend ein in rieh abgeschlossenes Ganzes gibt. … Januar 1931, abends 8 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Palästina-Handarbeiten, Jaffaorange. Ständiger Verkauf schöner Palästina-Handarbeiten — für Geschenkzwecke besonders geeignet — und ausgezeichneter Jaffaorange (Orangeade aus frischen Palästinafrüchten) jeden Donnerstag nachmittag bei Frau Rechtsanwalt Cohn, Berlin W, Potsdamer Str. 99 (Lützow 6428) und bei Portz & Co., Pariser Str. 31 (Nähe Olivaer Platz, Laden).
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CJZIÄ SftfiSS 8 IIP jfi in der Stadlftaüo, netios RD»t;c1JS־ KlostorM». 47-52 M (Untergrundbal111hoflÜostcr»traas1), Stadtbahn Aloxnmlerplatz) M i׳i! lii Thema: tzyd 1<1!»11« li Palästina and Transjordanien ״Daily News" veröffentlich־( die folgende telegraphische Wicklung ihres Korrespondenten in Kairo: ״Nach Meldungen, die die lokale Presse aus London erhalten hat, gedenkt die englische Regierung Palästina und Transjordanien zu einem einzigen Staat tu vereinigen, an dessen Spitze Emir Abdullah als König stehen soll." … Im allgemeinen bestand der Plan darin, daß Transjordaiiien und Palästina zu einem Staat vereinigt werden, wobei jedoch beide Provinzen eine innere Autonomie erhalten sollten. Emir Al>- dullah sollte zum Emir des ncu-cn Staates proklamiert werden, unter der Garantie, daß er die Politik der Schaffung eines jiidisclinatianalen Heimes in Palästina gemäß der Balfour- Deklaration fortsetzen soll.
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Als Ergebnis lange währender Verhandlungen und wiederholter Forderungen von Seiten der Exekutive ermächtigte schließlich die Regierung von den palästinensischen Einwanderungs-Konirollbcamtcn in Warschau, auf Grund gewisser Bedingungen Personen mit unabhängigen Mitteln ohne vorherige Ent- Scheidung von Palästina Visa z.u verteilen. Eine weitere Schwierigkeit wurde insofern befriedigend gelöst, als der Chef des Immigrationsamtes ermächtigt wurde, auch Personen nach Palästina zuzulassen, die Staatenlose sind. … Einer der palästinensischen Delegierten erstattete einen Bericht über die Cicvvcrkschaftslage in Palästina. —• Die drei palästinensischen Arbeitervertreter werden die Histadruth auch auf den! am 16. August in Stockholm beginnenden Kongreß der Internationalen Bemfsgcnossenschäften vertreten.
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Grunwald hielt sodann einen glänzenden Vortrag über den gegenwärtigen Schulkampi in Palästina. Er kritisierte in scharfen Worten das gewalttätige, unjüdische Vorgehen des Hilfsvereins und dessen verhängnisvolle Schulpolitik in Palästina. … Die Steigerung der Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds ist auf das wachsende Verständnis für seine fruchtbare Wirksamkeit zurückzuführen und auf die Liebe der breiten Schichten des jüdischen Volkes zu einem Fonds, der berufen ist, den nationalen Besitz in Palästina zu mehren und vor allem den besitzlosen einwandemden Massen die Verbindung mit der heimatlichen Scholle zu erleichtern.
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Die „Jüdische Welt-Rundschau" Ein Freund unserer Zeitung tu Palästina gewlllirt im» ttmbhek in einen Brief, den er von einem deufh. nen evangelisehen Chrt-th-n erhalten hat, der vor einiger Zeit ml» Deutschland in die Schwei/, übersiedelt ist. … Nun <*chreibt der Absender de» Briefes an umieren Freund in Palästina folgende»: „.,. Wir mochten auf dem »ehneUsUm Wege die Verbindung mit der „jüdischen tjetzt:) Welt iiund«t:Jiau" wieder anknüpfen.