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Als Entschädigungssumme für die infolge der Unruhen erlittenen Verluste bewilligte die Palästina-Regierung den Betrag von 100.000 Pfund. Von dieser Summe erhalten die Juden 80.000 Pfund. — Im Jahre 1929 bewarben sich 5.002 Personen um die palästinensische Bürgerschaft. — Am 23. … III, in allen Synagogen Palästinas Trauergottesdienste abgehalten. — Der jüdische Dichter Franz Werfe 1, der im Jahre 1924 schon einmal Palästina besucht hatte, traf dieser Tage in Jerusalem ein. wo er eine Vorlesung aus seinen Werken halten wird. — Im Laufe des Jahres 1929 wurde Palästina von 60.212 Personen (gegenüber 63.519 im Jahre 1928 besucht. — Die Einnahmen des „K e r e n H a j es s o d" betrug im Februar dieses Jahres 52.305 Pfund; von dieser Summe wurden in Deutschland 1473 Pfund aufgebracht. — Aus dem Briefwechsel des jetzigen Königs des Irak, Feisal, und dem Vertreter der amerikanischen Zionisten, Professor Felix Frankfurter, den die Jerusalemer Zeitschrift „The Palestine Weekly" veröffentlicht, geht hervor, dass Feisal, der als Vertreter der arabischen Länder an den Pariser Friedensverhandlungen teilgenommen hat, das jüdische Nationalheim in Palästina anerkennt. — Anlässlich der Verfolgung der jüdischen Religion in Russland wurden am 27.
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In frischer Erinnerung ist noch der Kampf der Agudah gegen das Gemeindegesetz in Palästina. Trotz des großen Tam-Tam und des von der Agudah monatelang geführten intensiven Propaganda-Kampfes, haben sich in Palästina auf über 100.000 Juden kaum 10.000 für eine gesonderte Gemeinde entschieden, wobei zu betonen ist, daß diese 10.000 Orthodoxen viele Tausende zählen, die die politische,Führung der Agudah nicht anerkennen. … Selbst die verbissensten nichtjüdischen Gegner des Zionismus und des jüdischen Wiederaufbauwerkes in Palästina haben es niemals gewagt, in einer solchen,— man könnte ruhig sagen, unverantwortlichen — Weise über die Prinzipien und Aufgaben des Mandats „ für Palästina zu sprechen.
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Berlin. Ernst Ehrentreu. Nachrichten des Gruppenverbandes. Palästina-Zentrale. Beschluss des Delegiertentages vom 10. September I 91 9. Es ist eine Palästina-Zentrale der deutschen Orthodoxie zu errichten, deren Mitglieder, Organisation und Aufgabenkreis von der Leitung des Gruppenverbands bestimmt werden. Bestimmungen der Leitung des Gruppenverbands: 1. Name: Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel in Deutschland 2. Sitz: Frankfurt a. M. 3. Mitglieder: Dr. med. Siegfried Oppenheimer, Vorsitzender, Zahnarzt Ehrmann, Dr. med.
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Rabindranath Tagore, der sich aut der Durchreise von Moskau nach Berlin etwa eine halbe Stunde auf dem Warschauer Bahnhof aufhielt, und bei dieser Gelegenheit vom den Warschauer Deleperlen und Gästen des Weltkongresses für das arbeitende Palästina, die sich gerade auf die Reise nach Berlin begeben wollten, begrüßt wurde, äußerte sich gegenüber einem jüdisehen Journalisten über sein Verhältnis zur Palästina-Sache wie folgt: Noch vor zwei Jahren habe ich eine Einladung, nach Palästina zu kommen, erhalten, allein mein Gesundheitszustand hat es mir bisher nicht erlaubt, dieser Einladung Folge . zu leisten. … An der Aussprache betet- Rgten sich die Herren Schocken, Mednikow und Herr Rabinowitsch aus Palästina. Der letzte Diskussionsredner schilderte besonders interessant die Ereignisse in Palästina, die er selbst miteriebt hat.
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die Schechijonu- Wellen sich noch hoch auftürmten — bei «der Frage: „Und was denken Sie von der Araberfrage in Palästina?" hitzig aufzuspringen und mit erregter Stimme zu antworten: „Araberfrage? Hier in Palästina gibt es keine Araberfrage. … Aber Konsequenzen wurden daraus von der für England offiziellen Vertretung der an Palästina interessierten Juden, der zionistischen Leitung, nicht gezogen. Schwache Versuche des alten Jischuw in Palästina, (dem die Araber bis zur Balfourdeklaration politisch nichts zuleide taten) eine Verständigung mit den Arabern herbeizuführen (Delegation unter Führung von R.
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Weise; allen Mitgliedei-n der G'emeirischa^'ubiid es würde nicht im Interesse 7,der.: Judenheit in Palästina liegen' wenn Ihre Bewegung nicht e,ine entsprechende Menge von Zertifikaten erlangt." ,, ,. Der sephardische1 Oberrabbiner, Dr. … Ge- * schichte zu verbreiten) aus der zu sehen sei, wie in der Vergangenheit Zeiten der Not durch die; messianische Hoffnung überwunden wurden. Die jüdischen ' Anstrengungen in Palästina müßten vervielfacht werden!: in einem Monat würden in der Welt mehr Juden geboren, als Palästina in einem Jahr aufnimmt.
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Einspruch zu erheben, indem sie erklärt: 1) Dfo MMinMiW grau&ai Imzzl. te* il ZAsöMki Jisroel, haben ben starken Willen gur thoratreuen Aufbauarbeit in Palästina. 2) In der genanten „Aschkenasischeii Gemeinde zu Jerusalem" sehen wir die historische jüdische Gemeinde der Stadt, di» geschichtliche Trägerin jüdischen Lebens in Palästina. … Pinchas Kohn, der Vorsitzende der Wiener Sektion des G. A., begibt sich aus einige Zeit nach Palästina. - Frankfurt a. M. Der Vorsitzende der Palästina- Zentrale, Dr. Siegfried Oppenheimer, und ihr Ehrensyndikus Dr. I.
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Das Ergebnis kann uns befriedigen. Frankreich hat seine Ansprüche auf Palästina fallen lassen. Die Gefahr einer Absplitterung von Obergaliläa ist damit wohl endgültig beseitigt. England übernimmt das Mandat über Palästina mit der Maßgäbe, es zur nationalen jüdischen Heimstätte auszugestalten. … Die Versuche der pan-arabischen Bewegung die zionistischen Ansprüche zu diskreditieren, beginnen nachzulassen, nachdem auch den Arabern zum Bewußtsein gebracht worden ist, daß sie durch keinerlei Demonstrationen an der Tatsache des jüdischen Palästina etwas ändern könnten. Es zeigt sich jetzt, daß wir mit unserer Behauptung, Palästina sei für die arabische Bewegung nur von sekundärer Bedeutung, recht behalten haben.
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von der Agudas Jisroel. geleistete wirtschaftliche Wiederäufbcmarbeit in Palästina lebhaft. begrüßt. Daß die Agudas Jisroel viese Arbeit mit leeren Taschen nicht vollbringen kann, daß zu diesem Zweck Geld sowohl von Europa als auch von Amerika nötig-ist. und -daß lediglich aus diesem. … Nein, nicht Frankfurt, nicht Warschau, nicht Amerika, nicht Eurdpa haben ihre Pflicht erfüllt. Jetzt gilt es gar nicht der Sache in Palästina selbst, jetzt gilt es, der von unverantwortlichen zionistischen Stellen ausgehenden Verleumdung anständiger Menschen zu begegnen.
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Gesellschaft, Tel-Aviv, 1935, deutsch S. 21, hebr. S. 14. Alijah. Informationen für Palästina-Auswanderer, 7. Auflage, herausgegeben vom Palästina-Amt, Berlin, 1935, S. 135. Arbeitsbeschaffung und Siedlung» Von Dr. … Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik» 3/4, Berlin. Palästina Levante-Courier, Nr, 1, Wien. Der Ausweg, Nr. 6, Paris. Internationale Rundschau der Arbeit, Nr. 4, Genf—Berlin. Nation und Staat, Nr. 7, Wien.
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Morgen wird die allgemeine Aussprache fortgesetzt und^s beginnen dann die Verhandlungen der Jugendsragen, Po ale Agudas Iisro el und Au lim. Am Nachmittag soll in die politische Palästina-Debatte eingetreten werden. (Ausführlicher Bericht folgt.) Palästina Konferenz der Agudas Israel. Berlin, 28. Dez. Die Palästina-Konferenz wurde am Montag früh "durch eine Begrüßungsansprache des soeben «US Palästina zuruckgekehrtem Präflbenien tzes Aeslt-äslssMrenden Ausschusses, Herrn Dr.
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Palästina, schreibt das Blatt, sei eine Rettung;'aber fe dem "Wunsche, einer leidenden Gemeinschaft zu helfen, habe man die Ansprüche der Araber übersehen. … Wo soll es siedeln und wo soll eine Ansiedlung vollendet werden? Muß der jüdische Staat in Palästina der einzige jüdische Staat sein? Gibt es kein Gebiet in dieser Weh werter Räume, das jüdischer Fleiß und Opfermut fruchbar machen könnten?
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Ich halle noch die übrigen Beschlüsse der Kulturkommission vorztibringen. Sie lauten: 1. Da die Kulturarbeit in Palästina eine der Hauptgrinullagcn und ein imcnthchrlirhcr Teil der zionistische» Tätigkeit für die Errichtung der nar tionalen Heimstätte in Palästina geworden ist. anerkennt der XII. … W.utd Hachinuch luv den organisierten jüdischen Gemeinden in Palästina in Daticrpncht zu Schul- und Erziehttngszwecken zu iüx'riasseJi. 4. Der XII. Kongreß bestätigt das Budget der Nation,•1l!)
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Jedenfalls aber sehen wir einstweilen die deutschen Juden in Palästina allen Schwierigkeiten und Hemmnissen zum Trotz mit einer bewundernswerten Energie sich der hebräischen Sprache nähern. Und diese hebräische Sprache nimmt nicht bloß äußerlich sondern vor allem auch innerlich dauernd zu. Prof. Heinrich Loewe. Die Wendung in Palästina Die neuesten Ereignisse in Palästina sind aus der jüdischen und nicht-jüdischen Presse jedem Leser dieser Blätter genau bekannt.
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Der Großteil der jüdischen Bürger Polens ist an der Ent- Wicklung des Jüdischen Nationalheimes in Palästina vital interessiert und polnische Juden bilden einen großen Teil der Einwanderer nach Palästina. Bei vollem Verständnis für die Schwierigkeiten, mit denen die Mandatarmacht zu kämpfen hat, muß festgestellt werden, daß das Palästinaproblem noch IN ALLER KÜRZE Die Teilungskommission hielt in London eine geschlossene Sitzung ab, bei der die Herren T. … Auch er gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Mandatarmacht normale Ein- Wanderungsbedingungen nach Palästina wieder herstellen wird. Der Vertreter Großbritanniens beantwortete die Aeußertingen der Vertreter Polens und Rumäniens.
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Was Ich für Palästina gegeben habe und noch geben werde, wiegt lange nicht das auf, was; Palästina mir gegeben hat und noch geben wird.» … Der Rat befaßte sich ferner mit der Petition der arabischen Exekutive in Palästina, in
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Sir John Chancellor mit Familie ist am 17. September aus Palästina in London eingetroffen. Dr. Ruppin ist Mitte September von seinem Europaaufenthalt wieder in Jerusalem eingetroffen. … Der Wert der Produktion der «Nescher»-Fabrik beträgt im Durchschnitt £P 125.000. Abermaliges Ansteigen der Warenpreise in Palästina. Jerusalem, 28. September. (J. T. A.) Das weitere Sinken der englischen und somit auch der palästinensischen Währung hat ein weiteres Ansteigen der Nahrungsmittel¬ und Gebrauchsartikelpreise in Palästina zur Folge gehabt.
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208 Das Jüdische Echo Nr. 16 Amerika Die amerikanische Kampagne für die Ratifikation des Palästina-Mandates New York. (J. C. B.) Am Sonntag, den 9. April, fand hier eine Zusammenkunft von Vertretern sämtlicher jüdisch-nationalen Organisationen Amerikas einschließlich des American Jewish Committee und aller großer Orden statt. Zweck der Beratung war, die baldige Gutheißung des Palästina-Mandates durch den Völkerbund zu betreiben. Es wurde eine Resolution angenommen, in welcher an den Völkerbund appelliert wird, das Mandat baldigst zu ratifizieren.
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Am kommenden Montag reisen weitere 150, am Dienstag, den 22. September, 600 Auswanderer aus Warschau nach Palästina aus. Die Gesamtzahl der nach Palästina im September aus Polen abgehenden jüdischen Auswanderer beträgt 1550. — Das Gericht in Wlodzimierzec hat vierzehn jüdische Einwohner freigesprochen, die wegen Teilnahme aii dem am 30. … Brodetz ky und Neville L a s k i über den Schutz der jüdischen Rechte in Palästina. Beide betonten, daß der arabische Terror nicht gegen die Juden, sondern in noch höherem Maße gegen England gerichtet sei.
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Mit besonderer Betonung unterstrich Weizmann die Wichtigkeit der jüdischen Einwanderung nach Palästina. Diese müsse ohne Einschränkung fortgesetzt werden. Mehr als zweihunderttausend Juden seien nach 1918 in Palästina eingewandert im Vertrauen darauf, daß sie ihre Kräfte dauernd dem Aufbau des jüdischen Nationalheims widmen könnten. … Er glaube aber, die Zeit werde kommen, in der die jüdische Bevölkerung in Palästina mit dem arabischen Nachbarn in gegenseitigem Frieden und in Eintracht werde leben können. Weizmann richtete an das jüdische Volk die Aufforderung, die Hoffnung auf eine seinen Interessen entsprechende Regelung in Palästina nicht aufzugeben.