-
Telephon A-43-1-39 Der zionistische Gedanke auf Irrwegen. Jüdische Majorität oder Minorität in Palästina. Von F. Bernstein (Rotterdam). Vorabdruck aus dem im Verlage „Die Neue Welt" demnächst erscheinenden Buche „Der zionistische Gedanke - auf I r r w e g e n". … Der vorliegende Ausschnitt ist um so aktueller, als die auf Verkleinerung des Zionismus gerichteten Bestrebungen, welche auch den Verzicht auf die jüdische Majorität in Palästina beinhalten, innefhalb der offiziellen zionistischen Kreise überhand nehmen. Die Feindschaft, der die Juden allenthalben ausgesetzt waren und sind, erklären die ausgesprochenen Judenfeinde als eine Fofge des Vielen, was sie an den Juden zu bemängeln haben und sie fassen es unter dem Begriff schlechter jüdischer Eigenschaften oder jüdischer Minderwertigkeit zusammen.
-
Bei den von uns herausgegriffenen zehn Ländern weichen lediglich Palästina (in dessen Messziffern nur die Ausgaben für Ernährung, Heizung und Beleuchtung und Verschiedenes enthalten sind) und Peru (wo die Ausgaben für Heizung und Beleuchtung fehlen) von der eben dargestellten Norm ab. … Besonders nach Babylonien zog es ihn mit magischer Gewalt, dieses Land öffnete ihn, wie wir sehen werden, ganz — Palästina, wohin er von dort aus kam, behandelte er etwas summarisch und sozusagen mit der linken Hand. Er hat auch sein Reisebuch nicht selbst geschrieben; es ist von anderer, unbekannter Hand nach seinen Berichten verfasst worden.
-
Die Beautwortnng der ztv-sitcn Frage entfällt. Keine Darlehen für Palästina. Mr. Walter Guineß beantwortete eine Anfrage Mr. Herbert Williams dalstn, daß für Palästina außer den laufenden Zuivendnngcn keine w e i t c r c « Darlehen in Aussicht genommen tverdcn.
-
W. Fiiche als 5000 kurdische Juden haben sich bereits in Palästina niedergelassen. Es sind ganze jüdische Gemeinden geschlossen nach Erez Israel ubergesiedelt und viele kurdische Gemeinden um die Hälfte ihrer jüdischen Mitglieder reduziert worden, ihre Anspruchslosigkeit, ihre körperliche Leistungsfähigkeit und ihre zähe Natur macht diese kurdischen Juden zu einem der geeignetsten Elemente des Aufbaus und alle, die noch ddrt geblieben sind, warten voller Sehnsucht auf den Augenblick, wo auch sie in ihrer ersehnten Heimat schaffen können. … B. der Stadt Tunis, Sousse, Sfax usw., Vorträge über den Palästina-Aufbau gehalten. Der französische Keren Kajemeth legt seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 56% vor. Er betont, daß die Einnahmen weiter steigen.
-
Achai Gaon ist aber eine bedeutende Autorität, dessen Lesarten wir wohl annehmen dürfen. -Dieses Gespräch fand aber zu Cäfaraa in Palästina statt, und dort selbst und schon in jener Zeit wußte man schon die Stätte des Sambationstromes nicht, so daß Akiba andere'Beweise für die Heiligkeit des Sabbat beibringen mußte.
-
Es gab unter den alexandrinischen Juden viele Handwerker und Künstler, die sogar in einer Art Zunftgenossenschaft organisirt waren; brauchte man in Palästina Künstler für den Tempel, so berief man sie aus der alexandrinischjüdischen Gemeinde. Die Beschäftigung der babylonischen Inden, welche zusammenhängende Landstriche, das Land Israel genannt, bewohnten, war Ackerbau, Handwerke aller Art, und was besonders in einem von Kanalbewässerung abhängigen Lande natürlich ist, sie gruben und reinigten Kanäle, auch betrieben sie Viehzucht, Handel, Schifffahrt und einige Künste.
-
Die alte Heimat der Juden, der Orient, lockte sie, denn von Arabien, Persien und Palästina war die Kunde von einem guten und freien Leben der dortigen Glaubensbrüder zu ihnen gelangt. In Kastilien trat ein Rat zusammen, der beschloß, vor der Ausführung der Massenauswanderung einen Mann in jene Länder zu senden, der imstande wäre, sichere Nachricht von dorther nach Europa zu bringen.
-
Viel Beachtenswertes, namentlich zur Geographie des mittelalterlichen Palästina, wird in den Fußnoten zum zweiten Teil beigebracht. Wenn auch der Druck an Korrektheit, die Uebersetzung an Genauigkeit, das Ganze an strenger Wissenschaftlichkeit immerhin zu wünschen übrig läßt, so ist doch die Arbeit .der Herausgeber eine sehr anerkennenswerte Leistung und neben der Ausgabe von Asher und Zunz wird diese neue Ausgabe fortan als unentbehrlich gelten.
-
Weiterhin brachte Sir Herbert Samuel zum Ausdruck, daß es nicht schwer sein sollte, in Palästina die Aufnahme für etwa die Hälfte der 100000 jungen Juden aus Deutschland zu sichern, ln anderen Ländern müsse für 10000 bis 12 000 jährlich im Verlauf der nächsten vier Jahre Raum gefunden werden, was auch nicht schwer sein sollte, wenn man sie über eine große Anzahl von Ländern verteilen würde. … Dabei wird berücksichtigt, daß für einen erheblichen Teil unserer Jugend Auswanderung, insbesondere nach Palästina, unausweichlich ist. Die Tätigkeit in der Werkstatt (Pappe, Holz, Metall, Elektrotechnik) und der Gartenbau sollen der Weckung der Freude an kärperlicher Arbeit dienen und eine Beziehung zwischen dem jugendliehen Menschen und dem Arbeitsstoff herstellen.
-
Solche amüsanten und kurzweiligen Dinge berichtet Rabbi Petachja von seiner Reise noch eine ganze Menge. Und nun kommt er nach Palästina. Er erledigt es, wie ein Cookreisender, in kaum drei Tagen... Sieben Jahre ist er unterwegs gewesen. Dann kehrte er nach Regensburg zurück. … Es hatte da, ein paar Jahrzehnte zuvor, ein Mann gelebt, er hiess Israel Josef Benjamin aus irgendeinem verlorenen Nest iu Rumänien, und der hatte sich, in den Kopf gesetzt, die verlorenen zehn Stämme aufzusuchen. 1S45 verliess er seine Heimat und bereiste die östliche Hälfte des Mittelmeers, Aegypten, Palästina, Syrien, Babyion ien, Kurdistan, Persien und. Indien. 1851 kehrte er über Afghanistan zurück und fuhr über Konstantinopel, Wien und Italien nach Nordafrika.
-
Uni 450 wird der erste Bischof — Johann — von Liberias genannt. Auch aus Babylonien und Palästina strömten Juden herbei. Im 0. Jahrhundert wurde es von Justinian befestigt, im 7. Jahrhundert von den Saracenen unter dem Chalifen Omar eingenommen.
-
Die Reise des Benjamin von Tudela führte ihn durch Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland über die Inseln nach Palästina, von dort nach Persien und Medien bis nach Indien, auf der Rückreise durch Egypten, Nordafrika, Sizilien, Italien, Deutschland, Frankreich, durch Navarra hindurch nach Kastilien.
-
Die älteste Slawenschrift, die Glagolitza, die noch heute in einigen Kirchensprengeln des Westbalkans verwendet wird und einst in Bulgarien sich formte, besitzt einige Lettern, deren Ursprung nach Uebereinstimmung der hervorragendsten Slawisten auf Palästina zurückgeht. Der bekannte Slawist Safari! will fünf hebräisch-saniaritanische Buchstaben in der Glagolitza konstatieren8).
-
Es erschien zu Konstantinopel im Jahre 1543 und ist für uns besonders wichtig wegen der zahlreichen darin enthaltenen Notizen über die Juden in Syrien und Palästina. Dieser Reisebericht wurde frühzeitig ins Lateinische, Holländische, Französische, Englische, Jüdisch-Deutsche und Deutsche übertragen.
-
Die Tatsache, <dass sich das Judentum in der Diaspora mehr als zw ' ' Jahrtausende hindurch, weit länger nIso als 'Palästina, erhalten hat, zeigt nllTtc^1<äl«l<Aiifiabe Jichkeit, dass in der Diaspora Israels Aufgabe liegt — zumal es in der Zerstreuung sein wertvollsten Leistungen für die ElhwerunR un .Verinnerlichung des Judentums vollbracht ha. •' Für uns folgt aus diesen Erkenntnissen die -Ablehnung einer ■ nur nationaien jüdischen Konzentration, eelbst wenn sie “.. … Möir von Rothenburg, Nachmanides, David Räubeni, Salomo Molcho, Ascher Lemle, Don Josef Nassi und schliesslich Theodor Herzl sind in die Ge- : schichte Israels eingegangen, alle aber in völlig voneinander verschiedener, individueller Be- Ziehung zu Palästina und damit zur Diaspora. Aber unabhängig von diesen Entwicklungsnhläufen konnte sich das Gesetz vor. den,neuen Anforderungen der Diaspora bewähren.
-
Und das geschah, während ein zahlloses Heer von Bulgaren und Hunnen die Provinzen Mösien und Thracien verwüstete.3) Im siebenten Jahrhundert, während die Mohammedaner Palästina und Egypten eroberten, disputirte und stritt man in Constantinopel über die Zahl der Willen und Naturen Christi. Um den ewigen Zänkereien ein Ende zu machen, verbot Kaiser Constantius II. jeden weiteren Disput darüber.
-
Sein Weg führte ihn über Rom nach Otranto, dem damaligen Haupthafen für Reisende nach Griechenland, das er durchquerte, um nach Konstantinop^l überzusetzen. Und nun durchzieht er viele Jahre lang Kleinasien, Palästina, Syrien, Babylonien, Madien, P^rsien, Arabien, einen Teil Ostindiens und Nordafrikas, um endlich wohlbehalten in die Heimat zurückzukehren.
-
GOLDMANN Pierre ^busson die Taufo aller Juden verlangt, die grösstenteils nach Italien flüchteten, aber zurückkehrten, als die Türken 1523 die Insel besetzten. 1912 gelangte Rhodos unter italienische Souveränität, wurde aber 1947 mit den Inseln des Dobereits vor dem zweiten Weltkrieg eine Auswandererbewegung nach dem asiatischen Festland wie nach Palästina. Von der die Altstadt umgürtenden Festungsmauer führt eine besonders schöne Pforte, einst die Juden¬ Mp f Ml mmmmm Das Eingangstor zum jüdischen Viertel von Rhodos dekanes mit Griechenland vereinigt.
-
Rabbi P-tachjah von Reqensburg hat auf seiner Forschungsreise Böhmen, Polen, Rußland, das alte kumanische Reich, Babylonien, Syrien, Palästina bereist und kehrte über Italien und Frankreich nach Deutschland zurück. Die Aufzeichnungen dieses geographischen Forschers enthalten manche ethnographische Aufzeichnung von großer Wichtigkeit.
-
Es gab unter den asixandrinischen Juden viele Handwerker und Künstler, die sogar in einer Art Zunftgenossenschaft organisirt waren; brauchte man in Palästina Künstler für den Tempel, so berief man sie aus der alexandrinisch-jüdischen Gemeinde. Die Beschäftigung der babylonischen Juden, welche zusammenhängende Landstriche, das Land Israel genannt, bewohnten, war Ackerbau, Handwerke aller Art, und was besonders in einem von Canalbewäfferung abhängigen Lande natürlich ist, sie gruben und reinigten Canäle, auch betrieben sie Viehzucht, Handel, Schifffahrt und einige Künste.