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  1. 1929-04-01 · Heft 4-5 (April 1929) · p. Seite 11 · Haifa und seine ökonomische Bedeutung

    Zufolge Rabbi Jizchak Hilo, der im vierzehnten Jahrhundert lebte, wurden die meisten der Weisen in Israel, die im dreizehnten Jahrhundert nach Palästina gekommen waren, hier begraben. Zu seiner Zeit war die jüdische Gemeinde in Haifa durch ihre Frömmigkeit berühmt. Es scheint, daß die Mehrzahl der 300 Rabbiner, die zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts nach Palästina kamen, sich in Haifa oder Akko niederließen.

  2. 1913-03-14 · 11 (14.3.1913) · p. Seite 8

    In größter Achtung Z. Z. S t. M o r i tz. P a u l N a t h a n. Palästina. In der jüdischen Kolonie „Pesach-Tikwa" starb am 12. Adar der rühmlichst bekannte Rabbiner Dr. Grünhut, Leiter des jüdischen Waisenhauses in Jerusalem. … Da machte der Tod allen Plänen ein Ende und stürzte den großen Kreis seiner Freunde in Palästina und in der weiten Welt in Trauer um den verehrten Heimgegangenen. -^- Hilfe für die infolge des Krieges in den Pallranliindern notleidenden Inden.

  3. 1921-01-01 · Heft 12 · p. 775 · Zur Geschichte der Juden im Orient

    Berliner und Gottheil), deren Inhaber ihre Macht, solange auch Teile von Palästina und Syrien zum ägyptischen Reiche der Fatimiden gehörten (s. Wüstenfeld), auch auf Palästina ausdehnten. Einzelne Perioden der Geschichte der Juden in Aegypten wurden hell erleuchtet durch zahlreiche Texte, Dokumente und Chroniken; von letzteren nennen wir die Chroniken des Ahimaaz (u. … Aber bis in die Neuzeit hinein hat es hier ein pulsierendes jüdisches Leben gegeben, und die Verbindungen der Juden reichten einesteils bis nach Babylonien, Palästina und Aegypten, anderenteils bis nach Spanien und Portugal, soweit diese muslimisch waren. Als Mittelpunkt dieses-Lebens, etwa bis zum 11.

  4. 1929-09-05 · Heft 36 (5.9.1929) · page 2

    Vor einigen Jahren übersiedelte ein Teil der S lobotker Jeschiwa nach Hebron. 'Auch sthr oberster Palästina-Regierung ihrerseits vielleicht die Notwendigkeit einer Entschädigung anerkennen wird. In der Frage der Entwaffnung nimmt das Kolonialamt den Standpunkt -ein, daß, wenn die Juden nicht entwaffnet worden wären, es vielleicht zu noch mehr Blutvergießen gekommen wäre. … Das Kolonialamt ist ferner nicht bereit, irgendwelche Beamte der Palästina-Regierung zu entlassen, solange die Untersuchung über deren Schuld oder Unschuld nicht abgeschlossen ist." London, 31.

  5. 1936-11-12 · Heft 45 (12.11.1936) · page 10

    Von den Regierungsbehörden wurde jede Palästinaarbeit, auch die jüdische Auswanderung nach Palästina, streng verboten. Hebräische Bücher und Zeitungen dürfen weder gedruckt noch eingeführt werden. Nach Ausbruch der blutigen Unruhen in Palästina gelangte früher als alle arabischen Länder, das irakische Land in die Haßwelle, Juden wurden gezwungen, in öffentlichn Erklärungen alle Sympathien mit Palästina abzuschwören. Hilfsaktionen für die Brüder in Erez Israel durften nicht stattfinden, dagegen wurden Juden gewaltsam große Summen für die Hilfsaktion für die Palästina=Araber abgenommen. Und zuletzt nun die U eberfälle und Mordtaten. Daß es ein Jude war, Jecheskiel Sasson, welcher iti Genf die Interessen des Irak vertreten und seine Selbständigkeit bewirkt hat, ist im Irak längst vergessen, (Siehe Woehenrundsch.au.)

  6. 1843-05-22 · Heft 21 (22.5.1843) · p. Seite 315

    Wenn für irgend ein Gebiet in neuester Zeit viel gethan worden, so ist es die biblische Geographie, oder die Kenntniß des alten Palästina und der angrenzenden Länder. Es war dies für unsre Väter kein Gegenstand der Forschung,' und das ist sehr zu bedauern. … Vielleicht'kömmt bald eine Zeit, wo wissenschaftlich gebildete Juden den, uns und der ganzen Menschheit ewig theuere Boden mit der Absicht, auch unfern Alterthümem ihre Muße und ihren Fleiß zu widmen, betreten werden. — Eines der bedeutendsten, und vieles Neue bringenden, mit außerordentlicher Unbefangenheit, und lediglich m der Abstchthie biblische Geographie aufzuhellen, geschriebenen, daher ganz nüchtern abgefaßten Werke, das zugleich ziemlich die früheren Arbeiten in sich ausgenommen, ist: Palästina und die südlich angrenzenden Länder. Tagebuch einer Reise im Jahre 1838 von Eduard Robinson, Dr. und Prof, der Theol. tn New-Pork.

  7. 1887-05-05 · Heft 18 (5.5.1887) · p. Seite 287

    287 umfassendste Werk über die Flora und Fauna von Palästina, das von Dr. Tristram ist: ein großer Quartband herausgegeben in London im Jahre 1884 von der Palästina-Erforschungs-Gesellschaft.

  8. 1935-11-01 · 11 (1.11.1935) · p. Seite 5

    Man legt ihm den Ausspruch in den Mund: „Der Gott der Juden würde Palästina nicht so gepriesen haben, wenn er sein Land, Sizilien, gekannt hätte.“ Die Geschichte des jüdisches Volkes ist mit dieser Insel aufs mannigfachste verbunden. … Jahrhunderts nach Sizilien kam, berichtete er, daß er die Juden in einer recht guten Lage antraf. Er sah auf der Rückreise von Palästina die Orte Messina, Palermo und Trapani. Nach seiner Angabe sollen sieb 1500 jüdische Familien auf der Insel befunden haben.

  9. 1921-01-01 · Heft 12 · p. 773 · Zur Geschichte der Juden im Orient

    Seit jenem Jahre hat sich, mit dem zunehmenden Verkehr, die Zahl der jüdischen Reiseberichte aus Palästina ins ungeheure vermehrt. De Goeje, Memoire sur la conquete de Syrie, 2 Bde, Leiden 1864. Huart, Geschichte der Araber (aus dem Französischen übersetzt, vorläufig nur 1 Bd. von Färber), Band 1, Leipzig 1914. … Mit Scheriras Sohn, Hai, endet zwar (1038) die bekannte Reihe der Geonim, aber anderwärts (in Damaskus, Mosul, Aegypten, Palästina) und in unregelmäßiger Folge gab es bis ins 13. Jht. hinein große und anerkannte Schulhäupter, die den Namen „Gaon" führten und auch verdienten.

  10. 1934-11-23 · Heft 403 (23.11.1934) · page 5

    Die einzige Möglichkeit zur Rettung der kurdißchen Juden würde in ihrer Über fübrung nach Palästina bestehen, wo sich heute bereits ungefähr 5000 kur dische Juden befinden. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Jerusalem, die übrigen in Jaffa, Saffed, Tiberias und in den Siedlungen in Galiläa. … Weiters befindet sich auf kurdischem Gebiet, in T a- [ bits befinden, ßie jüdisch zu erzielen und nura, die sogenannte Grotte des Propbe-1 in Palästina zu freien und glücklichen Menten, Eljahu, ferner in K i r k u k das angeb-1 sehen zu machen. Von unserem Bukarester Korrespondenten.

  11. 1905-07-07 · Heft 27 (7.7.1905) · page 1

    Bodenheimer Der Zionismus erstrebt fQr das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heim- Stätte in Palästina. ..! (Baseler Programm.) Aus der Bewegung Posen. Breslau. Beuthen. Stettin. Mainz. Nationalfond Briefkasten der Redaktion Feuilleton Ararat Von Dr.

  12. 1932-06-01 · 6 (6.1932) · page 8

    Einer meiner Vorträge behandelte ״Antike jüdische Synagogen״, die in Palästina in ziemlich größer Anzahl vorhanden sind und trotz der Forschungen, die schon auf diesem Oebiete gemacht wurden, doch noch einer systematischen Untersuchung bedürfen. … Irak ist also mit seinen 100 000 Juden das Land im Vorderen Orient (ohne Palästina) mit der größten jüdischen Bevölkerungszahl und Bagdad allein die größte Judengemeinde im ganzen Orient überhaupt.

  13. 1964-11-27 · 2092 (27.11.1964) · p. [Seite 5]

    Diese Niederlassungen erfuhren auch Zuzug seitens junger Leute aus Europa, welche die Insel als Uebergangsstation zum Leben in Palästina benutzten. Auch von dort kamen junge Pioniere herüber und begannen Orangenplantagen anzulegen. Im Jahre 1921 sollen in den zypriotischen Dörfern etwa 120 Juden ansässig gewesen sein. … Während die Debatten um die freie jüdische Einwanderung nach Palästina tobten, entstanden auf Zypern die berüchtigten ausgedehnten Flüchtlingslager. Flüchtlinge aus den von den Nationalsozialisten besetzten Teilen Europas. deren Schiffe von der englischen Marine auf dem Mittelmeer abgefangen wurden, fanden dort Aufnahme.

  14. 1932-09-15 · 18 (15.9.1932) · p. Seite 276

    Das Zweite, was mir eine besondere Schau der israelitischen Geschichte ermöglichte, ist ein zwanzigjähriges Leben in Palästina. Der alte Orient lebt noch im heutigen, und was wir in den alten Büchern lesen, gewinnt unmittelbare Verständlichkeit durch das, was wir in Palästina täglich um uns erleben.

  15. 1890-01-01 · 1 (1890) · p. Seite 134

    Chija's Grab wurde der Gegenstand allgemeiner Verehrung; als die Ueberreste des im Jahre 297 verstorbenen suranischen Schulhauptes Huna8) nach Palästina zur Bestattung gebracht wurden, wusste man dafür keinen ehrenvolleren Platz als die Grabeshöhle Chija's. Allein eine allgemeine Scheu hielt *) Oben S. 45. а) Moed Katon 25 b. 3) Ibid 28 a. 4) Ibid 25 a. 5) Masaot Binjamin S. 7 der Sulzbacher Ausgabe. б) Ketubot 1. c. 7) Mehr Sicherheit hat die Angabe des Seder Hadorot (s. v.

  16. 1905-05-12 · Heft 19 (12.5.1905) · page 1

    Leiser Deutschtum mosaischer Konfession Bericht über den Delegiertentag der jüdisch-nationalen Turnvereine Aus der Bewegung Rundschau Aus Russland Die Juden als Offiziere Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heim- Stätte in Palästina. (Baseler Programm.) . Juden in Grossstädten Jüdische Schüler in Berlin Jüdische Ferienkolonieen Allgemeines Archiv für die Juden Deutschlands Jüdische Bürgermeister Die Enkfel Heinrich Heines Von der Wiener Hofoper Rundschau der Presse Kleine Mitteilungen Nationalfond Feuilleton Die Judenbuche (5.

  17. 1905-05-26 · Heft 21 (26.5.1905) · page 1

    Jahrgang Rundschau Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heim- Stätte in Palästina. (Baseler Programm.) Die Gemeindestube Aus Russland Die A, 1. U. in Holland Jüdische Sozialdemokraten Kleine Mitteilungen Sitzung des Grossen Aktionskomitees Schekel Mitteilungen des Zentralbureaus Das Recht auf Arbeit Von Elise Gutmann-Mannheim Zangwill über die Bevölkerungsverhältnisse Palästinas Von Dr.

  18. 1905-05-26 · Heft 21 (26.5.1905) · page 5

    Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heimy sts.*c in Palästina. (Baseler Programm.) Rundschau ' Die Gemeindestube Aus Russland Die A, I. U. in Holland Jüdische Sozialdemokraten.

  19. 1925-03-13 · 11 (13.3.1925) · p. Seite 176

    Benjamin von Tudela ist der erste Vertreter der geographischen Wissenschaft im Judentum. Er wurde durch seine Reise nach Palästina, Mesopotamien, Persien und Ägypten be< rühmt, auf Grund deren er die Geographie um zahlreiche nicht oder nicht mehr gekannte Tatsachen bereicherte. Seine Reise trat er im Jahre 1160 von Saragossa aus an, durchwanderte das südliche Frankreich, Italien, Griechenland, Cypern, Cilicien, Palästina, Mesopotamien, das Kalifat und Persien. Hier trat er über das Indisch-Arabische Meer und die Küstenstädte von Yemen die Rückreise nach Ägypten an, von wo er über Sizilien in die Heimat zurückkehrte.

  20. 1936-01-17 · 1 (17.1.1936) · p. [Seite]

    Von einer ganzen Reihe talmudischer Geistesgrößen wissen wir, daß sie sich zwar mit dem Thorastudlum intensiv beschäftigten, aber ihren Lebensunterhalt aus Ackerbau und Handwerk, als Schuhmacher und Schmiede usw. fanden. In der talmudischen Zelt gab es in Palästina und Babylonien eine sehr große Zahl jüdischer Ackerbauer. Rabbi El'asar erklärte mit Berufung auf die Bibel (Jecheskel 27, 29) den Ackerbau für den wichtigsten Beruf der Zukunft! … Jahrhundert Benjamin von Tudela ihre Betätigung als Färber besonders für Unteritalien und für das sonst damals von Juden sehr entvölkerte Palästina. Im Kaukasus sind die Juden seit Jahrtausenden heimisch. Sie gehen vor allem in Georgien auf die assyrische Verbannung der israelitischen Nordstämme zurück.