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Gedenktag der Balfour-Deklaration kann uns sicherlich nicht so festlich stimmen, wie in den früheren Jahren. Die traurigen Ereignisse in Palästina sind noch in viel zu frischer Erinnerung, als daß sie uns das Verhalten der Palästina-Administration vergessen lassen. … Glauben Sie es mir, Ihrem aufrichtig Ergebenen Balfour.» Palästina-Aussprache im englischen Parlament Am Dionstag, den 29. Oktober, kam es im Unterhaus zu einer kurzen Aussprache über die Lage in Palästina.
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Die syrische Man• datsverwaltung hat die arabischen Zeitungen, die sich •webgerten, übertriebene Nachrichten aus Palästina zu dementieren, verboten. Die Initiatoren einer ״Liga der nationalen Aktion“, Dr. Abdel Razzal und Dr. Riishdi Ai-Jadl, die Protestversammlungen gegen die britische Politik in Palästina einberufen wollten, wurden verwarnt. … U. a. wird folgendes gesagt: ״jährlich strömen Tausende von Juden nach Palästina und machen sich dort — wie überall in der Welt — als Parasiten unbeliebt. Es gab schon 1929 schwere Aufstände. Jetzt ist die jüdische Einwanderung nach Palästina vervierfacht, und vor allem sind es die unsozialen jüdischen Elemente, die aus Deutschland fliehen mußten, die jetzt in der Richtung nach Palästina strömen.“ Hierzu ist zu sagen, daß es bedauerlich ist, wenn die Leser des ״Völkischen Beobachters“ in dieser Weise über die Ereignisse in Palästina informiert werden.
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Sie forderte insbesondere dreierlei: Erstens, daß die Ein- Wanderung nach Palästina eingestellt werde, zweitens, daß der Boden, der sich im Besitze der Araber in Palästina befinde, angesichts seiner Knappheit als unveräußerlich erklärt werde, und drittens, daß eine demokratische Regierung jn Palästina eingesetzt werden solle, an der alle Bewohner des Landes entsprechend ihrer Zahl Anteil hätten. … Sie wird Mühe haben, die ungeheure Erregung, die die Veröffentlichung des englischen Weißbuchs über Palästina und des Be- ■I; :וי
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, sind mächtige Iotenessen* . gruppen., dfie in. dof.,,jüdischem Einwaindeiriung niaidil Palästina» eine Drohung für sich selbst seihen-. I'hs könnt nicht, aach Palästina, koannreni, eiine wpue soziale Ordnung .schaffen- und., diie aipabtsdhen Dorfes faseen so wie sie sind. .Sölbst G-crtfc könnte ein solches Wunder nicht schiaffan* .Deswjegen qpipobkiren sö. mächtige Interessongmiip.p sn der jüidliistphien Einavctnderung.nodi Palästina,,we.il iflur euer W-eulk hier nidhtz leisten könnt, ohne daß es zu einem Werke der Menschheit wird. •' . … Der »Man« ehest. erG uard i a n«, der sich mit den Ausführungen Churo'. ills an leitender Stelle beschäftigt, : führt unter anderem auis: Ein Teil der Beschwerde« der Araber in Palästina richtet sich in Wirklichkeit nicht e*o sehr gegeh 'daa, was unter der gegenwärtigen Verwaltung geschehen ist, sondern gegeip das 'Prinzip, auf welchem unser Mandat über Palästina!
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Von Sir Leonard W o o 11 e y (1. r. m.) 11 598 Die jüdische Arbeiterbewegung in Palästina. Von Dr. Walter P r e u s s (a. b.) 11 598 Die Warte des Tempels 11 599 Unruhen in Palästina. Herausgegeben von der Hitachduth Olej Germania 11 599 Jews and Arabs in Palestine. … Von Josef Kastein (f. a.) 12 648 Die arabische nationale Bewegung in Palästina. Von Michael Assaf 12 648 Araber in Palästina. Von Michael Assaf 12 648 Die Judenfrage der Gegenwart. Von Jakob K 1 a t z k i n 12 649 Die Palästinaliteratur.
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Wien, im August 1930. fceo Funk und Familie Großteil der Juden an ihren nationalen Traditionen mit einer Zähigkeit festhalte und innerlich mit Palästina verbunden ist. Er ist überzeugt, daß es möglich sei, die Juden als ein nomadisches Volk, das über bewegliche Vermögenswerte verfügt, innerhalb der kürzesten Zeit nach Palästina zu bringen. Die Juden könnten sich nicht nur in Palästina, sondern auch in den angrenzenden Gebieten ansiedeln und so die Möglichkeit haben, große Teile ihres Volkes dorthin zu bringen.
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Obwohl der zweite Teil der Balfour-Deklaration ausdrücklich anerkennt, daß die Rechte der arabischen Bevölkerung in Palästina nicht beeinträchtigt werden sollen, wurde von den Arabern befürchtet, die Juden wollten als Minderheit die Herrschaft in Palästina an sich reißen und alle Bewohner des Landes zu einer jüdischen Nationalität zwingen. … Die Verwirklichung des National Home und die Durchführung der Balfour-Deklaration wurden dann durch das im Juli 1922 vom Völkerbundrate genehmigte Palästina-Mandat geregelt. Darin wird Großbritannien als Mandatar des Völkerbundes für Palästina bestimmt, gleichzeitig wird ausgesprochen, daß die Mandatarmacht für die Verwirklichung der in der Balfour- Deklaration niedergelegten Prinzipien verantwortlich sein soll.
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Kein Kulturstaat wird es wagen, seine jüdischen Staatsbürger deswegen zu benachteiligen, /weil in Palästina ein jüdisches Gemeinwesen entsteht Aber auch die nichtjüdischen Gruppen Palästinas sind durch das Manifest völlig beruhigt worden. … Die zionistische Organisation hat durch den Mund ihrer Führer wiederholt die Versicherung gegeben, daß es ihr fern liegt jemanden aus Palästina zu verdrängen, vielmehr gründen sich die zionistischen Pläne auf die Ueberzeugung, daß Palästina bei entsprechender ökonomischer Hebung eine weit größere Bevölkenmgszahl erhalten könnte als gegenwärtig.
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Nach den letzten Nachrichten haben die Zionisten die Beschlußfassung erwirkt, wonach die Exekutive der Agency bis zur nächsten Sitzung im Oktober aus acht Zionisten und vier Nichtzionisten bestehen solL In der Abendsitzung sprachen R a p p i n und Julius Simon über Koionisationsfragen, Ussischkin über den Bodenraarkt in Palästina. Alle Redner stellten fest, daß Palästina jährlich 50.000 Juden aufnehmen könne, und forderten auf dieser Grundlage die Einleitung einer großen Immigration nach Palästina. .Wichtige Erklärung Macdonalds im Unterhaus London, 24. … In kultureller und konfessioneller Hinsicht verlangt der Sejmklub: Oeffentlichkeitsrecht für Lehrerseminare, allgemeine Schulen und Fachschulen mit herbräischer oder jiddischer Vortragssprache. Thomas Mann in Palästina Jerusalem, 23. März. (J. T. A.) Der deutsche Dichter Thomas Mann ist soeben, aus Kairo kommend, in Palästina eingetroffen.
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ten- Eir hatte Besprechungen mit Weizmann auch | mit Jabotinskv und im Unterhaus wehrte er heftige Angriffe gegen den Zionismus und gegen ein jüdisches Palästina ab. Im Jahre 1936 sprach er gegen den Vor schlag zur Bildung eines gesetzgebenden Rates m Palästina. Seine Rede — nicht die „einzige Hoffnung der Juden“ zu zei stören — begrub diesen gefährlichen An. … Mehrmals sah er Weizmann und versprach, dass er nach dem Krieg auf der Friedenskonferenz, Vorschläge über ein jüdisches Palästina bringen werde- Aber nach dem Weltkrieg wurde C- R. Aftlee Mi. nisterpräsident, und Ebnest Bevin wurde Aussenminister.
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November 1926 Kr. 3787 Neutralität schafft nichts. Silonrl Wedgrttood wer da« Mische AusbauweU in Palästina. — f\t geringe Unter* stiitzang der englischen Verwalinng. — Ile Pflicht der Sude« gegen Srez-gsrael. Balfoms Reform. … Und so wird es weitevgehen, bis bis Jitden in dem neuen jüdischen Palästina interessiert daran sein werden, in Asien die neue westliche Demokratie einzuführen." Zum Schlüsse seiner-Ausführungen sprach Colonel Wedgewood über die Bedeutung her zionistischen Arbeit in Palästina und die Leistungen ihrer finanziellen Institutionen; vor allem gedachte Wedgewood der unge» heuren Leistungen des jüdischen Palästina»AufbausondS tKeren Hajessod) und erklärte, daß es Pflicht aller Juden sei, für diesen Fonds nicht nur einzutreten, sondern ihn auch mit materiellen Beiträgen zu fördern; von den Eingängen des Keren.Hajessod hänge auch in vieler Hinsicht die Zukunft, des. jüdischen SiedlungS- -wertes in Pa-Iästina ab.
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Kommission die Vernehmung von Zeugen nach ihrer Rückkehr aus Palästina in London fortsetzen werde. Es würden Winston Churchill, Lord Swiuton, der Minister für die Dominien und ehemalige Kolouienminister Malcolm MacDonald sowie Sir Herbert Samuel, ehemaliger High Commissioner von Palästina, als Zeugen erscheinen. … Shaw, will die „Errichtung des Jüdischen Nationalheims in Palästina" als eine Gefahr für den Frieden bezeichnen. Palästina ist also in seiner Auffassung eine Art Großbritannien, das durch Schaffung einer jüdischen Provinz zu dauernder Unruhe verurteilt wäre.
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Als Entschädigungssumme für die infolge der Unruhen erlittenen Verluste bewilligte die Palästina-Regierung den Betrag von 100.000 Pfund. Von dieser Summe erhalten die Juden 80.000 Pfund. — Im Jahre 1929 bewarben sich 5.002 Personen um die palästinensische Bürgerschaft. — Am 23. … III, in allen Synagogen Palästinas Trauergottesdienste abgehalten. — Der jüdische Dichter Franz Werfe 1, der im Jahre 1924 schon einmal Palästina besucht hatte, traf dieser Tage in Jerusalem ein. wo er eine Vorlesung aus seinen Werken halten wird. — Im Laufe des Jahres 1929 wurde Palästina von 60.212 Personen (gegenüber 63.519 im Jahre 1928 besucht. — Die Einnahmen des „K e r e n H a j es s o d" betrug im Februar dieses Jahres 52.305 Pfund; von dieser Summe wurden in Deutschland 1473 Pfund aufgebracht. — Aus dem Briefwechsel des jetzigen Königs des Irak, Feisal, und dem Vertreter der amerikanischen Zionisten, Professor Felix Frankfurter, den die Jerusalemer Zeitschrift „The Palestine Weekly" veröffentlicht, geht hervor, dass Feisal, der als Vertreter der arabischen Länder an den Pariser Friedensverhandlungen teilgenommen hat, das jüdische Nationalheim in Palästina anerkennt. — Anlässlich der Verfolgung der jüdischen Religion in Russland wurden am 27.
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JUEDISCHE RUNDSCHAU \ Seite 548 Nr. 4ל Manchem wird das vielleicht wenig erscheinen, wer sich aber vor Alicen hält, daß wir dadurch im Laufe von drei Jahren die jetzige Zahl der Juden in Palästina verdoppeln werden, und im Laufe eines Jahres so viel Juden nach Palästina bringen, als in den letzten 15 Jahren vor dem Kriege nach Palästina eingewandert sind, der wird verstehen, daß es bereits eine gewaltige Leistung (Lirstellen würde, wenn es uns gelingt, diese jährliche Einwamleruugs/iffer zu erreichen und den Einwanderern in Palästina eine dauernde Existenz zu sichern. … Sokolow erhielt vom Vatikan eine offizielle Einladung, nach Rom zu kommen, um mit dem Papst die Angelegenheit der heiligen Stätten in Palästina, sowie die Frage der Regelung c.er gegenseitigen Beziehungen zwischen dem Vatikan und der Zionistischen Organisation zu besprechen.
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Fortsetzung der politischen Aktionen zwecks endgültiger Festlegung unserer An- Sprüche auf Palästina, Sicherung der bereits bestehenden Positionen in Palästina im weitesten Sinne, insbesondere Schutz des Jischub im Sinne der bereits gefaßten Be- Schlüsse, Erringung unbeschränkter rechtlieber Möglichkeiten für eine große Ein- Wanderung nach Palästina und Besiedlung des Landes. ß. … Schlusses des Karlsbader Zionistenkongresses als Führer der zionistischen Delegation, die sich zum High Commissioner Herbert Samuel begibt, nach Palästina reist. Vor seiner Abreise aus London soll Oberrabbiner Chajes im englischen Kolonialministerium in Sachen der Einwanderung nach Palästina vorsprechen.
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November 1917, die die politische Basis der jüdischen Heimstätten in Palästina bildet, war, trotz der großen Sympathie mit den zionistischen Bestrebungen, auch seitens der anderen Regierungsmitglieder, wie vor allem Lloyd George, dennoch ausschließlich Balfours persönliches Werk. … Seine große Verbundenheit mit der Idee der jüdischen Renaissance kam in rührendster Weise in seiner letzten Reise nach Palästina im Frühjahr 1925 zum Ausdruck, die er als achtundsiebzigjähriger Greis unternahm, um die Hebräische Universität am Skopusberge zu eröffnen.
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An diesem Streit und seinen Folgewirkungen litt lind leidet noch heute die zionistische Organisation. Man denke an das stolze Wort: „Palästina muß so jüdisch werden, wie England englisch ist“, an den jüngst wieder aufgetauchten Plan vom siebenten Dominion Palästina, an den defätistischen Satz: „Ich glaube nicht an den Judenstaat! … Die Frage des Ortes der endgültigen Beisetzung Theodor Herzls in Palästina ist noch nicht geklärt. Hierüber wird bei der am 27. März beginnenden Sitzung des Aktionskomitees ein Beschluß gefaßt werden.
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Goldelman, Prag, »Taamula« 1936, 24 Seiten. Das arbeitende Palästina. Von Prof. S a 1. Goldelman, »Kleine Zionistische Bücherei« Nr. 6. Herausgegeben von S. Goldelman, Prag, »Taamula« 1936, 31 Seiten. Die Palästina^Literatur* Von Dr. Peter Thomsen, Band V (Jahre 1925—1934), Lieferung, Verlag J. G. Hinrichsche Buchhandlung, Leipzig 1936, 11 und 224 Seiten.
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November stattfinden, damit Dr. Weizmann, der gegenwärtig in Palästina weilt, ihm beiwohnen kann. Ehrengast der Veranstaltung wird Lord Baifour sein, von den Persönlichkeiten, die ihr Erscheinen an- . … Weizmann und B i a 1 i k haben die amerikanischenZionisten telegraphisch gebeten, alle Anstrengungen zu machen, um die amerikanischen Beiträge für das Schulbudget zu erhöhen. Britische Gäste in Palästina Je ru sa 1 e m , 28. Oktober. (I.T. A.) Sir James Hope, der ״Denuty Speaker־“ (Vizepräsident) des englischen Unter- Hauses, der gegenwärtig in Palästina weilt, besuchte die Stadt Haifa und die jüdischen Kolonien im Emek Jesreel. ln einem Gespräch mit Pressevertretern sagte er, die jüdische Arbeit in Palästina habe auf ihn einen starken Eindruck gemacht.
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X. 1922 ״Oasaler Programm•' Buir Ä&dfadla In London Transjordanien and Palästina (J.P.Z.) London, 16. Oktober. Emir Abdulla von Transjordanien, •der Bruder des Königs Feissal, ist jnm Sonntag in London angekommen, wo er mit der englischen Regierung ein neues Statut für Trans״ jordanien besprechen will. … Diese Pogrom* Propaganda in der Hauptstadt des Landes wird mit den Drohungen des Ministers Pctrulis in Zusammenhang gebracht. Die Einbörgerungs-Aktion in Palästina Bekanntlich gibt die •unlängst für Palästina veröffcntliclite Verfassung das Wahlrecht mir den palästi* nensLschen Bürgern.