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Urn So mehr, als der Sekretär der inzwischen aufgelösten «Jüdischen Sektion» der Komintern nach den Unruhen offen erklärte: «War 'haben den Arabern in Palästina geholfen.» Palästina-Weine Palästina-JMaxxotft Pafäsiina-Crangen sowie sämtliche Spezereiwaren nDB bv “wa zu den billigsten Preisen liefert franko Haus, auch Provinzversand &a, tfamuef JCafpcrn Wien, II., Förstergasse 6 Telephon R 40-4-12 Mitglieder der Rabattsektion des Keren Kajemoth erhalten 5 Prozent Rabatt. ©«$ $Uter ttaf>f uttb mit tljm. feine Befdjfoetbött, Benommenheit, $opf* fdjmerjeit, ©djtombelgefüljt, ^erabeflemmungeit treten auf, Me SCrBeitSfäfiiftfeit nimmt ah. … Pick Lord Bälfours historisches Verdienst uni die Wiedererrichtung der jüdischen Heimstätte in Palästina. Lord Balfour war nicht nur der große Staatsmann, Politiker, Ethiker und Philosoph, sondern auch der Vater jener Deklaration, die uns Juden die Wiedererrichtung einer eigenen Heimstätte in Palästina ermöglicht.
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Die Red.) Wahrscheinlich ist ein Drittel des heutigen Palästina Hule gleich. Das größte Stück Hule aber heißt Transjordanien. Es ist heute schon klar: nicht die Araber, sondern die politische Macht versperrt uns den Weg nach Transjordanien. … strategischem Interesse gebaut, sie bat keinerlei wirts chaftliche Bedeutung für Palästina, dennoch steuert die1 Palästinadlegierung aus ihrem Budget 8 Millionen. Pfund zum Bau bei, während Transjordanien und der Irak hierin vollkommen entlastet sind.
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Er sah auf den ersten Blick nicht wie ein Bauer aus. Er trug einen städtischen Anzug, dazu — ein in Palästina ungewohnter Anblick — eine Weste und — noch ungewohnter!.— eine altmodische Uhrkette, auf altmodische Art befestigt. … hatte stattgefunden, kein Nationalfonds war gegründet, der Begriff eines „Palästina-Amts" unbekannt, Palästina war eine türkische Provinz. Sie schickten einen aus ihrer Mitte als „Kundschafter", mit Geld zum Kauf von Boden versehen, und er brauchte länger als ein Jahr, bis er sich entschließen konnte, das Gebiet des heutigen Rosch Pinah zu erwerben.
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Jahrhunderts hatte die Idee der Rückkehr der Juden nach Palästina in führenden Persönlichkeiten (George Eliot, Laurent Oliphant u. a. m.) einflußreiche Vorkämpfer gefunden. Benjamin Disraeli (Lord Baconsfield) stand ihr sympathisch gegenüber. … Während des Weltkrieges propagierte das „British Palestine Committee“, dessen Zentrum Manchester war, die Schaffung einer Heimstätte für die Juden in Palästina unter britischer Oberhoheit. Diese Idee fand die Sympathien der damaligen führenden Staatsmänner Englands wie Balfour, Lloyd George, Lord Robert Cecil, des früh verstorbenen Sir Mark Sykes.
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Die zionistischen Fonds sind die Form, in welcher die jüdische Gesamtheit für den Palästina-Aufbau Steuer leistet. Der Palästina-Aufbau ist eine Angelegenheit der jüdischen Gesamtheit, nicht eine Parteisache der Zionisten. … Die Vorgcschichte der Balfour-Deklaration reiche bis ins Jahr 70 nach Christi zurück, und zwar nicht darum, weil die Juden vor diesem Jahre Palästina besessen haben, sondern vor allem deshalb, weil die Juden seit diesem Jahre nicht aufgehört haben, den wirklichen Zusammenhang mit Palästina zu suchen.
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׳November 1917 trägt die Unterschrift Balfours, des׳ damaligen Außenministers des ,britischen Reiches. iDese -Erklärung, in der politischen Literatur Balfour-Deklaration genannt, hat folgenden Wortlaut: ״Seiner Majestät Regierung betrachtet mit Wohlwollen die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk und wird die großten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei klarverstanden werde, daß nichts getan werden soll, was die •bür־ gerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften ■in Palästina oder ■die Rechte und die politische Stellung der Juden in irgend ■einem anderen Lande beeinträchtigen könnte.“ ׳Die Balfour-Deklaration hat nach ihrem Bekanntwerden im jüdischen Volke einen Enthusiasmus erweckt, der heute kaum mehr ■verständlich :ist. … Die englische Regierung wird auf Grund des Berichtes der Shaw-Kommission über die Richtlinien ihrer künftigen Palästina Politik sich äußern müssen. Es ist tief zu beklagen, daß in diesen ernsten Zeiten ein solch bewährter Freund des jüdischen Palästina, wie Lord Balfour es war, nicht mehr unter den Lebenden weilt lind sein gewichtiges׳ Wort nicht mehr zugunsten einer judonfreimdliclien Palästina- ,Politik einsetzen kann.
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Seife 4 DIE STIMME Nr. 4 maßgebendster Stelle zukommen, lassen erkennen, daß jene jüdischen Kreise, welche die Verhältnisse in Palästina kennen — und der „Vater der jüdischen Palästinakolonisation“, Baron Rothschild, gehört sicher zu ihnen — die Konsolidierung des Aufbauwerkes trotz der gegenwärtigen krisenhaften Zustände nicht bezweifeln. … Oeffentlich und ehrlich, angesichts der ganzen Welt, sagt er: Die Juden wollen Palästina. Sie haben mitgeholfen, Palästina von den Türken zu befreien. Die Juden sind treu. Wenn wir das Mandat über Palästina übernehmen und den Juden ihr Heim geben, so sichern wir uns den sehr gefährdeten Weg nach Indien und Aegypten.
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Jahrhunderts begann und für das Volk der Bibel die Rückkehr nach Palästina forderte. Auch Politiker, wie Lord Shaftesbury und Lord Palmerston waren in dieser Richtung tätig. George E11 i o t schrieb den bekannten Roman „Daniel Deronda“, und Lord Byron seine „Hebräischen Melodien“. Alle Juden, die nach Palästina kamen, standen unter dem Schutz der englischen Konsuln. Die Ohowewe-Zion-Bewegung fand in England neuem zu der nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes zu machen.
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Seiner Majestät Regierung betrachtet die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und wird die größten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei Klarheit darüber herrschen soll, daß nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung der Juden in irgendeinem anderen Lande beeinträchtigen könnte. … Tie mannigfachen Unklarheiten, die in dieser Deklaration enthalten, dürften einen wesentlichen Teil der Schuld an den unhaltbar gewordenen Zuständen in Palästina tragen. Während einerseits versprochen wird, daß der arabischen Gemeinschaft in Palästina keinerlei Rechte beeinträchtigt werden sollen, wird andererseits die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk zugesagt.
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Die Last von mehr als 80 Jahren auf den Schultern hinderte ihn nicht daran, nach den furchtbaren Augustereignissen in Palästina dem jüdischen Volk in einem Brief zuzusichern, daß jede englische Regierung die Pflichten der seinen Namen tragenden Deklaration erfüllen werde. … Seiner Majestät Regierung betrachtet die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und wird die größten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei Klarheit darüber herrschen soll, daß nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die
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Bett und Verpflegung, fl Für Chafüxlm und Tourlstengesellschaften fl beiondcr»Ermäßigungen. fl Für Einzelreise-nd-e kostet die Fahrt: fl nach Palästina und zurttck fl in der III. Klasse inkl. Kabine und Verfl pflegung bloß österr. Schilling 416.—. fl Auskünfte LloydTriestlno, Wien I, Kärntnerring 6 I ■«■■■BBBflMnEBMBMBMBBHni den ist. … Mit besonderer Genugtuung nahm er persönlich die Eröffnung der Hebräischen Universität in Palästina im Jahre 1925 vor. Noch zu seinen Lebzeiten konnte er währnehmen, mit welcher Liebe und Achtung die gesamte jüdische Welt ihm begegnete.
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Dokument; auch von praktischer Be? deutung geworden.. Es ist die , Voraussetzung des Palästina-Mandats und seiner, völkerrechtlichen Bindungen; es'ist der Grundstein zum jüdischen Aufbauwerk, das wie ein Wunder von der ganzen Kulturwelt angestaunt und gewürdigt-wird. - Zahlreich und schwer sind-die Widerstände, die . sich der Idee. … Geist der Selbstlosigkeit, welcher die Fiojniere beseelt, und die Opferfreudigkeit der in der Zerstreuung lebenden Juden, für welche das Palästina-Werk von großer sittlicher Bedeutung ist, konnten diesen überraschend günstigen Beginn des zionistischen Palästina-!
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Balfour war es, der sich des Dozenten, aus Manchester erinnerte, ihn fragte, ob er noch immer hoffe, daß die Juden Palästina wiedererlange«) würden und ihm zum Schluß mit einem leisen Lächeln sagte: „Wenn die Alliierten den Krieg gewinnen, so werden Sie vielleicht Ihr Jerusalem bekommen". … Sie bekam ihren Namen und ihren Nachdruck durch den großen Staatsmann, der sich die aktuellen Erwägungen politischer Nützlichkeit zu eigen machte, weil er schon längst in seinem Inneren ein Zjqnist war, weil er die geschichtliche Größe des Gedankens der Rückkehr der Juden nach Palästina tief empfunden hatte. Die Persönlichkeit Balfours hat unter den Heutigen europäischen Staatsmännern kaum ihresgleichen.
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Jahrg. 9er Zionismus erstreb« für das fOdlsche Volk dl« 1 Schärfung einer dVfentllch - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.‘• Nächste Schritte Der Freispruch Schwarzbaris Ina ProzeB gegen den Mörder des Hetmans Petljura fällte das Gericht heute in später Abendstunde am 26. d. … Die chaluzische Alijah führte naturgemäß zunächst die stärksten zionistischen Kräfte nach Erez-lsrael, Jugendführer und zionistische Erzieher verließen ihre Gruppen, oft ohne zu fragen, ob geeignete Nachfolger zurückblieben. Wer erst einige Jahre in Palästina lebte und arbeitete, verlor meist den Blick für die Erfordernisse der zionistischen Bewegung im Galuth. Was im Galuth geschah, erschien eng und unerheblich im Vergleich mit den ernsten Problemen der Gestaltung des eigenen Lebens, des sozialen Aufbaus, der Erziehung und der Wirtschaft in Palästina.
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W e i ztn a 11 n ist soeben von London nach Genf abgereist, da auf der Sitzung des Völkerbundrates die Frage der Bestätigung des Palästina- Mandates behandelt werden soll. England ist durcii Earl Balfour vertreten. Gleichzeitig haben sich auch Herr Joseph Co wen, Mitglied der Exekutive und Dr. … Die Verhandlungen schweben schon über ein Jahr, aber eine Entscheidung ist ausgcblicben. Durch diese Verhältnisse ist das Provisorium in Palästina perpetuiert worden, und es wurde im Lande ein Zustand geschaffen, der für seine Ent- Wicklung in politischer und insbesondere in wirtschaftlicbcr Beziehung sehr ungünstig war.
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Ben Gurion, wie sich der junge Kolonist David kurz nach seiner Ankunft in Palästina nenen wird, wurde — wie viele seiner jüdischen Altersgenossen — in die Auseinandersetzungen der sehr bewegten Zeit der Aufklärung, der Politisierung der Studentenschaft, der grossen sozialen Erschütterungen hineingezogen; er erlebte das Anwachsen einer nach Ausschreitungen und Verfolgungen drängenden antisemitischen Bewegung in Russland. … Darum zog Ben Gurion Anfang des Jahres 1906 die für ihn einzig mögliche Konsequenz und ging als Landarbeiter nach Palästina, wo er infast allen Teilen des Landes in den verschiedensten Siedlungen tätig war. Er darf sich rühmen, der erste jüdische Schomer (Wächter) gewesen zu sein.
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Der neugewählte Abgeordnete von Whitechapel J a m e s H a 11 hat das vom High Commissioner für Palästina Sir John Chancellor erlassene Verbot der Sonntagsarbeit in den Steinbrüchen von Athlit zum Gegenstand folgender Anfrage im Unterhaus gemacht; Ist dem Unterstaatssekretär für die Kolonien bekannt, daß der High Commissioner für Palästina Instruktionen herausgegeben hat, wonach künftig an Sonntagen an dem Hafenbau von Haifa nicht gearbeitet werden soll? … Weiter erklärte Kenworthy, daß nur wenige Führer der Labour-Party bereit seien, der im Weißbuch über Palästina angekündigten Politik ihre Unterstützung zu leihen. (Vor kurzem hat auch Lord Erleigh erklärt, daß mit der Unterstellung der Verwaltung Palästinas unter das Außenamt zu rechnen sei.; ״England und Palästina" Unter diesem Titel erscheint dieser Tage im.
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Er ist der Tag jener berühmten Deklaration des damaligen englischen Außenministers James Arthur Balfour, worin erklärt wird „daß die britische Regierung die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen betrachtet und alle Anstrengungen machen wird, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern“. … Daß Lord Balfour mit innerer Anteilnahme das große Werk des Palästina-Aufbaus verfolgt, hat seine Beteiligung an der Eröffnung der hebräischen Universität in Jerusalem bewiesen, die er als „einen der großen Merksteine der zukünftigen Laufbahn des jüdischen Volkes“ bezeichnet.
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Argentinien hat einen sehr guten Boden und die Bedingungen für die Landwirtschaft sind dort bedeutend besse1' als in Palästina. Aber in Palästina arbeiten die Juden mit Enthusiasmus und haben Erfolg; freilich nicht die künstlich gemachten Kolonien, sondern die auf der Basis der großen nationalen Idee nach dem System der Selbsthilfe gegründeten." 1936: Weizmann: „Es sollte einen Ort in der Welt geben, in Gottes weiter Welt, wo wir imstande Kein würden, zu leben und entsprechend unserem Wesen uns zu äußern. … In dem Bericht wird gesagt, der Entschluß der Britischen Regierung, ein Jüdisches Nafioualhcim in Palästina zu errichten, sei aus imperialistischen Mo.ivcn heraus zustande gekommen. Das britische Mandat über Palästina sei ein imperialistischer Schachzug gewesen, um den Weg nach Indien zu schützen, das östliche Mittelmeer zu kontrollieren und das Oel von Mossul zu bewachen, welches durch, die Röhrenlinie nach Haifa fließe.
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Die Unruhen waren keine Revolte gegen die engllcbe Regierung In Palästina* Der Bericht beschiäftigt sich dann <m{ zdondstisclhen Besch wer dem und steilH fest, daß der Beweis nicht geliefert ist. wonach der Muftd von Jerusalem die Unruh e n an«« z ei ißtt habe, um sdch i-n seiuer StöHumg zu behaupten. … Nachdem die Uraruihen ausgebrochen sind, hat der Muifti mi't der Regierung zusiaiwmein gewirkt, um dde Ordnung wieder herzusiteiüen. Dde arabische Exekutive in Palästina hat gleichfalls keinerlei Vorbereitungen fürdas Hervorrufen von Unruhen getroffen. Einige MütgUeder der Exekutive hahen zweifellos sich am der Propaganda unter der umgefoiddeten Bevölkerung beteiiliigt.