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Und nun entsteht im Laufe weniger Jahrzehnte die Gestalt der jüdischen Arbeiterin in Palästina, die jeder kennt, der heute Palästina durchwandert. Es vollzieht sich eine Wiederauferstehung der Ghetto-Frau des Mittelalters, wie man fast sagen könnte. … Robuste Gestalten mit tief durchfurchten sonnenbraunen Gesichtern sind diese Landarbeiterinnen in Palästina. Meist kamen sie aus Rußland, aus der politisch-sozialen Arbeit. Debora Dajan hatte schon lange als einzige Jüdin im Semstwo mitgearbeitet, als sie ihr eignes Volk 462
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Die erste Gelegenheit kam im Jahre 1937, als die Königliche Kommission unter Lord Poel in ihrem Teilungsplan 75 Prozent von Palästina für die Araber vorsah; das zweite Angebot 1947, als die Vereinten Nationen sich für die Teilung des Landes aussprachen, diesmal in zwei ungefähr gleiche Teile. … Dieselben Staaten jedoch, die sich mit ihren palästinensischen Brüdern identifizierten, als sie versuchten, Stücke von Palästina zu annektieren — den Aegyptem und Jordaniern gelang es mit Erfolg — ibenahmen sich keineswegs so verwandtschaftlich, als es galt, palästinensische Flüchtlinge aufzunehmen. 50 Millionen Araber weigerten sich, eine Flüchtlingszahl von einer Million zu absorbieren, obwohl die Mehrzahl der Flüchtlinge in Palästina blieb: im ägyptisch-besetzten Gazastreifen und auf dem jordanischokkupierten Westufer.
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Seite 3 Diese Gruppe von 20 jungen Männern, die an dem Wintrertage 1882 in einem privaten Hause in Charkow zusammenkamen, verloren keine Zeit, und unternahmen sogleich die ersten Schritte Wäh- -end der Pessachfo'ertage bereisten sie die jüdischen Gemeinden in de* Umgebung und gewannen 500 begeisterte Anhänger — Studenten — und andere Sie nahmen einen besonderen Namen „Bilu" an, der aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Worte „Beth Jaakov lechu venelchah" (Haus Jakob, kommt und laßt uns gehen), zusammengesetzt waren, welche Jesajas oroßer Prophezeiung über die Wiederherstellung von Zion und .Jerusa*em entnommen sind Zur selben Zeit bemühte sich der te,'ühmle nichtjüdische Zionsfreund Sir r aurence Oliühant vom Sultan eine Konzession für die jüdische Kolonisation >n Palästina zu erhalten. Ein günstiges Ergebnis vorwegnehmend, verlegten die Biluim ihr Zentrum von Charkow nach Odessa, denEinschiffungshafen für Palästina und entsandten zwei Mitglieder nach Konstantinopel um dort in ständiger Verbindung mit Oliphant zu sein. … Sie ließen nur vier ihrer Mitglieder als Beobachter in Konstantinopel zurück, 14 schifften sich nach Palästina ein und landeten am 11. August 1882 in Jaffa. Später folgten ihnen noch sechs andere Pioniere nach. Inzwischen hatte der ursprüngliche Kern der Gruppe einen Plan für eine genossenschaftliche Mustersiedlung entworfen, welche als Kommune betrieben werden sollte, deren Mitglieder die Theorie und die Praxis von Landwirtschaft und Wirtschaftsführung lernen sollten.
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Trietsch war es, der als erster die These vertrat, die Südgrenze des Jüdischen Palästina müsse “El Arisch mit dem Gaza Strip sein. Er war es auch, der auf den Zionistenkongressen stets im Vordergrund der Opposition gegen Theodor Herzl stand. So erinnere ich mich wie er am dritten Congress scharfe Kritik übte an den Verhandlungen die Theodor Herzl mit dem Türkischen Sultan führte, dem damaligen Beherrscher von Palästina. Es handelte sich bekanntlich um den Charter für die Einwanderung der Juden, in ein eigenes Staatsgebiet. Am Schluss seiner Kritik rief er in den Saal: “Geben Sie mir die acht die Sie Herzl gegeben haben, so werde ich die Verhandlungen zu einem guten Erde führen”.
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Nachdem die Balfour-Deklaration erlassen war (November 1917), wurde eine von der englischen Regie, rung autorisierte .Palästina- Kommission“ unter Füh-, rung Weizmanns entsandt, die alle Einzelheiten prüfen sollte, die für die Durchführung des Mandats erforderlich waren. … Schon frühzeitig hatte Weizmann als Wissenschaftler wie als Politiker die Rolle erkannt, die den Wissenschaften und dem Geist als solchem bei der Erschliessung und friedlichen Wiedereroberung des Landes Palästina zukam. Deswegen setzte er alle Hebel in Bewegung, um die Erlaubnis zur Grundsteinlegung für die Universität zu erhalten, die dann auch am 24.
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. — Die Vereinigten Staaten beschuldigten Achmed Shukairy, den Sprecher der sogen. „Arabischen Palästina Delegation“ offen, „viele falsche Erklärungen abzugeben“. Schon früher hatten Israel und andere Delegationen Shukairy der Entstellung der Tatsachen bezichtigt. … Er berief sich auf den kiirzlichen Bericht der UNRWA und die Erklärungen Achmed Shukairys in seiner Eigenschaft als Repräsentant der „Arabischen Palästina- Delegation“ als Beweis für kow über diesen Punkt hinweg und hielt sich an die von den arabischen Delega- I tionen verfolgte Linie.
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Tor ner Ausarett den hied herdes jüdi- und nach; Israels ige Jahrhat das ch seine : nur an ander pen Juden fn Land fliehen auf den ufPhilan- , Gewiss Volk »ielindem n in ihr*1 j haben, Dankbari>sitiun e>' mit dem rde *“** , unseres vereinbaff eg. .f* .schrei1*“ auf d*“ K ßewe- VegzUfn ibbängrS' , a» ¿»«Sí ¡ssver11^ 14' Schiff, Männer, Frauen und Kinder, das glücklich nach Konstantinopel gelangte und nach dem damaligen Mandatsland Palästina weiterfahren wollte. Obwohl damals die diplomatischen Vertreter aller Länder, vor allem der Alliierten, in Konstantinopel sassen, geschah nichts, als der Oberkommissar in Palästina die Einreisebewilligung für die Juden verweigerte.
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Anthony Eden, der Vater der Arabischen Liga, der Protektor der arabischen Interessen, der Fortsetzer einer unglückseligen britischen Palästina-Politik, der bis zur letzten Stunde einen Bündnisvertrag mit Israel abgelehnt hatte, hielt völlig unvermittelt, über Nacht, eine prozionistische Rede. … Alle Verhandlungen mit dem damaligen englischen Ministerpräsidenten Anthony Eden und seinen Ministern, die Position Israels durch Waffenlieferungen oder in anderer Weise zu fördern, scheiterten an der Hartnäckigkeit der Downing Street, die seit Jahren versuchte, den Verpflichtungen aus der BaL four-Deklaration und dem Palästina-Mandat zugunsten der arabischen Machthaber zu entgehen. Die unzähligen Weissbücher, die sowohl die jüdische Einwanderung als auch den jüdischen Landkauf in einer ungesetzlichen Weise einschränkten, kann man als Meilensteine auf dem Wege der Ausserkraftsetzung des Mandates betrachten.
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Mit der wachsenden jüdischen Einwanderung nach Palästina unter dem britischen Mandat und unter dem Einfluss der jüdischen Migrationsbewegung seit 1933 wächst wieder das jüdische Interesse an Zypern und wird aktiv. Vor allem waren es jüdische Einwanderer aus Mandats-Palästina, die auf der klimatisch und bodenmässig verwandten Insel die ersten grossen Zitrusplantagen anlegten. Da Zypern nördlicher liegt als Israel werden hier die Orangen später reif, und man kann hier dickschalige Apfelsinen essen, wenn es in Israel nur noch „Valencias” gibt.
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Ich war mit vielen Mustern eingetroffen, um durch eine Ausstellung das Interesse für die Erzeugnisse der jüdischen Industrie des damaligen Mandatslandes Palästina zu wecken. Die Zollbeamten waren misstrauisch und verlangten genaue Beschreibungen der über 500 Muster in amharischer Sprache. … Auf eines nämlich sind die Falaschas stolz: sie sind der einzige jüdische Stamm, der nach der Vertreibung aus Palästina mit der Waffe in der Hand um seine Freiheit gekämpft hat. Alle Falaschas, die damals in Addis Abeba waren, beteiligten sich an der Sammlung.
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Rowati legte einen Resolutionsentwurf vor. der den Vorschlag enthält, das Mandat der Schlichtungskommission fur Palästina um zwei Jahre zu verlängern, um die seiner Aussage nach besten Bedingungen für die Lösung des Problems der arabi' sehen Flüchtlinge zu schaffen. … Johnson, der sich in seiner Eigen Schaft als Sonderbeauftragter der Schlietdungskommission für Palästina seit zwei Jahren um die Erleichterung der Situation der Flüchtlinge bemüht hat, zeigte sich verärgert, dass Israel die einzige Gegenstimme abgab. als über den Dank an die Kommission für die von ihr geleistete Arbeit abgestimmt wurde.
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Wenn Is^ , rael die Aufforderung, die Ableitung des Jordanwassers zu unterbrechen und die Forderungen inbezug auf die Palästina-Flüchtlinge ignoriert, wird Sowjetrusland ihre Bot. schaft in Tel Aviv auflösen und alle zwischen Moskau und Israel bestehenden Verträge streichen. … Es wird den Aegyptern Unterstützung in der Frage des Jordans zugesichert, im übrigen spricht man von einer „friedlichen Lösung des Palästina-Problems und zwar im Sinne der Beschlüsse der Vereinten Nationen, doch stets unter Beachtung der legitimen und unabänderlichen Rechte der Araber in Palästin^^.
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Es gab lange vor Herzl sehr viele jüdische Zionisten, aber auch Nichtjuden, auch in den höchsten Kreisen aller Länder, die die Berechtigung des jüdischen Volkes anerkannten, und sich mit aller Kraft dafür einsetzten, dass die Wiedererrichtung eines jüdischen Staates in Palästina ermöglicht werde. Ich kann nur ganz wenige von ihnen anführen. Napoleon I, richtete einen Aufruf an die Juden, ihm bei der Errichtung eines jüdischen Staates behilflich zu sein. … Was aus ihr, die eine endgueltige Lösung der Judenfrage hätte bedeuten können, geworden ist, wie das Kolonialamt sie zerstückelt und zu einem fast wertlosen Fetzen Papier gemacht hat, wie der Teil von Palästina östlich des Jordan, der selbstverständlich den Juden gehören sollte, dem damaligen Emir Abdullah geschenkt, und zu einem Königreich Transjordanien gemacht wurde ist zur Genüge bekannt.
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„Freiheitskämp-1 fer" werden mit Unterstützung der arabischen Welt j zur bewaffneten Infiltration schreiten, und Aegyptens j Diktator Nasser könnte i möglicherweise sogar, viel- \ leicht im ägyptischzn Sinai, ' eine „Palästina-Republik"; proklamieren. Der Schlüssel; den UN schaffen, dessen erj der Ereignisse lieg, wahrstes Glied die Souveränität Israels hemmen soll, um darauf eine „Befreiungs"- rates zu erreichen versuchen, der die Repatriierung Schacht zu entfesseln, die mit Unterstützung der UN ihre antiimperialistischen Ziele fördern soll. … Hierauf oezog er sieh ironisch auf die Erkläiung Frau Meirs] ohne ihren Namen zu nennen. Die Schlichtungskommission für Palästina, die auftragsgemäss der Ve-sammlung einen Bericht über den Gang der Erfüllung der Empfehlungen der UN über das Problem der arabischen Flüchtlinge vorlegtn soll, steht unter dem Druck der arabischen Delegationen.
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So wird die Stätte. von der aus die Sicherheitsmassnahmen des jüdischen Palästina während zweier Jahrzehnte gelenkt ui;d kontrolliert wurden, bewahrt werden, damit auch künftige Geschlechter den Scharfsinn jüdischer militärischer Pioniere bewundern und die unglaublich bescheidenen Anfänge der heutigen israelischen Verteidigungsarmee sehen können. … Das Zion Maultierkorps (Zion Mule Corps) und seir.p Veteranen, die nach dem Siege der Alliierten in Palästina blieben, folgten in ihren Fusstapfen und zählten zu den Gründern der auf gegenseitiger Verteidigung aufgebauten Organisation, die im Jahre 1920 auf einer Sitzung der Histadrut-Exekutive ins Leben gerufen wurde und sogleich den Namen „Hagana“ erhielt.
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Die Purimgeschichte ist die Geschichte einer assimilierten Judenheit. Aus dem alten Palästina waren die Juden nach der Zerstörung des Tempels von dem Eroberer Nebukadnezar weggeführt worden. Viele von ihnen kehrten unter der Regierung des bedeutenden Perserkönigs Kyros, des Gründers des persischen Reiches, nach Palästina zurück.
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Johnson von seinem Amt als Sondergesandter der UNSchlichtungs Kommission für Palästina gibt dem Präsidenten die Möglichkeit, einen Emissär nach Israel und in die Araberstaaten zu entsenden, der versuchen könnte. das Problem auf einem anderen Wege zu bereinigen. … Johnson hat den Präsidenten aufgesucht, um sich von ihm in seiner Eigenschaft als UN-Schlichter für Palästina zu verabschieden. bevor er wieder auf sein Amt als Leiter der Carnegie-Stiftung für den Frieden zuriiekkehrt. Bei dieser Gelegenheit äusserte Kennedy, er habe sich vorgenommen, den Versuch zur Be; legung de« Flüchtlingspto blems zu machen..
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BUENOS AIRES, VIERNES 20 DE OCTUBRE DE 1961 No. 1917 Die arabischen Fluechtlinge Vereinte Nationen. — Die Schlichtungskommission für Palästina unterbreitete der Generalversammlung einen Bericht über das Pro- , blem der arabischen FKieht-! finge, der über die arabii sehe Forderung n .ch Repa-1 triierung der Flüchtlinge j nach Israel hinausgeht und i die Alternative der ..Wiederj ansiedlung und wirtschaftlichen und sozialen Rehabi-1 litierung“ dieser Menschen ' unterstreicht. … „Hohe Beamte der fünf Staaten äusserten, es würde möglich sein, praktische Massnah- 1 men im Hinblick auf die Flüchtlinge zu ergreifen, j ohne den Positionen der Re-! gierungen über andere Aspekte des „Palästina-Problems“ Abbruch zu tun“, . so heisst es. In dem Bericht werden kurz andere Punkte gestreift, wie die Aufhebung der Einfrierung arabischer Israel steht nicht allein New York. — „Israel ist nicht mehr isoliert“, erklärte Aussenminister Golda Meir auf einer Veranstaltung, der 1500 Personen beiwohnten und die von dem „Farband”, einer sozialistischen Gruppierung, organisiert wurde.
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Das hinderte ihn indessen freilich nicht, der Idee eines jüdischen Staates in Palästina mit einiger Skepsis gegenüber zu stehen. N'cht aus Antipathie, sondern aus Zweifel an den Möglichkeiten einer Realisation. Doch er war nicht der einzige, der in jener Zeit plie Dinge unter diesem Winkel sah Zehn Jahre vor seinem Tode, als 77-Jähriger, be suchte Thomas G Masaryk Palästina und seine jüdischen Kolonien. Die Kibbuzim Sarid und Bet Alfa be redeten dem greisen Staatspräsidenten einen besonders begeisterten Empfang.
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Wie erinnerlich, hatten die Aeusserungeu Bourguibas, die er wahrend seines Besuches machte, den er in atabi- , sehen Hauptstädten vor 1 Wo- 1 chen abstaLtete. die Wut der Araber errege, schon damals emptahl Bourguiba eine Kouipi imiss.dsung in der Palästina frage und führte aus. dass „die Araber realistisch denken und die Phase; der Feindseligkeiten über-! winden müssen", da „die Zeiten sich geändert haben und; menschliches Empfinden fordern, sodass es notwendig geworden ist, Gefühle und Hass durch die Vernunft zu ersetzen". … Bourguiba sagte: „Ich bin von vielen nicht verstanden worden. Einige arabische Flüchtlinge aus Palästina haben meinen Standpunkt begriisst. Aber der Zufall 1 wollte e* dass Nasser zur Zeit, als ich meine Erklärunj gen abgab, gerade mitten in einer Wahlkampagne stand. .