Mannheim
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  1. 1928-10-26 · 43 (26.10.1928) · p. Seite 682

    Ich gestehe offen, ich wünschte, daß die Juden der ganzen Welt Freunde meines Volkes sind. Ich will Palästina als das Symbol und den Beweis unserer gegenseitigen Verbundenheit. Aber der Vorteil ist ebenso auf der einen Seite wie auf der anderen. … Nach den erschöpfenden Ausführungen, die wir von dem Hauptredner des Abends gehört haben, hieße es Eulen nach Athen oder, ich will hier lieber sagen, Apfelsinen nach Palästina tragen, wenn ich jetzt noch auf die Einzelheiten des Palästinawerkes eingehen wollte. Ich will Sie nicht lange aufhalten, aber ich möchte doch ein paar Worte sagen, die vielleicht mehr einen persönlichen Charakter tragen und mehr auf die Tätigkeit des deutschen Komitees Pro-Palästina eingehen.

  2. 1928-12-28 · 52 (28.12.1928) · p. Seite 834

    Aus ganz Palästina waren die Freunde von Habimah herbeigeströmt. Die Festrede hielt der berühmte hebräische Dichter Chaim Nachmann Bialik. … Im Oktober sind 205 Juden nach Palästina gekommen, während 180 Juden ausgewandert sind. Insgesamt sind im Oktober 279 Personen eingewandert und 333 Personen ausgewandert. ........

  3. 1930-04-18 · 16 (18.4.1930) · p. Seite 221

    In diesem Sinne wünschen wir dem jungen Institut an seinem fünfjährigen Jubiläumstag die Verwirklichung aller kulturellen und politischen Aufgaben, die ihm vom jüdischen Volk anvertraut wurden. Palästina — einT werdender Staat1 Durch den Völkerbundpakt, Art; 22, Abs. 4, wurden eine Reihe ehemals türkischer Provinzen, darunter nach herrschender Lehre auch Palästina, als A-Mandate„ d. h. als theoretisch unabhängige, wenn auch praktisch einstweilen bevormundete Staaten anerkannt. Die Regierung Palästinas wurde, durch das „Palästinamandat“, vom 1 Palästina — ein werdender Staat. Völker- und staatsrechtliche Untersuchung über die rechtliche Gestaltung des Mandatslandes Palästina unter besonderer Berücksichtigung des Rechtes der nationalen Heimstätte für das jüdische Volk.

  4. 1931-02-01 · Nr. 2 - Februar · p. [Seite]

    Die Logen in Palästina haben es sich besonders zur Aufgabe gemacht, die durch die Unruhen gesd ädigte Kolonie M o z a wieder auf' zurichten. … Märp 1902 an. die bedeutsamste Tätigkeit innerhalb der außeramerikanischen Distrikte entfaltet. — Die Großloge des 14. Distriktes sucht das Interesse aller Brüder für Palästina durth Reisen nach Palästina zu steigern. , A. Gdt. Jeruscnalayim-Loge, Jerusalem, Die Veilegung der Nationaibibliothek in aas eigene Heim auf dem Scopusberge, das einige Kilometer vom Zentrum der Stadt Jerusalem entfernt ist. hat sich für die Benutzung des großen Publikums als umständlich erwiesen.

  5. 1919-01-01 · Editorial · p. 1

    499 Jizchak Epstein, Israel und seine Sprache.................... 322 Oslcar Epstein, Die Grundlagen der jüdischen Schule in Palästina ,t........ 119 — Die jüdische Wiedergeburt und die Sozialdemokratie.............. 19° Arjeh David Friedmann, Ein nationales Volksgesundheitsamt .......... 492 N. … I ................... 481 Eugen Hoeflich, Der Berg des Hindernisses................... . 480 S, Jabneeli, Die Hebraisierung des Volkes..................... 44^ Josef Kastein, Mesusoth............................. 233 Berl Katznelsohn, Die Sache des Landarbeiters.................. 109 Erwin Kohn, Zur Frage der Reproduktivierung.................. 529 Hans Kohn, Perspektiven............................. 488 Siegfried Lehmann, Über die Grundlagen eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina 11 — Die Stellung der westjüdischen Jugend zum Volke............... 207 Julius Levinsohn, Moses Mendelssohn...................... 465 — Das Prinzip der Entwicklung in der jüdischen Geschichte........... 169 Emil Levy, Israel-Homunculus ........................... 378 E.

  6. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. [Seite]

    Albert Einstein zu seinem 50. Geburtstag — Ein Einstein-Wald in Palästina — Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina — Kundgebung in Palästina — Not der Ausländer — Die bevölkerungspolitische Konferenz des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden — Außerordentlicher Delegiertentag des Deutschen Misrachi — Aus der jüdischen Welt — Roman-Beilage — Literarische Beilage — Gemeinden- und Vereins-Echo Anzeigen: Die viergespaltene Millimeter-Zeile: 30 Rpf. / Familien- Anzeigen Ermäßigung / Anzelgen- Annahme: Verlag des Jüdischen Echos, München.

  7. 1935-02-01 · Heft 10 (1.2.1935) · page 14

    Kirrt Licht, Mannheim, über die politischen und jurhtivhon Voraussetzungen des Palästina- Aufbaus am 2. Febr. im Lehrhaus, Beginn 8.30 Uhr. — Leipzig: Kundgebung des Leipziger Misraeht und Brith Chaluzim Oatiiin. … Marz, 8.30 Uhr, Messe-Sondersitzung. — Mannheim: SchuliHig.bimis der Zion. Ortsgruppe, „Die Grundlagen des Palästina- Aufbaus". 1. Abend: 4. Febr.: „Die politischen und juristischen Voraussetzungen des Palastina-Aufbaus". Referent: Dr.

  8. 1925-11-10 · Heft 88 (10.11.1925) · p. [Seite]

    Der Keren Hajessod erhält bereits jetzt aus seinen Mitteln die Palästina-Acmter in den verschiedenen Emigrationszentren und ein Besuch im Palästina-Amt in Triest kann jeden überzeugen, wie wichtig und erfolgreich diese Arbeit durchgeführt wird. … Sehr stark betont er, daß *) Dr. Felix Pinncr, ״Das neue Palästina“, Rudolf Mossc Verlag, Berlin, Preis 2,50 M.

  9. 1928-08-10 · Heft 63 (10.8.1928) · page 2

    Wedgwood erweist unserer Sache einen schlechten Dienst, indem er die Revisionisten in ihrer Stellung bestärkt Redner wies darauf hin, daß wir in Palästina mit einem natürlichen arabischen Zuwachs von »000 Mensehen jährlich zu rechnen haben, also in 10 Jahren eine Million Araber in Palästina wohnen werden. … Die Zionistische Organisation soll alle ihre Kräfte aufbieten, um den K.K.L. zu stärken, der als der Fonds der Zionistischen Organisation auch weiterhin verbleibt. Durch die Erweiterung der Jewish Agency sollen dem Palästina-Siedlungs-Werke bedeutende finanzielle Mittel gesichert werden. Wir hoffen, daß eine neue und umfangreiche Kolonisationsarbeit In Palästina einsetzen wird.

  10. 1934-08-24 · Heft 68 (24.8.1934) · page 4

    c d a 11 c r wurde eine Entschließung angenommen, in der die jüdische Einwanderung nach Palästina als eine Gefahr für die mohammednnischeu Interessen be/eirlinet wird. Die englische Mandatarmacht wird ,iiifgefurdert, die weitere Einwanderung von Juden nach Palästina zu verhüten. … Weitere 20 syrische Kaufleutc sind im Laute der letzten Woche aus Damaskus nach Palästina gekommen, um liier Unternehmungen zu eröffnen. Ein bekannter Zucker- \v a r c n -1׳ a b rj k a 111 aus Damaskus hat um die Erlaubnis naeligcsiielil, sein Maschiiien-iitvcntar nach Palästina bringen zu dürfen.

  11. 1921-07-01 · 3 (7.1921) · page 1

    .- Jakoh Klatzkin: Zeit fragen II: Araber- oder Judenfrage in Palästina? Hans Kohn: Realpolitik Bachum Goldmann: Politik ohne Reserven Eugen Hoeflich: Juden und Araber Dr. Hugo Bergmann: Nicht Politik — Kolonisation! Leon Simon: Der VC^ille zum Frieden Ernst l^Iüller: Zur Araberfrage Julius Löwy: Europa oder Asien? 1 Arnold Zweig: Das jüdische Palästina und der Orient I Glossen: Kongressprognose? — Der Wahn der Diplomatie \ Bücherschau: Das Buch der Erschütterung. Büchereinlauf \ i'Mimiimiiiimmumiimitiiiiiiiuiiiimiiiimiititiiiiimm Drittes Heft * Juli 1921 iiuiiiiinHiiininiiiiiiiiiiitMiiuiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiniiiiiuiiiMiniiiiiiiiiHiiiiiuiiMiiiiiiiiuiiuiuiMiiiiiiiiiuiiiiii

  12. 1911-08-04 · Heft 31 (4.8.1911) · page 3

    Das teure Leben der Bauern beruht im wesentlichen darauf, daß weder Gemüsebau, noch Geflügelzucht oder Milchwirtschaft betrieben wird, da die jüdischen Frauen in Palästina im allgemeinen keinen Sinn hierfür haben. Es ist eine dringende Aufgabe, hier für die Zukunft Wandel zu schaffen. Der ״Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina“ will diese Ausbildung von Frauen in prak* tiseber ländlicher Wirtschaft unternehmen, jedoch fehlt cs ihm vorläufig an Mitteln. … Auch sollten des» Beispiels wegen einige jüdische Arbeiterfamilien mit energisch arbeitenden Frauen aus den südrussischen Baucrnkolonicn nach Palästina überführt werden. Fer* *) Aus der sehr lesenswerten Kongreß-Sondcr* nunimcr der Zeitschrift ,.Palästina“ (Vlll. Jahr* gang.

  13. 1918-12-20 · Heft 56 (20.12.1918) · page 7

    der Leitung eine großzügige Lösung der Einwande• j ningsfrage nach Palästina, damit den von den Pogro• 1 men betroffenen und insbesondere den, arbeitslos ^ewiudenen Ostjuden bereits im nächsten Frühjahr die Möglichkeit einer Ucbersiedlung nach Palästina gebo-; len wird. i Während des Krieges wurden mehrere Tausende! … Man könne in Palästina nicht mit einem traditionellen Geiticiusinn rechnen. Der fehlende Bürgersinn müsse durch Idealismus auch auf wirtschaftlichem Gebiete ersetzt werden.

  14. 1919-08-08 · 32 (8.8.1919) · p. Seite 6

    Zurzeit spielt dieser Umstand keine Rolle mehr, da die Leitung des Amerikanischen Roten Kreuzes ihre Tätigkeit in Palästina einsteilt; auch die Tischlerei un syrischen Waisenhaus von ich neu er wird nicht geschlpssen werden, selbst wenn das Amerikanische Rote Kreuz hier seine ’lätigkeit einstelit. … Zurzeit sind dort nur 4 Arbeiter und 17 Lehrlinge beschäftigt. Einreise nach Palästina Das Wiener Palästina-Amt teilt mit: Die unleidliche Not, in der ein großer Teil der Juden, darunter besonders die Kriegsflüchtlinge, lebt, die Pogrom Verfolgungen, die sie im Osten zu erleiden haben, und' die Ausweisung, welche in Deutschösterreich, der Tschechö-Slowakei und in anderen Ländern über ihren Häuptern schwebt, ■ sowie nicht zuletzt, die uralte Zionssehnsücht, läßt den Drang vieler tausender Juden, möglichst sofort nach Palästina zu gelangen, in alter Stärke fortbestehen.

  15. 1920-06-11 · Heft 38 (11.6.1920) · page 2

    Wir sind jedoch eine demokratische Bewegung und niemand hat das Recht auf Privilegien, Es gilbe hier nur eine Ausnahme.■ den Baron Edinond de Rothschild, der die jüdischen Kolonien in Palästina gegründet hat. Außer ihm hat niemand in Palästina Ucbcrragendcs geschaffen. Die Frage der Bauten Palästina hat bereits heute einen Bedarf von mindestens 5000 Häusern. … Zum Beispiel wurde die Veröffentlichung eines Telegramms, das oft'izielt die Ernennung Herbert Samuels zum Oberkommissär in Palästina ankündigte, in den lokalen Zeitungen auf An- Ordnung der Verwaltungsbehörde verboten. Araber griffen die jüdische Kolonie in Mesha an.

  16. 1926-12-17 · Heft 99 (17.12.1926) · page 1

    Der Zionismus erstrebt für Das ionische Volk die Schaffuno alnar Öffentlich rachtllcti aaalchartan Halmstllte In PalOstlna. ״Baseler Programm.‘* Deutsches Comite ״Pro Palästina“ Die Gründungsversammlimg Am Mittwoch, den 15. Dezember, fand im Hotel Kaiser- •10f, in Berlin, unter starker Beteiligung die Gründungs- Versammlung des Deutschen Co raitds Pro Palästina statt. % Der Vorsitzende der Z. … Schon 1918, als Deutschland no״h Gelegenheit hatte, direkt auf die Gestaltun״ der Verhältnisse in Palästina im Wege der Türkei einzuwirken, habe er mit den türkischen Staatsmännern im Sinne der Begründung eines Jewish National Home in Palästina verhandelt.

  17. 1927-02-08 · Heft 2855 (8.2.1927) · p. Seite 2

    Die Liberalen und vkatioaaldentschm bleiben fest. Di« Zionisten bitten sie, über Palästina mitzuentscheiden. Srmelndewahlru ht »lederSfterrelch. Sonntag farL«n in Me t k, P re tzba u m und Schlei ntzach die GemeinderatSwichlen. statt. … Die Beretnlgung für das liberale Judentum, der der Zionismus und jede Palästina- Arbeit ein Dorn im deutschen Auge i«'t, hat een Staatssekretär Dr. Pünder wegen seines Bei« . trit:es zu dem Pro-Palästina-Komitee „angefragt".

  18. 1928-06-12 · Heft 46 (12.6.1928) · page 1

    Ls heißt, daß die Beratungen nur der Erörterung und der Festsetzung der Prinzipien der neuen Arbeit in Palästina gelten und daß die Fassung endgültiger Be- Schlüsse über die Einzelheiten des Werkes einer folgenden Konferenz Vorbehalten sein sollen. … Diese Resolutionen fordern bekanntlich, daß die Arbeit der Jewish Agency auf der folgenden Grundlage vor sich zu gehen habe: Verstärkung der jüdischen Einwanderung nach Palästina, fortdauernde Erwerbung von Boden in Palästina als Eigentum des jüdischen Volkes, Basierung der Kolonisation auf der jüdischen Arbeit und der hebräischen Sprache und Kultur.

  19. 1934-02-06 · Heft 326 (6.2.1934) · page 4

    Sir Arthur Wauchope, sagte er, ist wohl der bestgeeignete Oberkommissär, den Palästina bisher hatte. Es muß begrüßt werden, daß er sich in besonderer Weise des Schicksals der arabischen Fellachen annimmt. … Die Londoner Regierung wird somit mit der Einführung des Parlaments so lange warten, wie sie nur kann und bis sie glaubt, daß eine Hinausschiebung nicht mehr angängig ist — Trotzdem meint Herr Wedgewood, daß in letzter Zeit eine merkliche Stimmungsänderung in England zu merken ist, seitdem klar wurde, daß die Bewegung in Palästina gegen England gerichtet ist Diez kam in der zahlreichen Beteiligung von Unterhausmitgliedem in der letzten Pro-Palästina-Konferenz zum Ausdruck.

  20. 1935-09-03 · Heft 494 (3.9.1935) · page 3

    Das veranlaßte die Berliner „Jüdische Rundschau", die ihre brithschalomietische Vergangenheit noch immer nicht vergessen hat, bei ihren Lesern den Eindruck zu erwecken, daß ein binationales Palästina etwas Naturgegebenes sei, daran nicht gerüttet werden könne, indem sie schrieb: „Kaplansky erklärte, der binationale Staat in Palästina (man beachte: in Palästina!) … Zahlreiche Delegierte aus allen Ländern Europas und Amerikas sowie Vertreter des Waad Leumi in Palästina werden an den Sitzungen teilnehmen. (J. T. A.) * i