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Nr. 4 89 Gewinnaussichten, weil sich Tel-Awiw in nächster Zeit bis zum Meeresstrand erstrecken wird und das Hotel also nicht nur von der Touristensaison im Frühjahr, sondern auch von der Badesaison im Sommer profitieren könnte. Nähere Auskünfte können vom Palästina-Industrie-Syndikat, Berlin W15, Bleibtreustraße 34/35, oder von Herrn Dr. Arthur Ruppin in Jaffa eingeholt werden. … Februar findet im Herrenhause in Berlin die Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Malaria in Jerusalem statt, in deren öffentlicher Sitzung die ersten Autoritäten über die sanitären Verhältnisse in Palästina Bericht erstatten werden. Die Gesellschaft, deren Vorsitz die Herren Ministerialdirektor Kirchner, Oberhofmeister Freiherr v.
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Äußer Unterstützung von Anstalten, hat der Hilfsverein noch einige andere Aufwendungen für Palästina gemacht. Zur Stationierung einer Hebamme in Hebron bewilligte er 500 Frcs. Anläßlich der Meningitis- Epidemie, Frühjahr 1909, überwies er 1000 Frcs. … Idels o h n, Jerusalem, zusammengestellt, herausgeben. Das Jüdische Institut für technische Erziehung in Palästina ist unter diesem Titel beim Amtsgericht eingetragen worden. Vorsitz und Geschäftsführung sind dieselben, wie beim Hilfsverein (James Simon und Dr.
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Dieser Beamte wird auch mit der Ueberwachung aller anderen Gemeindeverwaltungen des Landes betraut werden. Sein Büro wird im Sekretariat der Palästina-Regierung untergebracht. Palästina -Wirfcdiaft Ein Zentralfinghafen für den Europa-Asien-Afrika- Verkehr in Palästina In den letzten Tagen besuchte ein Sonderbeauftragter der Imperial Airways Palästina, um sich mit dem Problem der Anlage eines großen Flughafens in Palästina zu befassen, der als zentraler Stützpunkt für den Luftverkehr London— Indien und London—Kapstadt dienen soll. Der Sonderbeauftragte, der sich einige Tage in Palästina aufhielt, ist inzwischen nach London zurückgereist und soll nach Studium der Angelegenheit an Ort und Stelle der Frage der Errichtung eines zentralen Flughafens in Palästina positiv gegenüberstehen, so daß das Projekt in absehbarer Zeit greifbare Formen annehmen dürfte.
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Transjordanien. Ostrowski, Raw Mosche, 306. P Pächter, arabische, 169. Palästina-Amt Warschau, 317. Palästina-Ämter, 508, 511, 553 f^, 5^1. 564 f., 567 f., 645. Palästina-Amts-Kommissionnen, 561 ff. Palästina-Arbeiterfonds, 611. Palästina-Kommission des Jischuw, 562 t. „Palästina-Korrespondenz** s. Palcor. Palästina-Mandat s.
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Im Herbst des Jahres 1911 hat Rabbiner Dr. Grunwald eine Reise nach Palästina unternommen und bei jener Gelegenheit einen Auftrag des Vorstandes erhalten, über jene Wohlfahtrtsinstitute und Stiftungen in Palästina, zu welchen die Kuktusgemeinde, sei es historisch durch ihre Stifter, sei es durch regelmäßige Subventionen, in Beziehungen steht, besondere Informationen mitzubringen. … Herr Rabbiner Dr. Grunwald glaubte, daß es dem Einfluß einer solchen Palästina-Kommission nicht schwer fallen bürste, auf den Lehrplan des Gymnasiums in Jaffa, der mancherlei zu wünschen übrig läß.t, Einfluß zu nehmen und die jährlichen reichen Spenden, die aus Oesterreich nach Palästina 'gehen, in das richtige Bett zu leiten.
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Alles, was wir wollen und um was wir bitten, ist, daß auch uns gestattet werde, zu arbeiten und uns unsere eigene Heimstätte zu bauen. Ja, Palästina ist ein kleines Land, aber als die Politik des Jüdischen Nationalheims erdacht und angenommen wurde, stellten Palästina und Transjordanien eine untrennbare Einheit dar. … Ich freue mich, sagte Weizmann, daß zwei der Führer der südafrikanischen Juden, Gitlin und Braudo, jetzt in Palästina sind und bald Gelegenheit haben werden, den südafrikanischen Juden aus erster Hand Bericht über die jüdischen Leistungen in Palästina zu geben.
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Die zionistische Bewegung hat ,ein konkretes Ziel: die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina. Der Zionismus will in friedlicher Arbeit Juden in Palästina ansiedeln und den jüdischen Menschen durch Einordnung in ein eigenes Gemeinwesen von dem Druck der Verfolgungen befreien. … ' nähme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Oeffentlichkeit über das jüdische Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragende* Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für dk Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist.“ ‘ Eine kritische Würdigung der zionistischen Bewe» gung ist nur möglich!
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Motzkin gab seinem Bedauern Ausdruck, daß die Sitzung des Aktionskomitees nicht in Palästina abgehalten werde. Bei seinem letzten Besuche in Palästina habe er die Ueberzeugung gewonnen, daß die Verhandlungen dort ohne jedes Hindernis hätten stattfinden können. Er hoffe, der nächste Kongreß werde beschließen, daß zumindest eine Sitzung des Aktionskomitees in Palästina abzuhalten sei. Der Bericht des politischen Leiters der Palästina-Exekutive: Die Haltung der englischen Verwaltung in Palästina - Das Problem der 99tandlosen Araber•• - Die transjordanische Frage - Die antiiildische Propaganda in den arabischen Ländern Am zweiten Verhandlungstage erstattete der Leiter der politischen Abteilung der Palästina-Exekutive Dr.
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Oktober 1937 U Cheechwan $098 U. Jahrgang Weizmann nach Palästina abgereist London, 29. Oktober. Präsident W e i zma n n hat sieh nach Palästina begeben. Er wird dort an den Verhandlungen mit der angekündigten neuen Kommission teilnehmen und solange in Palästina bleiben, bis die Kommission ihre Arbeiten abgeschlossen haben wird. … In parlamentarischen Kreisen hat die beharrliche Weigerung der Regierung, das Kriegsrecbt in Palästina zu verkünden, Unzufriedenheit erregt. Es wirkt auch irritierend, daß die Regierung durchaus nicht geneigt ist Mitteilungen über ausländische Propaganda in Palästina zu machen.
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Der Palästina-Hilfsfonds. Das in Paris gebildete Hilfskomitee für Palästina hat bereits eine Summe von 15000 Pfund aufgebracht — Für Zwecke der Hilfe an die jüdischen Opfer in Palästina spendeten Baron Edmond de Rothschild 5000 Pfund, Robert de Rothschild 5000, Edouard de Rothschild 3000 Pfund. … Die Frauen-Arbeltsgemelnschaft für Palästina setzt in dieser Woche mit ihrer Arbeit wieder ein. Sie wird in allen ihren Bezirksgruppen innerhalb der nächsten Tage Stellung nehmen zu den Geschehnissen in Palästina und ihre freudige Arbeitsbereitschaft für die diesjährige Rosch Haschanah-Aktion des Keren Kajemeth: Hilfe durch Aufbau!
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Ausschlaggebend ist, daß, wie auch immer die Dinge sich gestalten, die Lösung der Judenfrage von Palästina nicht ausgehen kann und daß, durch die Macht der Tatsachen gezwungen, der Zionismus dies heute anerkennt, daß er Wege der Palästina-Arbeit gehen muß, die er nur mit den Gegnern der Nationalisierung des Judentums gemeinsam beschreiten kann. … Aber nichts falscher, als diese als gegeben zu betrachten, als sie als eine universale Einheitsfront anzusehen. Der Zionismus konnte in Palästina Zugeständnisse machen, nicht nur, weil er sie brauchte, wenn er die Palästina-Arbeit nicht verloren geben wollte, sondern weil keine Palästina-Arbeit ihn der Lösung der Judenfrage näherbrachte, weil die Balfour-Deklaration zwar Worte des.
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Die damalige Protestbewegung konnte aber den gewünschten Erfolg nicht erzielen, weil Palästina noch zu schwach war und es dort noch keine öffc-iUliehe Meinung gab. Ein analoger Kampf entspann sich kurz darauf auf einem anderen Gebiete, nämlich dem ökonomisehen. … Jetzt allerdings scheint der Hilfsverein diese seine guten Grundsätze gänzlich vergessen zu haben; aber •Palästina ist inzwischen erstarkt und wird von seinen Forderungen nicht abtassvn. Es handelt sich ja nicht um Kompromisse, sondern tun ein Prinzip, Wenn heute die ganze zionistische Ürganisntion und der Kongreß von Palästina verlangte, es solle nachgehen, so müßte es antworten: ״Liebe ist nicht käuflich, Ehre ist: nicht veräußerlich, Ganzheit ist nicht teilbar“, ln, Palästina haben wir nur einen Weg, das ist der jüdische Weg, wir haben dort nur eine Politik, das ist die jüdische Politik“.
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Nach den jetzt geltenden Immigratiunsbeslimnrangei» kann an Personen folgender Kategorien das Visum für Palästina -erteilt werden: 1. Touristen, i. c. Personen, deren Aufenthalt in Palästina drei Monate nicht übersteigen wird. 2. … Angehörige freier Berufe (Doktoren, diplomierte Lehrer uhv.), die ihren Bern! in Palästina ausüben wollen. 4. Frauen, Kinder und andere Personen, die von in Palästina wohnhaften Verwandten vollkommen abhängig sind.
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Seite 240 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 38, 17. V. 1829 Die Palästina*Ausstellung in London London, 14. Mai. (j. T. A.) Am Montag, dem 14. Mai, wurde die Palästina-Ausstellung und -Messe, die von einem Komitee mit der Marquise of R e a d i 1t g an der Spitze arrangiert wurde, in der Queen’s Hall durch einen feierlichen Akt eröffnet. Die Ausstellung verfolgt das Ziel, die Fortschritte, die Palästina seit Uebernahmc des Mandates durch England gemacht hat, zu demonstrieren, die Palästina-Industrie zu för* dern, den Handel zwischen Palästina und Großbritannien ent* wickeln zu helfen und schließlich £ 25 000 für den J ü di ־ sehen Nationalfonds aufzubringen.
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James Simon das Wort Herrn Dr. 4t n 11) a n ^iti* Berichterstattung über seine Reise nach Palästina, von der er soeben zurückgekehrt ist. Herr Dr. N a t h a n gab eine eingehende Schilderung der Zustände und Ereignisse, die er in Palästina zu beobachten Gelegenheit gehabt hat. … Diese Schulpolitik mit dem Zwecke der Abstumpfung der Gegensätze ist zurzeit durch die zionistische Agitation in Palästina 311 einer Unmöglichkeit geworden, sehr zum Nachteil des Judentums, aber auch zum Nachteil des Zionismus, da nunmehr durch' den Schulstreit die Gegensätze zwischen religiösem Judentum und Zionismus in Palästina ans das äußerste verschärft worden sind — - ein schlechter Anfang, um die Stellung des Judentums in Palästina zu befestigen und zn stärken.
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Palästina. Arbeiter-Heimstätten in Palästina. Die jüdischen Kolonien in Palästina litten und leidien noöh ausserordentlich unter dem Mangel an geeigneten Wjolmungen für jüdische Arbeiter. . … Der Vortragende ging speziell auf das gegenwärtig bereite bestellende Schulweik d'es Hilfsvereins in Palästina ein und entwickelte die Aufgaben, die auf dem Gebiete des Schulwesens in Palästina noch der Lösung harren, und deren allmähliche Verwirklichung der Hilfsverein anzustreben habe.
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Warum soll es nun verpönt sein, jetzt rein wirtschaftliche und kulturelle Unternehmungen in Palästina zu fördern, nur weil die Balfour- Deklaration eines schönen Tages von einem jüdischen Nationalheim in Palästina sprach? … Es scheint die Meinung vorzuherrschen, daß, wenn im fernen Palästina ein jüdisches Gemeinwesen auf nationaler
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Auf dem Gebiete des Erziehungswesens in Palästina ist ein weiterer Schritt vorwärts gemacht worden. Der Hilfsverein der deutschen Juden hat von Beginn seiner Tätigkeit in Palästina an das Prinzip bestätigt, mit der Begründung von Kindergärten den Anfang zu machen. … Auf Grund der weiteren Berichte, die eine sachverständige, in Palästina ansässige Persönlichkeit erstattet hat, sind zur Eröffnung eines Kindergartens in Beirut und Haifa je fr. 2000.- für das Jahr 1907 zur Verfügung gestellt worden.
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James Simon das Wort an Herrn Dr. Nathan zur Berichterstattung über seine Reise nach Palästina, von der er soeben zurückgekehrt ist. Herr Dr. Nathan gab eine eingehende Schilderung der Zustände und Ereignisse, die er in Palästina zu beobachten Gelegenheit gehabt hat. … Diese Schulpolitik mit dem Zwecke der Abstumpfung der Gegensätze ist zurzeit durch die zionistische Agitation in Palästina zu einer Unmöglichkeit geworden, sehr zum Nachteil des Judentums, aber auch zum Nachteil des Zionismus, da nunmehr durch den Schulstreit die Gegensätze zwischen religiösem Judentum und Zionismus in Palästina auf das äußerste verschärft worden sind — ein *) Der Kampf um die hebräische Unterrichtssprache an den vom Berliner „Hilfsverein" erhaltenen Schulen in Palästina hat Dimensionen angenommen, die an S t r e i k r c y o 11 e n erinnern.
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Palästina als britisches Tominxon, heißt es dann weiter, werde im nahen Osten ein Aussallstor gegen die Sowjetunion bilden. Aegypten und der Irak seien schon jetzt zu einer Luftflottenbasis ausgestaltet Nun werde Palästina zu einem militärischen. … Am 1. Juli 1927 gab das Gesundheitsdeparte» ment der Palästina-Regierung die Zahl der jüdischen Landesbevölkerung mit 147687 an. Zur Zeit der palästinensischen Volkszählung von 1922 lebten 83800 Juden in Palästina. 1923 waren es 158000 Juden.