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  1. 1934-06-15 · Heft 361 (15.6.1934) · page 3

    Und er legt gleich zu Beginn ein Geständnis ab. So oft er sich im allgemeinen vornahm, viel über Palästina zu erzählen, mußte er immer wieder erleben, daß er eigentlich recht wenig wiederzugeben vermag. Denn von Palästina kann man nicht erzählen, Palästina, dieses jüdische Wunderland, muß gesehen und erlebt werden. … Ein eigenes Kapitel bildet das Konzertpublikum in Palästina. Das junge Palästina bekundet wieder die Tatsache von der j großen Musikalität des jüdischen Volkes. Und mit Hubermann kann ich wohl sagen, daß es in Palästina bei 250.000 jüdischen Einwohnern ebensoviele Konzertbesucher gibt, die das kunstsaohverständigste und dabei dankbarste Konzertpublikum sind, das man sich nur denken kann.

  2. 1934-09-14 · Heft 398 (14.9.1934) · page 5

    Etwas, das der Palästina - Regierung schon als Trau m ivider den Strich gehtf ... ■jkw fn*ö tfoin wzb'b .DwnK zu haben bei Rabb« Salamon Friedmann Direkt von Palästina importiert, in sehr schöner Sortierung, auch prachtvolle anrcie. … August 1929. Zur Palästina-Bewegung kam er nicht als Zionist, sondern als religiös fühlender Jude; er verfocht den Gedanken, daß Palästina und dessen Wiederaufbau im Zentrum des jüdischen religiösen Lebens stehen müsse.

  3. 1928-07-05 · Heft 27 (5.7.1928) · page 1

    Spectator, Oberkommissär Lord Plumer tritt zurück Differenzen über das Militärbudget von Palästina und Transjordanien? — Der neue Oberkommissär für Palästina noch nicht bestimmt Aus London wird uns berichtet: Einer offiziellen Mitteilung des britischen Kolonialamtes ist zu entnehmen, daß der Oberkommissär von Palästina und Trans jordani^n, Feldmarschall Lord Plumer, dessen dreijährige Amtsperiode im September d. … Amtsperiode a b g e 1 e h n t, da zwischen ihm und dem Kolonialamt ernste Differenzen über die Verteilung der Lasten des Militärbudgets für Trans Jordanien und Palästina entstanden seien; Lord Plumer habe im Hinblick auf das mehr als eine Million Pfund betragende Defizit des Budgets der Palästina- Regierung darauf hingewiesen, daß die gegenwärtige Verteilung der Militärlasten zwischen Palästina und dem Kolonialamt unhaltbar sei; eine Verminderung der Ausgaben um zirka 15 Prozent müßte die Folge sein.

  4. 1936-06-12 · Heft 47 (12.6.1936) · page 19

    Manche zweifeln in diesen Wochen an dem zionistischen Werk und kritisieren Palästina. *Aber sie haben sich früher für Palästina nie interessiert und den Zionismus abgeiehnt. Sie haben darum kein Recht, sich über Schwierigkeiten und Mängel des Aufbaus zu beklagen. … Der Film zeichnet sich durch eine glänzende Beherrschung der schwierigen Licht- Verhältnisse in Palästina aus und ergibt technisch einwandfreie, gut photographierte und auch künstlerisch gesehene Bilder. Besonders eindrucksvoll waren die Gegenüberstellungen der verschiedenen Typen, sowohl der einzelnen jüdischen Typen als auch die Konfrontierung der verschiedenen Bevölkerungsfeiie in Palästina.

  5. 1934-10-05 · Heft 80 (5.10.1934) · page 4

    Noch ist sie in den Kinder schulten, aber sie wachst von Tag zu Tag.“ Im Anschluß daran betont der Berichterstatter Detltschlands wirtschaftliches Interesse nt! dem Aufschwung in Palästina und weist darauf hin, daß trotz, allen antideutschen Boykottversuchen die Zionisten in Palästina wichtige Abnehmer deutscher Industrie -Prod u k t e bleiben und sich im Jahre 1933 der deutsche Export nach Palästina um 25 «0 gegenüber dem vorangegangenen Jahre liehet! … Wir n V-c״• **ic Meinung geäußert, daß die jüdische Leistung k Palästina auch einem nationalsozialistischen Beobachter ei« anderes als das bisher übliche Bild vom Judentum vertu« teln könnte.

  6. 1925-10-01 · Heft 10 (Oktober 1925) · p. Seite 202 · [Nachricht]

    WANDERUNG UND SOZIALE HILFE Im Jahre 1922 sind aus Polen 46.773 Personen ausgewandert. Von diesen waren 21.778 Juden, die hauptsächlich nach Palästina und Argentinien zogen. — Nach dem Berichte der von der Regierung eingesetzten Kommission für jüdische Landsiedlung in Sowjet- Rußland sind in diesem Jahre 6600 jüdische Familien mit Boden beteilt und angesiedelt worden. — Im Monat Juli sind aus Rußland 900 Personen nach Palästina ausgewandert. — Am 9. … Zionistenkongreß in Jerusalem oder in Washington tagen solle, und daß in Sachen der jüdischen Kolonisation Palästina jederzeit die Priorität einzuräumen sei. — Am 3. September verschied im Alter von 67 Jahren der Oberrabbiner von Moskau, Samuel Jakob Rabinowitsch. — Landesrabbiner Dr.

  7. 1930-02-06 · Heft 112 (6.2.1930) · page 4

    Ornstein) befaßte sich hierauf mit der Jewish Agency und betonte, daß man von dieser im Sommer 1929 mit so großem Applomb eingesetzten Körperschaft gerade jetzt, nach den traurigen Ereignissen im Palästina, nichts mehr höre und daß zum Beispiel diese Körperschaft auch nicht ihr Veto eingelegt hätte, daß von den in der ganzen Welt gesammelten Spenden von rund 18 Millionen Schilling — von dem armen Wien allein kamen 140.000 Schilling — kaum 10 Prozent wirklich nach Palästina geschickt wurden.» … Ornstein auf Uninformiertheit zuriickzuführen ist, was ja leicht verziehen werden kann, muß die zweite Behauptung, daß von den gesammelten Hilfsgeldern kaum 10 Prozent nach Palästina geschickt wurden, geradezu als Unwahrheit bezeichnet werden. Es ist eine allbekannte Tatsache, daß die Gelder des Hilfsfonds der Jewish Agency zur Gänze für Palästina bestimmt sind.

  8. 1930-08-22 · Heft 66 (22.8.1930) · page 6

    Möge ihm ein Lebensabend in ungebrochener Frische beschieden sein. D. K. Auftakt zum Kongreß für das Arbeitende Palästina. Im Zusammenhang mit dem ara 27. September in Berlin beginnenden Weltkongreß für das Arbeitende Palästina findet am Sonnabend, den 23. August, abends, im großen Saal der Musiker- Fcstsäle zu Berlin, eine öffentliche Massenkundgebung statt, aut der die Führer der Bewegung für das Arbeitende Palästina in Palästina und In Deutschland, D. Ben-Gurion, S. Kaplansky, J. Sprinzak, Fritz Naphtali, M. Neustadt, AI. Kaplan, S.

  9. 1921-12-29 · Heft 52 (29.12.1921) · page 9

    Gemäß den Bedingungen des Vertrages dürfen Juden frernder Staatsangehörigkeit, die beim Inkrafttreten des Friedensvertrages in Palästina ansässig sind, palästinensische Bürger werden, wenn sie innerhalb eines Jahres einen entsprechenden Antrag stellen. … Man trete aber diesen gefährlichen Umtrieben statt mit polizeilichen Maßregeln lediglich mit der Versicherung entgegen, daß die Balfour-Erklärung in keiner Weise die Schaffung eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina im Auge habe, sondern lediglich die Einwanderurrg einer begrenzten Zahl von Juden, die in einem arabischen Palästina unter englischer Oberhoheit ein ruhiges Leben führen sollten.

  10. 1933-06-27 · Heft 51 (27.6.1933) · p. Seite 289

    Das Merkblatt ist zum Preise von 40 Pf. zuzüglich Porto durch das Palästina-Amt, Berlin W15, Meinekestr. 10, zu beziehen. Außerdem erschien in diesen Tagen eine neue erweiterte Auflage des Merkblattcs ״A 1 i י a h“ das alle wissenswerten Einzelheiten über die Einwanderungsbedingungen, Zollbestimmungen nach Palästina enthält. … Joachim Print: ״Die neue jüdische Wirklichkeit“. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppen Neukölln und Tempel ho f: 29. Juni, abends 8.15 Uhr pünktlich, Vortrag von Dr. Marie Mayer: ״Die Hausfrau in Palästina“.

  11. 1933-12-01 · 47 (1.12.1933) · page 3

    Gerade jetzt, wo die Juden in so manchen Staaten wirtschaftlich schwer zu leiden haben und die Prosperität Palästinas dank der Tätigkeit der jüdischen Organisationen und der einzelnen jüdischen Kapitalisten sich so günstig entwickelt, will die von England eingesetzte Palästina- Regierung die Einwanderung drosseln, obwohl in Palästina so gut wie überhaupt keine Arbeitslosigkeit existiert, ja in vielen Berufen ein geradezu katastrophaler Arbeitermangel herrscht. … Lewin, der Vor- Steher der jüdischen Gemeinde Haifas, ׳sagte dem High Commissioner, er selbst sei vor vierzig Jahren als Tourist nach Palästina gekommen und habe sich dann seßhaft gemacht. Es sei dies fast ein normaler Weg für Juden,' sich in Palästina seßhaft zu machen, indem sie zuerst als Touristen das Land und seine Möglichkeiten kennenlernen.

  12. 1928-07-13 · Heft 11 (13.7.1928) · page 4

    Im dem allgemeinen und gemeinsamen Werke für das ^Arbeitende Palästina" ist kein Platz für den' unfruchtbaren lind demonstrativen Sprachenkampf vorhanden. Das Exekutivkomitee glaubt, daß die arbeitenden Massen in Polen, die mit der Arbeiterbewegung im Lande verbunden sind, die Kraft aufbringen werden, ihre zeitweilige Niederlage zu überwinden und sich wie ein Mann in die Reihten der Bevyegung einzufügen, um mit gemeinsamen Kräften und mit vereinter Tätigkeit dem Werke in Palästina zu Hilfe zu kommen. … Republik, Polen, Ungarn, Jugoslavieri, Bulgarien, Griechenland,Türkei, Aegypten, Palästina. Pensions-Versicherung Hgii« mit Rentenansammlung (Rentenbezug beim 55., 60. oder 65. Lebensjahr oder bei früherer BERUFS-UNFÄHIGKEIT.

  13. 1929-04-30 · Heft 34 (30.4.1929) · page 7

    Gruppe III (Neueste Literatur): Lektüre und Besprechung der — besonders in Palästina — neu erscheinenden literarischen Werke. Literaturkursus B. Alte und mittelalterliche Literatur (1. Semester): 1. T’nach, 2. … April *praeh Frltilefat Rom W 01 f f, Königsberg, In dar Allenatfti ner Ortsgruppe de* Verband« jüdischer Frw~״e für Kulturarbeit in Palästina über: ״Erneuerung der Erziehung 4n werdenden Palästina". Die warmherzigen, fesselnden Ausführungen der Rednerin, sowie die Vorführung des Films ״Kinderleben in Palälstina“ fanden großen Beifall bet den sahireich erschienenen Zuhören».

  14. 1928-07-05 · Heft 27 (5.7.1928) · page 12

    Ich kam dann nach Warschau, wo ich mich bemühte, in Wawelbergs technischer Lehranstalt unterzukommen, ich wohnte beim hebräischen Schriftsteller Jisachar P r e i e r, der gegenwärtig in Palästina lebt. Auch hier versuchte ich zu schreiben. Da in der Schule kein freier Platz vorhanden war, fuhr ich nach Frankreich, wo ich in Nancy ins Polytechnikum eintreten wollte. … Colonel Kish hat bereits seine Rückreise nach Palästina angetreten. Miszellen Mehrere Teilnehmer an dem p a 1 ä s t i n c n s i s c h -arabischen Kongreß verließen unter Protest die Beratung, weil die Exekutive nicht durch Gcheimabslimmung gewählt worden war, sondern auf Grund einer Abmachung zwischen einigen Gruppen.

  15. 1935-08-23 · Heft 34 (23.8.1935) · page 7

    Dem Drei-Masken-Verlag und seiner Tätigkeit bis aum Jahre 1933 gebührt meine vollendete Hochachtung gez. 0. Somin. Palästina-Nachrichten. Antizionistische arabische Manifestationen. Die nationalistischen arabischen Kreise in Palästina haben den Besuch des Thronfolgers des Königreiches Hedschas, Emir Saud, in Palästina zu antizionistischen Manifestationen ausgenutzt. … Die Führer aller arabischen Parteien, unter ihnen der Mufti von Jerusalem Haj Amin el Husseini, wandten sich an Emir Saud mit dem Ersuchen, die arabische Bewegung in Palästina und deren Aktionen gegen den Zionismus zu unterstützen. Wieder 50 illegale Einwanderer verhaftet. An der Nordgrenze Palästinas wurden soeben wiederum etwa 50 Juden, in der Mehrzahl Frauen und Kinder, bei dem Versuch, die Grenze nach Palästina illegal zu überschreiten, verhaftet und in das Gefängnis von Haifa gebracht.

  16. 1912-10-11 · 41 (11.10.1912) · page 14

    Zeitschrift für die Jugend. Herausgegeben von dem Hebräischen Lehrerverband in Palästina und dem Verlag „Koheleth". Redakteur: [akob F i c h m a n n. Bd. 3, Heft 1. (Tischri 5673.) Jaffa 5673. (Hebräisch.) … Kortob Medinah („Ein Quentchen Staat''). Programm für eine großzügige Kolonisationstätigkeit in Palästina. Von Josua Barsilai (Eisenstadt). Jaffa 5672. (Hebräisch.) Verlag „Laam" Nr. 51—52: Die Chinesen. Eine ethnographische Skizze.

  17. 1926-11-26 · Heft 49 (26.11.1926) · page 4

    Was er sagt, verdient ernste Beachtung; gerade darum, weil er, als Zionist, doch zugleich ein unabhängiger Denker und Beobachter ist; weil er weit emporragt über jene Zahl im besten Falle enthusiastischer Schwätzer, die Palästina preisen, ohne es zu kennen, und die jeden verdammen, der ihre gefährliche Kritiklosigkeit aus sachlichen Gewissensbedenken und in realer Kenntnis palästinensischer Verhältnisse bekämpft. … Jetzt nach dem Kriege ist Professor Oppenheimer erneut in Palästina gewesen, und dieser Mann, der mit großen Sympathien der zionistischen Bewegung gegenüberstand, freilich nie kritiklos — was bei einem Mann seiner Qualität selbstverständlich ist — kommt zu einem sehr ernüchterten Urteil.

  18. 1917-11-02 · 42 (2.11.1917) · page 11

    Baum, Wien, Chaim Eorgel/ Czudec, für die Evakuierten in Palästina je 10 K.; Abraham .Silbermann, Jasienica für die Evakuierten 9 K.; Jsak Lanczener,, Redakteur Julius Stern, beide in Wien je 25 K.; Elsa Herrmann. … Neustadt, auf Veranlassung des Herrn Spiro 2 M. Kriegsspitalshilfe für Palästina. Advokat Dr. Emil Pollack, Brünn Ledermanusaktur Berthold Mayer, Wien je 50 K,; Israel. Kultusgemeinde Ottura-40 K.; Carl Donath,.

  19. 1933-06-29 · Heft 26 (29.6.1933) · page 6

    Der Erzbischof von Eanterbury trat für eine Gleichberechtigung Deutschlands in der Welt und eine Gleichberechtigung der Juden in Deutschland ein. Palästina. Bestattung -es Rantors Rofcnblatt in Palästina. Jerusalem, 21. Juni. An der Bestattung des in Jerusalem plötzlich verstorbenen bekannten Kantors Jossele Rosenblatt haben 6000 Personen teilgenommen. … Er sprach die Hoffnung aus, daß die Täter keine Juden seien. Als unmittelbare Folge des Mordes wurde von der Palästina-Regierung in Jerusalem erneut ein Verbot des Waffentragens und von Ansammlungen in den Straßen erlassen. Personalien.

  20. 1921-04-01 · 12 (1.4.1921) · page 3

    Er ist bekanntlich ein Sohn von Baron Edmond de Rothschild, des „Nodiw Hajoduah", durch dessen Millionenspenden der neue Jischub in Palästina begründet und erhalten worden ist und der geradezu als der Vater der jüdischen Kolonien in, Palastina bezeichnet werden kann. … Auch für die hebräische Sprache, die er während seines Aulenthaltes in Palästina gründlich erlernt hat, ist er so warm beseelt, daß er während seiner kurzen Anwesenheit in New York es sich nicht hat nehmen lassen, auch einen öffentlichen Vortrag in Hebräisch zu halten.