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Joseph Halevy von Paris, der bekamtte Gelehrte und Weltrciscndc, war vor Kurzem in Palästina. Während seines Aufenthaltes in Jerusalem beriech er mit den Spitzen der jüdischen Gemeinde, wie die Lage der Juden in Jerusalem verbessert werden könnte. Es wurde ihm folgende Auskunft, über die er in Paris zu berichten versprach: Es wäre nochwendig, Häuser für die armen Juden zu bauen und die Wohnungen gegen einen sehr geringen Zins zu vermiethcn, eine Leihbank zu wohlthätigen Zwecken zu gründen, die ohne Zinsen leihen würde, und Eolonien, wo junge Leute die Landwirthschaft lernen sollten, um dereinst tüchtige Laichwirthe zu werden. — Herr Scheid, der im Aufträge des Barons Rothschild Palästina besucht hat, richtet ein Schreiben an die Redaktion der „Archives israelites", in welchem er die vielfachen günstigen Berichte über die palästinensischen Eolonien als Ueb ertreibung kennzeichnet. — Nach einer Meldung der „EphimeriS" in Achen aus Korfu hat die Untersuchung betreffs der daselbst stattgehabten antisemitischen Unruhen ergeben, daß das Kind, besten Tod die Unruhen veranlaßt haben sollte, jüdischer Abstammung war und sich bis zu seinem Tode bei jüdischer Verwandten aufhielt.
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Petachja hätte die große Reise unternommen, um neue Wohnsitze für die vielfach verfolgten Juden seiner Zeit zu suchen Andernfalls wäre er zuerst nach Palästina gereist und hätte nicht gesucht, Babylonien zuerst zu erreichen. Weshalb spricht er von Babylonien so viel und von Palästina so wenig?
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Zurzeit steht die türkische Regierung einer Konzentration der Juden in der Türkei, namentlich in Palästina, noch mit Mißtrauen gegenüber. Die Befürchtungen, die die Türkei in dieser Beziehung hegt, sind aber, wie der Redner näher begründet, unberechtigt. … Ihre erste Wanderung nach Persien vollzog sich, wie aus der Bibel zu entnehmen ist, nach der Zerstörung des ersten Tempels; demnach bilden sie also wohl die älteste jüdische Ansiedlung außerhalb Palästinas. Bei der Rückkehr der Juden nach Palästina unter Serubabel, Esra und Nehemia blieb ein großer Teil in Persien zurück. Die Zerstörung des zweiten Tempels versprengte neue jüdische Emigranten nach Persien, und es hat dort die jüdische Ansiedlung ununterbrochen bis auf den heutigen Tag fortgedauert.
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Von besten Hoffnungen gefolgt, sind wir gegen Abend wiede-; in Jerusalem, wo ich mich beeile, Dem heiligen Lande entgegen (Typen auf dem Schiff). diesen Gruß einer werdenden orthodoxan Kolonie an die gesetzestreue Golah hinauszuschicken. Baron Rothschilds fromme Wünsche für das unfromme Palästina* Reminiszenzen palästinensischer Zeitungen. Ueber die religiöse Einstellung des vor kurzem verstorbenen Baron Edijiond de Rothschild hörte man verschiedene, sich widersprechende Versionen. … Baron Edmond hat sich bis in die letzten Jahre und Tage seines Lebens hinein für alles, was irgendwie mit dem jüdischen Palästina zusammenhängt, so lebhaft interessiert, daß er beispielsweise seine Büchersammlung zuletzt nur noch in dieser einen Richtung ausgebaut hat.
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Jahrhundert Benjamin von Tudela ihre Betätigung als Färber besonders für Unteritalien und für das sonst damals von Juden sehr entvölkerte Palästina. Im Kaukasus sind die Juden seit Jahrtausenden heimisch. Sie gehen vor aüeii. in Georgien auf die assyrische Verbannung der israe*«tischen Nordstämme zurück. … Sie werden aber jetzt, wo Saloniki eine griechische Stadt geworden ist, zum Teile aus diesen Berufen verdiängt. zum Teile auch veranlaßt, für ihre Arbeit neuen Platz im jüdisch werdenden Palästina zu suchen. Zu allen Zeiten sind die Juden Liebhaber der Musik gewesen. Die Bibel gibt von der Pflege der Musik für den Tempelgottesdienst Zeugnis.
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Bis zum Ausbruch des Weltkrieges gaben die Die Polizei hilft der Religion. Aus den Memoiren eines jüdischen Polizeioifiziers in Palästina. David T i d h a r , Sohn frommer Eltern in; Palästina, diente bis 1926 als O f f i z i e r in der palästinensischen Polizei und war als ■ - solcher bei der judischen Bevölkerung sehr populär.
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Irak ist also mit seinen 100 000 Juden das Land im Vorderen Orient (ohne Palästina) mit der größten jüdischen Bevölkerungszahl und Bagdad allein die größte Judengemeinde im ganzen Orient überhaupt. … Der Rest wird auf bereits eingewanderte Touristen, die sich zum dauernden Aufenthalt fn Palästina entschlossen haben, verrechnet. Israel Majofls ״Humoristische Erzählungen“ (jiddisch), Verlag Rubin M a a ß, Berlin-Charlottenburg. — Im Leben des im Alter von 33 Jahren im Jahre 1930 verstorbenen Israel Maiofis haben vier Momente eine entscheidende Rolle gespielt: das Kriegserlebnis, der Zionismus, jahrelange Krankheit und die große Liebe zu einer Frau.
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Parchi in der Provence geboren mußte als Philipp der Schöne im I. 1306 die Juden aus Frankreich vertrieb ft sein Vaterland verlassen, begab sich bald hieraus nach Egypten und von da nach Palästina. Seine Schrift beschränkt sich auf die Geographie Palästina's und ist für die Geographie der h. Schrift, des Talmuds und des Mittelalters, für Münzkunde und zum Theile auch für Chronologie von sehr großem Werth; Zustände und Verhältnisse jedoch berührt er fast gar nicht.
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4 MEN ORAH Tikwah hervorruft und dessen Ölbaumpflanzungen das Bild von Sichern hervorzaubern; ehe ich aber von Kalifornien erzähle, wo das Wasser wie durch ein Wunder die Wüste in ein Paradies verwandelt hat (hier sehen wir, was aus Palästina werden kann), muß ich von einer sehr wichtigen Entdeckung berichten, die ich auf meiner Reise durch Amerika unweit von Chicago am Michigansee machen konnte: dort habe ich nämlich die so lange verlorenen und so viel gesuchten zehn Stämme Israels gefunden.
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Cap. 27, V. 11—13) und wird als der schönste Platz von Central-Palästinä geschildert. Umgeben vonOlivenwäldern, verdankt das Thal, worin die Stadt liegt, mehreren Quellen und kleinen Flüssen seine Fruchtbarkeit. … In neuester Zeit besuchte der berühmte Maler, Karl Haag, als er Palästina bereiste, die samaritanische Gemeinde. Durch seinen Freund, Vr. Georg Rosen, der damals daselbst wohnte und später norddeutscher Consul in Jerusalem ward, wurde ihm erlaubt, nicht nur die Synagoge zu malen, sondern auch den Hohenpriester Amran, dessen schönes, intelligentes Und ausdrucksvolles semitisches Gesicht ihm besonders gefiel.
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Raumer gedenkt nicht dieses Denkmals. 3) Vergl. Robinson Palästina LH. 1. S. 363. 4) Vgl. hierzu Robinson Th. 2. S. 735. 5) Vergl. Robinson a. a. O. S. 710.
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Allein es finden sich wenig Gelehrte zu Joppe, und Schule und Bibliothek werden wenig besucht. — Ehelo bereiste Palästina nach verschiedenen Richtungen"); die siebente Reise ging 8) Diese Fabrikation wird noch jetzt zu Chebron getrieben.
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.^) Herr Schwarz (S. 4u. 130)' stellt meines Erachtens die richtigere Ansicht auf, daß dieses Asia nicht in Kl ein asien, sondern in Palästina zu suchen sei; er weist nach, daß es südwestlich von Banias- Caesarea Philjppi (קפר־ירן) einen Ort gibt, der noch jetzt Asias heißt.
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Während mein Aufsatz im LITERATURBLATT No. 2—4 sich bereits unter der Presse befand, ging mir ZEITSCHRIFT DES DEUTSCHEN PALÄSTINA-VEREINS Bd. XXVIII, Heft 2 und 3, zu, dlie eine Besprechung meiner Editions des R. Benjamin bringt, aus der Feder des Herrn Prof.
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.״ (Daniel 8), ״Ich war am Ufer des großen Stromes Chidekel usf.“ (Dan. 10), ferner: ״Es erging an mich das WTort ... im Lande der Chaldäer am Strome Kebar“ (Ez. 1), Und die Mechilta des R. Simon bemerkt: ״Bevor Palästina seine Heiligkeit erlangte, waren alle Länder-- für die Prophetie geeignet, später aber erging die Offenbarung an die Propheten nur am, Wasser, wie es heißt usw.
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Dem Bekanntenkreise Karl des Großen gehörte ein solcher jüdischer Großkaufmann an, der öfter Palästina zu besuchen und von dort Kostbarkeiten zu bringen pflegte13). Wegen der internationalen Beziehungen sicherlich ließ Karl der Große an der Gesandtschaft, die er im Jahre 787 an den Kalifen Harun al Raschid schickte, auch einen Juden teilnehmen.
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Eduard Glaser wendet); Hcrzls ״Botschaft au die amerikanische Zionistenkonferenz" im Jahre 1808; aus demselben Jahre eine ״Boischaft an die englische Zionistcnkonfcreiiz“; ein Aufsatz über diese, betitelt: ״Clcrkcnwcll Town Hall“: ein Artikel zum zweiten Zionistcnkongreß (1808); der Bericht über Hcrzls Palästina-Reise im Jahre 1808; ein Brief ati die Wiener Jugendzeitschrift ״Unsere Hoffnung“, mit dem Titel ״Reise-- segen“,Hcrzls Reden über ״Palästina oder Uganda" auf der Konferenz des (Iroflcn Aktionskomitees in Wien, 1004, kurz, vor seinem Tode; ferner der letzte Artikel Hcrzls, ״Die Konferenz der Verständigung“ (über die genannte A. … 51^ Anschlußfhige nach den außcmirop.iisehcn 1 ämw, 11'f geben werden, sind augenblicklich vier Luftpost-Vcrbi1 ״ *"Kt־ nach Palästina vorhanden. Bei den für den Postverkei *י'" Palästina in Frage kommenden Fuftpostlinicn handelt ״,ck meist um Linien holländischer, französischer und *י',.®?
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Der Correspondent ver ügt über eine beißende Ironie; leider sind seine Bemerkungen nur allzu oft vollständig gerechtfertigt. (Jüdische Urbevölkerung in Palästina.) Der bekannte Arabieiircisende Dr. Eduard Glaser veröffentlicht in der „Allgemeinen Zeitung des Judenthums" seine Ansicht, daß die von der „Hazefirah" in die anderen jüdischen Blätter (auch in die „Selbst- Emancipation") -übergangene Mittheilung von dem jüdischen Araberstamme „wiad el sechur" in Transjordanicn, völlig unbegründet und als Märchen zu betrachten sei. … Wir sind mit dem Namen, seiner fremden Herkunft wegen (trotz des Hebräisch) nicht zufrieden, wünschen aber nun, wo er gewählt ist, daß die Colonisten wirklich Jordanswächter werden sollen. (Unsere Colonisten) in Palästina erweisen sich als tüchtige, ganze Männer. Wie wir in der „Jüdischen Volkszeitung" lesen, brach am 4. v. M. in einem arabischen Dorfe unweit der Colonie „Jessud hamaaleh" ein großes Feuer aus.
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. — Joseph Halevy von Paris, der bekannte Gelehrte und Weltreisende, war vor Kurzem in Palästina. Während seines Anfenthaltes in Jerusalem berieth er mit den Spitzen der jüdischen Gemeinde, wie die Lage der Juden in Jerusalem verbessert werden könnte. Es wurde ihm folgende Auskunft, über die er in Paris zu berichten versprach: Es wäre nothwendig, Häuser für die armen Jud en zn bauen nnd die Wohnungen gegen.einen sehr geringen Zins zu ver miethen, eine Leihbank zu wohlthätigen Zwecken gu gründen, die ohne Zinsen leihen würde, und Kolonien, wo junge Leute die Landwirthschaft lernen sollten, um dereinst tüchtige Landwirthe zu werden. — Herr Scheid, der im Aufträge des Barons Rothschild Palästina besucht hat, richtet ein Schreiben an die Redaktion der „Archives isrcrelites", in welchem er die vielfachen günstigen Berichte über die palästinensischen Kolonien als Uebertreibung kennzeichnet. — Nach einer Meldung der „Ephimeris" in Athen ans Korfu hat die Untersuchung betreffs der daselbst stattgehabten antisemitischen Unruhen ergeben, daß das Kind, dessen Tod die Unruhen veranlaßt haben sollte, jüdischer Abstammung war nnd sich bis zu seinem Tode bei jüdischen Verwandten aufhielt.
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Das Hilfskomitee für die hemenitischen Juden, Berlin, teilt mit, daß bis Ende 1913 für den Häuserban in Palästina Mark 261 681,41 eingegangen sind, hiervon ans Deutschland über Mark 54 000. Weitere große Zuwendungen insbesondere aus Amerika, sind in sichere Aussicht gestellt. … Der Bau weiterer 100 420 Hauser ist für das Jahr 1914 beschlossen worden. Da die Einwanderung der Jemeniten in Palästina noch immer anhält, sind fernere Znwendnngen dringend erforderlich. Zahlstelle: Bankhaus Veit, Selberg u. Eie., Berlin, Postscheckkonto 4396.