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F. in dem versendeten Prospectus, so weit sie den Umfang und die Wissenschaftlichkeit dieses biblisch-geographischen Lexlcons betreft fen, hier in ihrer Ausdehnung mitzulheilen, herzlich wünschend, daß diese zur Erweckung der Lust an wissenrj schaftlichen Arbeiten beitragen mögen. 4 Die biblische Geographie, nicht blos. auf Palästina, den? wichtigsten. Hauptschauplatz der biblischen Welt beschrankt, sondern alle in der Schrift erwähnten. Länder in sich fassend, ist % von jeher als ein wesentlicher Zweig der biblischen Alterthums- '' künde betrachtet, und bis auf die neueste Zeit vielfach von Ge- - lehrten, bald thei-lweise, bald ganz behandelt worden^ Allerr Werken dieser Artaber, das eines Ro sen m ül l en''nicht ausgenommen, ein so gelehrtes, wissenschaftliches Gepräge sie auch an sich tragen, fehlt, das Hauptmoment aller historischen Forschungen: die Benutzung der eigentlichen OriginalqmUen. … Um es übersichtlich kurz anzugeben, enthalt das vorliegende neue Werk in allgemein verständlicher Darstellung : 1).. den wesentlichen Inhalt aller bisherigen biblisch-geographischen Untersuchungen.; 2) eine Menge ganz neuer, die Erdkunde bereichernder Ortschaften; 3) eine Berichtigung vieler in die biblische Erdbeschreibung eingeschlichener Jrrthümer; 4) eine Erläuterung über bekannte Ortschaften, die zu weitern Forschungen Veranlassung gibt; 5) wird diesen alfabetisch geordneten Untersuchungen, welche auch alle unkanonischen Bücher der Schrift berücksichtigen, eine allgemeine, den Forderungen der Wissenschaft entsprechende Einleitung vorangehen; 6) werden eine ganz neue Karte von Palästina, die nach den neuen Resultaten entworfen, jede andere, die Grimm'sche nicht ausgenommen, übertrifft, und sonstige hierher gehörige Zeichnungen beigegeben.
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Förderung der hebräischen Literatur ins Leben gerufen wurden, verdient die von M. A. Luncz, Redakteur des Palästina-Almanachs und des Lehrbuchs Jerusalem, geplante Herausgabe einer Palästina- Bibliothek (Ozar Saphrutli Erez Israel) besondere Würdigung.
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Benjamin von Tudela ist der erste Vertreter der geographischen Wissenschaft im Judentum. Er wurde durch seine Reise nach Palästina, Mesopotamien, Persien und Ägypten be< rühmt, auf Grund deren er die Geographie um zahlreiche nicht oder nicht mehr gekannte Tatsachen bereicherte. Seine Reise trat er im Jahre 1160 von Saragossa aus an, durchwanderte das südliche Frankreich, Italien, Griechenland, Cypern, Cilicien, Palästina, Mesopotamien, das Kalifat und Persien. Hier trat er über das Indisch-Arabische Meer und die Küstenstädte von Yemen die Rückreise nach Ägypten an, von wo er über Sizilien in die Heimat zurückkehrte.
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Von einer ganzen Reihe talmudischer Geistesgrößen wissen wir, daß sie sich zwar mit dem Thorastudlum intensiv beschäftigten, aber ihren Lebensunterhalt aus Ackerbau und Handwerk, als Schuhmacher und Schmiede usw. fanden. In der talmudischen Zelt gab es in Palästina und Babylonien eine sehr große Zahl jüdischer Ackerbauer. Rabbi El'asar erklärte mit Berufung auf die Bibel (Jecheskel 27, 29) den Ackerbau für den wichtigsten Beruf der Zukunft! … Jahrhundert Benjamin von Tudela ihre Betätigung als Färber besonders für Unteritalien und für das sonst damals von Juden sehr entvölkerte Palästina. Im Kaukasus sind die Juden seit Jahrtausenden heimisch. Sie gehen vor allem in Georgien auf die assyrische Verbannung der israelitischen Nordstämme zurück.
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'- gefähr 1-1- Stunde annimmt: die Entfernung beträgt % bis 2£ Stunde, vgl. Raum er Palästina S. 276. Schwarz S. 81. 2) Und J- Stunde nordwestlich von Bet-Lechem. Schwarz a. a. O. So Frankel, Monatsschrift. I. -43
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Lin verkanntes Proletariat. 79 auslegten: Die Rabbiner konnten sich nicht von ihren Schülern bezahlen lassen und waren daher fast immer genöthigt, sich ihren Lebensunterhalt durch Handarbeit zu verdienen. So sind alle Rabbiner in Palästina und Babylonien feit dem ersten Jahrhundert v. Ehr. Landwirthe und Handwerker. In dem Repertorium talmudioum4 * * 7) findet sich eine Liste von 53 Rabbinern, die ein Handwerk ausüben: Bäcker, Schuhmacher, Gerber, Tischler, Erdarbeiter, Todtengräber, Schmiede, Färber, Schneider rc. rc.
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Akademisches Arbeitsamt Von Felix Theilhaber Das Blutmärchen Von Simon Grün Aus der Bewegung Der Zionismus erstrebt för das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heinistä::e in Palästina. (Baseler Programm.) Rundschau Aus Russland Jüdische Massenauswanderung Das Nachtasyl und die A. J. A. Arische Intelligenz Von Beerseba bis Dan ....
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Metzlersche Buchhandlung, [1908.] 32 S. 8°. M. 0,60. THOMSEN, P., Systematische Bibliographie der Palästina-Literatur. Auf Veranlassung des deutschen Vereins zur Erforschung Palästinas bearbeitet. 1. Bd. 1895—1904. Leipzig, R.
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23Ö Im Gegensatz zu diesen Schilderungen, die alle Esras Ruhestatte in Jerusalem bzw. Palästina ansetzen, taucht plötzlich eine neue Anschauung auf, der zufolge Esra in Babylonien begraben sei. Er habe sich von Jerusalem nach Susa begeben, um den König Artachschasta aufzusuchen, und sei auf der Reise dorthin verstorben.
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Hersch absichtlich, daß mit der zunehmenden Einwanderung der Juden nach Palästina und mit der infolge derselben zu verzeichnenden gesteigerten Zivilisation und Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der nichtjüdischen Bevölkerung ein Rückgang ln der Geburtenzahl der Nichtjuden eintreten muß und eintreten wird? … Wie wir bereits berichtet haben, wurde der in Brüssel stattgefundenen Tagung der Minoritätenkommission der Union der Völkerbundligen von den Delegierten der jüdischen Ligen in Palästina, Oesterreich, der Tschechoslowakei und Bulgarien ein Memorandum über die letzten Vorgänge in Rumänien überreicht, das bei der im Juli d.
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Der Verfasser fragt, 1. ob nicht die „Verbeugung", die die „Anerkennung" der von den Zionisten in Palästina geschaffenen areligiösen Tatsachen bedeute, uns zu „Mitschuldigen an dem historischen Verbrechen, das heute in Erez Jisroel geschieht, mache." 2. … Gewiß: ich behaupte, daß die Vorsehung der zionistischen Bestrebung, in Palästina eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk zu errichten, durch den Weltkrieg, durch die aus seiner Konstellation hervorgegangene Balfour-Deklaration und durch die Ereignisse der Nachkriegszeit in einer geradezu ins Auge springenden wunderbaren Art zu Hilfe gekommen ist, Ich fciehe daraus die Folgerung, daß wir nicht damit rechnen dürfen, es werde sich der Zionismus als eine vorübergehende Erscheinung erweisen, daß wir vielmehr das jüdische Nationalheim in Palästina und seine notwendigen Rückwirkungen auf die ganze Gola als eine von der Vorsehung dem thoratreuen jüdischen Volk gestellte Aufgabe erkennen müssen, deren Lösung wir nicht ablehnen, sondern beherzt und entschlossen in Angriff nehmen sollen, da wir sonst die Gefahr laufen, daß sie ohne uns und gegen uns, also falsch, gelöst wird und der Sache G'ttes auf Erden, von uns im Stich gelassen, unermeßlichen Schaden zufügt.
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Auch דמערבא ist schwierig, da die Heimat der Pflanze, auf welcher die Zugvögel eine Ruhestätte finden, nicht angegeben ist. Außerdem heißt מערי konstant: Palästina, was hier im Munde eines Palast, vollkommen paßt. Für Ar. u. Raschi spricht Sabb. 145, Ir. wo diese AuSdr. jedenfalls ״Kranke des Abendlandes" bedeuten. Sollte also mit den fraglichen Worten nicht gesagt sein, daß man in Palästina auö den breiten, an den Zweigen hängenden Blättern des Wunderbaums ein weiches, bequemes Lager bereitete? Raschi hat mit dem Worte ,שובבי vielleicht darauf hingedeutct.
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Da«, selbe liegt zu fern, als daß e» für unfern Fall hier in Betracht kommen könnte. Wir könnten noch ein dritte» Sebaste, in Palästina, aufführen, da auch da« am mittelländischen Meere gelegene Eäsarea. an und für sich schon von Herodezu Ehren de- AugustuS mit dem Namen ,/Kaiserstadt" geschmückt, zur nähere» Bestimm»ng Sebaste genannt wird, indeß war dienur ein Beiname de» in der talmudischen Literatur so häufig vorkommendeu קיסרץ• WünschenSwerth wäre e«, daß eine kundige Hand ihr Urtheil über den fraglichen Gegenstand abgeben möchte. … Für meine Deutung möchte ich noch anführen, daß Abulfeda die Stadt ״Nablu«" und den in Rede stehenden Berg ״Rablu«.Berg" nennt svrrgk. Reland« Palästina *. ▼. Sichern) wie andrerseit» der samaritanifchr VibelerNLrer Ibrahim, s. Seiger Ztschr. d. dtschm. SeseRsch. XX. t«Sff., jene Stadt ספרה und den Berg הר ספרה nennt.
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Ausl., I., 727) die Steuerpacht Josephs wirklich in. die Zeit der Syrerherrschaft in Palästina verlegt und die Anwesenheit des jüdischen Pächters in Alexandrien damit erklären will, daß die ägyptische Königin Kleopatra als Mitgift die Nutznießung der Palästinischen Steuern erhalten habe. Aber, trotzdem ist die Sache sehr unwahrscheinlich, und man kann die Erzählung Josephus' nur in die-Zeit verlegen, äM .Palästina noch zu Aegypten gehörte. ' Um ihre Hypothese zu bekräftigen, bezeichnen Halevy und . Vondi Simon II.. als den „unwürdigen" Enkel seines Großvaters Simon I.; der Volksmund hättespäter Simon I. als den Gerechten bezeichnet, um ihn so von seinem „unwürdigen" Enkel, der ebenfalls Simon hieß, zu unterscheiden.
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Juden feindlicher Herrschaft (1099 —1.187) wieder in mahomedanische Botmäßigkeit übergegangen: und so sonderbar war das Spiel des Schicksals, daß der zu Ptolcmais (Accp) rcsidircnde Titularkönig von Jerusalem, Johanu von Brienne, europäische Inden zur Niederlassung in Palästina einlnd .כתב אלדד הדני(1 2) Vgl. Zuiiz Gottesdienstl: Vorträge S. 138. 140, 1111b Lessen Essay 011 tlic .geographica!.'
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YI) heißt es: ״Es sagte R. Samuel b. Nachman, vor seiner Ankunft nach Palästina schickte Josua drei Befehle dahin .... Girgaschi räumte sein Land im Glauben an Gott und ging nach אפריקא". Rapo- Port glaubt darunter die phönicische Colonie in Carthago zu verstehen.
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Es ergab sich dann folgende Anordnung: Als Umrandung dienten Guirlanden derjenigen Früchte, die in Palästina nach Aussage der Bibel besonders gedeihen: Gerste, Weizen, Wein, Granatäpfel etc. Die Guirlande teilte das Fenster der Ouere nach in zwei Hälften, deren jede ein Bild ausfüllte.
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Da die Juden dort sich nach den Verkündigungen des Neumondes in Palästina, mit dem sie übrigens auch nur wenig in Berührung kamen, mit der Festsetzung ihrer Feiertage nicht richten konnten, mußten sie den alten Festkalender beibehalten. … Es haben sich auch Spuren erhalten (Eruchin 12 k), daß die Juden in Palästina bis nach der Zerstörung des ersten Tempels nach Jubeljahren zählten und diese Rechnung wurde gewiß auch im Exil in Babylon fortgesetzt, da man sie auch, bei Daniel antrifft.
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.- Der diesen Schwur in jenem heiligen Moment gesprochen, hat Palästina nicht verraten. Palästina war ihm heilig, aber auch sein Volk teuer und lieb. Theodor Herzl sagte: Die Rückkehr der Juden zum Judentum und ins Land ihrer Väter ist die zu ersehnende Station in der Geschichte des Golus; um die Station zu erreichen, inuß man jedoch noch einen großen und langen Weg zurücklegen. … Ihr Judentum war primitiv. — Als Hero Frar^furter Israelitisches FavülsenLüÄ. anerkannten sie Josua den Sohn von Nun, ErobÄer von Palästina.! Nach glücklichen und erfolgreichen Kämpfen gegen Römer und Byzantiner und nachdem eine berbcrische. Nation organisiert war, gründeten diese kriegerischen Juden das erste afrikanische Mich.
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Jahrhundert in Palästina, zeitweilig wohl auf dem QTPtn iri' ein Synhedrion, mit gewaltigen Befugnissen. Die Araber hatten diesem Synhedrion sogar die Gerichtsbarkeit über Leben und Tod für Juden eingeräumt. … Darunter leiden, wie die anfangs erwähnte Resolution des indischen mohammedanischen Kongresses beweist, noch heute die Beziehungen der Araber zu allen Juden. Ob die heutige Politik in Palästina die richtige Instanz ist, um diese üble Wirkung der assimilationslüsternen Juden Frankreichs auszugleichen, ist nach den Ereignissen der letzten Jahrzehnte mehr als zweifelhaft.