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Nur wenn er über die Kinder des Landes, die ünftige Generation in Palästina, spricht, verlaßt ihn die Sachlichkeit; da geht ihm das Herz über. Niemand, der dieses Buch zur Hand nimmt, wird sich einem Einfluß entziehen können. … Es dauert ihn, daß sie nicht begreifen iönuen, daß sich in Palästina vor unseren Äugen etwas mechört Großes vollzieht: Die Verkörperung einer Idee. Aas Technikum. Bon Leo Kohn (London),.
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Oertlich ist das leicht. Denn das Hebräische ist die für Palästina unumgänglich notwendige Sprache, ebenso wie es für Osteuropa immer nur ein Kunstprodukt sein wird. Das Jüdischdeutsche muss dort immer mehr zur Kultur- und Literatursprache sich auswachsen, wo es jetzt noch die Volks- und Familiensprache der Juden ist. … Wir müssen die falsche Scham ablegen, die wir dem Jüdischdeutschen gegenüber empfinden, müssen vor allem das dessen Seele mordende Schimpfwort Jargon verbannen und einsehen, dass wir ebenso wie in Palästina mit dem Hebräischen in andern Ländern auf Grund des jüdischen Volksdialekts die nationale Zukunft und die stammestümliche Kultur auf bauen müssen.
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Vor der Abreise schreibt jeder Passagier seinen Verwandten oder Bekannten in Palästina das genaue Datum seiner Abfahrt von Odessa und seiner voraussichtlichen Ankunft in Jaffa, damit man sie in laffa abholt und vor Schaden bewahrt. … Ein zweites Konzert in Aegypten dirigierte, ebenfalls erfolgreich, lssay Dobrowen, der anschließend in Palästina seine Tätigkeit als Leiter einiger Konzcrtserie!! aufgenommen hat. Die Nachfrage nach Abonnements zu der angekündigten Serie von fünf Jugendkonzerten des Palästina-Orchesters in Tel Aviv war so stark, daß jedes Konzert zweimal zur Aufführung gelangen wird.
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Er . warnt zugleich einen jeden vor jenen Menschen, welche in die Häuser gehen, unter seinen Namen herumlaufen, indem er nur auf Verlangen kömwt. Seine Butike ist im 1. Gang Nr. 94." s Wau« wurde Palästina verwüstet?' 4kochi im zehnten Jahrhundert wurde Palästina „Der Garten der Welt" genannt, und neben dem Ackerbau wurden darin die feinsten Industrien gepflegt. … Hermann, Zeit 21). gingen noch als NeujahrsglückwunschÄblösungen ein: Dr. Rosenthal, Bad Homburg 10 Mk.; S. Oppenheim 1 M. für Palästina-Rotstandsaktion. Palästina-N otstands-Aktio n. Dr. med. Rofenthal, Bad Homburg, 10 M.; Salo Rotschild, Sandweg 6a, 10 M.; B.
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Die jüdischen Gemeinden waren durch Steuern und Erpressungen so sehr verarmt, daß Jechiel nicht mehr die Talmudschule durch ihre Geldmittel aufrecht zu erhalten vermochte und sich genötigt sah, zu deren Erhaltung beträchtliche Geldsummen aus Palästina und den Nebenländern holen zu lassen?) Doch als er einsehen mochte, daß unter solchen Umständen selbst das energischste Handeln zu keinem erfreulichen Ziele führte, verließ er seine Heimat und ging nach Palästina.
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Zufolge Rabbi Jizchak Hilo, der im vierzehnten Jahrhundert lebte, wurden die meisten der Weisen in Israel, die im dreizehnten Jahrhundert nach Palästina gekommen waren, hier begraben. Zu seiner Zeit war die jüdische Gemeinde in Haifa durch ihre Frömmigkeit berühmt. Es scheint, daß die Mehrzahl der 300 Rabbiner, die zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts nach Palästina kamen, sich in Haifa oder Akko niederließen.
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Uebrigens bleiben viele bedeutende Juden jener Zeit (so z. B. auch Jehitda Halcvi) unerwähnt. Palästina spielt in der arabischen Gesamtscliau nur eine Nebenrolle. Das einzige Kapitel, in dem Palästina in den Mittelpunkt rückt-, ist das Kapitel über die Kren zzüge. … Dies alles ist — wenn auch die Analogie natürlich nicht übertrieben werden darf — von großem Interesse auch für unsere Zeit, wo wieder vom Westen her eine Bevölkerung nach Palästina kommt. Im übrigen werden wir uns bei dieser Dar- Stellung auch bewuBt, wie eng zu jener Zeit Palästina, obwohl sein Charakter, wie die Kreuzznge beweisen, niemals unbestritten moslemisch war, doch mit der arabisch-moslemischen Kultur jener Zeit verbunden war, was ja auch architektonisch und traditionsmäßig im heutigen Bild des Landes noch hervortritt.
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Ein Zeitgenosse von ihm war P et ach ja ben Jakob aus Prag, der von 1175 —1190 von Regensburg durch Polen, Russland, das Chazarenreich, Armenien, Medien, Persien, Babylonien und Palästina reiste und dann über Griechenland zurück kam. Seine Notizen hat sein Landsmann Jehuda ben Samuel, der Fromme, unvollständig und ohne Ordnung aufgezeichnet. … Mit kritischer Schärfe und seltener Beobachtungsgabe bestimmt dieser Geograph die Lage von Jerusalem, die palästinensischen Gewächse usw. Solche Palästinageographen und Palästina-Schriftsteller des Mittelalters waren noch der Kabbaiist B. Jizchak ben R. Joseph aus Aragonien, R. Elia v. Ferrara, der weit bekannte Erklärer der „Mischna" R.
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In größter Achtung Z. Z. S t. M o r i tz. P a u l N a t h a n. Palästina. In der jüdischen Kolonie „Pesach-Tikwa" starb am 12. Adar der rühmlichst bekannte Rabbiner Dr. Grünhut, Leiter des jüdischen Waisenhauses in Jerusalem. … Da machte der Tod allen Plänen ein Ende und stürzte den großen Kreis seiner Freunde in Palästina und in der weiten Welt in Trauer um den verehrten Heimgegangenen. -^- Hilfe für die infolge des Krieges in den Pallranliindern notleidenden Inden.
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Berliner und Gottheil), deren Inhaber ihre Macht, solange auch Teile von Palästina und Syrien zum ägyptischen Reiche der Fatimiden gehörten (s. Wüstenfeld), auch auf Palästina ausdehnten. Einzelne Perioden der Geschichte der Juden in Aegypten wurden hell erleuchtet durch zahlreiche Texte, Dokumente und Chroniken; von letzteren nennen wir die Chroniken des Ahimaaz (u. … Aber bis in die Neuzeit hinein hat es hier ein pulsierendes jüdisches Leben gegeben, und die Verbindungen der Juden reichten einesteils bis nach Babylonien, Palästina und Aegypten, anderenteils bis nach Spanien und Portugal, soweit diese muslimisch waren. Als Mittelpunkt dieses-Lebens, etwa bis zum 11.
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Trotz der vielfachen und sicherlich auch redlichen Mühe, welche sich die Geographen um die Erforschung des alten Palastina gegeben, ist es, kann man wohl mit Kecht sagen, einzig und allein dem als Verfasser des als in seiner Art einzig dastehenden כפתור ופרח rühmlichst bekannten Estori ha-Parchi gelungen, die Grenzen der einzelnen Stammgebiete*) genauer zu bestimmen. … Nun soll sich letzterer von diesem Bethel *) Als jüngste Arbeit, die über diese Partie handelt, sei Bubis vortreffliches Buch, Geographie des alten Palästina, Leipzig 18%, S. 75 ff. erwähnt Die Verwirrung aber, die ihre Entstehung nicht allein den Geographen, sondern fast noch mehr den Bibelauslegem zu danken hat, wird auch von diesem Gelehrten nicht geklärt» י) Die Südgrenze ist klar.
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Zbarowski: „Die drei Perioden", dann „Die Geschichte der ersten jüdischen Kolonie in Palästina" u. s. w. Den außerordentlich interessanten Roman Hall-Caine's (Der^ Sündenbock) ans dem Leben der Juden in Marocco, bat der „Jewish Exprees“ in jüdisch deutscher Sprache zu veröffentlichen begonnen. … Die Dörfer in der Mhe Jerusalems und ihre archäologische Bedeutung. 8. Die letzte Expedition der Londoner Maccabäer in Palästina. 9. Vermischte Notizen. 10. Berichte aus den Eolonieu. 11. Jahresbetrachtung über den geistigen nnd materiellen Stand :c.?
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Seite 2 Nr. 26 — 19. Juni 1936 DIE WAHRHEIT Andauernd faitisdke Jfage in Palästina. (Todesstrafe füx J§u/vfilkvev. In den letzten Tagen hat sich die Situation in den Palästina-Unruhen Gefallenen hat die Palä- Palästina abermals in einer Weise verschärft, daß stina-Regierung eine Prämie von je 500 Pfund ausdiejenigen Kreise in allen Lagern, die sich ein gesetzt. ruhig abwägendes Urteil bewahrt haben, von einer Sämtliche arabische Führer, die als Kulmination der Ereignisse sprechen und nunmehr Agitatoren der Streikbewegung und eine Wendung erwarten. … Juni erlassenes Dekret des High bahnen und Autobusse, Brandstiftungen, Zerstörung Commissioner für Palästina bestimmt, daß die von Waldanlagem, Vernichtung von Ernten, Spren- Todesstrafe oder lebenslängliche gungen von Brücken, Durchschneidung von Tele- Kerkerstrafe gegen Aufrührer erlasphondrähten (J e r u s a 1 e m war einen ganzen Tag sen werden kann, die auf den britischen ntBM,„WBmMMWWHW■■■■■■■■■■■ Sicherheitsdienst schießen oder Bom- - ben mit der Absicht werfen, Tod, Ver- €fk%$ Dfll&iAII FflfCffilt letzungen oder Materialschäden zu 1»U1** 1* t* II JJIV II 1,1,11911*111 verursachen.
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Von der Kategorie der Handwerker und Besitzer industrieller Kleinbetriebe sollen nur solche Bewerber ein Zertifikat erhalten, die unstreitbar als Fachleute gelten können und deren Berufe sichere Aussicht auf eine Existenz in Palästina bieten. Jeder Bewerber dieser Kategorie muß dem Palästina-Amte nachweisen, daß er im Besitze von wenigstens Pf. St. 150 (pro Familie) ist. Die dem Wiener Palästina-Amte zur Verfügung gestellten Zertifikate sind für Bewerber im Alter von 18 und 35 Jahren bestimmt. Vom Bund jüdischer Frontsoldaten.
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Betreffs der Forderungen an. die , englische Regierung heißt es darin: Der geographische Begriff Palästina muß nach den tradi ionellen Grenzen festgesetzt werden, und man darf auf keinen Fall zulassen, daß die Grenzen des Landes irgendwie geschmälert werden. … Es ist eine Ironie und beleidigend für uns', wenn man uns sagt: „Palästina gehört euch" und gleichzeitig uns die Grenzen schließt. Aller Boden, der bisher der türkischen Regierung gehört hat, muß jüdischnalionaies Eigentum werden.
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Solche Abzweigungen oder Nabenströme lassen sichbesonders in jenen Ländern beobachten, die mit den Hauptzentren der jüdischen Gelehrsamkeit, mit Palästina und Babylonien, nicht in direktem Verkehr standen, wo also die religiöse Praxis in vieler Hinsicht sich anders und im Gegensatz zum Talmud gestaltete. … Hier stellte Epstein fest, daß die rabbinische HomUie in Palästina eine gewisse Entwicklung' durchimachte und daß man zwischen einfachen und rhetorischen Homilien zu enterscheiden habe.
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Vor einigen Jahren übersiedelte ein Teil der S lobotker Jeschiwa nach Hebron. 'Auch sthr oberster Palästina-Regierung ihrerseits vielleicht die Notwendigkeit einer Entschädigung anerkennen wird. In der Frage der Entwaffnung nimmt das Kolonialamt den Standpunkt -ein, daß, wenn die Juden nicht entwaffnet worden wären, es vielleicht zu noch mehr Blutvergießen gekommen wäre. … Das Kolonialamt ist ferner nicht bereit, irgendwelche Beamte der Palästina-Regierung zu entlassen, solange die Untersuchung über deren Schuld oder Unschuld nicht abgeschlossen ist." London, 31.
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Von den Regierungsbehörden wurde jede Palästinaarbeit, auch die jüdische Auswanderung nach Palästina, streng verboten. Hebräische Bücher und Zeitungen dürfen weder gedruckt noch eingeführt werden. Nach Ausbruch der blutigen Unruhen in Palästina gelangte früher als alle arabischen Länder, das irakische Land in die Haßwelle, Juden wurden gezwungen, in öffentlichn Erklärungen alle Sympathien mit Palästina abzuschwören. Hilfsaktionen für die Brüder in Erez Israel durften nicht stattfinden, dagegen wurden Juden gewaltsam große Summen für die Hilfsaktion für die Palästina=Araber abgenommen. Und zuletzt nun die U eberfälle und Mordtaten. Daß es ein Jude war, Jecheskiel Sasson, welcher iti Genf die Interessen des Irak vertreten und seine Selbständigkeit bewirkt hat, ist im Irak längst vergessen, (Siehe Woehenrundsch.au.)
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Ueber die jemenitischen Juden ist sehr viel geschrieben worden38)/ sie sind wahrscheinlich Proselyten, obwohl sie selbst behaupten, zur Zeit Jeremias aus Palästina ausgewandert zu sein. Der Aufforderung Esras, zurückzukehren, seien sie nicht nachgekommen, weswegen Esra sie verflucht habe.39) Der jüdische Weltreisende Jakob Saphir (1822-1885) hat die Jemeniten eigentlich erst „entdeckt", er beschreibt sie in seinem Buch „Ewen Saphir"40). … Sein Buch, „Jemenica", ist in Leipzig 1934 erschienen. 42) Nach Brauer gibt es im ganzen 45 000 Jemeniten, davon nur 5000 in Palästina. 43) Es gibt einige jem. Gedichte in arab.-hebr. Mischung. E. Brauer, a. a. O., Seite 37. **) So heißt „Wein" bei ihnen gelegentlich „giddusch" nach seiner Hauptverwendung beim Kiddusch.
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Freie Hinreise, nach 2jährigcr Tätigkeit auch freie Rückreise. — Ausführliche Bewerbungen, nur auf Luftpostdiinnpapicr, Zeugnisabschriften, Lebenslauf und Paßpboto werden weitergeleitet durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 19, Lindenstraße 48/50. Ermäßigung der Fernsprechgebühren nach Palästina. Vom 1. November an sind die Gebühren im Gesprächsaustausch mit Aegypten, Irak, Palästina und Syrien um 10 bis 12 RM. je Einheit von drei Minuten Dauer herabgesetzt worden. Sie betragen künftig z. B. mit Palästina 67 RM. Für jede weitere Minute wird ein Drittel mehr erhoben. Gleichzeitig wird die in gewissen Fällen zu erhebende Bcuachrichtigungsgebühr um 1,50 bis 2 RM. ermäßigt.