-
Berlin selbst ist nur ein Beispiel für eine Ersehe»* mmg, die nicht weniger kraß auch in den anderen deutsch« jüdischen Zentren zu beobachten ist» AUS PALÄSTINA. Palästinas Einnnd Auswanderung im Juni 1931. Jerusalem, 10. August. Nach den soeben veröffentlichten offiziellen statistischen Daten sind im Monat Juni 415 Juden nach Palastina eingewandert und 69 Juden ans Palästina ausgewandert. … Telephonverbindung zwischen Palästina und Syrien Jerusalem, 10. August. Wie die Jüdische Telegraphen* Agentur erfährt, wird demnächst eine regelmäßige tele« phonische Verbindung zwischen Palästina und Sy« rien hergestellt werden.
-
Der Völkerbund hat einen Kommissär für die Flüchtlinge bestellt, und dieser Kommissär, der eben Palästina bereist, hat sich voll Staunen und Überraschung über die jüdische Arbeit geäußert. Wir wollen hoffen, daß er seine Eindrücke dazu verwenden wird, in Genf für die ungehemmte Einwanderung der Juden zunächst aus Deutschland, dann aber auch aus dem Osten nach Palästina sich einzusetzen. … Aber es erweist sich wieder, daß nur innerhalb und mit der lebendigen tatkräftigen Mithilfe dos jüdischen Palästina eine tiefgreifende Milderung der so schwierigen Angelegenheit angebahnt werden kann. Palästina hat schon bisher an 30.000 jüdische Menschen aus Deutschland . aufgenommen und seiner Wirtschaft eingegliedert.
-
Palästina-Nachrichten. Vor neuen Unruhen? Das bevorstehende Ende des Ramadantastens am lfi. Januar bringt die Gefahr neuer A raber Unruhen in Palästina. … Einen tragischen Selbstmordversuch wegen NichtZuteilung eines Palästina-Zertifikats hat in Saloniki eine Frau, die seit Monaten darauf wartet, sich zu ihrem nach Palästina ausgewanderten Gatten begeben zu können, verübt.
-
Damals stand Warburg dem Palästinawerk noch sehr kühl gegenüber. Aber sein Besuch in Palästina, wo er das Werk aus eigener Anschauung kennen lernte, hat sein Interesse geweckt. Mit dem Werk in Palästina, fuhr Kurt Blumenfeld fort verbinden wir 240* nisten die Hoffnung auf eine Renaissance des Judentums. … Bernhard Kahn Zeitungsberichterstattern eine Unterredung. Auf die Frage, ob man sich in Rußland für Palästina interessiere, erklärte Warburg: ״Erlassen Sie mir diese Frage! Ich möchte in Angelegenheit der Kontroverse Palästina und Krim Ruhe haben.
-
Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.
-
Druritmond S hi eis ist nach London abgereist, von wo er sich am 19: September nach Palästina begibt. Gleichzeitig mit ihm wird Sir John Chancellor, dessen Gast Dr. Shiels in Jerusalem sein wird, in Palästina eintreffen Washington, 12. … Schiplakoff «nd Arnold Zweig erlassen einen Aufrut an alle Freunde des arbeitenden Palästina, in dem es u. a. heißt: Das Aufbauwerk der jüdischen Arbeiter in Palästina ist schon lange über den Rahmen eines engen Parteikreises hinausgewachsen.
-
Franz Oppenheimer hat in Palästina nicht nur Söhne, sondern viele Freunde und Schüler, sein Name ist mit der Gründung von Merchavia, der ersten Siedlung im Emek Jesreel und mit der von ihm propagierten Idee der Siedlungsgenossenschaft eng verknüpft, Oppenheimer hat schon vor 10 oder 15 Jahren rn Bezug auf die politische Zukunft Pa- ENGLANDS POLITISCHE METHODE Von unserem Berichterstatter DIE PALÄSTINA-KONFERENZ G. … Diese Seite darf nicht übersehen werden. Für die Juden ist Palästina der. Mittelpunkt, für das Britische Imperium ist es nur eine der vielen kritischen Positionen. Auch das muss für unsere Taktik berücksichtigt werden.
-
BESCHLÜSSE BETR. SCHULWESEN UND KULTURARBEIT. A. Kulturarbeit in Palästina. 1. Da die Kulturarbeit in Palästina eine der Hauptgrundlagen und ein unentbehrlicher Teil der zionistischen Tätigkeit für die Erichtung der nationalen Heimstätte in Palästina geworden ist, anerkennt der XII. Zionistenkongreß, daß diese Kulturarbeit auch künftighin von der Organisation gepflegt und erweitert wird. Das zionistische Erziehungswerk in Palästina umfaßt die Unterhaltung der Schulen und deren Erweiterung, sowie die Verbreitung von Kultur und hebräischer Sprache in allen Volksschichten.
-
In Uebereinstimmung mit Artikel 4 des Palästinamandates hat die als offizielle jüdische Vertretung für Palästina (Jewish Agency) anerkannte Zionistische Organisation der Judenheiten der Welt zum Eintritt in die Jewish Agency aufgefordert. … Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des «Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland» nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, die Vertretung der deutschen Judenheit innerhalb der Jewish Agency in folgender Form sicherzus teilen: a) eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des ■ Völkerbundsmandates für Palästina eingesetzten Jewis-h Agency teilzunehmen und an der Entwicklung der Jüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen.
-
„Morning Post" sagt für Juni 1930 neue Unruhen voraus. London, 26. April. (J. T. A.) Der Palästina*Sonder« korrespondent der antizionistischen „M o r n i n g Po st" führt in seinem Blatte aus, unter Engländern, Juden und Arabern in Palästina herrscht Uebereinstimmung darüber, daß man mit weiteren Unruhen in Palästina als mit einer Tatsache zu rechnen habe. … Sonst wird sie wie* der in die Lage kommen, sich nach lang vorbereiteten Revolten mit „Unkenntnis" zu entschuldigen. Indische Moslems und Palästina. Bombay, 24. April. (J. T. A.) Am Montag, den 31. April fand in Bombay eine Konferenz von Delegierten der allindischen Liga der Moslems statt, in der der Vizepräsident der indischen gesetzgebenden Versammlung, Maulvi Mohamed Yakub, die englische Politik in Palästina scharf kritisierte und eine Abkehr von der Politik des Jüdischen Nationalheims in Palästina fordert.
-
Der mit einigen hundert amerikanischen Touristen an Bord in Palästina eingetroffene amerikanische Dampfer «Laconia* führte beim Einlaufen in den Hafen von Haifa die blau-weiße zionistische Flagge. Die arabische Presse Palästinas erblickt hierin einen Bruch internationaler Gepflogenheiten und interpretiert die Führung der zionistischen Flagge durch das amerikanische Schiff dahin, daß der Kapitän des Dampfers < emonstrativ den Anschein erwecken woHte, als sei die zionistische Flagge ein palästinensisches Hoheitszeichen. Der englische Kolonienminister in Palästina« — Telephonverbindung England—Palästina eröänet London. Der englische Minister für die Kolonien Sir Philip Cunliffe-Lister hat sich im Flugzeug nach Palästina begeben.
-
Könnet Ihr die Augen vor dem Prozesse der Regeneration, der immer mehr und mehr die jüdischen Volksmassen zum Bauen und .Schaffen hinreißt, schließen? Wollet Ihr das große Aufbauwerk des arbeitenden Palästina mit seinen 40.000 jüdischen Proletariern verleugnen? Könnet Ihr bestreiten, daß alle jüdischen Arbeiter (und unter ihnen auch viele Bundisten) ihre Hoffnungen an die jüdische Arbeiterschaft in Palästina knüpfen? … Bezirk, Wipplinger9traße 8, einen Vortrag für die zionistische Jugend über: „Reiseeindrücke aus Palästina." Jüdische Mitglieder der sozialistischen Studentenschaft! Wir laden Euch alle herzlichst zu dem am Mittwoch, den 7.
-
Jahrgang Wien, 22. November 1929 Nummer 47, Was geht in Palästina vor? „Das Wiederaufbauwerk in Palästina wäre weder durchführbar noch wünschenswert, wenn es sich gegen den Willen des arabischen Volkes vollziehen sollte. … Denn „die Schaffung einer nationalen Heimstätte für die Juden in Palästina wird — nach der damals geäußerten Ansicht Einsteins — eine wesentliche Besserung in dem allgemeinen Verhältnis von Juden und Nichtjuden herbeiführen".
-
Nahum Sokolow des früheren englischen Parlamentsmitglieds .Meir Berlin in New York Lord Reading In Palästina Lord Reading ist am 24. Dezember in Begleitung von Lady Reading in Palästina eingetroffen. Sie begegneten in Kantara Pinchas Ruthenberg und reisten dann nach Haifa. . … Gedenkgottesdienst abgehalten wurde Lord Reading hielt die Gedenkrede auf Lord Melehett und sagte, Lord Melchett war es. der ihn, Reading, inspiriert habe, für Palästina zu arbeiten. Ohne diese Inspiration, schloß Reading, hätte ich nicht den zehnten Teil dessen für Palästina getan, das ich jetzt tue.
-
England wird an der Politik des Nationalheims festhalten. Die Juden in Palästina haben Anspruch auf eine absolute Garantie für Sicherheit .ihres Lebens und Eigentums. Jerusalem Jerusalem, 1. Januar. … Chaim Arlosoroff, Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, besuchte den Ex-Khediven von Ägypten, Abbas Hilmi Pascha, der für einige Tage nach Palästina gekommen ist. Es heißt, daß des Ex- Khediven Besuch in Palästina in Zusammenhang steht mit seinem Anspruch auf den Thron Syriens.
-
Aber durch alle Zerstreuung und durch alle Wechselfälle des Lebens ist der Geist der Nation intakt geblieben. Der Judenstaat in Palästina, das jüdische Volk in Palästina sondert sich nicht von allen anderen Nationen ab, sie beide stehen unter dem Schutze aller anderen Nationen und des Völkerbundes. … Sie bedeutet, daß das Werk in Palästina sich von selbst in einem neuen Geist entwickelt. Wir wollen nicht behaupten, daß Palästina durch einen Zauberstab in einen kollektivistischen Mik.rokosmos verwandelt werden kann.
-
Die Ausführungen aller Redner, die begeistert und freudig das Aufbauwerk preisen, sind mit den 160 000 Juden verbunden, die heute in Palästina leben und im Laufe von Jahrzehnten soviel geschaffen haben, daß sich alle Zukunftshoffnungen mit ihnen verbinden lassen. … Das deutsche Judentum hat die Chance, hierbei entscheidend mitzuwirken.“ Die Zionistische Exekutive in Jerusalem telegraphierte wie folgt: ״Die Zionistische Palästina-Exekutive begrüßt die Landesversammlung des Deutschen Keren Hajessod in voller Würdigung der bisher vom deutschenjudentum für Palästina geleisteten Arbeit und in der Hoffnung auf gesteigerte Zusammenarbeit aller deutschen Juden für die historische Aufgabe der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina.“ Die Hebräische Universität In Jerusalem schrieb: ״Nur die geeinte Judenheit kann den großen Gedanken des Aufbaus Palästinas in die Wirklichkeit umsetzen.
-
Die neue KonzesslonsgeselUchaft übernimmt die Bäder schon am 28. Februar d. J. Frühlings - Saison in Palästina Der palästinensische Frühling bedeutet in jedem Jahre einen Höhepunkt der Stimmungen und der Hoffnung im Lande. Palästina zeigt sich um diese Zeit in seiner verführerischsten Gestalt. … Es ist ein Zauber, dem sich niemand entziehen kann. Und wer um diese Zeit Palästina bereist, wird hingerissen von dieser Stimmung des Frühlings eines wundervollen Landes und eines alten Volkes. Wir zweifeln nicht, daß auch in diesem trüben Jahr jeder Palästina-Besucher diese Wirkung verspüren wird.
-
Stead, Direktor des Zoll-, Steuer- und Handelsdepartements der Palästina-Regierung, über die wirtschaftliche una finanzielle Lage im heutigen Palästina. Die Zahl der Bevölkerung, bemerkt er einleitend, betrug am 30. … Als Esqsortland kommen in erster Reihe Aegypten, England und Syrien in Betracht. Die Entwicklung der Industrie in Palästina. Palästina ist vorwiegend Ackerbauland, h ißt es Im Be i:ht weiter. Erst seit der britischen Okkupation hat sich hier eine Industrie zu entwickeln begonnen.
-
Dies können wir nur durch den allmählichen Aufbau einer jüdischen Gemeinschaft in Palästina, die in möglichst kurzer Zeit stark genug weiden muß, um als freie Staatsnation in Palästina zu leben. In diesem konkreten Land Palästina lebt jedoch seit Jahrhunderten auch eine zweite Nation, eine Tatsache, die wir nicht ändern können. … Die ewige Verbindung des jüdischen Volkes mit Palästina, die alle Völker anerkannt haben, ist das politische Zeugnis, durch das die Rechte des jüdischen Volkes auf Palästina anerkannt wurden.