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  1. 1933-08-15 · 10 (15.8.1933) · page 9

    Die Zahl derer, die nach P a I ii s t i u a zu Ubersiedeln wünschen, geht auch weit Uber die Eimvandererzalil hinaus, die Palästina atlf Grund der gesetzlichen.'Bestimmungen;uifcnehmen darf. Das hiesige Palästina-Büro wird geradezu überlaufen. Es melden sich wöchentlich durchschnittlich 175 Personen. die nach Palästina wollen. : Gesamtbilanz der Lage: verzweifelt.

  2. 1934-02-02 · Heft 5 (2.2.1934) · page 6

    Dffi WAHRHEIT Lebenskosten in Palästina. 1 Bei dem recht großen Interesse, welches jetzt Palästina als Einwanderungsland besitzt, ist es gewiß wichtig zu wissen, wie sich dort die Lebensmöglich- Keiten für den Einzelnen gestalten. … Neben Hebräisch und Englisch, den Landessprachen, wird viel Deutsch gesprochen — kein Wunder bei der recht starken Invasion vieler bester Deutschen, die in Palästina eine neue Heimat suchen und hoffentlich auch finden werden. Sidonie Rosenberg. Aus alter Weit Rom. Papst Pius XI. sandte dem Verleger der Cod'ces hebraici Bybliotbecae Ambrosianae.

  3. 1924-02-26 · Heft 16 (26.2.1924) · page 4

    Rua3Urut Aus dem Distrikt Darbant im Kaukasus Ist eine Oe- Seilschaft von 63 jüdischen Familien mit zusammen 230 Personeii in Koustantlnopel angekoinmcn, um von hier weiter nach Palästina zu reisen. Es befinden sich unter ihnen viele erfahrene Farmer und Landarbeiter. Die Auswamlcrer haben eine lange beschwerliche Reise über Datum hinter sich, ׳ Der jüdische Dichter David Holstein, Mitglied des Zentralkomitees der ״Kulturliga“ und der Redaktion des Journals ״Strom“, hat das von verschiedenen Gelehrten und Schriftstellern cingereichtc Memorandum gegen die Verfolgung <1 e r hebräischen Sprach ein Rußland miUintcrschricbcn. … -Vertrcter hatte ein Interview mit <Icm Führer der türkischen diplomatischen Mission in London üb«r die gegenwärtige Stei• lung der Juden in der Türkei. Das Gespräch be- Gesellschaftsreise nach Palästina Im Anschluß an unsere Veröffentlichung in der vorletzten Nummer der ״Jüd. Rundschau" geben wir heute einen Plan für die Reise im Lande gelbst, der von dem Departement für Handel und Industrie und der diesem Departement unterstehenden Vereinigung der jüdischen Fremdenführer in Palästina enfc worfeu ist. 1.

  4. 1927-10-28 · Heft 86 (28.10.1927) · page 6

    Der Verfasser hat auf Grund neu zugänglich gewordener polnischer Archive ein Quellenwerk für jüdische Geschichte in Polen geschaffen und behandelt insbesondere die Epoche des ״Waad arba haarazoth“ (Vier-Länder-Rat). Am 5. Oktober fiel In. Palästina der erste diesjährige Regen. (Ziko.) Unser Jugendproblem I Von Arjeh, Wien. I Mit dem Abdruck dieser Zuschrift setzen wir die — I durch die Kongreßberichte unterbrochene — Diskussion I der zionistischen Jugendfrage, die Dr. … Die Corporation verhandelt gegenwärtig über ihre Beteiligung an mehreren öffentlichen Arbeiten. Der polnische Generalkonsul für Palästina, Zbys z e w s k i, und der Haifaer Konsul und Handelsrat für Palästina und Syrien, Dr. Bernhard Hausner, hielten in Warschau Beratungen mit den maßgebenden polnischen Handelsstellen ab über die Zusammenarbeit zwischen Polen und dem neuen Orient mH Hilfe der aus Polen stammenden jüdischen Aufbaukräfte in Palästina.

  5. 1928-02-24 · Heft 16 (24.2.1928) · page 4

    Welche Verstiegenheit gehört dazu, wenn Herr Holländer in seinem Schlußwort .,die nationaljüdische Palästinaarbeit für falsch und schädigend“ erklärt und ״allein praktische Arbeit in Palästina fördern“ wilL Wenn er schon den Kongreßzionismus als Ernanation des Teufels betrachtet so kann er doch an der Tatsache nicht Vorbeigehen, daß ln Palästina selbst ein Judentum lebt, das trotz der Verschiedenheit der Herkunftslinder und ungeachtet aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten sieb stark und widerstandsfähig fühlt gerade und allein Im Glauben an seine nationale Aufgabe. … Die Lösung von ״Israels Rätsel“ aber — wie der dritte Band sich ankündlgt — liegt wohl in der geglückten Synthese de* Prophetenweisheit der Väter mit der geläuterten Kraft der Söhne — eine Synthese, w» s!fc Josua Jehouda mit vielen andern vom neuen Palästina erwartet. Noch fand er sie dort nicht verwirklicht Auf seinen zweima'igen Reisen dahin stellte er vielmehr fest, daß man auch dort die Regeneration von Land und Volk mehr vom Gelds a's vom Geiste erwarte’).

  6. 1929-01-18 · Heft 5 (18.1.1929) · page 2

    Ich beteilige mich ferner an der Arbeit für den Aufbau des Judentums in Palästina, weil ich auf dem Standpunkt stehe, daß — will man für den Frieden in der Welt wirken — man zunächst mit sich selbst F rieden machen muß. … Es scheint uns, daß sich schon mehrere Landesorganisationen nach solchen Betuchen sehnen und auch unsere Besten in Palästina freudig die Gelegenheit ergriffen, in Galuthländer m ziehen, ohne gezwungen zu sein, in erster Linie der Sammlungen zu gedenken....

  7. 1929-04-12 · Heft 82 (12.4.1929) · page 12

    Marc Chagall, der berühmte, in Paris domizilierende Maler und Radierer, weilt gegenwärtig in Palästina, wo er Vorstudien fiir einen Zyklus raläsh:nensischer Elättcr betreibt. — Professor Bruno Eisner wurde aus Berlin nach Palästina berufen, wo er Konzerte veranstalten und Klavierunterricht erteilen soll- — Der jüdische VVundergeiger Jeliudi Menne htm wird demnächst unter Leitung von Prof. … Aus dem in Nr. 81 veiv öffcntlichttm Bericht über die Besichtigungen der Wiener Zionisten in Palästina ist richtigzustellen, daß die Abfahrt von Jerusalem nicht am 23. März, sondern am 22, erfolgte und der B e s. u c h an, f i b er i os nicht am 30., sondern am 29.

  8. 1929-05-14 · Heft 37 (14.5.1929) · page 4

    Es wird nämlich nur erklärt, daß in Bezug[ auf die ״sozialen Momente des Aufbaus“ in Palästina derjenige Nationalverrat begeht, der es ablehnt, Arbeitskonflikte möglichst durch Schiedsgerichte zu erledigen. Ebenso wird es als Nationalverrat betrachtet, wenn jüdische Kapitalisten arabische Arbeiter verwenden. … Nach dem Baseler Kongreß besuchte Frau Lindheim als Präsidentin der Hadassah, deren Institutionen in Palästina. Nach ihrer Rückkehr nahm sie eise stark oppositionelle Haltung gegen die Leitung der Zionistisehen Organisation Amerikas ein.

  9. 1930-10-17 · Heft 81-82 (17.10.1930) · page 6

    Redner anerkennt die besonderen jüdischen Interessen, die wir als Volksgemein־ schaft in Palästina besitzen. Er warnt die Juden davor, bei dem großen sozialpolitischen Prozeß, der sich in Deutschland abspielt, als Zuschauer dabei zu stehen. … Aber auch die Auffassung Tischlers, als ob mit einer örderung der Auswanderung nach Palästina und mit der Einschichtung der in Deutschland verbleibenden Juden in einige wenige Berufe das Wesentlichste geleistet sei, ist nicht richtig;.

  10. 1930-10-24 · Heft 84 (24.10.1930) · page 9

    Weizmann, ist ein vager und unbestimmter Faktor, während die jüdischen Einwanderer von den aus dem Auslande nach Palästina zum Zwecke der Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten für Juden gebrachten Kapltalien abhängig sind. Ungefähr 40 Millionen Pfund sind im Laufe der letzten zehn Jahre auf diese Weise nach Palästina gekommen, woraus nicht nur die arabische Bevölkerung, sondem in weitem Maße auch die Palästina-Regierung selbst Nutzen gezogen hat. Wir hoffen, fuhr Dr. Weizmann fort, auf eine friedliche Entwicklung in Palästina und werden in Er- Wartung besserer Zeiten unsere Arbeit, so gut wir es können, fortsetzen. Es ist möglich, daß der Kongreß eine Verlegung der zionistischen Hauptleitung nach Amerika für angebracht finden wird.

  11. 1932-02-09 · Heft 11 (9.2.1932) · page 3

    Soloweitschik gab eine interessante und aufschlußreiche Analyse des modernen Antisemitismus und sprach eingehend über die Bedeutung der jüdischen Arbeit in Palästina für die Judenheit und die Zukunft des Judentums unter besonderer Hervorhebung der Arbeiten und der Leistungen des Keren Hajessod; Dr. … Februar einen Aufsatz von Dr. A. Reifenberg ״Frühling in Palästina“, Ortsgruppen (Teilweise wegen Raummangel verspätet.) Beuthen (O.-S.) Am 18. Januar fand im Saale des ״Hamburger Hofs“ eine sehr gut besuchte Veranstaltung der Zionistischen Ortsgruppe statt, in welcher Herr Rabbiner Dr.

  12. 1920-12-10 · Heft 88 (10.12.1920) · page 4

    Es muß auch eine Stätte jüdischer Geisieskultur geschaffen weiden, damit der Jude in Palästina zwar Bauer wird, aber nicht verbauert. Deshalb gehört es zu den 'Erfordernissen des neuen Kulturwerks, daß ein System von Schulen und Bildungsanstalten aller Art entsteht. … Schcbstay Daj.m. der mit der Organ;sali, 1:1 der Sephardim in Palästina, der Türkei und den Balkanst.inten betraut wurde, Wehrt( soeben nach Kairo zurück, wo er in einer grollen Versammlung, an der auch Prof.

  13. 1921-01-14 · 4 (14.1.1921) · p. Seite 4

    D.e Zuverlässigkeit eines Juden bei Zeugenaussagen wjro bezweifelt, die Absichten d-r Juden in Palästina verdächtigt, die Person Herbert Samuels beschimpft. Es kann nicht ausblelben. daß dieie mit großen M tetn unterstü.te Propaganda vergif.end wi kt. … Der jetzige Oberlommissar Sir Herbert Samuel hat oics Verbot auf ganz Palästina ausgedehnt.. (Z. K.) Araber und Jude«. (I. E. B.) Auf E'n.odn.ng des Jerusalemer Stadipräs'denten. Ragen Bsi Mascha« schibi, hielt Prof.

  14. 1922-06-25 · Heft 1221 (25.6.1922) · p. Seite 8

    Zu diesem Zweck hat er eine mühevolle Tournee nach Amerika unternommen, wo er auch außerhalb der zionistischen Kreise, in der Reihe affimilationsfteundlicher jüdischer Großkapitalisten, ja selbst unter christlichen Philanthropen opferbereite Freunde für die zu errichtende naturwissenschaftliche Universität in Palästina gewönnen hatte. Es sind noch keine zwei Wochen her, daß er für die Zwecke des Physikalischen Instituts der Palästina-Universität zehntausend Dollar aus Washington zugewiesen erhalten hat. … In den verschiedensten Instituten, Unternehmungen, Branchen haben sich auf den ersten Appell hin Menschen gefunden,^ welche in Erkenntnis der gewaltigen Bedeutung und Not-., Wendigkeit des Aufbauwerkes in Palästina sich der keineswegs leichten Mühe unterzogen, innerhalb ihres Wirkungskreises eine intensive Werbetätigkeit für den Kexen Hajessod-Gedanken zu em^stem Mit besonderer Genugtuung ist festzustellen, daß die jüdische Beamtenschaft'in einzelnen Instituten durchwegs für. pen Keren Hajeffod gezeichnet hat, ja sogar oft, in größerem Ausmaße als sie hierzu nach dem für Oesterdeich geltenden Maasserregulativ verpflichtet wäre.

  15. 1923-08-07 · Heft 1611 (7.8.1923) · p. Seite 6

    Die tatsächlichen Einnahmen betrugen 1,764.585 ägyptische Pfund, denen Ausgaben von 1,837.172 ägyptische Pfund gegenüberstehen, so daß sich im Palästina-Budget ein Defizit von 72.587 ägyptischen Pfund ergibt. Nie arabische Ielegatio« in Kondom London, 4. Augilst. (I. … Juli nach Italien abgeveist, wo er einen kurzen Aufenthalt nehmen wird. Gegen Mitte September wird Sir Herbert Samuel nach Palästina zurückkehren. — Vor seiner Abreise aus London hat Sir Herbert Samusl die Mitglieder der p a I ä st i n e nstsch-ara.bischen.Delegation im' Kolonialamt empfangen./ , - Nie jüdische Mlthilfrkouferenz in Marienbad.

  16. 1923-09-02 · Heft 1637 (2.9.1923) · p. Seite 4

    Anwesend waren 70 Delegierte aus allen Ländern der Welt sowie Vertreter zahlreicher jüdischer Organisationen. Auch drei Gesellschaften aus Palästina, „Hadassah", „Waad Hibriuth", „Krankenkasse", waren durch Delegierte vertreten. Auch Prof. E i n st e i u nahm an der Eröffnung teil. … Auch die Gesellschaften „Ort", „Hadassah" und „Kipath Cholint" (Palästina) sind an der Ausstellung beteiligt. In der Aüendsitzung vom 28. August hielt Prof. L. R ofenthal ein Programm-Referat über „die Aufgabett des' jüdischen Gesundheitsschutzes".

  17. 1924-08-29 · Heft 1990 (29.8.1924) · p. Seite 2

    In der Praxis sind sie sehr beschränkt und der Hanpiström muß künftighin nach Palästina gehen. Alfred Berger (Arbeitersürsorgeamt, Berlin) weist > darauf hin, daß Frankreich in diesem Augenblick gewisse Möglichkeiten für die Einwanderung jüdischer Arbeiter bietet, daß aber die französisch-jüdischen Organisationen nicht willens sind, diese Möglichkeiten auszunützen. … Aber wenn man hier stundenlang über Emigration und Immigration spricht, dann darf man doch vor allen Dingen Palästina nicht vergessen. Wir behaupten gar nicht, sagte der-Redner, daß die Möglichkeiten unbeschränkt feien, aber wir dürfen sagen, daß die Grenzen uns nicht von außen aufgezwungen werden,.sondern in uns selbst liegen.

  18. 1927-03-26 · Heft 2901 (26.3.1927) · p. Seite 4

    I. fand in Berlin die erste öffentliche Mitgliederversammlung der ,jüdischen Waisenhilfe" statt, die, wie bekannt, die Errichtung eines Kinderdorfes in Palästina nach den Plänen von Siegfried Lehman n, dem bekannten Pädagogen und Leiter des Kinderhauses in Kowrw, erstrebt. Der Jahresbericht gab ein Bild des außerordentlichen Fortschrittes der Sammeltätigkeit und des Wachstums der Organisation; nach knapp einem Jahre ihres Bestehens waren die finanziellen Voraussetzungen zur Gründung des Kinderdorfes „Ben Schemen" in Palästina vorhanden, dessen günstig gelegenes Gelände vom Jüdischen Nationalfonds zur Verfügung gestellt worden ist. … Freilich sei die zionistische.Arbeit, die heute infolge des Bölkerbundmandates zu einem Bestandteil der Weltpolitik geworden ist, auch mannigfachen äußeren Einflüssen unterworfen, wie ja auch die große Wirtschaftskrise ihren Schatten auf die Entwicklung des jüdischen Palästina werfe. Den Nachteilen dieser Situation könne nur eine gesteigerte politische Aufklärungsarbeit aller Zionisten abhelfen, vornehmlich aber der Intellektuellen.

  19. 1927-09-14 · Heft 3068 (14.9.1927) · p. Seite 7

    Vistrizky und Frau Schoschanah Pviesrtz sprachen über die Notwendigkeit der Abhaltung eines Weltkongresses der Freunde der hebräischen Kultur in Palästina und Schaffung einer Weltorgawiftttion zur Förderung der hebräischen Sprache und Kultur. Den Reden folgte eine lebhafte Diskussion, an der sich Professor Chaje s, Naiditsch, S. … Eßvood Mead, der gegewvärtig als Mitglied der Exp ertenkommssipn der JeWish -Agency in Palästina weilt, hielt in Jerusalem in einer Versammlung des Agricultural Committee einen Vortrag, in Welchem er zum Ausdruck brachte, seitdem er im Jahre 1923 in Palästina geweilt hat, habe die palästinensisch: Landwirtschaft weitere sehr b eachten s werte Fortschritte gemacht.

  20. 1929-09-19 · Heft 92 (19.9.1929) · page 11

    Allo musikalischen Werke von J, Engel, dem jüdischen Komponisten, welcher in Palästina gestorben ist, wurden dem jüdischen Lehrstuhl an der Universität in Wien übergeben. Die künstlerische Nachlassenschaft des Komponisten umfaßt über 300 musikalische Werke. … Nach einer Bibliographie, die in der Jüdischen National'bibiiothek in Palästina bearbeitet wurde, wurde im Laufe der letzten Zeit eine größere Reihe von Schriften aus dem Deutschen » ins Hebräische übersetzt, darunter Werke von: Bacher, Joseph Haydn, Theodor Herzi, David Hoffmann.