Mannheim
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  1. 1924-09-26 · Heft 77-78 (26.9.1924) · page 5

    Es zeigt sich, daß gerade die Galuth-Politik i;1 c'ncni viel höheren Maße als die Palästina- Politik Verlockungen zu Kompromissen in sieh schließt. Solche Kompromisse sind wahrscheinlich notwendig, seitdem die ztonistisclic Partei aus dem Stadium einer kleinen oppositionellen Gruppe zu einer führenden Partei im Judentum cmporgesticgeii ist. … Vor etwa 20 Jahren kam s'« (damals, als Mädchen, hieß sic Mania Wilbuszcwicz) aus Rußland, wo sic in der Sozialrevolutionären Bewegung eine große Rolle gespielt hat, nach Palästina und gehörte zu den Begründern der Organisation ״Haschomer", die sich die Bewachung jüdischen Eigentums gegen Ucbcrlällc zur Aufgabe stellte.

  2. 1925-09-29 · Heft 2371 (29.9.1925) · p. Seite 7

    Die Labour Party in England hat mehr Verständnis für die Tätigkeit der CHaluzim im Emek Jesreel ichne Ansehung ihrer Parteistellung'als für die soziaiWsche Tätigkeit der ziorustrschen.Linksparteien. Wer weiß, Hb das Gemeinde- .gesetz in Palästina .nicht schon längst durchgesührt worden lvärc, wennE nicht die „fördernde". Intervention unserer -MiIrachisten wäre. … Volksmassen Rechnung trägt, denn die prokla- > mierten priißzipiellen Unterschiede finden in der jüdischen Adasse kein Vevständnis und die Schlagworte, .die hinausgerusen werden, verhallen spurlos; das Volk verficht sie nicht. Was haben d'e vielen tausende Einwanderer in Palästina mit diesen „Parolen" zu tun? Was "haben die 'Fraktionen für die Zehntansende des letzten Jahres in Palästina genracht?

  3. 1930-04-04 · Heft 27 (4.4.1930) · page 8

    Die Einweihungs-Zeremonie, bei welcher der High Cotnmissioner von Palästina, Sir John Robert Chancellor, eine Ansprache halten wird, wird um 10,30 Uhr vormittags stattfinden. Ein Musikfest ist aut 2,30 Uhr am selben Tage im Amphi-Theater auf dem Skopusberge angesetzt, bei welchem ein Programm klassischer und volkstümlicher Musik mit Massenchören von über 200 Stimmen zur Aufführung gelangen soll. … Frauen-Arbeitsgemeinscliaft für Palästina. Bezirksgruppe Nord und Ost: Mittwoch, den 9. April, abends 819 Ühr iin Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, Mitglieder versamm- Iung.

  4. 1926-03-29 · Heft 14-15 (29.3.1926) · page 14

    Wolfgang Weisl der auch bei den letzten Wahlen in die Assefath Hanischarim, die jüdische Nationalversammlung, gewählt worden ist, befürwortet eine aktive jüdische Politik in Palästina, ohne sich jedoch näher darüber zu äußern, was er darunter versteht. Auch wir sind der Ansicht, daß schwerwiegende Fehler der englischen Mandatarrnacht den Ausbruch der Krise in Palästina, die aus einer Krise der Wirtschaft zu einer allgemeinen Krise zu werden droht, wenn auch nicht unmittelbar verursacht, so doch gefördert haben.

  5. 1926-11-26 · Heft 49 (26.11.1926) · page 15

    —Wie die „Pravo Lidu" meldet, wird Präsident Masaryk bei Gelegenheit seiner, Aegyptenreise Ende Dezember 1926 oder Anfang Jänner 1927 auch Palästina besuchen. — Fräulein Dr. Mosse, die seit langen Jahren im Berliner Polizeipräsidium verdienstvoll auf dem Gebiete der Kinderschutzpflege tätig ist, wurde zum Polizeirat ernannt. — Rev. … Louis wurde dieser Tage eine Büste Emil Z o 1 a s enthüllt Das Piedestal aus Marmor enthält die Inschrift: „Ein Denkmal jüdischer Dankbarkeit für einen edlen christlichen Kämpfer für Wahrheit." - Der Waad Leumi in Palästina hat in seiner letzten Sitzung seine Unzufriedenheit mit dem Regierun g sentwurf, betreffend diexGemeindewahlen Ausdruck gegeben und Forderungen nach Frauenwalilrecht, Herabsetzung der Mindeststeuer gebühr als Voraussetzung für das Wahlrecht und Herabsetzung des Alters der Wahlberechtigten, sowie nach Wahlrecht auch für bloße Bewerben um die Staatsbürgerschaft erhoben. — Der Bund jüdischer Frauen Deutschösterreichs eröffnete Dienstag, den 23.

  6. 1928-09-01 · 9 (9.1928) · p. Seite 11

    Dies erklärt sich daraus, daß zahlreiche Juden in den letzten Jahrzehnten nach Amerika und Palästina abgewandert waren. Von 1897 bis 1923 z. B. wanderten 550 000 Juden nach Amerika, 18 000 nach Palästina, 31 000 nach anderen Ländern aus.

  7. 1929-09-01 · 1 (9.1929) · p. Seite 33

    Hieran schloß sich eine aufschlußreiche Debatte über die von den Referenten behandelten Fragen. Das Schlußwort hielt das Mitglied der Palästina-Exekutive Harry Sache r. Die Dienstag-Sitzung war der Kulturarbeit in den Diaspora-Ländern gewidmet. Jizchak Grünbaum hielt das einleitende Referat. … Die Budgetkommission war der Ansicht, daß die vorgesehenen Einnahmen von 750 000 Pfund für das Jahr 5690 nicht nur erreicht, sondern überschritten werden können, wenn die Bedeutung des Aufbauwerks in Palästina für das ganze Judentum richtig erfaßt wird. Hierauf wurden ohne weitere Debatte die Anträge der Budgetkommission angenommen.

  8. 1930-04-01 · 1 (1.4.1930) · p. [Seite]

    Freund der Juden und Verkünder der Deklaration über die Schaffung eines Nationalheims für das jüdische Volk in Palästina, ist am Mittwoch, den 1». März, morgens. im 82. Lebensjahre verstorben. Lord Balfour. der bis zu seinem 81. Lebensjahre öffentlich tätig und von unerschütterlicher Gesundheit war. erkrankte, als er bei seinem Bruder. … Jahrestages der Behörde erlassenen Appell zur Aufbringung von 50000 Pfund zwecks Deckung des Defizits und der laufenden Bedürfnisse nicht so lebhaft war. wie erwartet wurde. 1929 war ein schlechtes Handels- und Börsenjahr. dazu kommt. - daß der Palästina- Notfonds das Interesse absorbiert hat. Viele Spender mußten ihre Beiträge einschränken, andere wiederum gaben edelmütige Zeichen von Opferwilligkeit: es ist zu hoffen, daß auf Grund des Appells etwa 52 000 Pfund aufgebracht sein werden.

  9. 1930-04-01 · 1 (1.4.1930) · p. [Seite]

    Arthur James Balfour. der grolle englische Staatsmann und Philosoph, Freund der Juden und Verkünder der Deklaration über die Schaffung eines Siationalheims für das jüdische Volk in Palästina, ist am Mittwoch, den 19. März, morgens. im 82. Lebensjahre verstorben. Lord Balfour. der bis zu seinem 8t. Lebensjahre öffentlich tätig und von unerschütterlicher Gesundheit war. erkrankte, als er bei seinem Bruder. … Jahrestages der Behörde erlassenen Appell zur Aufbringung von 50000 Pfund zwecks Deckung des Defizits und der laufenden Bedürfnisse nicht so lebhaft war. wie erwartet wurde. 1929 war ein schlechtes Handels- und Börsenjahr. dazu kommt, daß der Palästina- Notfonds das Interesse absorbiert hat. Viele Spender maßten ihre Beiträge einschränken, andere wiederum gaben edelmütige Zeichen von Opferwilligkeit: es ist zu hoffen, daß auf Grund des Appells etwa 52 000 Pfund aufgebracht sein werden.

  10. 1930-12-29 · Heft 157 (29.12.1930) · page 1

    Indessen kann der Zionismus die wirtschaftliche Judennot nicht lösen, weil Palästina zu klein ist. Die amerikanische Judenheit hat eine große Bedeutung für die Zukunft des Volkes, sie ist wirtschaftlich gesicherter und hat im letzten Jahrzehnt weniger als irgendein anderer Teil des jüdischen Volkes unter politischen Verfolgungen zu leiden gehabt. … Auf die Frage, ob seiner Meinung nach die jüdische .Jugend die hebräische Sprache erlernen solle, antwortete Einstein: «Sicherlich sollten die Juden eine eigen« Sprache haben, doch habe ich mich nicht soweit mit diesem Problem befaßt, um sagen zu können, welche Sprache als «die» jüdische Sprache zu gelten hat.» , Kein« Intervention Rothschilds Im Haag Auf eine Anfrage wird der Jüdischen Telegraphen-« Agentur mitgeteilt, daß die unlängst vom «Neuen Wiener Journal» gebrachte Nachricht, Baron Edmond de Rothschild beabsichtige, vom Haager Gerichtshof die Annullierung des englischen Weißbuches über Palästina zu verlangen, vollständig aus der Luit griffen sei. Baron Rothschild hat niemals irgendwelche politischen Schritte ohne Kenntnis und Mitwirkung der J[e* wihs Agency in Erwägung gezogen. ^4991355

  11. 1921-01-06 · Heft 1 (6.1.1921) · page 1

    . — Makkabäerseier des jüdischen Vereines,^lordost". — Allgemeine Hilfskommission für Palästina. — Austritte aus dem Judentum. k f ■\ . Pili SW 'Vni- '-rri« ■HUHHHi fVerbavb 6er Fachpressen» Wien1 (Pachsdirifisf ellerverband.) •: .

  12. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 578

    Dies war ein Tag der Klage und Trauer wegen der Zerstörung des Tempels und unserer Vertreibung aus Palästina. Möge ein anderer Tag kommen, ein Tag der Freude, ein Tag des Glücks, ein Tag, der Trauer und Klagen vertreibt und uns alle grösser, besser und edler macht.

  13. 1926-10-05 · Heft 2733 (5.10.1926) · p. Seite 5

    In der Mckowina und in Beffqrabien gibt es ein.großes Reservoir von Chaluziün, rvelche schon ztvsi Jahre ihre Ausbildung in der Landwirtschaft genießen im& ein vorzügliches Clement sch Palästina abgeben werden. Auf einem Bankett, das zu Ehren deS Herrn Hymnisou stattfand, betonte Mr. AMTS Hyamson ganz SssondsrS sie Forderung, daß «an nach Palästina ei» ^rndsLipLozenttgsr ShalugmateriaL schicken muffe, wenn «ab daß zionistische Ideal in Vezug Mf Sen Aitrwau Palästinaerfüllt scheu will. … Geptember reiste Herr Hyamson von t^ernowltz noch Bukarest ab, um dann Äber CoEansa nach Palästina ourück-ncksbren. MALOWAN vom. XiLowm & rium WUQI,L,oraiNMN6 29 Bühne und Kunst. Tschechisches SverngasWel. Me tschechische Lper aus Ol mutz ist im Sccrf* theater mit der gleichen HevzNchbsrt empfangen Morden wie vor zwei Jathrsn im MettopEhsater.

  14. 1926-11-23 · Heft 92 (23.11.1926) · page 6

    In einer öffentlichen Ganeindeversammlung sprach hier Herr Dr. Walter Katz über ״Reiseeindrücke aus Palästina“. Der Vortrag fand ein dankbares und interessiertes Auditorium. Warnung, ln den letzten Tagen tauchte in München und Nürnberg ein gewisser Herr Goldfeld auf, der mit einem Ausweis der Organisation ״Hechaluz“ versehen, für sich Gelder zu einer angeblichen Reise nach dem Ausland sammelt. … Manfred Georg, Maxim Gorki, Maximilian Harden, Siegfried Jacobsohn, Egon Erwin Kisch, Käthe Kollwitz, Alfons Paquet, Freiherr von Schoenaich. erstattete Bericht über seine Palästina-Reise und sprach speziell über die gegenwärtige Wirtschaftskrise in den Städten, vor allem in Tel-Awiw. Daran schloß sich eine Diskussion über Spezialfragen des Chaluz und der großen Kwuzah.

  15. 1927-08-16 · Heft 3039 (16.8.1927) · p. Seite 6

    Das Blatt widmet dieser Naturkatastrophe, der so viele Menschen und Werte zum Opfer gefallen sind, an leitender Stelle einen Triumphartikel, in welchem es mit Schadenfreude beyaupteL, daß das Erdbeben unter den jüdischen Kolonisten in Palästina eine Panik hervorgerufen habe, und freut sich mit der Lüge, daß die Kolonisten infolge des Erdbebens das Land in Massen verlassen. … Die russischen Inhaber der Palästinavisen werden zunächst nach Kmrstantinopel oder nach einen: andren Ort« außerhalb Rußlands reisen und dort die Bestätigung ihrer Visen abwarben, wo dann ihrer Einreise in Palästina kein Hindernis ün Mezc stehen wird. 1 Aver Mörder Mischer Frauen Hingerichtete Das Gericht von Ma ria mp o l verurteilte die Brüder Jasas und und Antairas G e l v u d a s, die in der Nacht vom 23.

  16. 1928-06-28 · Heft 26 (28.6.1928) · page 3

    Wenn wir aber unsere wichtigsten Aufgaben betrachten, nämlich den Aufbau des jüdischnationalen Heimes in Palästina und den Kampf gegen alle Ungerechtigkeiten, denen wir ausgesetzt sind, so sehen wir, daß unsere intellektuellen und materiellen Kräfte nicht so groß sind, als sie imVergleich mit denen anderer Völker vielleicht erscheinen. … März 1891 hatte eine Reihe von hervorragenden Persönlichkeiten in Amerika, Richter, Vorsteher und Geistliche von Kirchengemeinden, Publizisten, Anwälte usw. dem damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten H a r r i s o n eine Denkschrift überreicht, : i welcher verlangt wurde, der Präsident möge bei den europäischen Mächten seinen Einfluß dahin geltend machen, daß Palästina den Juden zurückgegeben werde. Die Denkschrift, unter deren Verfassern sich einige Juden, in der Mehrzahl jedoch Nichtjuden befanden, motivierte das Verlangen nach Redintegration des jüdischen Staatswesens in Palästina mit den Verfolgungen, welche die Juden in vielen Ländern, besonders in Rußland zu erleiden hatten.

  17. 1932-01-06 · Heft 209 (6.1.1932) · page 9

    OSKAR GRÜNBAUM Das neue Studentenrecht DR. S. SCHMERlER Nachrichten aus Palästina DR. LEO GOLDHAAIA1ER Der Sinn des Tozereth-Haaretz DR. SEM WOU- Lokalnachrichten DR. Z. f . t-INKELSTEIN Feuilleton: Londoner Skizzen AlO'i EL ÜELBAKÜ Humoristische Ecke Für den Inhalt verantwortlich Kulturreferat der Zion. … Großangelegte Herzl-Biograpliie in ungarischer Sprache. Der ungarische Pro Palästina-Verband hat die vom bekannten ungarisch-jüdischen Schriftsteller Dr. Joseph Patai verfaßte große Theodor-Herzl-liiographle in einem Monumentalband in Großformat herausgegeben.

  18. 1932-11-25 · Heft 271 (25.11.1932) · page 3

    Denn alle Kulturvölker begriffen die Bedeutung der zionistischen Lehre: Wiederaufrichtung des jüdischen Volkes in Palästina, W i e d e r a u frichiung des jüdischen Volkes in allen Ländern der Zerstreuung! Zionismus bedeutet tagliches Arbeiten am Judentum, bedeutet die unaufschiebbare Befreiung der jüdischen Massen von der Judenii ot. Und dieses Arbeiten hat auch seine Früchte getragen. In Palästina entsteht ein neues Judentum voll Kraft, Stolz, blühendem geistigem und wirtschaftlichem Eigenleben; in den Ländern der Zerstreuung, wo der Abfall vom Judentum wie eine Seuche um sich gegriffen hatte, eine neue, stolze, hoffnungsfreudige, die Ehre des jüdischen Menschen verteidigende Jugend.

  19. 1932-11-29 · Heft 272 (29.11.1932) · page 4

    Zum Schluß kam Außenminister Mohammed, Ali Firoughi Khan, auch auf die Haltung der persischen Regierung gegenüber dem jüdischen Palästina zu sprechen. Meine Regierung, sagte er, bringt dem. Gedanken der Errichtung eines Nationalheims für die Juden in ihrem historischen Lande Palästina vollste. … Es geht eben nichts über den Fortschritt der Zivilisation! Ge§eII§diafts*und Studien* reise nadi Palästina 28* Februar bis 28« Mäw% 1931 Gesamtarrangement von Wien bis Wien — alles iubegriffen —S 950. Auskünfte und Prospekte durch; Aastro - Palästinensischer Wirtschafts« dienst Wien, IX., Berggasse 16 (Handelsmuseuin), Telephon A-17.5-40 Serie.

  20. 1932-12-01 · Heft 256 (1.12.1932) · page 6

    Auch für uns, das muß nicht erst betont werden, ist eine engere Verknüpfung mit Palästina und von dort aus mit dem nahen Orient schon vom rein wirtschaftlichen Standpunkte eine mit großen Vorteilen für die österreichische Volkswirtschaft verbundene Möglichkeit. … Der Wirtschaftsausschuß des Preußiauch die Tatsache, daß die Auswanderung nach Palästina von Juden, die sich freiwillig und aus Begeisterung dazu drängen, gefördert wird, kann wohl, angesichts der ungeheuren Wirtschaftskrise in Oesterreich keinesfalls als unpatriotische Handlung bezeichnet werden.