Mannheim
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  1. 1931-09-17 · Heft 193 (17.9.1931) · page 6

    Sie wollen ja Ihre Gebühren bezahlen — bitte, tun Sie es gleich! liier aMur/ Knnsi / T Iteaier Musik in Palästina Der begabte, junge Komponist und Geiger Israel Brandmann, dessen Werke auch dem Wiener Publikum bekannt sind und der soeben aus Palästina zurück-gekehrt ist, wo er eine Konzerttournee absolvierte, stellt uns den folgenden Aufsatz zur Verfügung. … Aus Anlaß meines Geburtstages hat mir der berühmte deutsche Schriftsteller Herbert Eulenberg sein Buch über Palästina, das eine begeisterte Würdigung der zionistischen Aufbauarbeit enthält, zugesandt. Diese Würdigung verdient linahcfpinp Friedlämler & Deutsch!

  2. 1934-01-03 · Heft 316 (3.1.1934) · page 4

    Pas jüdische Palästina ist für Millionen von Engländern und Schotten jahrhundertlang seelische Nahrung gewesen, und speziell die Schotten sind eine Nation von Bibellesern, wie kein anderes je gewesen ist. … Eines aber, das standhält, ist Balfours Idee eines Jüdischen Nationalheims in Palästina. Es war ein großes Kompliment für Englind, daß es als Mandatar für Palästina gewählt wurde. Es steht fest, daß Palästina nicht nur eine große Vergangenheit hat, sondern auch eine große Zukunft haben wird.

  3. 1936-11-03 · Heft 605 (3.11.1936) · page 2

    Brodetsky wies darauf hin, daß die jüdische Bevölkerung in Palästina jetzt über 400.000 Seelen stark ist und das ins Land gebrachte jüdische Kapital 70 bis 90 Millionen Pfund beträgt. … Es, verlautet, daß die gesamte jetzige Besatzung in Palästina bleiben werde, bis die Königliche Kommission ihre Arbelten beendet haben wird. (J, T. A4

  4. 1933-02-17 · Heft 7 (17.2.1933) · page 5

    In den ersten Monaten seiner Tätigkeit war das Zentralkomitee besonders bemüht^ die Fragen der Palästina- und Gegenwartsarbeit innerhalb der Partei zu klären, um so die. Meinungsbildung auf der bevorstehenden 4 Landeskonferenz vorzubereiten. … Wit i v ß.r»:; u appd'.»Jvto-r a n t w a r t u n g slo^cer Elemente auf die nationrälen und1 sozialen Grundlagen J&ü arbeitenden jüdischen Palästina . ruft die Konferenz zur SamnViuri'g aller' ' sÖÄialis.tischp'n und aller fortschrittlichen .Kräfte im jüdischen Volke um d&s Banner dös arbeitenden Palästina auf. ' ' .

  5. 1935-09-06 · Heft 495 (6.9.1935) · page 4

    Nach einer Darstellung der Leistungen der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina schloß Stephen Wise: Es war vor einiger Zeit, mitten in frohen und gesegneten Wochen, da kamen plötzlich Trauerbotschaften. … Jüdische Telegraphenagentur, 3. September. Der Drang nach Palästina In dieser Woche gehen aus Warschau zwei große Transporte mit insgesamt t a u s c n d j ü d i s c h c n Palästinafahrern ab.

  6. 1929-03-19 · Heft 22 (19.3.1929) · page 2

    ^as Problem der jüdischen Arbeit, besonders in den i flanzungsKoIonien, ist heute in Palästina wieder ungewöhlich aktuell. Die Tatsache, daß die Plantagen, die vor Beginn der vierten Alijah ein paar Hundert jüdisaier Arbeiter beherbergtcn, jetzt gegen 6000 beschäftigen, hat bei vielen die Erkennt- 111s dämmern lassen, daß jüdische Arbeit in Palästina nicht nur notwendig, sondern auch — gewisse psychologische und Ökonomische Bedingungen vorausgesetzt — möglich ist Die Ausbreitung der Orangenpflanzungen und der Aufschwung der Siedlungen hat dazu beigetragen, das Interesse der Oeffenthenk eit auf die jüdische Arbeit in den Orangerien zu lenken. … Besonders I eindrucksvoll waren die Wünsche des Jlschuw in Palästina und I der Zionistischen Exekutive. Vorstand und Reprisen• I tantenverSammlung der Berliner Jüdischen Gemeinde richteten I an Prof.

  7. 1925-02-13 · Heft 13 (13.2.1925) · page 1

    Mond betonte eindringlich, cs wäre zu wünschen, daß die Juden sich nicht viel darum kümmern, was widere über ihre Leistungen In Palästina sagen. Dennoch attr muU viel getan werden, um die In Pclästlna gemachten Fortr-chrllte der Welt bekanntzugeben. Tcl-Awlw Ist ein wunderbares Werk und ein Beispiel dafür, daß ein Teil der Jüdir.chcn Hoffnungen In Palästina sich bereits erfüllt hat. … Ussischkln, das Mitglied der palästinensischen Exekulive, Dr. Arthur Ruppln, der Gouverneur des Nord'' distrikts von Palästina, Oberst Syme«, der Fifirfrcrmelster von Tcl-Awiw, Dlzengoff, uo<\ der Direktor des Technikifms, Herr Profcmr Alexander Blok.

  8. 1924-06-27 · 26 (27.6.1924) · p. Seite 140

    Im nächsten Winter wird in Jerusalem ein sephardischer Weltkongreß tagen, der für das Aufbauwerk von großer Bedeutung sein wird. England Palästina-Ausstellung in Wembley Die Tageszeitungen haben in den letzten Wochen ausführliche Berichte über die Britische Weltreichs-Ausstellung s^dhracht, welche in diesem Sommer von April bSlDktober in Wembley Park bei London stattfindet. Für jüdische Reisende dürfte es von besonderer Bedeutung sein, daß auch Palästina eine eigene Ausstellung in Wembley bietet, um welche sich Sir Ronald Storrs, der Gouverneur von Jeru-

  9. 1929-08-02 · 31 (2.8.1929) · p. Seite 468

    Saal und Tribünen waren von Delegierten und Gästen überfüllt. Allein aus Palästina hatten sich außer den Delegierten etwa 400 Gäste eingefunden, die in einem Sonderschiff Palästina verlassen haben. … Weizmann, Nahum Sokolow und die Mitglieder der Weltexekutive, sowie der Palästina-Exekutive Platz genommen. In der zweiten Reihe hinten saßen die Mitglieder des Präsidiums des Keren Kajemeth mit M.

  10. 1929-08-16 · 33 (16.8.1929) · p. Seite 494

    Es sind die Führer der jüdischen Gesamtheit gewesen, die in Zürich gesprochen haben — sie durften im Namen der ganzen Judenheit reden und sie haben zu den Vertretern der ganzen Judenheit gesprochen; die politischen Führer des Judentums und die geistigen und die der Wirtschaft — neben Weizmann und Sokolow Leon Blum und Herbert Samuel, neben dem Rabbi Usiel aus Jerusalem Albert Einstein, neben dem Rabbi Lipszyc aus Polen Arlosoroff und Kaplansky Oskar Wassermann Lord Melchett und Felix Warburg — alle differierenden Tendenzen des modernen Judentums waren hier aufgehoben, wo es galt, das Mandat des Völkerbundes für Palästina soweit ganz zu erfüllen, als es die Juden angeht, wo es galt, nachdem dreißig Jahre lang nur die Zionistische Bewegung in politischem Sinne Träger und Schöpfer der jüdischen Geschichte gewesen war, die ganze Judenheit wiederum zum Subjekt ihrer Geschichte zu machen. … Zionist oder Nichtzionist — wer diese Stunde miterleben durfte, hat empfunden, was das jüdische Volk Weizmann verdankt; hat aber auch empfunden, daß dieser große Anfang verpflichtet, daß aus ihm eine große Entwicklung folgen muß, eine Empfindung, für die wiederum Ussischkin die rechten Worte fand, als er allen Menschen mit grauen Haaren, die am Präsidiumstisch saßen, wünschte, daß sie alle die Zeit noch erleben möchten, wo Palästina aufhört Palästina zu sein und Erez Jisrael sein wird. Die beglükkende Zuversicht, daß es so sein wird, beherrschte die Stunde in Zürich — man wird den 5.

  11. 1929-10-18 · Heft 42 (18.10.1929) · page 18

    A. dahin richtig stellen, daß ich der Grabsteinenthüllung nicht als Vertreter des Tempelvereiues Wien IX., sondern als persönlicher Freund des Verstorbenen, einer Einladung der Familie folgend, beigewohnt habe. Hochachtungsvoll Siegmund Kornmehl. Palästina-Wanderung in den letzten drei Jahren. 1926 kamen 14.646 jüdische Einwanderer nach Palästina; in dem gleichen Jahre wanderten 7364 Juden aus. 1927 zählte man 3450 Einwanderer und 5070 Auswanderer. 1928 (Dezember nicht eingerechnet) zählte man 1991 Ein- und 2069 Auswanderer. In Palästina gibt es heute im ganzen 1200 Arbeitslose. Ein Kommentar zu diesen Ziffern ist wohl überflüssig. Führende Engländer für das jüdische Wohlfahrtswerk.

  12. 1930-09-19 · 38 (19.9.1930) · p. Seite 534

    Im Kreise Gleichgesinnter soll der Weg für weitere Taten freigemacht, sollen die Kräfte zur Schaffung der freien jüdischen Gesellschaft in Palästina mobilisiert, werden. Die Freunde des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina sind über die verschiedenen Lager und Richtungen des jüdischen Lebens verstreut. Freunde, die das an Opfern reiche Aufbauwerk der jüdischen Arbeiterschaft bewundern, die mit ihren Leiden mitfühlen und sich mit an ihren Erfolgen freuen, sie alle, ohne Unterschied der Parteitradition, auch diejenigen, die sich nicht in allen Einzelheiten mit dem Histadruthprogramm identifizieren, werden auf den aufrichtigen Ruf, der in prüfungsschwerer und verantwortungsvoller Zeit kommt, antworten und sich alle in die Reihen der Wähler stellen zum Weltkongreß für das arbeitende Palästina. Schalom Asch, Eduard Bernstein., Ch. N. Bialik, Leon Blum, Julius Braunthal, Max Brod, Fiermann Badt, Martin Buber, Iskar Cohn, S.

  13. 1926-04-30 · Heft 33 (30.4.1926) · page 5

    treten, 111t werrbänden Landesrverbänt-Israelirden. ner von ersammhe Hutdie An- Seite 247 FREIE TRIBÜNE ln dieser Rubrik veröffentlichen wir Meinungsäußerungen zu zionistischen Streitfragen auf Grund des Rechtes freier Diskussion Zur MiiitMrIrage in Palästina Von Richard L i c h 111 e i 111*). Die Nachrichten aus Palästina zeigen folgendes: Weizmanns Rede im Waad Leumi Wie bereits berichtet, nahm Dr. … Sie soll der Verteidigung Palästinas dten'en; sic ist wegen Palästina und für Palästina geschaffen. Diese Palästinatruppc also hat die Regierung in der folgenden Weise gebildet: Sie hat die gemischte Gendarnierie aufgelöst, die jüdischen Gendarmen der lokalen Polizei eingegliedert und aus den arabischen Gendarmen den Grundstock der neuen Palästinatruppc gebildet — unter förmliebem Ausschluß der Juden.

  14. 1929-03-12 · Heft 20 (12.3.1929) · page 2

    A. erfährt, hat die Sowjetbehörde, die für Auslandspässe zuständig ist, die Anordnung getroffen, daß russische C h a 1 u z i m, die nach Palästina gehen wolten, eine Gebühr von 55 Rubel für den Paß zu entrichten haben, da diese Gebühr als Minimum auch für Mitglieder der Gewerkschaften, die ins Ausland reisen, gilt Chaluzim, die zur Verbannung verurteilt sind, dürfen nach Palästina gehen, insofern sie in der Lage sind, die erforderlichen Paßgebühren zu entrichten. Jede Woche macheu sich mehrere Chaluzim auf den Weg nach Palästina. — Vor etwa einem Monat wurde in Moskau der Chaluz Briskia verhaftet, ohne daß für die Verhaftung ein Grund angegeben war.

  15. 1930-11-14 · Heft 90 (14.11.1930) · page 7

    Mareowicz hob hervor, daß der Zionismus in gewissem Sinne eine religiöse Bewegung wenn auch nicht seinem Namen, so doch seinem Inhalte nach sei. Der Schabatt sei in Palästina eine Selbstverständlichkeit, alle jüdisch-religiösen Dinge lebten in Palästina in neuer lebendiger Form wieder auf. … Das Heim wird neben den Unterkunftsräumen auch einen Speisesaat, einen Versammlungssaal und einen Turnsaal enthalten. Palästina-Handarbeiten, Jafforange. Ständiger Verkauf schöner Palästina-Handarbeiten — für Geschenkzwecke besonders geeignet — und ausgezeichneter Jafforange (Orangeade aus frischen Palästinafrüchten) jeden Donnerstag nachmittag bei Frau Rechtsanwalt Cohn, Potsdamer Straße 99 (Lützow 6428).

  16. 1920-11-26 · Heft 84 (26.11.1920) · page 2

    Von einem großen Teile des Weltverbandes, so auch vor allem von. Palästina, hat sie siel! getrem t und besitzt daher keinerlei Einfluß mehr auf die Gestaltung der palästinensischen Verhältnisse. … es Protokolls der ״Weisen von Zion", vc:■ dächtipt dk Absichten der Juden in Palästina, bezweifelt «lie Würdigkeit eines Juden bet Zeugenaussagen und arbeitet mit allen erdenklichen Angriffen Die Juden Im amerikanischen Kongreß.

  17. 1921-08-18 · Heft 919 (18.8.1921) · p. Seite 6

    würben/ Die Bahn verbindet Jaffa, Tulkerim, Sichem, Gaza, Berseba, Haifa, Tiberias, Jerusalem, Die Chaussee ist jetzt bis Sased weitergeführt, und Kolonien, die Baumaterial verbrauchen, liegen entweder an der Eisenbahn oder an der Chaussee. Aus allen diesen Gründen hat' eine Zementsabrik in Palästina eine glänzende Zu^ tunst. Die Einfuhr von Zement na$ Palästina belief sichim Jahre 1910 auf zirka 7000 Tonnen^ Das erste, was die nach dem Kriege einlaustnden Schiffe brachten, war Zement. … Vor dem Kriege betrug die Einfuhr 40.000 Tonnen jährlich. Die ZahL ist jetzt erheblich gestiegen, und jedes Palästina «st*, bansende bringt Bau- und

  18. 1923-12-02 · Heft 1724 (2.12.1923) · p. Seite 4

    Es wird vielfach ins Treffen geführt, daß di« Erfolge des Keren Hajeffod eine systematische Erziehungsarbeit der jüdischen Massen zur Voraussetzung haben; aber gerade darum muß diese Propaganda mit größter Intensität betrieben werden, weil das Palästina-Werk nicht warten kann. Gleichzeitig muß aber daran erinnert lverden, daß es npch manche arthere Möglichkeit gibt, um den jüdischen Palästina-Willen durch die Tat zu beweisen. … soll, ob das den österreichischen Zionisten angebotene Areal in Palästina für die Schaffung einer Siedlung geeignet fei und ob nicht eine Erweiterung dieser Bodenstäche notwendig erscheine.

  19. 1925-02-14 · Heft 2150 (14.2.1925) · p. Seite 2

    Sir Mftcd beton-w eindrim^lich, es wäre zu wünschen, daß die Juden sich nicht viel darum kümmern, was andere über ihre LÄstumgen in Palästina sagen. Domroch aber nruß viel getan werden, um die d» Palästina gemach- 0WMM>>>>W>>>UMnMWWW>nW»WWMe2M>WWW>W>WWlM>>WWWW>W> Las frauzSfifche Aadgrt. … Tek^llviiv -ist ein tvttvderbarcs Werk -und ein Bci-fpie-l dafür, daß em Teil der jüdischen Hoffnungen in Palästina sich bovo'cks erfüllt Hai. Die Jerusalemer Universität. Mord Brandes und Albert Einstein werden die ersten Vorlosungen halten.

  20. 1926-12-18 · Heft 2805 (18.12.1926) · p. Seite 6

    C h a i m W e i z ma n n begrüßt. Dorr der Leitung des Keren Hajessod in Palästina langle eine Begrüßungsdepesche ein. Es graluliertcrr. ferner das Komitee der jüdischen Delegationen in Pari) und rahlreiche andere jüdische Ors.a.üi'atlone r ru allen Läulerit. … Prof. Wawilow erklärte, daß die in Palästina durchgesührten Versuche auf dem Gebiete der Landnürtschaft von hoher Bedeutung sind mrd auch in Rußlarrd mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werderr.