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  1. 1966-03-11 · 2159 (11.3.1966) · p. [Seite 3]

    Der eine — das mag hier eingeschaltet sein — verliess die Delegation nach wenigen Tagen in Moskau, liess sich als Medizinstudent an der Universität einsohreiben und kehrte nicht mehr nach Palästina zurück; der zweite begann im geheimen mit der antizionistischen Jewsekcia zu verhandeln, kehrte dann nach Palästina zurück, agitierte unter seinen Chawerim gegen den Zionismus und brachte es fertig, 60 junge Kameraden dem Lande abspenstig zu machen und mit ihnen nach Russland zu gehen. … Es hielt ihn aber nur noch einige Monate in Russland, dann reiste er tief beeindruckt nach Palästina zurück. Mit den Vorschlägen Tilisers freilich war vorerst kaum etwas Praktisches anzufangen; denn di? Mandatsbehörden überwachten jeden Schritt, namentlich das Verhalten der jungen jüdischen Generation im Jischuw.

  2. 1925-01-30 · Heft 9 (30.1.1925) · page 4

    Die Entscheidung in der Alnlen -Frage Jerusalem. (J.T.A.) Die Palästina-Regierung veröffentlichte am 21. Januar den Bericht des Untersuchung«» Komitees In der AIii [ch• Fra gc. Wie erinnerlich, kam es In Afulch. … März Ober Triesl ab, .• Oberrdbhlner'Chajea wird sich nach Palästina begeben, wm der Eröffnung der Hebräischen Universität beizuwohnen, p wlrd von elncf Orüppe Jüdischer Studenten au» Warschau begleitet .'

  3. 1930-09-26 · Heft 76 (26.9.1930) · page 2

    An uns wird es sein, mehr in 20 Jahren zu erreichen als dieses Mindestmaß. Wenn wir in einem Jahrfünft, in einem Jahrzehnt in Palästina ein tüchtiges Stück vorwärts gekommen sind, dann können wir hoffen, daß das jüdische Werk in Palästina auch von sich aus eine so starke Anziehungskraft auf wandernde Juden ausüben wird, daß unsere Aufbauorgane die Einwanderung nicht mehr hineindrücken müssen, sondern daß sie von selbst strömt. … Oberstes Gesetz bleibt freilich, daß wir eine Einwanderung haben müssen. Unsere natürliche Vermehrung in Palästina ist nur deshalb so Koch* weil wir eine starke Einwanderung junger Xeute haben. Sobald wir weniger junge Leute nach Palästina bringen, sinkt unsere Geburtenziffer.

  4. 1939-03-20 · 2 (20.3.1939) · p. Seite 6

    Seite S JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. % Palästina-Chronik Das Budget der Mtinixinnlltät TH-Aviv Die Regierung hat sich an »lic Munizipalitat in Trl-Aviv gewandt mit der Bitte. … Austum der Autost rasse Cuiro—Jerusalem Die ägyptische Regierung hat einen Kredit von f 160 000 für den Bau einer militärischen und Handelsstrasse zwischen Aegypten und Palästina ausgeworfen. Während bisher die Verbindung zwischen Palästina und Aegypten hauptsächlich durch die Eisenbahn hergestellt wurde, suil jetzt eine Auto- Strasse von Suez über die Sinai -II a 1 b i n s e 1 bis an die palästinensische Grenze laufen.

  5. 1920-09-03 · Heft 32 (3.9.1920) · p. Seite 3

    Frau Hemba BeN Jehuda aus Jerusalem hatte bei ihrer Anwesenheit in Paris eine Unterhaltung mit B i g a r t, dem Generalsekretär der Alliance Jfraelite Universelle, ■ über die Schulen dieser Organisation in Palästina. Sie fragte .ihn, ob die Alliance den Wandel der Zeit in Palästina berücksichtige. Wgart erwiderte: „Nein, wir haben keinerlei Beziehungen-»;» den Zionisten. … Mansende Spenden an Deutsche Bank» Berlin, für Konto Spitalshilfe für Palästina, Hofiat Dr. Julius Schlag, Wien ll. Obere Donaustr. 100. ' Wie». Im 85. Lebensjahre verschied der berühmte Ohrenarzt Hofiat Prof.

  6. 1923-02-23 · Heft 1448 (23.2.1923) · p. Seite 4

    Auch in Versammlungen und in der Presse haben di Dvmschriationalen einen energischen Feldzug gegen die Ak Haltung des allweltlichen Zionistenkongreffes in Danzig err f98.09Q Sonar für Hünferbon in Polen. Ukrainische Pogromreliquien in Palästina. Einer der zuletzt in Palästina eingstrosfenM Emigvarstan aus der Ukvam« brachte aus seiner früheren Heimat zwei charaktavsstische Doku- MrMaus der Pogwmzebt mit: ein?» … B.: M^KonftWyß der ameribrnich-Mischen Kongwgciiionsn (Mischen fornvLarneinde-n) hat die von mehreren Delegierte untepq stützte Resolution Mr Palästina abgelehnt. Di« beantragte Resolution hatte die Befriedigung Merj das Palästina-Mandat und über die wohlwollende Stellung^ der amerikankschen Regierung gegenüber demfekben Ms--, drücken sotten.

  7. 1926-11-12 · 46 (12.11.1926) · p. Seite 311

    Die Beratungen wenden voraussichtlich bis Mittwoch dauern. 795 Juden verlassen Palästina!111 September. J e r m s a- 3e!m, 1. Navembeir. 1(1.1. T. A.) Laut den soeben miitgeteifern Ziffern! sind! dm Verlauife des Monats September 795 Juden aus Palästina ausgewanidiert. … Es wurde mitgeteilt, daß das notwendige Arbeitskapital bereits voll gezeichnet ist. Herr Ruthenberg befindet sich auf der Reise nach Palästina, wo er noch im Verlauf dieser Woche eintreffen wird, um die vorbereitenden Arbeiten zur Errichtung des Jordan-Stauwerkes zu Ende zu führen.

  8. 1933-08-10 · Heft 294 (10.8.1933) · page 3

    Ernst Ullmann Internationale Transporte Wien, VIII., Josefstädterstraße Nr. 43. Telephon B 42-1-96 Interessengemeinschaft in Palästina) los. Erman & I. Braun Haifa, B. P. 301, Jaffa, Tel-Aviv, (erusaiem Spezial-Wareatransporte. Uebcnledlungen, Verpackung«! … Transport- und Reisegepäck-Versidienmgaa Aniklafte jeder Art über Palästina I

  9. 1935-11-19 · Heft 500 (19.11.1935) · page 9

    Mai 1935 ergreife ich gern die Gelegenheit, um Ihnen zur Feier des fünfzehnten Jahrestages ' des Palästina - Grundfonds (Keren Hajessod), der Organisation, 'die von den Jiiden der Welt ins Leben gerufen wurde, damit sie an der Schaffung eines Natiönalheims in Palästina für das > jüdische Volk mituirke, meinen Glückwunsch zu senden. … Inntitten all der Schwierigkeiten und Enttäuschungen durch den häufigen Zustand der Welt bedeutet der große Erfolg der Zionisten in Palästina einen währen "TröSt. ,s Mit allen, guten Wünschen für einen dauernden Erfolg, den der Keren Hajessod zum großen Teil ermöglicht hat, bin ich Ihr sehr ergebener ' CecIT 5353232348482323485353485353905323

  10. 1926-06-18 · Heft 26 (18.6.1926) · page 12

    Im Mittelalter hatte man allerdings ein viel einfacheres Verfahren eingeschlagen: Man hat die Juden, wenn man das ihnen schuldige Geld nicht zurückzahlen konnte, ausgetrieben oder totgeschlagen, ein Zustand, der für arische Zinsknechtschaftsbrecher ein unerreichbares Ideal darstellt. Den jüdisch-arabischen Ausgleich in Palästina behandelt Generalmajor Dr. h. c. Freiherr von Schönaich in einem unter der Ueberschrift „Die Rassenfrage in Palästina" in der „V o s s i s c h e n Zeitung" erschienenen eingehenden Aufsatz, durch den sich der bekannte deutsche Politiker auch als ausgezeichneter Kenner der palästinensischen Verhältnisse entpuppt Freiherr von Schönaich führt unter anderem aus, daß die Frage, ob ein friedliches Nebeneinanderleben der Rassen innerhalb des heutigen Palästina möglich sei, über dem Zukunftsschicksal des Landes steht. … Zunächst aber muß die Frage auf das Palästina, wie es heute ist, beschränkt bleiben. Baron v. Schönaich gibt die Gedankengänge eines antizionistischen Arabers wieder und bemerkt: Die Tatsache, daß die Forderungen der Zionisten anfangs zu hoch gespannt waren, wird heute von den Führern der Bewegung selbst anerkannt.

  11. 1928-11-01 · 3 (11.1928) · p. Seite 65

    Man sehe in Palästina ein neues Volk im Werden, das den jüdischen Namen zu hoher Ehre bringe, schon durch den Gegensatz zur inneren Unfreiheit der Diaspora-Juden. … In gedankenreichen Ausführungen, anknüpfend an die Eigenschaften des englischen Gastes als Christ, als britischer Staatsmann und als Sozialist, legte Buber dar, daß es für jede dieser drei Einstellungen eine kleinere und eine größere Auffassung gebe, daß aber jedesmal nur von der weiteren und höheren Stellung aus die Arbeit sür Palästina sich rechtfertige. Vom Christentum her, weil Palästina der Mutterboden des Judentums und seiner Tvchterreligionen und damit der Nährboden für die ganze Menschheit geworden sei.

  12. 1929-03-08 · Heft 77 (8.3.1929) · page 1

    Das Mitglied des Unterhauses Sir;Martin Conway^ der den Vorsitz führte, betonte, daß die Versammlung sowohl das britische alsauchdas zionistische Interesse im Auge habe. Palästina sei ein Glied zwischen Ost und West; seine Bevölkerung sei nie völlig! orientalisch gewesen.. Die Ansiedlung von Juden in Palästina werde die Route vom Levantinischen Meer zum Persischen Golf sichern. … kennzeichne die neue Aera in der britischen Kolonialverwaltung. Mit Bezug auf Palästina heißt es in dem Weißbuch, daß in diesem Land noch 1920 verworrene Verhältnisse herrschten. Die Bevölkerung war verarmt, die Verkehrsmittel waren schlecht.

  13. 1973-06-01 · 6 (Junio, 1973) · p. Seite 28

    Jedenfalls seit dieser Pressekonferenz trat er in der Oeffentlichkeit unter dem Namen Arafat auf und versuchte, die “Palästina- Befreiungsorganisation” zu erobern, schon um sich die Geldmittel dieser Koerpersehaft für Fatah und für den terroristischen Kampf zu beschaffen. … Der Leiter des Londoner Bueros der “Palästina-Befreiungsorganisation” Hamami hatte küerzlich in einem Brief an die "Times” erklaert, dass die PLO mit dem “Schwarzen September” nichts zu tun habe und dass er ueber diese Organisation nichts wisse.

  14. 1919-12-12 · 28 (12.12.1919) · p. Seite 317

    Ungefähr 3500 Juden sind in: Felde gefallen und etwa 12 000 wurden verwundet. Palästina. Jerusalem. Es war von jeher ein Ruhm der palättnenstschen Judenheit, daß die türkische Kttminalstattstik, öweit Palästina in Bettacht kam, niemals eine Beteiligung >er"Juden an den zur Aburteilung gekommenen Vergehen und Verbrechen aufwies. … Sie wollen auf diese Weise Jerusalem sowohl zum geistigen als auch politischen Zentrum des jüdischen Palästina machen. Das Schul- und Erziehungswesen in Palästtna. Dem Kopenhagener Zionisttschen Bureau wird aus Palästtna berichtet: _ Auf dem Gebiete des jüdischen Schulwesens henscht jetzt im Lande reges Leben.

  15. 1924-10-10 · 41 (10.10.1924) · p. Seite 322

    Aus dämmernden Ereignissen tritt die Gestalt eines jüdischen Volkes vor das geistige Auge, das seine Verbundenheit über die ganze Erde hin bekräftigt durch Organisation, und ohne die Positionen der Diaspora preiszugeben, sich in Palästina eine Spitze schafft, die aller Welt sichtbar die Existenz des jüdischen Menschen repräsentiert. Arnold Zweig. Ein Gespräch mit Älbert Einstein Prof. … Die „Wiener Morgenzeitung“ veröffentlicht nun in ihrer Nummer vom 24. 9. 24 folgendes Interview: Ueber das Palästina werk und seine Bedeutung für die jüdische Gemeinschaft In einem hochgelegenen Zimmer des Hotels „Astoiria“ hat Albert Einstein für die zwei Tage seines \yiener Aufenthaltes sein Heim aufgeschlagen.

  16. 1929-10-01 · 10 (10.1929) · p. [Seite]

    Amerika, das nicht Mitglied des Völkerbundes ist. nnd Tentsdiland, das;nr Zeit »od, nidit Mitglied war, .ratisi,zierten dieses Mandat, nnd somit liaben alle Staaten der Welt das Miedst der Inden ans Palästina anerkannt. Bei Uebernalmie des Mandats erkannte England zunächst die Zionistische Organisation als die bernsene Vertreterin der Inden an. nnd alle Verhandln»^» wurden mit dieser Organisation geführt. Ad,t Jahre lang bat die Zionistische Organisation diese Ansbanarbcit allein dnrdigesübrt. (f* ivnrden in dieser Zeit etiva llXllXX» Inden in Palästina ne» angesieoelt nnd Werte gesdiaffen. die von der ganzen Welt als eine der gröszten >tnltnrleistnngen neuerer Zeit anerkannt werde».

  17. 1930-07-01 · 11 (7.1930) · p. Seite 451

    451 sehen Bevölkerung in diesem Lande ist um 0,22 Prozent gegenüber demjenigen im Jahre 1925 zurückgegangen. Palästina. In der Zeit vom 1. X. 1929 bis 31. III. 1930 gingen beim „Kei en Hajessod" 121.236 Pfund ein; das bedeutet eine Steigerung von 32 Prozent gegenüber den Einnahmen in den Monaten Oktober 1928 bis März 1929. — In einem Telegramm ersuchten Professor Dr. Albert Einstein und Dr. Martin Buber den britischen Oberkommissar von Palästina, Sir John Robert Chancellor, um Begnadigung der jenigen Personen, welche in Verbindung mit den palästinensischen Unruhen im August und September 1929 zum Tode verurteilt worden sind. — Die hebräische Tageszeitung „Doar Hayom", das Organ der Zionisten-Revisionisten, sowie die beiden arabischen Zeitungen „Falestin" und „El Jamea el Arabia" wurden bis auf weiteres durch die Palästina-Regierung verboten. — Am 20.

  18. 1929-04-01 · April 1929 · p. Seite 135

    Die Stiftung soll nicht einem Sonderinstitut dienen, sondern der Gesamtheit des jüdischen Palästina=Werkes. Ein Einstein * W a 1 d in Palästina, ein lebendiges Denkmal, das für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung kündet, aber auch ein Werk jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur fortführen soll — wir deutschen Juden, stolz darauf, Einstein zu den Unseren zu zählen, begrüßen freudig die Gelegenheit, ihm in dieser schönsten und würdigsten Form unsere Glückwünsche darbringen zu können.

  19. 1920-01-06 · Heft 1 (6.1.1920) · page 3

    Nach der Eröffnung des Suezkanals veranlagen die trauzösisehen Importeure in Marseiile die Plantagenbesitzer m Palästina, Sesam statt Baumwolle anzu 111111 .™•1“י so kam cs, daß in den Jahren 1880 bis 1900 die Ausfuhr von Sesamsamen, der zwischen Önza und Acre gezogen wurde. 18 000 t im Werte von 270 000 £ betiug. … Vergleicht man den Baumwollbau in Palästina mit dem in Aegypten, so findet man, daß in Aegypten 100 acres Grund und Boden 20 000 £ kosten und einen Ertrag von (1000 £ ergeben, in Palästina kostet dieselbe Bodenfläche 5000 £ und produziert für 4-100 bis 4700 £ einschließlich der Diingemittclkostcn, die in Aegypten üremnu so hoch sind wie in Palästina.

  20. 1924-11-11 · Heft 90 (11.11.1924) · page 1

    Einstein fort — kt unbedingt eine Konzentration aller Kräfte nötig, damit im Hinblick .auf die der Aufbauarbeit in Palästina jetzt günstigen I.agc eine gesunde ökonomische Basis geschaffen werde: ein geschlossenes KoloiiisaUonsgcblet und eine auf Selb starbeit beruhende Landwirtschaft. … Eine Rcmeiiisanic Tagung des Waad Lcumi und der Repräsentanten der jüdischen Gemeinden in Palästina wird Mitte Novemd. J, abgehaltcn werden. Die Tagung wird sich mit ^r Frag« der Unterstützung der in Palästina neu aukommen- ÖCB Immigranten befassen. ' .; 1עז1^.פ11ג1>0סוד111ז^ב1 ■ Das KabincU BaIclv/111 — Rwpptms Vorsäilüßc — Domesiiea > RW.