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Man muß sich wundern, daß die ungefähr 2000 jüdischen Hochschüler in Wien, von denen so viele in Versammlungen ihre glühende Liebe zu ihrem Volkstum und ihrem Eifer für Palästina und Hebräisch kundgeben, kein nennenswertes Kontingent stellen, wenn es gilt, ernste Kenntnisse des Hebräischen und der jüdischen Geschichte zu erwerben.
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Dienstag, 16. d., 8 Uhr abends, im Caf6 „Silier“, I., Schwedenplatz, Vortrag über „Bericht über die Studienreise und die Arbeitsmöglichkeiten für Techniker in Palästina“. Referenten: Ing. Josef Laschkowitz und Ing. Ot.to Kollsch. Elternverein „Tarbuth“, Wien, XX., Othmargasse 46, Saal 2.
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Es folgte die Einvernahmo Abraham S c h a p d r o s, des bekannten Kolonistenführers aus Petach Tikwah, eines der ältesten und populärsten jüdischen Kolonisten in Palästina. Er wurde von der Verteidigung als Zeuge geladen. Er erklärte, daß Abu Ruz, der zweite arabische polizeiliche Spurensucher, ihm gegenüber beteuert habe: „Ich gebe meinen Kopf dafür, daß die am Strande Vorgefundenen Fußabdrücko nicht die der Angeklagten sind.“ Schammah Kuperstein, ein Angestellter, des Magistrats in Tel-Aviv, sagte aus, am Freitag abends nach dem Morde habe Frau, Arlosoroff dem Polizisten Sheroieister in seiner, des Zeugen, Gegenwart in der Iväte« Dan-Pension gesagt, sie habe Grund, anzuuehmon, daß Araber Arlosoroff ermordet-
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Es gibt eine jüdische Mehrheit und der Kandidat stand bereits lest. Daniel Auster, der vor 15 Jahren aus Oesterreich nach Palästina kam, sich als Rechtsanwalt betätigt, gehörte bereits dem alten Stadtrat an und bewährte sich. Er ist Allgemeiner Z i on i s t, etwas rechtsstehend, hat einen guten Blick für die Zukunft und starke Sympathien bei den Juden.
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Grünberger Hamak 3.50 Wien IO pr. Kultnsgem. E. Torczyner 20.— Summe K 23.50 Herzl-, Palästina- und LandsChaflsmarkcn. Bochnia WG 6.50; ßrody OG 5.30; Brünn MS 14.—; Iglau MS 3.—; Lemberg OG 9.—; Linz IO 10.—; Lubaczow OG 2.4S; Pozoritia Bu 10.—; Ragusa IO 1.—; Strvj SG 15.—; Tarnopol P 10.; Wien IO 10.- ' 96.28 Telegrammblankette.
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Zwi Taubes, Sefer hachaschmonaim, Gesang Frl. Ards und Herr Bick, Musik Herr Klarmann aus Palästina u. a*. — Samstag, den 20. Dezember, 8 Uhr abends, Vortrag Prof. Kraus «Peruschi hechadasch al Schir-h&schirim». Eine Stunde früher, dringende Zusammenkunft der Absolventen urid $thüler(innen) des hebr.
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Ungarn, Polen. Jugoslawien. Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten. Die Gesellschaft sehlieBt an billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals- und Bentenversicberangen jeder Art ab Keuehngeführt: KINDBR-VERSORGUNQS-VBRSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) tavaiiditätsversichenrog (Zahlung einet Ernte bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitals nach reijähriger Dauer der Invalidität) Israelitischer Jugendgottesdienst Am Samstag, den 14.
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Der Komponist, der durch seine symphonische Dichtung „H echaluz", sein Streichquartett „Variationen über einen palästinensischen Volkstanz" und seine Vertonungen von Bialiks Dichtungen sich einen Namen gemacht hat, notierte bei seiner Anwesenheit in Palästina die Originalmelodien auf und setzte sie mit gewohnter Meisterschaft, bei Beibehaltung des Originalcharakters, in Kunstform.
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Kellner in deutscher Sprache für die Jüngeren in meisterhafter Weise Bialiks jüdische und menschliche Dichterpersönlichkeit umriß und in uns allen die Erinnerung wachrief an jene unvergeßlichen Tage, da Bialik in unserer Mitte weilte. Herr K r y b u s aus Palästina entzückte seine Zuhörer durch den stimmlich und gefühlsmäßig gleich vollendeten Vortrag einiger hebräischer Lieder.
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Wenn unsere Sochnuth finanziell ausreichend gekräftigt wäre, hätte ihre politische Abteilung die schöne Aufgabe, solche Beziehungen zu pflegen und, im Völkerbund und anderwärts, für das Palästina-Aufbauwerk verwerten. Dr. E. M. Zweig (Jerusalem). Eine neue Synagoge ln Barcelona Barcelona« Die jüdische Gemeinde in Barcelona, die 4500 Mitglieder zählt und bisher nur zwei kleine Bethäuser besaß, schreitet an die Errichtung einer großen Synagoge.
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Im gestürzten Flugzeug befand sich als zweiter Fahrgast der 55jährige finnländische Fabrikant Moses S k u r n i k, Vorsteher der jüdischen Gemeinde Helsingfors und Organisator der fmnländischen Palästina-Ausstellung, der ebenfalls beim Absturz den Tod fand. Max P a 11 e n b e r g, der so tragisch ums Leben gekommene Künstler, war einer der größten jüdischen Schauspieler deutscher Zunge, ja einer der größten Komiker des deutschen Theaters überhaupt.
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Historische Forschungen werden nachgeprüft, nicht einfach üb:rnommen, namentlich dort, wo es sich um Palästina handelt. König David ist der Schutzpatron der jüdischen Musik geworden, dessen Psalme in aller Welt gesungen werden.
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Rothenberg zur Eintr. ihrer seligen Mutter 4.—; insg. 5.3.50 Summe 583— Notstandsaktion für Palästina. Aus dem Felde und den Garnisonen: Ges d. PistelfeTd: Fhnr. Klein. Krpf. Kenner, ie 10 — : KrpL ZupJcp^mann. 5.—: Dresrber.
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Herzl-Wald: Hamburg: Zion. Arbeitsgruppe im Verband jüd. Frauen f. Palästina-Arbeit spend. den Helfern anläßlich d. Kinderfestes am 15. Schwath 12. Bad Soden: Patienten d. Israel. Kuranstalt anl. e.
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M., halb 9 Uhr abends, im Caf6 Produktenbörse, II., Taborstraße Nr. 10, Referat des Herrn Dr. Paul Diamant über „Die Ereignisse in Palästina während des Weltkrieges“. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, Praterstraße Nr. 13. Das neue Sektionsheim ist allabendlich für die Besucher geöffnet.
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Karlinius ist Redakteur der literarischen Beilage der bekannten jiddischen Warschauer 1 Tageszeitung „Der Momept" und einer der feinsinnigsten Essaisten und Kritiker des modernen jiddischen Schrifttums. Neue Ausgrabungen in Palästina Bei den in der Nähe von Nablus in Mittelpalästina gegenwärtig betriebenen Ausgrabungen sind Funde von großem archäologischen Wert gemacht worden, die aus der Zeit des jüdischen Königtums stammen.
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Wenn es gestattet ist, Namen einen Duft zuzumuten, dann hat gerade dieser jenen sonderbaren, fremd-nahen, duftenden Reiz der geliebten und verstandenen Exotik. ' * Ein jemenitischer Jude sehnt sich nach Erlösung und Palästina; eine schwermütige spaniolische Schönheit singt ein Liebeslied; ein palästinensischer Araber singt ein groteskes Lied; ein Tel-Aviver Kind schläfert seine Puppe ein; ein aus j$men nach Palästina1 eihgewaridertef!
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Mlseha Elman, der bekanntlich vor ein paar Jahren in New York gemeinsam mit dem berühmten Pianisten Gabrllowitsch ein Konzert zugunsten der Musikpflege in Palästina gab und damit einen Betrag von 10.000 Dollar diesem Zwecke zugeführt hat, ist der «Unfehlbare» unter den Geigern; bi® auf das Minutiöseste ist alles ausgearbeitet, die «Nocturne» von Chopin oder die Bach-Sonate in seiner Interpretation iet eine Spitzenleistung der Viofinkunst, feine ungewöhnliche Erscheinung, ein Unikum unter den großen Geigern ist Erica M o r i n i.
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Müller für ihr aktives Arbeiten und für ihre Schaffung eines großen Abnehmerkreises. Besonderer Dank gebührt auch dem treuen Palästina-Freund Herrn Karl Nemann, Cafe-Konditorei, 11., Gredlergasse 2, der mit großei Anstrengung und materiellen Geldopfern die Erzeugnisse seiner Cafe-Konditorei au!