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Nr. 7 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 147 vücherschau. Palästina. Unter diesem Titel erscheint ein Bilderwerk, das 300 bisher unveröffentlichte Bilder des Landes zusammenstellt. Das Vorwort ist von Sven Hedin geschrieben, ein ausführlich beschreibender Text gibt die notwendigen Erläuterungen.
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Die,; Aufgaben des Palästina-Instituts׳ bestehen in fpigendem: : ׳•• I. •Ansknnftsertciliing an Pmate und in Palästina inter• ׳ essierte ticsellschaitcu.: . ׳־'. : •2• Beratung der Pulästmascktioii, sowie regelmässige Be- ' ־ ricliterstätcuiig an־dieselbe in allen Palästina betreffen•5 ־ י ' den Fragen. ’ ': י' ־ ׳ . . . .. .. 1;' 3. Vertretung des ,N'aiionalfonds für 'Palästina. '!‘1׳,^. Ständiger Verkehr־ init den, Palästina-Kommissionen« aller Länder. 1,־‘ Die, von den einzelnen Federationen cinzusetzenden Pai,ästur4*K1'״i,ij1’!
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Es gäbe noch manches andere zu sagen zum interessanten Problem Palästina. Denn das, was angeführt wurde, sind noch lange nicht alle Gründe, warum ein jüdischer Nationalstaat in Palästina unmöglich erscheint. … Daß es aber durch die Gründung eines ganz Palästina umfassenden jüdischen Nationalstaates gelöst werden kann, dürfte unbedingt ausgeschlossen sein. Meyer Amschel Rothschild.
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Die Vermutung von Graetz, Fanny Arnstein habe sich auch für die Gleichberechtigung der Juden eingesetzt, ist nicht erwiesen. 500 Juden kamen im Dezember nach Palästina Jerusalem, 3. Jänner. (J. T. A.) Im Verlauf des Dezember 1931 kamen, wie soeben vom Einwanderongsamt mitgeteilt wird, 499 Juden, 139 Christen und 15 Moslems nach Palästina. … Chaim Arlosoroff, Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, besuchte den Ex-Khediven von Aegypten, Abbas Hilmi Pasha, der für einige Tage nach Palästina gekommen ist. Es heißt, daß des Ex-Khediven Besuch in Palästina in Zusammenhang steht mit seinem Anspruch auf den Thron Syriens.
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Kaplansky, den Vertretern der jüdischen Presse mitteilte, wird das Komitee zunächst mehrere informative Publikationen über die jüdische Arbeiterbewegung in Palästina herausgeben; wenn die Mittel es erlauben, wird das Komitee auch Besuche sozialistischer Führer in Palästina arrangieren, damit diese die Lage im Lande kennenlemen. Die Internationale über das Palästina-Mandat. Lord Olivier, der vor dem Kongreß der Zweiten Internationale den Bericht der Kolonienkommisslon erstattete und die Resolution zugunsten der Kolonialländer und -Völker einbrachte, erklärte in einem Referat, Palästina sei in die Resolution betreffend die Kolonien nicht cingeschlossen, weil Palästina nicht Kolorrfalland ist.
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wurden: „Man stößt Zuweilen auf die Ansicht, daß die, Juden nicht das „moralische Recht“ besäßen, die Herrschaft über Palästina zufordern, da den 100.000 Juden in Palästina 600.000 Araber gegenüberständen. Es wäre mit sittlichen Grundsätzen unvereinbar., die arabische Mehrheit durch die jüdische Minderheit beherrschen zu lassen. … Noch wehr: Unsere Moralisten selbst verlangen nicht einmal, daß Palästina durch’ seine Araber regiert Werde. Sie Wollen, daß über Palästina iigendeine Macht herrsche, welche der jüdischen Kolonisation freundlich' gegenübersteht Die einen meinen, daß diese Macht vielleicht noch die Türkei sein könnte, andere denken an England.
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Emanuel Weiner, London..................22 Über die ärztliche Arbeit im Palästina^Amt Berlin, von Bbr. Semi Spiro, Berlin.................24 Sport der Nation, von Dr. Martha Wertheimer, Berlin . . .27 Berufsgliederung und Berufsumschichtung der KJVer in Palästina, von Bbr. … Josef Hellermann............ 63 Mitteilungen des Präsidiums............... 64 Aus dem KJV in Palästina............... 67 Zur Frage einer KJVer^Siedlung............ . 75 Der Keren Hajessod in Deutschland............ 76 Personalia....................... 78
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Kassel.13 Theodor Ilcrzl nnd die finnischen Juden ... 3 Kmigrantenlciden. 4 Das Jahr 1908. Von Bertram Stern-Wiesbadcn . 16 Deutsche und Juden in Palästina. Von J. Radler• Fcldmann-Kinercth (Palästina).25 ..Came dient ״.•.37 ntn neu entdeckter Antisemit.40 Amerikanischer Briel .40 Kaiser Wilhelm II.. … Vom Präsidium des Kartells zlonls• tischcr Verbindungen.191 Der Fall Bloch..201 Petersburger Brief.202 Reisebriefe aus Palästina. Von Dr. Rudolf Leszynsky. 202, 214, 258 Zur Cyronuiknfragc. Von Faul Walk .... 203 ,,Pharisäer I" Von Rabbiner Dr.
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Die Würde des Nasi Erez Israel, jenes Funktionärs, zu dessen Händen alle für Palästina bestimmten Gelder einlaufen sollten, bekleidete in diesem Zeitpunkte der bekannte österreichische Oberhoffaktor Samson Wertheimer (1658 bis 1724). … Bis zu seinem im Jahre 1724 erfolgten Tode war bei ihm für die aschkenasischen Juden in Palästina der Betrag von fl. 40.000 einge-
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Ostafrika oder irgend ein anderes Territorium — nur nicht Palästina — hat endlich den Vorteil, dass es uns von den enormen politischem und theologischen Problemen, die uns in Palästina zufallen würden, entlastet. … Karl Peters erzählt uns, dass in den alten Zeiten zwischen Ostafrika und. Palästina ■Handelsbeziehungen bestanden. Dieser Handel könnte sicherlich aufleben, da die Verbindung zwischen diesen Ländern eine leichte ist.
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Traktate schützen nicht dagegen. '"" " . JfS ' „ . Bleibt der jüdische Jischuw in Palästina eine Minorität, dann ist damit nichts anderes erreicht als die Schaffung eines neuen Stückes Gallith. Das Qaluthrnerkmal liegt dabei durchaus njeht etwa in der B^eriifsschichtung und Palästina ist dadurch Galuth, daß die - Juden da etwa dieselbe Art Handel treiben wie in Marschau.. … Aber natürtöpfre Berufsschlichtung an sich und Hebräisch an sich könne uns auch in Palästina nicht helfen, wenn wir cfa Minorität bleiben. Das jüdische, Problem würde nur eine, neue. Stätte seiner Manifestation gefunden habend weil alle Bedingungen, von denen es beherrscht wird, ohne Einschränkung auch für Palästina gelten.
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Amerika hat mit seiner Quotenpolitik den Flüchtenden die Pforten so gut wie geschlossen. Palästina, bis dahin ein fernes, leuchtendes Ziel für eine unbestimmte Zukunft, ist nun einzig sichtbarer Rettungsanker, danach zu greifen, die Hand des Ertrinkenden keiner verhindern kann, noch darf. Die Palästina- Zentrale der 8b I. ist vor übermenschliche Aufgaben gestellt. Es geht heute nicht darum, ob wir die Palästinawanderung fördern sollen oder nicht.
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Wie war die Lage der Hi,dcul,cit larz vor LNinuels Anstreten Gs gab yoi'i große jüdische Zentren: Palästina und Babylonien. Palästina I,alte unter ^Füyrnng des Patriarchen eine Bvrmadstitellnilg im 'Religiösen und Kullnielleni Tie geistige Ueberleqenlieit Palästinas Babylonien gegeniiber war ,yi groß, um iiberl)anbt Pergleid-e anstellen zu können. … Palästina trat immer mehr in den Hintergrund. Anwngs tvelirte es fiel, nocl, gegen die aussteigeude Tonne im Tsteu. bS befaß Borreclilc. die unter nernralei, Umständen seine Bbrinadustellnng I,alten sicliern können: das Bedeutsamste, das Borred,l der .üalenderbestinuuung: das die Diaspora l,insichtlich der Teste von Palästina ablrängig inachte. .
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Anhalt der HLlra-ZSeitage: Spenden-Verze ichniß. Leitender Artikel. Württemberg und Palästina. Mainz, 20. Jan. Biele Leser unserer Zeitschrift werden sich noch erinnern, daß vor etwas mehr als einem Jahr» zehnt der Württembergs iSr. … daß Gott erbarm! Wenn Stuttgart Jerusalem ist, so muß wohl Eßlingen in Palästina liegen. — Dieser Ansicht scheint ein Correspondent der in Stuttgart»erscheinenden „Neuen Zeitung" zu sein, der sich nicht wenig darüber ärgert, daß nicht alle Gaben, die auS Württemberg nach Palästina gesandt werden, dem Waisenhause in Eßlingen zufließen.
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^^^$^ Erscheint in fünf Heften jährlich (zweimonatlich^ außer in den Sommerferiea), herausgegeben v. der Lehrerorganisation in Palästina, redigiert v. Dr. N. Turow.; Abönnementspreis (nur pro Jahrgang): ■ 6 Frcsi in Palästina, 3 Rubel 50 Kop.: in Rußland, 9 Frcs. in allen übrigen Ländern. … Ickowicz, Lemberg, Zoikiewska 45, Infor- . mationsbureau Palästina (Mnazeach), Wien, IX:,. Türkenstraße 9. . A fe*- , : : iL—;; '-:';vV;' V" r ' ■^^■■■^- ■ v.:-- ----- DIE WEEF ^: r: ' .: 7)r das Zentralorgan der zionistischen Bewegung.
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Gedenkfeier, für unsere Toten. 24. Hebräische Kulturarbeit in Palästina. 25. Diskussion. Sonntag nachmittag und Montag vormittag Kommission! Sitzungen. Zwölfte Sitzung: Montag, den 28. August, 15 Uhr. 26. … Referat: Probleme der landwirtschaftlichen Kolonisation in Palästina. 10. Referat: Probleme der städtischen Kolonisation Palästinas unter besonderer Berücksichtigung des Mittelstandes. 11.
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Diese Vor- ,׳,ussetzung einer großzügigen Kolonisation in Palästina bedingt außerordentliche Investitionen, Irrigationen, Drainage, Aufforstungen, Wegcbaulen, Ausnutzung von Mineralien etc. … Welche Vorteile eine derartige Ent- Wicklung nicht nur für die Stcuerverhäktiisse des Laudes und für die bereits in Palästina ansässigen zur Folge haben wird, ist so einleuchtend, «laß ich darüber nichts weiteres zu sagen brauchte. Wir müssen also Palästina eine viel schnellere Entwicklung geben, als dies voraussichtlich für andere Teile Vorderasiens zutreffen wird.
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Weil wir gerade von Büchern reden! Wißt Ihr, daß die Juden in Palästina eine starke humoristische Ader haben? Das behauptet wenigstens das Erziehungsdepartement der Palästina-Regierung. Es stellt fest, daß in den Jahren 1930 bis 1931 in Palästina 76 Zeitschriften erschienen, davon 57 in hebräischer Spd&che, und von diesen 57 Zeitschriften werden nicht weniger als 18 als «humoristisch» klassifiziert. … Meine Unternehmungen erhalten eine eigene Abteilung für die Ausfuhr nach Palästina, die jährlich etwa für eine Million Kronen Waren nach Palästina sendet.» Exzeß deutscher Nationalsozialisten im Amsterdamer Judenviertel Amsterdam, 12.
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In diesem Augenblick der schlimmsten Not des Galuthjudentums bietet Palästina und nur Palästina die Rettung, die es allein für den jüdischen Bürger, das jüdische Vermögen, die jüdische Nation noch gibt. … Nirgendwo fast gibt es noch eine Chance für das jüdische Kapital, für den jüdischen Unternehmungsgeist. Nirgendwo außer in Palästina. Es heißt nicht nur Propaganda für Palästina machen, wir üben eine Rettungsaktion am Judentum aus, wenn wir ihm zeigen, daß nicht nur die Zukunft des Judentums, daß die Gegenwart des Juden in Palästina liegt.
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Lebensjahre Propagandist für die Idee des Sozialismus und rode noch nicht 21 Jahre alt als ich zum erstenmal im Unterhaus kandidierte, dem ich seit 22 Jahren angehöre., Aber ich muß gestehen, ich habe mir die Propaganda für das Palästina-Aufbauwerk etwas leichter vorgestellt. Es muß sehr schwer sein, berufsmäßig Propaganda für den Palästina-Aufbau und seinen Fonds, den K e r c u H a j e s s o d zu treiben. … Dies kommt' daher, weil man auf dem europäischen KonMent lehr'wenig Kenntnis davon hat, wie altruistisch nn Grunde' genommen die Engländer sind. Wir haben eigentlich von Palästina für uns nichtsizu erwarten. Man ist in der letzten Zeit gewöhnt, irgendwie das Interesse Englands am Aufbau des jüdischen Palästina aus gewissem m i l i t ä r -t \ q» c it R ü cksichten zu begründen, die mit dem Schutz des Suez-Kanals zusammenhängen.