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Josef Popper, der erklärte, daß es auf die fürchterlichen Vorfälle in Palästina nur eine einzige Antwort für die gesamtejudenheit geben könne: unverzüglich alle Kräfte für die Arbeit für Palästina einzusetzen! … September. (J.T. A.) Die Leitung de* PalestineEmergencyFmid (Palästina-Hilfsfonds) hat beschlossen, von nun an täglich 5000 Dollar nach Palästina abzusenden, solange der akute Notstand andauert.
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Sitzung. 13. Palästina-Referat: III. Jüdischer Nationalfonds, Referent Prof. Otto Warburg. 14. Palästina-Referat: IV. Erziehung, Referent Dr. M. L u r i e. 15. Palästina-Debatte. Fünfter Tag: Dienstag, den 6. September, nachm. 3 Uhr — 7. Sitzung. 16. Fortsetzung und Abschluß der Palästina-Debatte.
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Warschau, 30. August. Die Nachrichten über die Ereignisse in Palästina haben das polnische Judentum tief erschüttert In allen Städten finden Trauerkundgebungen statt. In den Straßen von Warschau demonstrierten zehntausende Juden, die ihrer Solidarität mit dem jüdischen Jischuw in Palästina, der heldenhaft um seine Existenz kämpft, Ausdruck gegeben haben. … Ein Palästina-Abwehrfonds (L’schem Haganath Hajschuw) wurde gegründet Zahlreiche Spenden wurden geleistet. Demonstrationen in Krakau (Eigenbericht der «Stimme».)
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Von den beiden großen englischen Banken, die in den Kolonien und im Ausland tätig sind, hat in Palästina bisher nur eine, die Barclay’s Bank gearbeitet. Die Anleihe für die Jewish Agency ist die erste Investition in Palästina seitens der zweiten Bank dieser Kategorie, der „Lloyd’s Bank“. Diese Bank hat bereits seit langem für sich eine Anlage in den Ländern des Mittleren Ostens gesucht und jetzt diese durch das Werk der Juden in Palästina erhalten. Hiedurch ist ein neuer Ring geschaffen worden, der Palästina mit dem Mandatsstaat verbindet, und es bedarf keiner ausführlichen Erläuterungen zu der Bedeutung der Tatsache, daß dieser Ring durch das jüdische Aufbauwerk in Palästina und in direkter Verbindung mit den jüdischen nationalen Institutionen geschmiedet worden ist.
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Und wenn mau frage, ob ein Unterschied zwisehen den Opfern in Palästina und in der (iolah bestehe, so müsse man antworten, daß die Opfer, die wir in Palästina bringen, sehr wohl ihren Sinn haben für spätere Geschlechter. … Au-kmm: Kult 111 abteiluiig der B/.V., Meineke- Straße 10. Lehrküche auf Palästina-Herden. Tn Palästina gibt es keine Gas-, Holz- und Kohlefcuerung. Um den Hausfrauen die Umstellung zu erleichtern, sind praktische Korhiilmngcn auf verschiedenen Systemen eingerichtet worden.
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Das große weltpolitische Ereignis in der Geschichte der Juden seit Beginn dieses Kalenderjahres ist das englische Palästina-Mandat, dessen Entwurf vom „J e w i s h C h r onicle“ am H. Februar veröffentlicht wurde, das aber noch der Genehmigung durch den Rat des Völkerbundes bedarf. … In'der Einleitung zu dem Mandatsentwurf heißt es, daß nachdem durch den Friedensvertrag von 8evres die Türkei auf alle Rechte und Ansprüche auf Palästina verzichtet habe, nunmehr die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina verwirklicht werden solle, womit die Anerkennung ^der geschichtlichen Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Palästina festgestellt werde.
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Die Palästina-Regierung hat eine Verordnung betreffend die kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften erlassen, welche als Vorstufe zu einem Legislative Council — von den Zionisten scharf bekämpft gilt. … Sakaschansky. * Das tschechische Sehulniinisterium hat für das hebräische Schulwesen für das Jahr 1934 70.000 Kc bewilligt. Im letzten Monat entstanden in Palästina über 100 neue Fabriken und Betriebe In Haifa wurde ein Araber verhaftet, der nationalsozialistische Flugzettel mit Lobreden auf Hitler verteilt hat.
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Auch Michael Brandmann machte den Versuch, sich in Palästina eine Existenz zu schaffen: er wanderte 1921 sogar mit •einem Teil seines Kamenez-Podo-lsker Chores nach dem Heiligen Land aus. … Also auch hier bewußtes Streben nach einer in jüdischer Gefühls- und Geisteswelt wurzelnden Kunst. An dem Entstehen einer Musikkultur in Palästina ist seit 1922 Mordechai Sandberg beteiligt, der mit Sinfonien, Kammermusik, Chören und Bühnenwerken erfolgreich hervorgetreten ist.
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In einem Moment, in dem sieh das jüdische Volk und vor allem das Jüdische Proletariat in allen Ländern Europas in schwerer seelischer und materiell ler Bedrängnis befindet, ist unser hoffnungsvoller Blick auf Palästina gerichtet. Über alle Krisen und Nöte hinweg haben unsere Brüder in Palästina und Vor allem die palästinensische Arbeiterschaft mit ungeheurer Zähigkeit das Werk . des Aufbaues des Landes vollbracht und vollbringen es täglich. … Die Veranstaltung trug den Charakter einer würdigen revolutionären Feier. Von der Liga für das arbeitende Palästina. Die Liga für das arbeitende Palästina, die unter der Führung Dr. Goldhammiers in erster Linie von einer Reihe umserer Genossen geleitet wird, ist eine Institution geworden, die aus dem jüdischen Wien nicht mehr, wegzudenken ist.
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Und er legt gleich zu Beginn ein Geständnis ab. So oft er sich im allgemeinen vornahm, viel über Palästina zu erzählen, mußte er immer wieder erleben, daß er eigentlich recht wenig wiederzugeben vermag. Denn von Palästina kann man nicht erzählen, Palästina, dieses jüdische Wunderland, muß gesehen und erlebt werden. … Ein eigenes Kapitel bildet das Konzertpublikum in Palästina. Das junge Palästina bekundet wieder die Tatsache von der j großen Musikalität des jüdischen Volkes. Und mit Hubermann kann ich wohl sagen, daß es in Palästina bei 250.000 jüdischen Einwohnern ebensoviele Konzertbesucher gibt, die das kunstsaohverständigste und dabei dankbarste Konzertpublikum sind, das man sich nur denken kann.
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Die Vermutung von Graetz, Fanny Arnstein habe sich auch für die Gleichberechtigung der Juden eingesetzt, ist nicht erwiesen. 500 Juden kamen im Dezember nach Palästina Jerusalem, 3. Jänner. (J. T. A.) Im Verlauf des Dezember 1931 kamen, wie soeben vom Einwanderongsamt mitgeteilt wird, 499 Juden, 139 Christen und 15 Moslems nach Palästina. … Chaim Arlosoroff, Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, besuchte den Ex-Khediven von Aegypten, Abbas Hilmi Pasha, der für einige Tage nach Palästina gekommen ist. Es heißt, daß des Ex-Khediven Besuch in Palästina in Zusammenhang steht mit seinem Anspruch auf den Thron Syriens.
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\ Seife 262 f UEDISCHERUNDSCHAU Nr. 38 den Palästina,־uiflinii gibt cs mit diesen ,,Nichtzsoninten“ I!;eine prinzipiellen Meinungsverschiedenheiten, die cs nicht unter Zionisten gäbe. … Oscar Sirius ©er Zlonlsans und Paläsllna Vor dem Verlassen Palästina» hatte Oskar Straus mit einem Vertreter der Pal. Tel.-Agentur eine Unterredung, in der er sagte, Palästina »olle als Zuflucht derjenigen Juden dienen, die in anderen Ländern nicht leben könnten, oder die in Palästina zu leben verlangten; aber es «ei P flieht der Juden der ganzen Erde,׳ den Crbauern Zions in jeder Weise, die ihre staatsbürgerliche Stellung in den verschiedenen Ländern ihre» Wohnens nicht becinträchtigr, zu Hilfe 7u kommen.
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Palästina aber sei den Juden gegeben worden, die strengstens darauf achten werden, daß 'weder arabische noch christliche oder andere Interessen vcrld/t werden. … Heute hat sich vieles geändert: es gibt bessere Verkehrsmittel, das große Ruthcnbergsche Elektrizitätswerk, vergrößerte und verfeinerte Orangenkultur, erweitertes und verbessertes Kreditsystem, verbilligten Häuserbau (um die Hälfte billiger als 1925) u. a. in. 1925 mußten jüdische Wirtschaften aus Kreditmangel untergeben, heute erhält man in Palästina Kredite zu 6 bis 8 0/0. Die Jewish Agency in Polen ist bestrebt, den Zug nach Palästina systematisch zu regeln. Zwar hat die Palästina-Regierung den Vermögcnszenstis für Mittelstandseinvvanderer von 1000 Pfund auf 500 Pfund herabgesetzt, dafür aber müssen die Einwanderer Vorkenntnisse in dem Fach nachweisen können, dem sie siejt iri Palästina widmen wollen.
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Hertz, die Gattin des Reichsrabbiners, führte während der Aussprache über Palästina den Vorsitz. Frau Eder skizzierte die Ergebnisse des jüdischen Aufbauwerks und die Rolle der Frau in der jüdischen Arbeit in Palästina. … Jeden Donnerstag abends 9 Uhr Zusammenkunft der Charlottenburger Zionisten im Cafö Kersten, Kurfüretendamm 90. Baompflanzangen in Palästina In Nummer 30 der ״Jüdischen Rundschau" gibt Herr Dr. Brünn eine Analyse aer Aussichten für Orangenpflanzungen in Palästina "(Mittelstandskolonisation in Palästina).
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Es handelt sich dabei nicht nur um die jüdischen Einwanderer, so weit sie sich auf dem Lande ansiedeln wollen, sondern auch um arabische Pächter, die durch Boden- Verkäufe in Palästina landlos werden, und die, wie es im Simpson-Bericht heißt, die Gefahr der Bildung eines ״landlosen Proletariats“ für Palästina heraufbeschwören, wenn es nicht gelingt, für sie neuen Boden zu finden, der aber in West- Palästina nicht vorhanden ist. Es ist also begreiflich, daß gerade die Juden, deren Lebensinteresse es ist, der Ein- Wanderung und Ansiedlung in Palästina keine künstlichen Schranken setzen zu lassen, auf Transjordanien hinweisen, das mit Palästina eine geographische Einheit bildet und relativ sehr schwach besiedelt ist, obwohl der Boden sehr gut und fruchtbar sein soll.
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Aber in einem ganz anderen Sinne als dem des jähen „Transportunternehmens“, das wir heute als gescheiterten Lösungsversuch erkennen müssen, sieht Brod die Befreiung des jüdischen Volkes von Palästina ausgehen: „Der Zionismus darf meiner festen Überzeugung nach niemals seine Richtung aufs Ganze aufgeben. Deshalb sind auch die Siedlungen in Palästina nur als Teile einer weitausgreifenden sozialen Bewegung gedacht. Die Idee der Bodenreform . . . will nicht nur als Basis einer jüdischen Sprachkultur im Sinn des Hebraismus, sondern auch als Basis einer in sich selbst wertvollen jüdisch-ethischen materiellen Entwicklung betrachtet sein.“ Die jüdische Wirtschaft in Palästina muß also ihre eignen sozialen Ideale auf stellen! Durch sie wird den Massen in Palästina desto mehr Platz geschaffen werden.
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Am stärksten zeigte sich das in den letzten zwanzig Jahren zionistischer Bewegung in der Behandlung der Tatsache der Existenz von Arabern in Palästina. Palästina ist, wenn die Juden dort einwandern, und genügend stark werden, ein bi nationales Gemeinwesen. Diese Feststellung hat seltsamerweise auf jüdischer Seite heftigsten Widerspruch hervorgerufen. … Eine Sensationsmeldung Die Berliner Abendblätter vom Donnerstag bringen in sensationeller Aufmachung unter der Ucberschrift ״Eine jüdi sehe Armee in Palästina“ eine Londoner Mel• düng, die wir in der Fassung der ״Deutschen Allgemeinen Zeitung“ w'iedergehen: ״Wie der soeben aus Palästina zurückgcke'irtc Sonclerkorrespon- Hent des ״News C h r o n i c 1 c“ Ixiriclitct, gibt es in Palästina ein« starkhewafincte und guiorganisie rte ,.jüdische Armee“, deren Stärke in gutunterriohteten Kr< Len auf 50000 Mann geschätzt wird.
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Es gelangen folgende Preise zur Verteilung: 1. Preis. Ein Billett II. Klasse nach Palästina und zurück. 2. Preis. Ein einfaches Billett 111. Klasse nach Palästina und zurück. 3. Preis. Ein einfaches Billett III. Klasse nach Palästina. 4. Preis. Freie Station für 14 Tage in Palästina. 5. und 6. Preis. Trostpreise im Werte von je £ 5/—. Es kann keine Föderation, resp.
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„Hilfskommission 1915" und „Oesterrerchisches Landes- Komitee" füzr Palästina. Wien, 4. Bez., Frankenberggasse 14. Palästina-Aktion des k. u. k. Ministerium des Aeußern —- Sammlung der „Neuen -Freien Presse" Är. 4981.16; Ignaz Adler, Hotelier, Franzensbad, für die Evaluierten in Palästina durch Palästina-Komitee des Zentralvereines zur Pflege jüdischer -Angelegenheiten Prag 1000.—; Rabbinat Nikolsburg 5.—, von I. … Ernst Plager, Samuel Earsünkel," Helene Bur je ,—.50, zusammen Kr. 130.80. - s . . Spenden für die Evakuierten in Palästina erbitten wir an das Bankhaus S. M. v. R o t h s ch i l d, Wien/ 1. Bez., Renngasse 3, aus Konto „Hilsskommission 1915 für Palästina" mit dem Vermerk: Für die Evakuierten.
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Herausgegeben von Chajim Brody 1 56 Bordmerkblatt für die Ankunft in Palästina 1 56 Mifraz Haifa. Von Zwi F r i e d 1 än d er 1 56 Judenhaß von heute. Von R. N. Coudenhove-Kalergi und Wesen des Antisemitismus. … Von Rupert Donk an (1. r. m.) 3 166 Museum Tel Aviv 3 166 Rechtshinweise für die Erwerbstätigkeit in Palästina. Von Walter Klein 3 166 Chaim Arlosoroff, Leben und Werk. Ausgewählte Schriften (a. b) 4 216