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Der Moslem-Kongreß sei kein islamischer Weltkongreß gewesen. Die Lage in Palästina sei befriedigend und hoffnungsvoll. Was die Konklusionen der Mandatskommission betrifft, so hat die J. T. Ar darüber erfahren, daß die Grundzüge die folgenden sind: Die Kommission nimmt Kenntnis von den Erklärungen der Mandatarmacht hinsichtlich ihres Programmes einer konstruktiven Politik in Palästina. … Gebühren für Gericht und Besonderes .... 75.000 Pfund 45o/o 9. 15,000 Pfund 43o/0 1,041.000 Pfund 40- -430/0 Wirts eh aftsdepartment der Exekutive, Diese neue Abteilung verlautet, daß es an alle Körperschaften der Diaspora, die am Palästina-Aufbau interessiert
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Aber zu keiner Zeit hat die Exekutive gezögert, den Charakter, den Opfermut und die Arbeit derjenigen anzuerkennen, die in Palästina arbeiten. Herr Katzenelson hat der Palästina-Exekutive ein Sundenregister aufgezählt, ״und gesagt, daß wir unfähig seien, im Amte zu bleiben. … Aber damit, daß wir Zionisten die Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina als den einzigen Ausweg aus den Gefahren ansehen, ist das Problem praktisch «een nicht gelöst Die Zahl der Juden in Palästina beträgt heute nur 160000, d. h. nur ein Prozent aller Juden der Weit.
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Die arabischen Politiker haben (von der Fcisal-Episode abgesehen) das Mandat und die Balfour-Dcklaration niemals anerkannt, sondern unaufhörlich dagegen protestiert. Was sic wollen, ist klar: Sic wollen ein arabisches Palästina unter einer arabischen Regierung. Solange die Zahl der Juden in Palästina gering war, konnten die Araber noch immer hoffen, bei günstiger Konjunktur ihre Wünsche durchzusetzen. … Die arabische Frage ist lösbar, wenn darunter das friedliche Zusammenwohnen von Juden und Arabern in Palästina verstanden wird. Sie ist u 11 1 ö s b a r, wenn der politische Anspruch der Araber auf Palästina, so wie er heute gestellt wird, aufrecItterhaltcn bleibt.
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Wir stehen vor einer grüßen Auswanderung und di« Arbeit, muß organisiert werden.. Ein« Privatgesellschaft wie die Palästina-Reisegesellschaft, dürfe nicht geduldet m«« den. Redner beklagt das mangelnde Interesse für Palästina, welches zugunsten der Politik zurückgestellt werde/Und; erklärt» daß die ^Wiener MorgenzeituNg* die ParteiaNgelegenheiteü mehr berücksichtigen müsse» Kandel bespricht di« Frage dsr Verwendung bet auf« zUdringenden Gelder« Dr. … Die Einigung mit den Föderationen tue not, dann werden auch klare Beziehungen zwischen dem Landeskomitee und dem Palästina-Amt herrschen. Ein Palästina-AAmt, das von der Londoner Exekutive nicht fub» ventionie'rt werde, sei auf hie Dauer nicht denkbar.
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In der letzten Oktoberwoche sind neuerdings «egen 400 jüdische Legionäre aus Palästina via Canada nach New-York gekammert. Die Angekomntenen erklären, daß sich die Lage der Juden in Palästina gegen früher gebessert habe und die Aussichten sehr, gute seien. … Unser Bureau wird jedem Emigranten die nötigen Informationen gewähren und ihm die Existenzmöglichkeiten in Palästina gemäß seinen Fähigkeiten und1 finanziellen Mitteln auseinand ersetzen. Das Bureau wird in* ständigem Kontakt mit Palästina stehen, um über jeden Immigranten zwecks Klarlegung aller vorhandenen Möglichkeiten verhandeln zu können.
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Wachtel bat Palästina lieben gelernt. Palästina hat etwas Magisches für deh modernen Juden. Die merkwürdige Verschmeteüng einer jungen, aufstrebenden Gemeinschaft mit der uralten Landschaft übt einen stillen Zauber Saus* «Das Entstehende im Lande...» bemüht sich Wachtel vergeblich, diesen Eindruck in Worte zu fassen. … Als Bialik das Podium betrat, um über die Entwicklung der hebräischen Kultur in Palästina zu sprechen, wurde er mit einer mehrere Minuten andauernden Ovation empfangen, ln einem fast zweieinhalbstündigen, in meisterhaftem Hebräisch . gehaltenen Vortrag schilderte der Dichter Formen und Wesen des hebräi-; sehen Kulturaufbaues in Palästina in allen seinen Verzweigungen und kam zu dem Schlüsse, daß die kleine jüdische Gemeinschaft von. 180.000 Seelen in Palästina eine in sich geschlossene Kultur besitze; die nicht erstrebtes-Ideal, nicht Festtagsgewand, sondern : das tägliche Brot ist, hervorgegangen aus den ^unnilttejr baren Notwendigkeiten des täglichen Lebens.'
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485 VOLK und LAND 486 und es hieße in die politische Einsicht der Entente gar zu geringes Vertrauen setzen, wenn man annehmen wollte, daß sie an die zionistische Organisation und an das jüdische Palästina Forderungen Stellen Würde, die unter keinen Umständen erfüllt werden können. Es ist von zionistischer Seite immer und immer wieder gesagt worden, daß das jüdische Palästina das Zentrum des jüdischen Lebens der ganzen Welt darstellen soll; in diesem Begriffen ist zweifelsfrei enthalten, daß das jüdische Palästina niemals wird darauf verzichten können, das gesamte Diaspora-Judentum als zu ihm gehörig zu betrachten und in ständiger innigster Verbindung mit ihm zu bleiben. Einigermaßen in Widerspruch mit den von Ihnen genannten Bedenken gegen die Wiederaufrichtung des jüdischen Volkes scheint es mir zu stehen, wenn Sie letzthin der Errichtung der jüdischen Heimstätte in Palästina und der nationalen Autonomie für die Juden des Ostens zugestimmt haben. Denn ob das ganze jüdische Volk in Palästina lebt, oder nur ein beträchtlicher Teil desselben in irgendeiner politisch organisierten Form, so bleiben in jedem Falle für dieses Palästina- Gemeinwesen die von Ihnen angeführten Gründe geltend, und Sie müßten konsequenterweise gegen eine nationaljüdische Heimstätte sein, die den „Gefahren eines Konfliktes mit Arabern und Franzosen“ ausgesetzt ist.
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luth verbleiben. Die jährliche Einwanderung' von Juden in» Palästina wird vom Geburtenüberschuß der russischen Juden allein um ein Vielfaches übertroffen. Was aber soll aus den Juden im Galut h werden? … Sie wäre es vielleicht nur dann nicht, wenn die Möglichkeit der Ansiedlung aller Juden in Palästina bestünde, wenn, wie Erich Cohn in seinem bekannten Aufsatz sagt, „es jedem Juden, dem die Verhältnisse Juer nicht passen, freistände, nach Palästina auszuwandern'4.
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In den letz,en Tagen hat ein Tramport, bestehend aus 10 i’ersoncn, die vom Palästina-Amte in Lemberg abgefertigt wurden, Czernowitz passiert; am II. Oktober ist der erste größere Transport von Palästina-Emigranten aus Warschau, bestellend aus 37 Familien, zusammen 53 Personen, in Grigore Ghica Veda cingetrof.cn und wurde hier vom Czernowitzer Palästina-Amte übernommen und nach Galati wcitcrgeschickt. Es handelt sich bei diesen Transporten durchwegs um qualifixierte Handwerker, die mit ihrem ganzen Werkzeug nach Palästina reisen. Die Emigranten waren sehr gut ausgerüstet und machten einen vorzüglichen Eindruck. Jüd sctie Handwerker nach Palästina Qaintz.
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-C. ausgearbeitet zur Genehmigung vorgelegt werden. 2. Beziehungen zwischen Hadassah Medical Organisation und Palästina-Exekutive. Der Kongreß nimmt die zwischen der Zionistischen Palästina-Exekutive und der Hadassah Medical Organisation getroffene Vereinbarung zur Kenntnis und betrachtet sie als provisorische Regelung, der Beziehungen zwischen den beiden Körperschaften ms zur Verwirklichung des unter Punkt 1 genannten Organisationsplanes des zionistischen Gesundheits* wesens in Palästina. 3. … Unabhängig von unseren Bestrebungen, die Palästina-Regierung zu veranlassen, den Palästina-Aufbau auch in dieser Richtung zu unterstützen, muß die Zionistische Organisation alles tun, um die zionistische Arbeit dem Aüfbautempo des Landes anzupassen.
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Nr. 94 DIB STIMMB Seite 11 Hilfsaktion der Israelitischen Kultus gemein de für die Opfer des Äraberaufstandes in Palästina. Bei der letzten Plenarsitzung des Kultusvorstandes referierte Vizepräsident Dr. Josef Loewenherz Ober die Aktion des Präsidiums zugunsten der jüdischen Opfer ln Palästina. … Der Eindruck der Palästinaereignisse in Italien Rom, 23. September. (J. T. A.) Die tragischen Ereignisse in Palästina haben die italienische Judenheit tief bewegt. In den Synagogen aller italienischen Städte wurden Trauer- und Gedenkgottesdienste für die jüdischen Märtyrer abgehalten; 3000 Pfund wurden für das Hilfswerk fn Palästina gesammelt.
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Nr. 128 Seife 7 nrr dat erwachsenden Verpflichtungen hinsichtlich der Förderung der jüdischen Einwanderung nach Palästina steht und Anlaß zu ernsten Besorgnissen für die Weiterung dieser lebenswichtigen Grundlage des jüdischen Aufbauwerkes gibt!» … Das Administrative Committee iier Zionistischen Organisation Amerikas übermittelte dem Staatsdepartement in Washington zwecks Weitergabe an den britischen Botschafter eine Resolution, in der ausgeführt wird, daß ette Suspendierung der Einwanderung in Palästina als eine Prämie auf Entfaphung weiterer Unruhen im Lande aufgefaßt werden könne; die Verordnung des Kolonialamtes wird in der Resolution alp eine unverantwortliche Einmischung in die ordnungsgemäße Anwendung der Einwanderungsvorschriften in Palästina charakterisiert.
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Man dachte daran, die gesamte Judenhelt in einheitlicher Form für Palästina zu orgnnisicren. Es zeigte eich, daß dieser Gedanke zur Zelt nicht ausführbar ttt. Die Crhnrung belehrte uns, daß wir nur In sehr schwerer, allmählich fortschreitender Arbeit neue Kreise für die Teilnahme am Palästina-Aufbau gewinnen, und daß es uinögllch Ist, diese Arbeit durch formale organisatorische Ein rlchtungcn zu ersetzen. … Der Vorläufige Ausschuß hat die Aufgabe, a) den gesamten mit dem Palästina-Aulbau zu sammenhängenden Fragenkomplex zu beraten, b) die Vertreter der deutschen Judenhelt für die Jcwlsh Agency zu wählen.
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Fritz Löwenstein, Jerusalem, eine Uebersicht über Ursachen, Anlässe und Wirkungen des Aufstandes in Palästina. Es gibt, so schloß der Redner, nur eine Möglichkeit zur Lösung der Frage: Weiterarbeiten! Einwanderung und Kolonisation: aas ist unsere Antwort auf die Vorgänge in Palästina. … Eine nene Palästinareise Wir erhalten folgende Zuschrift: Durch die Ereignisse in Palästina sind eine Reihe von Freunden an der Durchführung ihrer Pläne rum Besuche Palästinas im Herbst verhindert worden. Auch' die Teilnehmer der für Anfang September geplanten zweiten Palästina-Jugendfahrt haben ihre Reise verschoben.
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Die Aktion wird von Rabbiner Deutsch Lipot geleitet. Zur Förderung der Wiederaufbauarbeit in Palästina, wurden in Budapest verschiedene Kurse eingerichtet. Die Ingenieure Brünn Benö, Szivos Jenö und Török Istvan seien bereits in Palästina eingetroffen und haben ihre Arbeiten begonnen. … Davis Trietsch. Der bekannte Palästinaforscher Davis Trietsch, dessen Palästina-Handbuch schon vor dem Krieg in 3 Auflagen erschienen, ist am 10. Oktober von Berlin zu mehrmonatli ehern Aufenthalt nach Palästina abgereist.
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Für die Habima „Wie das Komitee für den Theaterbau der Habima mitteilt, hat die Sammlung in Palästina innerhalb dreier Monate mehr als 11.000 Pfund ergeben. In allen Hauptstädten der Well wird ein Habima-Knmitee gegründet." … Kein Trinkzwang Die Arbeiter-Kindergärten und Arbeiter-Schulen in Palästina sind eine Schöpfung der sozialdemokratischen Poale Zion und der sozialdemokratischen Arbeitergewerkschaft „Histadruth".
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Mit diesem statistischen Handbuch, das das erste Buch dieser Art in Palästina ist, liegt eine der bedeutsamsten Neuerscheinungen der statistisch-ökonomischen Literatur über Palästina vor. Der Wert dieses Buches, das man angesichts seiner Vielseitigkeit ohne weiteres als Nachschlagewerk bezeichnen kann, wird gerade jetzt besonders gewürdigt werden können, wo man zur Beurteilung der Lebenspromeme des modernen Palästina und insbesondere des jüdischen Aufbau- Werkes auf statistische Unterlagen angewiesen ist. … Der Preis des Buches (8 M.) ist relativ gering, so daß es eine weite Verbreitung finden kann. A. E. Babima in Palästina Die Nachricht, daß .die Habima nach einer längeren Abwesenheit in ihre eigentliche Heimatstätte in Palästina zurückkehrt, hat iiti ganzen Lande große Freude hervorgerufen.
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Etas ist cs, was uns j;n für allemal bewegen muß, uns nach allen Seiten zu schützen, und diesen Schutz kann mau durch ein verstärktes Tempo der Arbeit in Palästina erreichen, und dieses verstärkte Tempo der Arbeit in Palästina kann erreicht werden durch Heranziehung aller ehrlich wollenden Elemente zur Mitarbeit. … Ich g’aubc der englischen Regierung; ich glaube jenen Juden, die zur Ueberzctigmig gekommen sind, daß sie verpflichtet sind, Palästina aufziibaiicn, und die mit uns arbeiten wollen. lei! wäre der letzte, der nicht die Hände eines jeden ergreifen würde, der Palästina mitaufbauen will, sei es ein einzelner, sei cs dne Organisation, klein oder groß, Falls er nur einen Teil der Arbeit übernehmen will, ist er mir willkommen, denn reine Mitarbeit wird noch weitere hundert oder zweihundert keranziehen.
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(Für Familien - Anzeigen am Tag vor F.rscheincn 13 Uhr) Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Rechtsgleichheit zweier Völker Anierys Vorschlag zur Lösung der Palästinafrage Die Londoner ״T i! … Das Experiment der jüdischen i e d Dt n g war so e r f o I g rcic 11, daß man es nicht aufgeben könne. Die Juden können in Palästina nicht bloß als Eindringlinge in ein arabisches Land betrachte( werden. Was immer geschehe, Palästina ist heute, und wird immer bleiben, ein Land, das von zwei (1 e 111 e i n s c h a f t e rt!
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Auch die Küstenschiffahrt ist bedeutend erweitert und beschleunigt worden. Es gibt bereits vier europäische Linien, die Palästina berühren und weitere sind im Ausbau begriffen. Der Zustrom von Reisenden ist groß. Der amerikanische Handel und Palästina. … Die Zentrale dieser Gesellschaft wird in Konstantinopel sein. Filialen werden in Smyrna. Syrien und Palästina eingerichtet Die Einfuhr von Waren nach Palästina. Die Zionistische . Palästina-Kommission hat von der Wirtschaftlichen Abteilung der Britischen Militärverwaltung in Palästina die Mitteilung erkalten. daß alle Waren, die von Europa nach Palästina via Aegypten gesandt werden, den Vermerk ..In Transit Palestine“ tragen müssen, da sie sonst vom Kriegshandelsdepartement in Aegypten aufgehalten werden.