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Aber noch interessanter ist,- was : der Midrasch sagt: „In der ersten Peffachnacht (in Aegypten) ” hat Israel Bitterkräuter gegessen und in der Nacht des neunten . Aw (in Palästina) hat es Wermut genossen, also ist die < Pessachnacht (in der Wirkung) gleich der Nacht, des 1 neunten Aw." — Was wollte der Lehrer dieses Midrasch, i R., Abin. wohl damit sagen? … Darin liegt der Zusammenhang in der Geschichte Israels, der Zusainmen- : Hang der beiden großen Hauptereignisse, der ersten Peffachnacht in Aegypten und des neunten Aw in Palästina. Nicht eine einzelne Persönlichkeit soll als Messias also anerkannt werden, sondern nur das ganze Volk Israel. . Und wenn auch in der Bibel an verschiedenen Stellen von einer einzelnen Persönlichkeit als Messias, dem Gesalbten ' des Ewigen, die Rede ist. so ist da immer nur ein Messias innerhalb Israels und für.
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Denn drei Pflanzen in ihm haben mit der'Ernte überhaupt nichts zu schaffen., und die einzige Nutzpflanze in ihm, die Dattelpalme, trägt wenigstens fast in ganz Palästina keine Frucht und repräsentiert jedenfalls weniger Nutzen als graziöse Schönheit! — Und doch ist der ursprüngliche Sinn des Feststraußes nichts weniger als fernliegen-dd Drei seiner Pflanzen sind Wasserpflanzen: Von der Bachweide bezeugt das der Name; von der Myrthe Jes. 55, 13 (in der messianischen Glückszeit wächst an Stelle von Wüstenpflanzen die Myrthe); und beim Ethrog weist darauf hin die alte Bibelübersetzung, die den Baum Hadar als „Baum Hhdor" (griechisch — Wasser) erklärt. … Der Zweck des Brauches war, Gott um den Winterregen zu bitten, der in Palästina für eine ordnungsgemäße Ernte unbedingt nötig ist. Dabei trug man wohl die Pflanzen als sinnfällige Beispiele für die Berechtigung der Bitte: Man zeigte sie gleichsam Gott, als wollte man sagen: Sieh, diese Pflanzen haben den Regen nötig!
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Das ist nur möglich, wenn ein Mittelpunkt nationalen Lebens in Palästina geschaffen wird. Die Verachtung kann aber wenigstens inzwischen verschwinden, wenn die jüdischnationale Eigenheit recht stark betont wird, denn diesen Eigenwert und den Stolz darauf achtet die Welt. … Das Frühere nämlich war das Heilmittel, die Lösung der Judenfrage durch Nationalismus und Konzentration in Palästina; erheblich später aber hat man die Ursache der Krankheit entdeckt. Liegt da die Vermutung nicht recht nahe, daß das feststehende Ergebnis eine suggestive Wirkung auf jene ausgeübt hat, die sich mit der Theorie des Antisemitismus beschäftigen, und daß sie alles ablehnen, was gegen das heißersehnte Ziel Zeugnis ablegt, alles begeistert als Wahrheit begrüßen, was es stützt?
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Bis zum Ausbruch des Weltkrieges unterhielt und subventionierte der Hilfsverein an lünfzig Bildungsanstalten aller Art, Kindergärten, Volks- und Mittelschulen, ein Lehrerseminar und eine Handelsschule mit insgesamt 7000 Schülern in der europäischen Türkei. Palästina, Bulgarien, Rumänien und Griechenland Das Technikum in Haifa (Palästina) ist durch den Hillsverein begründet worden.
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Zu der wirtschaftlichen Lage des Landes bemerkte der beglaubigte Vertreter der Mandatarmacht, daß wenn auch eine Passivität der Handelsbilanz, d. h. ein Überschuß des Importes über den Export (Einfuhr 6 770 818 Pfund; Ausfuhr 1 487 207 Pfund) festzustellen ist, dieses Manko in hohem Maße dadurch kompensiert wird, daß die jüdischen Gemeinden des Auslandes Geld nach Palästina schicken und daß ein sehr entwickelter Touristenverkehr Gelder ins Land bringt. Über die Vermehrung der Einkünfte aus Zöllen befragt, erklärte der Oberkommissar, daß diese Vermehrung einerseits auf die Erhebung von Einfuhrzöllen, anderseits auf die Zunahme der kommerziellen Tätigkeit zurückzuführen ist. … York-Steiner begründete seinen Ruf als Novellist mit seiner Erzählung „Der Talmud-Bauer“, die die Probleme der Palästina-Kolonisation am Ende des vorigen Jahrhunderts festhält. York-Steiner war zu Lebzeiten Theodor Herzls einer der eifrigsten publizistischen Verfechter des modernen Zionismus.
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Der verstorbene Großhändler Fein hat das Verdienst, die früher untersagten Sammlungen für die Inden in Palästina wieder in Gang gebracht zu haben. Der von einem Theil derselben zu ihrem Bevollmächtigten für Oesterreich beglaubigte Hofwechsler Deutsch hat diesfalls Aufrufe erlassen und Sammlungen veranstaltet.
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Jahrgang Miali Der Zionismus erstrebt lür das Jüdische Volk Cie Schaffung einer Öffentlichrechtlich gesicherten Heim- Stätte in Palästina. (Baseler Programm.» Die Juden in Ostdeutschland Von Oie Schachor Mitteilung des Aktions-Komitees Mitteilungen des Zentral-Bureaus Konsul Simon Von H.
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Zionismus und Deutschtum Die Kolonisation von al־‘Arisch Von Prof. Dr. L. Guastalla Aus der Bewegung Rundschau Palästina-Kurse Die Gemeindestube Akademische Freiheit Juden in der Türkei Plectuntur Achivi Aus ״des Herrgotts Kanzlei“ Neue Judenverfolgung in Russland Verfrühte Freude Christliche Humanität Alliance israelite Universelle Aus ״Hohensalza“ Rundschau der Presse Verschiedenes Personalia Sprechsaal Nationalfond Briefkasten der Redaktion Feuilleton Der Flüchtling aus Jerusalem Von Ludwig Philippson (Forts.)
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Der »kleine Katechismus der israelitischen Religion« (1843)־ sowie der »kleine Katechismus der Geschichte Israels, der Bibelkunde, der Länderkunde des alten Palästina und der jüdischen Liturgik« (1844) sind die Früchte dieser Tätigkeit. Voll Liebe und Begeisterung wirkte er auch als Prediger und hielt zuerst in Preußen regelmäßige Predigten.
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Wahr und schön ist der Satz, daß er den Juden für das verlorene wirkliche Palästina ein neues, geistiges schuf, in dem man von den Nachbarn ungestört weilen, das man überallhin mit sich tragen konnte.
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Der erste amerikanische Soldat, der in den jüngsten Kämpfen gegen Mexiko fiel, war gleichfalls ein Jude. Die Lage in Palästina. Wenngleich die Getreideernte in Palästina günstig auszufallen verspricht, so befindet sich doch das Land in der größten Notlage.
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Kleiner Katechismus die Geschichte Israels (bis zu unsrer Zeit), der Bibelkunde, der Landeskunde des alten Palästina und der jüdischen Liturgik. Von vr. Ludwig Philippson, Rabbiner. In 8. roh 4 Ngr. (3 gGr.) geb. o*/2 Ngr. (4^2 gGr.)
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.— richtig heissen „Zeiri Zion". Couponspenifen für die El-Arisch- und Palästina-Expedition: Odessa: Sammlung: J. Konstantinowsky: L. Jakobsohn 50, M. Warschawsky, L. Isserlis ä 25, D. Halpenn, A. … pro /p 1-50 n3» rai^b Adresse: Administration „Hamizpe', KRAKAU, Sebastyangasse 32. Demnächst erscheint: ADOLF FRIEDEMANN Reisebilder aus Palästina Mit Illustrationen von Hermann Struck. Der Verfasser, der wohl allen Zionisten bekannt ist, schildert aus eigener Anschauung Land und Leute, insbesondere auch die jüdischen Kolonien.
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Wolffsohn und unterstützt von Elkan Adler: „Daß der oben erwähnte Kolonisationsplan in erster Linie Palästina und die Nachbarländer in Betracht ziehen solle." b) Eingebracht von I. Zangwill und unterstützt von Lucien Wolf: „Daß diese Versammlung jeden Plan zur Ausführung der Resolutionen 1 und 2 beraten solle, ohne Palästina und die Nachbarländer auszuschließen." * Die vollständige Rehabilitierung Dreyfus' ist nach einer Mitteilung des römischen Berichterstatters des „Temps" im Vatikan mit unverhohlener Freude ausgenommen worden.
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Alfred Paquet, der in der schon oben angeführten Nummer der „Jüdischen Presse" die Auswanderung der polnischen Juden nach Palästina zur Bewahrung ihrer besonderen Nationalität ünempfiehlt. Bekanntlich ist das eine Unmöglichkeit, da die türkische Negierung, gerade infolge der Umtriebe der Zionisten, leider die dauernde Neuansiedelung von Israeliten in Palästina durchaus untersagt hat.
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In Baumgartners Buchhandlung zu Leipzig ist so eben erschienen und an alle Buchhandlungen versendet worden: Kleinem Katechismus der Geschichte Israels (bis zu unserer Zeit), der Bibelkunde, der Landeskunde des alten Palästina und der jüdischen Liturgik. Von Dr. Ludwig Philippson, Rabbiner. In 8. roh. 4 Ngr. (3 gGr.) geb. 5‘/2 Ngr. (4'/- gGr.)
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Oesterreichischer Kaiserstaat: Wien, Prag. Die Schweiz: Basel. Großbritanien: London. Palästina: Jerusalem? Abhandlungen verschiedenen Inhalts r Die Inden in der Geschichte der Stadt Magdeburg. — Jüdische Briefe.
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Peczkowski, Beisitzer. — Vorträge: Alfred Wiener-Berlin:. Das moderne Palästina und die Bibel. Mittelschullehrer Joseph Emanuel-Nordhausen: Moderne Rassentheorie. Albert Katz-Pankow bei Berlin: Lord Byron und seine hebräischen Melodieen.
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Hebung der ,,Landeengesessenen” für eine wichtige Vorarbeit, andererseits erklärt er jede AHbcit in Palästina «für ״unfruchtbar” — weil die tiirkischc Regierung immer alles illusorisch zu machen in der Lage ist. Vielleicht hätte sich da manches entgegnen lassen, w׳enn Zlocisti sich präziser und ausführlicher ausgesprochen hätte. So bleibt nichts übrig als — optima iide — den Schluss zu ziehen, dass Zlocisti die praktische Arbeit in Palästina, worin nicht ganz perhorrcsziert, so doch kausal und historisch hinter das Politisch-Diplomatische rückt. Und damit komme ich zu dem Gebiete, wo ich mich in lebhaftestem Gegensatz zu Zlocisti befinde, und wo er deutlich und ausführlich genug für eine Polemik war, zu seiner Aufiassung der zionistischen Politik oder, wie er es nennt, ״die Gewinnung der politischen Faktoren”.
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Adolf Friedemann einen sehr interessanten und von einem zahlreichen Auditorium mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag über „Palästina,Land und Leute". Ausgehend von einer allgemeinen Schilderung seiner Reiseerlebnisse gelangte der Redner zu einer sehr charakteristischen Darstellung der verschiedenen Religionsbekenntnisse im heiligen Lande, ihrer Weltanschauung, ihrer Lage und ihrem Verhältnis zu einander. … Go ldfchmi dt-Königshütte über feine „Reiseerlebnisse in Palästina"; in Küstrin Prediger Haafe über „Moses Mendelssohn Leben und Wirken"; Dr. Adolf Ko Hut-Berlin über „Alexander von Humboldt und das Judentum"; in Magdeburg Lehrer Steinhardt über „Die deutschen Juden im X. und XI.