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— 277 — mit ihm in inniger Verbindung zu bleiben, sein Wachstum zu verfolgen, damit Hoffnung und Kraft zunehmen/ Jeder soll sein Stück Erde in seinem Lande haben. Bis jetzt war dem Juden Palästina-Erde heilig, um auf ihr nach dem Tode zu ruhen; jetzt soll sie uns teuer werden, damit wir bald auf ihr leben — wenn jemand sich selbst schon ausschließt —■ so doch seine Nachkommen auf ihr arbeiten können. … Durch Entrichtung von 80 Mark wird man Eigentümer einer mit Fruchtbäumen bepflanzten Landparzelle von 1 Dunam in Palästina und ordentliches Mitglied des Pflanzungsvereins mit aktivem und passivem Wahlrecht. Es ist jedoch auch Sorge dafür getragen, daß der Beitritt auch solchen ermöglicht wird, die die genannte Summe nicht mit einem Mal entrichten können.
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Die Kleine weist sie zurück: „Ich esse nur Schokolade, die in Palästina gemacht ist", antwortet sie, ebenfalls auf Hebräisch und bleibt fest. Am Nachmittag bekomme ich den Besuch eines jungen Mädchens, das vor wenigen Wochen nach Palästina gekommen ist, um da in einer Mädchenkwuzah. zu arbeiten. … Wir hatten einen interessanten Mitreisenden, einen jüdischen Ingenieur aus England, der in Palästina den Krieg mitgemacht hatte und jetzt eine Stelle bei der Regierung bekleidete. Und in Palästina ist er geblieben, zum Entsetzen seiner Eltern, die es nicht verwinden können, daß er das harte, frugale Leben in Palästina einem angenehmen, behaglichen Dasein in England vorzieht.
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127 128 DIE ENTDECKUNO VON JPALAESTINA. Von Martin Buber. Wie viele Juden haben Palästina in der Seele? Wohlgemerkt: nicht „die Heimstätte", sondern Palästina; und nicht im Geiste, sondern in der Seele. Oder noch deutlicher: wie viele Juden sehen Palästina? … Wir leben Man sollte hinfahren, nicht bloss „um Land und Leute kennen zu lernen", sondern um ein eigenes Palästina in die Seele zu bekommen. Das können freilich nur wenige. Jener Freund wollte daher nach Palästina gehen, um es in sich aufzunehmen?
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Dieser Weg ist das Bild im engeren Sinne: das Gemälde, die Zeichnuog, die Radierung. Die Maler haben bisher Palästina in der sogenannten orientalischen Manier gemalt, mit glühendem Farbenreichtum und unsäglicher Stimmungsarmut. Wir warten noch auf den Künstler, der uns ein jüdisch gesehenes Palästina geben wird. … Ich meine die Radierungen und Zeichnungen Hermann Strucks, die Adolf Friedemanns Buch „Reisebilder aus Palästina" (Verlag von 'Bruno Cassirer, Berlin 1904) begleiten. Ueber den Text zu sprechen, der instruktiv und gut geschrieben, von konkreter Sachlichkeit erfüllt und von einer starken'Gesinnung getragen ist, ist hier nicht der Ort.
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— 378 — für die Bearbeitung von 25 Dunam (ä 0,09 ha) Oliven- oder Mandelland genügen, um einer in Palästina bereits ansässigen und in den Kolonien mit Ackerbau beschäftigten Arbeiterfamilie die Mittel zu verschaffen, die ihr während der gewöhnlich fünf Monate betragenden arbeitslosen Zeit .fehlen, und ferner würde der Lohn für Bearbeitung von 50 Dunam ausreichen, um einer Arbeiterfamilie die für ihren ganzjährigen Unterhalt erforderlichen Mittel zu verschaffen, ohne dass sie dabei auf anderweitigen Nebenverdienst angewiesen ist.1) 2. … Damit auch die Minderbegüterten unserem Verein möglichst zahlreich beitreten, kann der Vereinsbeitrag in zwölfjährigen Ratenzahlungen entrichtet werden: in zwei Jahresraten ä 10 Mark und 10 Jahresraten ä 6 Mark pro Dunam. 5. Die Haupttätigkeit wird beim Pflanzungsverein „Palästina" den Lokalkomitees zufallen, die möglichst in einem jeden von Juden bewohnten Ort der Welt gegründet werden sollen. *) Erwerbern von 50 Dunam. seien es Vereine oder Privatpersonen, wird das Vorschlagsrecht betreüs der zu wählenden Arbeiterfamilie eingeräumt werden. 2) Für die Zwecke des Vereins ist ein für Baumpflanzungen sehr gut geeignetes in der Mitte der jüdischen Kolonien Judäas gelegenes und auf den Namen des Vorsitzenden eingetragenes Land in Aussicht genommen.
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Buhl, Grundriss der Geographie des alten Palästina Mk. 6.60. geb. 7,60 Burckhardt, Kelsen in Syrien. Palästina usw. 2 Bände........ 7.— Cobliam. (laude Delaval, Uandbook of Cvprus (with map. 1904) geb. .. 3.— Conder. … Adolf. Reisebilder aus Palästina (illustriert von Hermann Struck)..............brosch. ., 4.50 Furrer, Wanderungen durch Palästina........... Geikie, Bildergrüsse aus dem IIeiligenLan.de.
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Sorgen. 4) Artur H o 1 i t s c h e r, bekannter Schriftsteller, besuchte Palästina und veröffentlichte dann das Buch „Reise durch das jüdische Palästina". ") Die im November beginnende Regenzeit. '') S a f f e d, Stadt in Nordpalästina mit ausgezeichnetem Flöhenklima. — Die hier ausgesprochene Ansicht ist heute erfreulicherweise nicht mehr richtig; es gibt auch außer Saffed vollkommen malaria freie Gegenden. 7) 1 Rotl 12 Ukija - 449-28 g. s) Jörn Kippur, hebr. … II) Hermann Struck, der bekannte Berliner Maler und Radierer, der jetzt nach Haifa übersiedelt ist. 1:') Nickerl-Brüter, Spezialapparate für Geflügelzucht, Erzeugnis der Brutmaschinenfabriken Nickerl & Co. in Wien^Inzersdorf 1(i) Einstein, der berühmte Naturforscher, war auf der Rückkehr von Japan in Palästina und besuchte zahlreiche jüdische Ansiedlungen. 17) Schochet — Schlächter. 3M) Pessach, hebr. Ostern. 1") Seder, hebr.
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Den Künstler beherrschte der Gedanke, durch ein gleiches Werk seinen leidenden Brüdern in Palästina zu Hilfe zu kommen. In diesem BORIS SCHATZ. von. Dr. J. Thon, Berlin. Nachdruck verboten. Gedanken wurde er um so mehr bestärkt, als er später auf seinen Studienreisen in Europa und Amerika in den grossstädtischen Judenzentren vielen hoffnungsvollen jungen Leuten begegnete, die aus Palästina ausgewandert waren, weil sie keinen Broterwerb im Lande linden konnten. Es waren zumeist tüchtige, arbeitslustige junge Leute, die als Zöglinge der wohleingerichteten jüdischen Schulen in Palästina eine relativ gute Bildung und A'orbereitung für einen praktischen Beruf genossen hatten, doch denselben in Palästina selbst aus mangelnder Erwerbsmöglichkeit nicht ausüben konn: ten.
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Von den Mitgliedern des Actions-Comites ist Herr Julius Simon mit Herrn Sokolow zusammen nach Palästina gekommen, die Herren B. Goldberg und M o t z k i n werden in den nächsten Tagen erwartet. Auch die Herren Josef Co wen, Direktor des J. … Ueber den Hauptgegenstand der Kontroverse, den Sprachenkampf in Palästina, äußern sich diese Blätter u. a. wie folgt: „Der Jid in Paris“ schreibt im Leitartikel seiner jüngsten Nummer: . .
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Falls es auch gelänge (woran ich zweifle), die Araber von Bagdad und Mekka zu überreden, daß Palästina für sie nur ein kleines, bedeutungsloses Grenzgebiet ist, so würde auch dann Palästina für die palästinensischen Araber nicht ein Grenzgebiet, sondern ihr einziges Vaterland, der Mittelpunkt und die Stütze ihrer eigenen nationalen Existenz bleiben. … Was Geld anbelangt, so ist es lächerlich, zu denken, daß wir imstande sind, Mesopotamien und Hedschas zu finanzieren, nachdem es uns sogar für Palästina nicht langt. Für jedes Kind ist es klar, daß jene Länder, mit ihren billigen Arbeitskräften, die nötigen Kapitalien einfach am Markte finden werden, ja viel leichter sogar, als wir sie für Palästina finden werden.
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Damit aber unsere Aufgabe erfüllt werden kann, die jüdische Bevölkerung in Palästina festzuhalten und wirtschaftlich zu konsolidieren, wird es sich sehr bald als dringlich erweisen, in kaufmännischer Weise die Einfuhr der Rohstoffe und den Export der Produkte des Kunsthandwerks und der handwerksmässigen Hausindustrie zu regeln und zu erleichtern. … Es ist zu hoffen und zu erwarten, dasss durch die Belehrung und das Beispiel seitens der Lehrer, die in die einzelnen Städte und Dörfer geschickt werden, in wenigen Jahren schon eine Organisation in Palästina entsteht, die der zum Handwerk erzogenen und kunstgewerblich ausgebildeten Bevölkerung materielle und geistige Gesundung bringen wird.
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Der Verlag Georg Westermann, welcher uns auch heute die Bilder später überliess, gewann die zeichnerische Kraft Liliens, um eine neue Bibel mit Illustrationen herauszugeben. Weil Lilien Palästina kennt und mit der Geschichte und dem Geschick dieses Landes tief verwachsen, konnte der Künstler aus dem Vollen schöpfen. … Lilien gelungen ist, der Stimmung der Bibel entsprechend, ein Standard work zu schaffen, dafür bieten wir zum Beweis einige Abbildungen an. So gereichte E. M. Lilien nicht nur für Palästina zum Nutzen, als vielmehr auch Palästina für E. M Lilien zu einer Quelle künstlerischer Offenbarung geworden, die in ihrer Entwicklung der aligemeinen Kultur zu gute* kommt.
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Mit diesem herzlichen Wunsche und Ihrer gütigen Unterstützung entgegensehend, welche sowohl durch direkte Quittung bescheinigt als auch in unserem Jahresbericht veröffentlicht werden soll, zeichnen Hochachtungsvoll Der Vorstand des jüd. Blinden - Instituts für Palästina. Dr. J. Krischewsky, A, M. Luncz, N. Nathansohn. Wir kommen der Bitte um Veröffentlichung dieses Aufrufes um so lieber nach, als es sich bei Bekämpfung der Augenkrankheiten in Palästina und ihrer Folgen um ein soziales Werk von grosser Bedeutung handelt. Besonders sympathisch ist uns natürlich, dass durch das genannte Institut die Zukunft der Unglücklichen gesichert erscheint. Die Adresse ist: Israelitisches Blinden-Institut für Palästina, Jerusalem (Palästina).
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Dieser Verein soll jedem Juden der Welt die Möglichkeit und die Anregung geben, sofort oder allmählich der Besitzer eines kleinen Fruchtgartens in Palästina zu werden. Zu diesem Zwecke wird eine ein Dun am (ca. yn ha) grosse Landparzelle auf seinen Namen in das Liegenschaftsbuch des Vereins eingetragen, und als Bestätigung erhält er ein Diplom, auch wird ihm lebenslänglich eine jährliche Palästinagabe in Gestalt vonLandesprodukten (Mandeln, Rosinen, Oliven, Wein, Orangen, Konserven usw.) zugesandt. … Der Verein bezweckt, einerseits ein inneres Band zwischen den Juden der Diaspora und Palästina herzustellen, anderseits aber auch möglichst vielen armen Stammesgenossen die Einwanderung in Palästina zu ermöglichen respektive ihnen daselbst einen landwirtschaftlichen Lebenserwerb zu verschaffen. 25 Vereinsmitglieder können schon eine in den palästinischen Kolonien während der Saison beschäftigte Arbeiterfamilie bodenständig machen. 50 Vereinsmitglieder ermöglichen sogar schon die volle Beschäftigung einer Familie auf den Ländereien des Vereins.
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Auch sehr grosse Kaufordres im Betrage von mehreren hunderttausend Francs jährlich allein für Teppiche sind von amerikanischen Importhäusern in sichere Aussicht gestellt für den Fall, dass diese Industrie in Palästina leistungsfähig werden sollte. Zu erwähnen ist schliesslich, dass das Rohmaterial für einige der besonders in Aussicht genommenen Kunstgewerbe in Palästina selbst in grosser Mannigfaltigkeit und ausgesuchter Feinheit sich findet.
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Ueberdies gibt der Bericht Aufschluß über die Kosten des Sekretariats etc. und eine kleine Subvention, die vor Jahren der Zeitschrift „Palästina" zukam. Die Gelder des Kolonisationsfonds, dessen Ansammlung wir aufs lebhafteste begrüßen, sind natürlich nicht in Palästinawerten, sondern in drei- bis vierperzentigen deutschen Anlagen bewahrt. … Nach dem Berichte ist es das Bestreben des „Esra" sich der jüdischen Arbeiterfrage in Palästina anzunehmen, ein gewiß löbliches Unternehmen. Diesbezügliche Versuche haben sich in der Tat gut bewährt, die Kolonisten, die vom „Esra" placiert wurden, kommen nicht nur vorwärts, sondern sie zahlen bereits Schulden an den „Esra" zurück.
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Zeit überzeugt gewesen wäre — dass die Verhandlungen mit der britischen Regierung ein weiterer Schritt zum Ziele unserer nationalen Bestrebungen mit Palästina als Ende wären, ich mit achtungsvoller Ergebenheit unseren Führer gebeten hätte, mich des Auftrags, mit dem er mich beehrt hatte, zu entheben. . . . Der Weg nach Palästina ist nicht notwendigerweise nur ein geographischer Weg; der politische Weg darf auch nicht aus dem Auge verloren werden."
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Denn eines ist klar: Dass die „Chalukkah", der Zufluss von milden Gaben aus der ganzen Welt, so sehr er dem jüdischen Herzen zur Ehre gereicht und die Ehrfurcht vor dem alten Lande der Bibel bezeugt, unsere Stammesbrüder in Palästina nicht wirtschaftlich fördert, sondern geradezu systematisch der kraftvollsten, wirtschaftlichen Antriebe beraubt. Schaffung von Arbeitsmöglichkeit, Erziehung zur Arbeit, und Selbsthilfe durch wirtschaftliche Organisation, das muss das Programm der zukünftigen jüdischen Hilfstätigkeit in Palästina sein.