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Fünfzig Jahre sind es her. seitdem die ersten Pioniere des Palästina-Aufbaues nach Erez Israel zogen, um dort den Grundstein für ein neues Judentum zu legen. Doktor Finkeistein behandelte in seinem Vortrage die Voraussetzungen, diä zur BUu-BeW«gung führten. … Und so sehen wir denn, daß Anfang 1882 zwanzig junge russische Juden, die sich nach den Anfangsbuchstaben des Blbelverses „Beth Jaakow Lechu Wenelcha“ Bilu nannten, nach Palästina zogen, um dort unter den größten Entbehrungen, den heiligen Boden zu bearbeiten. Dieser ersten Gruppe folgten alsbald andere aus Rmänlen und Rußland.
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Photosektion: Samstag, den 26. Juni, 16. Uhr: Führung durch die Palästina-Bilderausstellung in der Kunsthandlung Würtble. Treffpunkt vor der Kunsthandlung Würthle, I., Weihburggasse 9. Sonntag, den 27. … Das verdiente, sogleich in Noten gesetzt und überall, auch in Palästina, verbreitet zu werden! Wie immer, hat Oberkantor Müller mit seinem ergreifenden obasanalen Gesang die' Anwesenden auch diesmal wieder aufs tiefste erschüttert.
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Aber das ist auf die Dauer kein Ersatz für einen gut ausgebilde'en Handwerkerstand. Für seine Heranbildung fehlt es uns in Palästina vor allem an den nöiigen Betrie' 1'״ und Lehrmeistern. Es ist äußerst schwer, einen jungen Menschen, der die Schule verlassen hat, bei einem tüchtigen Tischler, Schlosser, Maler oder Steinmetz unterzubringen. … Ihre rein politischen Ziele nehmen auf Wirtschaftliehe Gesichtspunkte keine Rücksicht. Seit langen Jahren sind in Palästina Bemühungen im Gange, den Orangenverkauf einheitlich zu organisieren, um der immer mehr anschwellenden Ernte bessere Preise und größere Märkte zu verschaffen.
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In Europa hat die Palästinakommission möglich -viel authentische Informationen über Palästina durch Vorträge und Flugschriften verbreitet. Der Kongreß genehmigte den Bericht der Kommission und drückte dem Berliner Delegierten, Professor Marburg, seinen Dank aus. Es wurde beschlossen, einen Olivenwald in Palästina zur Erinnerung an Theodor Herzl zu pflanzen. Dieser Wald soll im Anfänge aus 1000 Bäumen bestehen. Die Kosten beziffern sich auf ungefähr 60000 Mark.
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No. 9 D1E3| Eine Palästinareise zionistischer Akademiker Die akademische Verbindung „Judäa" in Lemberg will im Sommer dieses Jahres einen Ausflug nach Palästina veranstalten, um das Land unserer Zukunft kennen zu lernen, und fordert nun die jungen Zionisten aus Galizien auf, sich dieser Palästinareise anzuschließen. Die Reise soll zwei Monate dauern und soll einem sachlichen Studium der Verhältnisse in Palästina gewidmet sein. Von Constanza will die Verbindung „Judäa" direkt nach Jaffa gelangen; hier werden die Teilnehmer sich in kleinen Gruppen nach einer der palästinensischen Kolonien begeben, um dort durch 3 bis 4 Wochen das Leben und die Verhältnisse genau zu beobachten.
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Aber im Gerichtshof ereignete sich das Seltsame, dass Christen in beredter Weise für Palästina stimmten, während ich und andere Juden erklärten, dass in jedem Teil der Erde ein Zufluchtsland für die Juden gegründet werden könne. … Aber all diese Beredsamkeit erwies sich als zwecklos gegenüber der Tatsache, dass von 130.000 Anteilbesitzern nur ) 6.000 die Beschränkung auf Palästina und Umgebung verlangten. Traurig verliessen die Zionisten den Gerichtshof — gebrochenen Herzens, weil man ihnen die linke Hand nicht abgeschnitten hatte!
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Feist, anläß-- lich ihr« Vermählung 25 M. - , Büchsenleernng. S. Seligmann 10 M. Palästina-Notstands-Aktion. . Feldhilfsarzt M. Rapp, z. Z. im Felde, 10 M.; Herrn. Schaumburg« zum 27. Oktob« 1 Oelbaum auf den Namen seines sel. … ": „Wir werden uns allmählich daran gewöhnen müssen, auch in dieser Beziehung umznlernen, so schwer es uns wird. Es ist höchstrvkhrscheinlich, daß in Palästina, das wohl von der Türkei getrennt werden wird, ein jüdisches Reich, unter welcher Form auch immer, entsteht." Pflr die mir anlässlich meines 25 jährigen Jubiläums in so hohem Masse erwiesenen Aufmerksamkeiten, sage ich Allen» insbesondere dem verehr].
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Es ist wahr, der Zionismus schafft eine neue jüdische Wirklichkeit und neuen jüdischen Lebensraum in Palästina, allerdings einen kleinen Raum nur, weil noch ein Großteil der Judenheit theoretischen Haarspaltereien nachhängt, anstatt seine menschlich-jüdische Pflicht zu tun und Juden am Leben zu erhalten. … Das bedeutet vielleicht nicht einen alljüdisehen Wirtschafts verband, aber sicher einen wirtschaftlichen Hilfsverband, der überall eingreift, wo jüdischer Lebensraum geschaffen oder verteidigt werden muß, sei er sporadisch oder geschlossen, sei es in Deutschland, Polenj Palästina, Amerika oder irgendwo. Ein oberster jüdischer Wirtschaftsrat muß erstehen. Ratschläge allein aber helfen heute ebenso wenig wie nur memorierte Moralprinzipien, wirtschaftliche Mittel sind nötig.
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Lst. 20.0.0 Junger ZlOtlist (Bankbeamter) augenblicklich einjährig preussischer Unteroffizier sucht Stellung in Palästina. Branche gleichgiltig. Offerten unter „Jungzion" an die Expedition. Gesellschaß „ CARMEL", Warschau 9V» Alleinvertrieb der palästinensischen Naturweine und Cognacs (aus den Rothschild'schen Kellereien) für Russland.
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Direkte Subskriptionsanmeldungen und nähere Auskünfte bei dem Exekutivkomitee in Czernowitz, Petersplatz 2. Aufhebung des Einwanderungsverbotes in Palästina. Jerusalem. Die Nachricht von der Abschaffung der „roten Scheine“ für jüdische Einwanderer in Palästina (was gleichbedeutend wäre mit der Aufhebung des Einwanderungsverbots) war verfrüht Herr Ben-Jehuda hat sich allerdings bei den hiesigen Behörden darum bemüht - bisher ist aber der Erfolg noch ausgeblieben. … Alfred Engel über „Die jüdische Kunst und ihre Heimstätte in Palästina“ sprach. Der Vortragende ging davon aus, wie jüdische Motive von Nichtjuden aufgefaßt wurden (zum Beispiel Rembrandt),-. führte dann besondersdie moderne jüdische Kunstbewegung vor und zeigte zum Schluß, wie wertvoll für die Entwicklung unserer Kunst die Arbeit im orientalischen Milieu Palästinas, besonders an der von Prof.
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Bexechtitztsn Unwill'SN habe es 'lMvorgerysem daß den MttsrN selbst die Veröffentlichung des offiziellen Tele« grÄMMK, in welchem die Ernennung Herbert Gnmuels zum High Cammifsihner poy Palästina Wanntgegehsn wißd, untersagt ward«. Ditz Verhöre der Untersuch UN gs-? kammissisn über dir seinerzcitigon Ausschreitungen sind abgeschlossen. … Die Ursache der Berhaf(Mg sei has- Zusamnrengehen her Zionisten mit den alliierten Mächten sowie hie Beschuldigung, haß hie Zionisten in Palästina eins Legion von 80.000 Streitern ausgestellt haben, um jn Archangelsk und Odessa gegen die Bolschewiken verwendet Zu werden.
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Baw- und-Unterkunstsstagen (Referent Pröfesior Alexander-. Baerwald). 5, Frcmenqwrrtin .Palästina (Neferen! - Fra» Sonja Groneinann). 6. Naüoualisiernnst des Bodens (Referent Dr. Fritz Stnnberg). Kapital undAstbeit (Referent Dr. … Die Gründer des . ,Aischutv Erez Israel", sagt bep Seribler, wären PseudavrHodoxen, lassen.sich vpn den Zionisten naseführeir, rnachen Propagatchaverfanrmlüngen gegei/ Entree zu 2 bis 20 Kronen und die Käufer glauben, das Geld ' sei für Palästina bestimmt-(sizl). Aber zum SchlE'l' kommt erst, der schreckliche Vorwurf, „Wie -kömmt ein M>?lft Stand dazu, bei. einer orthodoxen Versammlung zu sprechen'?"'
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Er ist der Ansicht, daß die Jto die Gegenwartsarbeit leisten will, die der Zionismus leisten sollte: die Arbeit in Palästina >e, zu geruigingig, u„t den Tatendrang der zionistische» Massen befriedige,, zu können. Das Ostasrika-Projelt sei dazu bestimmt gewesen, de», Ausbruch einer Krisis vorznbeugen, und es sei die Schuld der Zione-Zioniste», daß die Krise enistand und die Jto gebar. … An grvnerc» Vorträgen wurden gehalten von .vcrrn Dr. Friedemann „lieber Palästina", von .»crrn EniU Airkharoi ..Die Lage des Zionismus ,n Eliap-Lotyruiae,,". von Herrn Julius Berger „Moderne Romantik ,m Indent,„n".
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Anmeldung im Sekretariat wird gebeten. ve, bestehend aus 14 Persoj nen, wovon 6 Mitglieder für | Palästina zur Vertretung der! Z.O. und zur Verwaltung der 1 dortigen Geschäfte bestimmt : wurden. Als Hauptsitz der Exekutive wurde vom Kon gress London bezeichnet. … Nach jeder Attacke gegen den Zionismus und gegen ein jüdisches Palästina — und Attacken kamen fast ohne Unterbrechung — war G.R.S. in Be. wegung. Alle Arbeitskräfte wurden eingesetzt. Die Mitglieder der Exekutive, unterstützt von der Beamtenschaft, stellten sich entgegen.
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Der zweite Gegenstand, dem unsere Kommission ihre Aufmerksamkeit zuwendete, war die neuerdings mit elementarer Kraft vor sich gehende Einwanderung unserer Stammesgenossen in Palästina. Unsere diesbezüglichen Arbeiten sind bereits im Gange, und wir hoffen, bis zum Schlüsse dieses Jahres die Ergebnisse derselben^ veröffentlichen zu können. Wir beabsichtigen, einerseits eine Übersicht über die Zahl und Zusammensetzung der Palästinaemigrationsvereine in Europa, hauptsächlich in Rußland, zu geben, anderseits ein Bild der neuen Einwanderung und Verteilung unserer Stammesgenossen in Palästina. Bei diesen Arbeiten unterstützen uns einerseits der Leiter des „Bezalel", Prof. Boris Schatz, anderseits das Informationsbu reau für jüdische Einwanderer in Jaffa.
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Wir schließen mit der Bemerkung, daß nach der Annahme Jampels die östlichen Juden erst in der nachalexandrinischen Zeit ihrem Lieblingsfest in Palästina Eingang zu verschaffen suchten, sowie die Palästinenser um dieselbe Zeit.-sich bemühten, das Makkabäerfest in Egypten bekanntzumachen. Das Buch Esther sei zu diesem Zwecke damals in Persien verfaßt und nach Palästina gebracht worden, und damals habe die Kontroverse über die Kanonisierung desselben stattgefunden. _ Josef Frank. Kriefk»jk«.
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Holland' 110 01)0, Marokko 110000, Argentinien 100000, Kanada 10000V, Türkei 100000. Palästina 100 OOO, Australien 20 000, europäische Länder ohne besondere Aufzählung 200 000. asiatische Länder ohne besondere Aufzählung 100 000. amerikanische Länder ohne besondere Auszählung 30 000. … Zwischen 500000 und 1 Million leben auch wieder in drei Staaten: Ruß« land. Rumänien »nd Deutschland. Dagegen sind in Palästina nur 100000. in s« größtn Länder» wie Argentinien und Kanada ebenfalls nur je 100000 Juden anfästg. Don besonder»» Interesse wäre es gewesen, hätte die genannte amerikanische Zeitschrift auch Zahlen für die Zusammenballung der Juden in den Städten, zumal in Großstädten, veröffentlicht.
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Er. gelingt oder um mißlingen, ganz unabhängig davon, in welchem Massenerhältnis die beiden Masse» aufeinandertressen. Auch in Palästina wird jüdische Knust nicht völlig den Instinkt der Instinktlosigkeit", wenn man so sagen kann, erlieren. Nur der Konflikt zwischen bcivußieu und bvdenasten Elementen unserer Seele wird sich verschärfen und in so höher die mhstische Stichslamme der Bereinigung blagen. … Heimanu, Zeil 2l., Postscheck 41,44 k) gingen als Rausch-Häschonoh-Ablösung ein: David Hcrrinann 20, Salonion Mohrer 100, Z. A. Frankel 200,' Josef Levigard, Ehedem (Palästina), grat. allen Freunden und Bekannten 20, Arth. A. Apelt und Frau 20, Paul Silber 50, Theodor Fürth 100, Joses Moritz Gelnhausen 3V, H.
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Dezember, abends 8V2 Uhr, spricht Wladimir JABOTINSKY über , „Was maa ia Palästina lernt“ Karten zu 1—3 Mk. im Vorverkauf (vom 7. Dez) bei: B. Firhberg, Schillerstrasse 20, Lina Schott, Rathenauplatz. 10, Drogerie Schneemann, Zeil 39, Buchhandlung Wahrmann, Am Schwimmbad 11, Volksbildungsheim und an der Abendkasse it Kredit schuf} für Handel, Industrie u.
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. — Bei einer Balfour-Feier der englischen Juden wurde die Aufbringung von 75.000 Pfund für die Anpflanzung von 250.000 Kiefern in Palästina als Balfour- Wald beschlossen und 16.000 Pfund sofort gezeichnet. — An Stelle des Lord Plumer wurde Sir Robert Chancellor, zuletzt Gouverneur von Süd-Rhodesien zum High Comissioner bestellt.