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194019541968
  1. 1968-02-09 · 2255 (9.2.1968) · p. [Seite 8]

    (ITA) und mitgestalten möchte — von einem unabhängigen palästinensischen Staat laut dem UN-Teilungsplan von 1947 über eine israelisoharabische Palästina-Föderation bis zum völligen Anschluss an Israel. Aber zunächst sind die palästinensischen Führer und parallel mit ihnen auch die breiten Bevölkerungskreise, in zwei Hauptgruppen einzuteilen, nämlich in Panarabisten, die vorläufig abwarten möchten, die keinerlei Sonderlösung anstreben, keine Verhjndlungen mit Israel führen wollen, bis sich herausstellt, was die arabischen Staaten mit ihrem politischen Kampf oder der angedrohten Fortsetzung des Krieges erreichen. … Ein Verzicht auf Ostjerusalem kommt nicht in Frage; man kann sich zwar über eine gemeinsame, einheitliche Stadtverwaltung einigen, aber Ostjerusalem müsse der Sitz der Zentralinstanzen eines arabischen Palästina sein, egal ob dieses einen Teil der Nazi-Schmierereien v«n Dr. ROBERT M. W. KEMPNER Während der Wahlkämpfe des letzten Jahres haben antisemitische Hetzer die Wahlplakate für einen jüdischen Abgeordneten, der für ein Parlament in Deutschland kandidierte, mit dem Worte „Jude“ beschmiert.

  2. 1961-01-03 · 1841 (3.1.1961) · p. Seite 4

    Die zionistische Wochenschrift „Neue Welt“, die Stricker von 1928—1938 herausgab. veröffentlichte gelegentlich auch Bei’räge von mir, die ich bis 1931 von der CSR und ab 1931 von Palästina aus sandte. Mit Stricker verband mich, seit er Revisionist wurde, die gemeinsame Parteizugehörigkeit, die auch nach der Spaltung im Revisionismus in der Judenstaatspartei aufrechterhalten blieb. … Das Material für die beiden Innenseiten schickten wir aus Jerusalem schriftlich, die erste Seite wurde von einem in Beirut wohnenden jüdischen Journalisten, dem das Nachrichtenmaterial der „'La Syrie“ und vor allem die „Havas“-Korrespondenz zur Verfügung stand, geschrieben, und das aktuelle Palästina-Material für die vierte Seite telefonierte ich täglich nach Beirut. Die Zeitungen kamen mit dem ersten Auto jeden Tag von Syrien nach Haifa.

  3. 1961-01-17 · 1845 (17.1.1961) · p. Seite 6

    Heute kommen wenige Ein Opfer der nazistischen Konzentrationslager wurden trotz allem, was geschehen war, von den Engländern nicht nach Palästina gelassen. Die weitere Entwicklung ist bekannt, an deren Ende die Schaffung des jüdischen Staates steht, Eine grosse Einwanderung setzte ein. … Als die Juden noch die Möglichkeit hatten, in das britische Mandatsland Palästina einzuwandern, versäumten sie diese Chance. Als die Engländer ihre verhängnisvollen Restriktionen einführten, wuchs der Wille, nach Palästina zu gehen.

  4. 1961-06-21 · 1886 (21.6.1961) · p. [Seite]

    Fallschirmspringer hinter erhalten, dass die Juden in den deutschen Linien abge- Palästina ihren bedrängten j worfen werden sollen, um Brüdern in Europa helfen, den jüdischen Widerstand die unter dem Nazijoch > zu organisieren und Men. seufzten, klagte das britisehen vor dem sicheren Tosch? … Wir haben sehr ernste Darstellungen erhal. ten, wobei mar. nur auf Kempners Veröffentlichung hinzi.weisen braucht, der durch seine Tätigkeit vor den Nürnberger Gerichten als stellvertretender nordamerikabuz in Palästina ge.ebt hat, j men. Es sei eine völlige Äscher Ankläger über eine grosse Sachkenntnis verfügt, ein Mädchen, von ungari- Entstellung der Tatsachen,!

  5. 1961-08-22 · 1903 (22.8.1961) · p. Seite 7

    Ussisehkin 'besass die höchste Achtung vor dem grossartigen Kolonisationswerk des Barons Edmond de Rothschild, des „Vaters des jüdischen Palästina“. I wie man ihn nannte, und er bew'underte die jüdischen Siedler und Bauern von Ri- | schon Lezion und Petach : i Tikwa. von Rechowot und j! … Mehr als alles andere empfindet man diese Worteals eine Forderung an das Volk von dem Manne. dessen Charakter Arbeit und Lehre dieses Museum geweiht ist, und auch als Antwort auf die Forderung. die in späteren Jahren an die Bewegung, die er schuf, erging: „Und ich glaube wirklich, dass der Zionismus auch nach der Erlangung unseres Landes Palästina nicht aufhören wird, ein Ideal zu sein. Denn im Zionismus, wie ihn verstehe, ist nichf mir das Streben nach einer ¿ecbllich gesicherten Sch> >ie f ür unser armes Volk enthalten. sondern auch das'Sir?

  6. 1961-08-25 · 1904 (25.8.1961) · p. [Seite]

    Die Schlichtungskommission für Palästina setzt sich heute aus Vertretern der Vereinigten Staaten, Frankreichs und der Türkei zusammen. Washington befürchtet, dass die Araber bei der bevorstehenden UN-Versammlung darauf bestehen werden, dass diese Kommission durch eine zusätzliche Repräsentanz aus dem Sowjetblock erweitert werden soll. … Auch Israel weiss, dass der EhiuPt der Sowjets in die Schlichtungskommission für Palästina nur grössere Schwierigkeiten bedeuten kann, wenn man Mo'skaus offen antiisraelische Haltung bedenkt. Aber die arabischen Länder, die bei wichtigen Fragen in den UN mit Russland gemeinsam Vorgehen, sind anscheinend entschlossen, der nächsten Generalversammlung eine neue Resolution vorzulegen, die die Wahl’eines sowjetischen Repräsentanten in die Schlichtungskcnvmission bezweckt.

  7. 1961-08-29 · 1905 (29.8.1961) · p. [Seite]

    Johnsons wird es sein, „die arabischen Staatsmänner und die israelische Regierung um Vorschläge für eine praktische Lösung des Flüchtlingsproblems in Palästina zu ersuchen.” Die Kommission, die sich aus Vertretern der USA, der Türkei und Frankreichs zusammensetzt, erklärte, sie entsende Dr. … heit zu beweisen, aber gleichzeitig auch den Arabern zu j helfen, Palästina von der zionistischen Fremdherrschaft zu befreien”. Im Vertrauen darauf, dass sie doch nicht ernst genommen werden, scheuen sie sich nicht, den Westmächten zu gleicher Zeit den Vorwurf zu machen, dass sie „in ihrer Blindheit den Staat Israel unterstützen.”

  8. 1961-09-15 · 1909 (15.9.1961) · p. [Seite]

    Präsident Bourguiba von Tunis verwies auf den „Fall des zerstörten arabischen Palästina, dessen Unterstützung die Aufgabe unserer Regierungen sein muss. Eine von den Umständen diktierte, übereilte Entscheidung, die sich als grausam herausgestellt hat, verwandelte sich innerhalb der internationalen Ordnung in die Verweigerung der Gerechtigkeit. denn durch sie wurden tausende Menschen vaterlandslos. … In einer Pressekonferenz bezog sich Pandit Nehru eingehend auf die brennendsten Probleme der Welt, wobei er auch über Palästina sprach. Ueber Israel äusserte er folgendes: „Vor dem Sinaifeldzug hatten wir Konsulate. und unsere Beziehungen verbesserten sich ständig, obwohl wir keine diplomatischen Beziehungen aufnahmen.

  9. 1961-10-06 · 1913 (6.10.1961) · p. [Seite]

    Ich war mit vielen Mustern eingetroffen, um durch eine Ausstellung das Interesse für die Erzeugnisse der jüdischen Industrie des damaligen Mandatslandes Palästina zu wecken. Die Zollbeamten waren misstrauisch und verlangten genaue Beschreibungen der über 500 Muster in amharischer Sprache. … Auf eines nämlich sind die Falaschas stolz: sie sind der einzige jüdische Stamm, der nach der Vertreibung aus Palästina mit der Waffe in der Hand um seine Freiheit gekämpft hat. Alle Falaschas, die damals in Addis Abeba waren, beteiligten sich an der Sammlung.

  10. 1961-12-05 · 1929 (5.12.1961) · p. Seite 2

    Die UN unternahmen nichts, um den langen Konflikt endlich beizuiegen. Man darf sagen, dass in der Palästina-Frage seit Jahren aut der Stelie getreten wird. Gewiss handelt es sich dabei um ein israelisch . aiabisches Problem. … internationalen Lebens kein Risiko mit sich bringt. Die Tatsache, dass die UN ihren 1947 gefassten Palästina-Beschluss nicht ernsthalt verteidigten, sollle in der Folgezeit verhängnisvolle Folgen zeitigen. Recht ist immer erst dann Wirklichkeit, wenn es durchsetzbar ist.

  11. 1962-01-23 · 1941 (23.1.1962) · p. Seite 7

    GEBURTSTAG VON MOSES HESS den Krimkrieg aufzustellen. Mieckiewicz glaubte an die Rückkehr der Juden nach Palästina,, und Lev.v versuchte, im Rahmen der polnischen Legion ein jüdisches Regiment zu bilden. Er führte Verhandlungen mit den Rothschilds in dieser Angelegenheit. … GELBER, Jerusalem von 1856 wurden Stimmen zugunsten eines jüdischen Palästina laut. Im Jahre 1880 veröffentlichte der Journalist Ernest Laharanne seine Broschüre „La nouvelle Question d'Orient et la Reconstitution de la Nation Juive”, in der er die Palästinafrage unter dem Gesichtpunkt der Weltpolitik zu analysieren versuchte.

  12. 1962-04-06 · 1954 (6.4.1962) · p. [Seite]

    Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass die UN energische Schritte auf Grund der syrischen Beschwerde gegen die israelischen Angriffe auf Syrien einleiten würden. Die arabischen Rechte auf Palästina müssten — so meinte er — wieder hergestellt werden, damit die Unruhe beseitigt wird, die durch die zionistischen Bestrebungen erzeugt worden ist. … Der , Verband beschloss, seine Poj sition bekanntzugeben, und es hat den Anschein, dass ' diese Stellungnahm die Regierung veranlassen könnte, die negativen Aspekte des geplanten Gesetzes neuer lieh zu überprüfen. aus Palästina. Trotz verschiedener Versuche zur Er- Weiterung der Landwirtschaft kann man die 400.000 Einwohner, die zum grossen Teil in Lagern zusammengepfercht sind, nicht ernähren.

  13. 1962-06-29 · 1966 (29.6.1962) · p. [Seite]

    Vogel Ukraine geboren, studierte Medizin und kam 1920 nach Palästina. Hier studierte er an der Hebräischen Universität, wo er 1936 den Master of Science und 1945 seine Doktorprüfung ablegte. … Später setzte er seine Studien in Deutschland fort und kehrte 1931 nach Palästina zurück. Seitdem hat er sich hauptsächlich der Planung öffentlicher Bauten und der Stadtplanung gewidmet. Literarische Notizen „Die Mörder sind unter uns" Der sensationelle Film des bekannten deutschen Regisseurs Wolfgang Staudte.

  14. 1962-12-21 · 1991 (21.12.1962) · p. [Seite]

    Da tauchte in Einst ein Judenstaats-Pro jekt der Leitung der Plan auf. dem Kongress eine provisorische Lösung vorzuschlagen. Die Vorstellung war, am Endziel Palästina festzuhalten, aber bis zu dessen Erreichung in der Zwischenzeit ein anderes Gebiet autonom zu kolonisieren. Zunächst dachte man an Zypern, ging aber davon ab. da im Laufe des 19. … Gleichzeitig betonte er aber, dass das jüdische Volk keine an deres Endziel als Palästina haben könne. Das ostafrikanische Projekt brachte die Gemüter in ungeheure Erregung. Die leidenschaftliche Debatte auf dem Kongress drente sich um die Frage, ob in Anbetracht der furchtbaren Not der jüdischen Massen, die sie veranlasste, in Amerika eine neue Heimat zu suchen. und der der Kolonisation in Palästina entgegenslehenden grossen Schwierigkeiten das „Naehtsyl“ — so nannte Nordau Uganda — in Erwägung gezogen werden dürfe oder aber von vorneherein abzulehnen sei.

  15. 1962-12-21 · 1991 (21.12.1962) · p. [Seite]

    Rowati legte einen Resolutionsentwurf vor. der den Vorschlag enthält, das Mandat der Schlichtungskommission fur Palästina um zwei Jahre zu verlängern, um die seiner Aussage nach besten Bedingungen für die Lösung des Problems der arabi' sehen Flüchtlinge zu schaffen. … Johnson, der sich in seiner Eigen Schaft als Sonderbeauftragter der Schlietdungskommission für Palästina seit zwei Jahren um die Erleichterung der Situation der Flüchtlinge bemüht hat, zeigte sich verärgert, dass Israel die einzige Gegenstimme abgab. als über den Dank an die Kommission für die von ihr geleistete Arbeit abgestimmt wurde.

  16. 1963-02-08 · 1998 (8.2.1963) · p. [Seite 8]

    Die ersten Juden, welche nach Kenia gingen, kamen im Jahre 1904 aus — Palästina. Es waren 20 Familien aus Rischon le Zion und Gederah, deren Nachkommen zum Teil noch heute dort leben. Sia liessen sich in ihrer Mehrzahl in einem elenden Dorf an der Eisenhahnstrecke Mombasa—Vik toriasee nieder. … Verständlich er scheint ihr Verhalten angesichts der schweren wirtschaftlichen Situation, in der sich die jungen jüdischen Siedlungen in Palästina damals befanden. Im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts konstituierte sich in Nairobi eine jüdischen Gemeinde. Sie erhielt 1913 eine Synagoge, die vor drei Jahren durch eine grössere und moderne ersetzt wurde.

  17. 1963-11-29 · 2040 (29.11.1963) · p. [Seite 9]

    Die zionisti- , sehe Idee hat keine Zukunft. denn die Türken wrer den Palästina niemals auf-! geben. Nie und immer!“ Sieben Jahre später marj schierte General Allonby an der Spitze seiner eiegreichen Armee, wozu auch die jüdinche Legion gehörte, in | Jerusalem, der eroberten Hauptstadt Palästinas, ein. Die letzte Stunde der tiirkisehen Herrschaft in Palästina hatte geschlagen. Vambery hat «einem Freund Herzl treu und selbstlos geholfen, u d dar- | um verdient er es dass wir seiner gedenken.

  18. 1963-12-20 · 2043 (20.12.1963) · p. [Seite 9]

    Verlagsanstalten md andere kulturelle Institutio- | nen entstanden.;! Und in Palästina? Bis zum : Auftreten Herzls lebten dort etwa 50.000 Juden, in der , ' grossen Mehrheit waren eie! . Chalukkajuden, die den Zionismus und die jüdische! … I Di? Zionistische Organisation lehrte die Juden, Geld für Palästina zu geben. Ais zwei Dutzend Studenten — die Biluim — nach Erez Israel kamen, kennte das jüdische Volk nicht genügend Geld aufbringen, um sie im Lande anzusiedeln.

  19. 1963-12-27 · 2044 (27.12.1963) · p. [Seite 8]

    Von Kairo ging immer scharfer Druck auf Amman aus; auch die Baath- Staaten sind gefährlich. Die grösste Gefahr droht Amman jedoch von den neuea Palästina-Plänen der Arabischen Liga, die besonders von Bagdad und Damaskus getragen werden. Husseins Ministerpräsident hat zwar die Militärunion der Baath Staaten begrüsst, weil „sie sich gegen Israel richtet“, aber dieses Lob wird Transjordaniens Lage nicht verbessern. Nasser wird sich den Palästina Plänen der Baath-Länder, die im Namen der Liga betrieben werden, nicht widersetzen — und dann wird es eine für Hussein unangenehme Frontstellung geben: Auf der einen Seite stehen fast alle Staaten der Arabischen Li ga, die die „Wiederbelebung Palästinas“ fordern, auf der anderen bleibt Transjordanien allein, das die annektierten Gebiete nicht herausgeben will.

  20. 1964-05-29 · 2066 (29.5.1964) · p. [Seite 8]

    Wenn Is^ , rael die Aufforderung, die Ableitung des Jordanwassers zu unterbrechen und die Forderungen inbezug auf die Palästina-Flüchtlinge ignoriert, wird Sowjetrusland ihre Bot. schaft in Tel Aviv auflösen und alle zwischen Moskau und Israel bestehenden Verträge streichen. … Es wird den Aegyptern Unterstützung in der Frage des Jordans zugesichert, im übrigen spricht man von einer „friedlichen Lösung des Palästina-Problems und zwar im Sinne der Beschlüsse der Vereinten Nationen, doch stets unter Beachtung der legitimen und unabänderlichen Rechte der Araber in Palästin^^.