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Aus dieser — späteren — historischen Erfahrung haben wir eine gewisse Technik der früheren Kolonialmächte, vor allem Englands gelernt, das Chaos geradezu von sich zu begünstigen. Als Palästina geteilt wurde, haben die Engländer alles getan, um die Lage der Juden zu erschweren, wahrscheinlich in der Hoffnung, von den Juden selbst als rettende Engel zurückgerufen zu werden. … Die arabischen „Flüchtlinge“: glaubten ihren arabischen Brüdern und deren Versprechungen, dass alles jüdische Vermögen den „Flüchtlingen“ zufallen würden. Deswegen gingen diese Araber aus Palästina, gaben ihre Wohnungen auf und warteten auf den versprochenen Augenblick zurück, zukehren, um sich am Eigentum der Juden zu berei c-hern.
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Der Papst beschränkte sich darauf, seiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass Juden und Katholiken in Palästina gute Nachbarn sein würden. Diese Stellungnahme genügte zwar, um die Abgabe der Balfour-Deklaration zu ermöglichen. … Bereits kurze Zeit nach dem Erlass der Balfour Deklaration verstanden auch die Deutschen den eminent wichtigen politischen Charakter der zionistischen Forderungen auf Palästina. Der türkische Grossvesir hat — offensichtlich auf Veranlassung der deutschen Regierung — wenige Wochen nach dem Bekanntwerden der Balfour.
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Aber er sah bald, dass er es nur mit einem Vereins-Sekretariat zu tun haben würde, denn König Hussein machte ihm eines klar: Werbung für eine besondere Palästina-Armee in Transjordanien könne nicht in Betracht kommen. Der König wies ihn darauf hin, dass die Armee des transjordanischen Staates in ihrer Mehrheit aus Palästinensern besteht, dass sie in der Nationalgarde sogar über 30 Prozent stellen. … Nur auf der Sinai-Halbinsel und in der Zone von Gaza werden Schukeiris Emissäre tätig sein können, aber der wahre Komman dant der geplanten Armee wird Nasser heissen, und möglicherweise werden eines Tages die Formationen dieses Heeres z. B. n-ch dem Jemen statt nach Palästina geschickt werden, wenn dies Nasser in den Kram passen wird. Schukeiri und sein Armeeohef Madani sind in keiner Washington- — Bei einer Tagung des American Jewish Committees sprach der marokkanische Botschafter in Washington.
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November 1917, verpflichtete sich die britische Regiej rung im Einvernehmen mit allen ihren Alliierten zur Schaffung einer nationalen j Heimstätte für das jüdische : Volk in Palästina durch die j Balfour - Deklaration, die dann später die Grundlage für das den Engländern übertragene Völkerbundsmandat geworden ist. … Eine Geschichte, die sich über Jahrtausende hinzog, fand ihr Ende. Nur die wenigen Hunderttausende Juden im Mandatsland Palästina, die wieder Wurzeln in ihrer altneuen Heimat geschlagen hatten, überlebten — wie durch ein Wunder. — TV. Nach 50 Jahren Am 29.
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Als 18-J.ihriger fuhr er bereits, im Aufträge eines Kreises von Jugendlichen, die er für die \nsiedlung in Palästina gewonnen hatte, ins Heilige Land, um die Chancen ihrer Kolonisation zu studieren. 1896 besuchte Slousch zum zweiten Male Palästina. 1898 'war er Delegierter am Zweiten Zionistenkongress, war auf der Landeskonferenz in Warschau, war Gründer dtr Zionistischen Landesorganisation der Schweiz und war Fiih rer eines Kreises von Studenten an der Sorbonne, wo er ab 1896 semitische Sprachen (Arabisch, Himariseh Assyrisch, etc.) studierte. … Aber vielleicht gerade deshalb blieb Slousch während der langet Jahre seines Aufenthaltes in Palästina, wo er sogleich nach Ende des ersten Weltkrieges seine bleibende Residenz auf schlug (1919), den innenpolitischen Auseinandersetzungen innerhalb des zionistischen Lagers fern .Er widmete sich seither nur den dre grossen Aufgaben seines Lebens: der Erforschung der jüdischen Vergangenheit und der Archäologie Palästinas — dem hebräischen Schrifttum und der Vermittlung der französischen modernen Literatur dem hebräischen Leserkreis: Maupassant, Flaubert Zola, wurden von ihm meisterhaft übersetzt.
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Genau so wie er die Flüchtlinge als Verführte ansieht, die „an die Rückkehr in ein arabisches Palästina glauben, das seit mehr als einem Jahrzehnt nur noch in ihren Wunschträumen besteht“, genau so bezweifelt er — gestützt auf eine Aeusserung Ben Gurions — di« realen Möglichkeiten einer echten Verständigung zwischen Israel und seinen Nachbarn. Aber Bretholz nimmt nicht Partei und verhält sich so neutral, wie es einem schweizer Staatsbürger ziemt! Daher setzt er an den Schluss seines Palästina- Kapitels die Bemerkung: „Einer der arabischen Abge-' ordneten, die in der Knesset dem Parlament von Israel, die arabische Minderheit vertreten, erklärte mir: Eine Brücke kann man nur schlagen, wenn es an beiden Ufern einen festen Briikkenkopf gibt.
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Er studierte an der Universität Wien. Im Jahre 1935 wanderte er in Palästina ein und erhielt 1958 seine Ernennung als Richter. (ITA) furt a. M. und in London. Seine geistige Ausrichtung spricht schon aus seinen Veröffentlichungen „Orthodoxie und Zionismus“ (1919) und „Aus der Schützenstrasse“ (1923); 1955 unter dem Titel Memories of Francfort englisch herausgekommen), der Frankfurter Israelitischen Religionsgesellschaft gewidmet. … Lord Herbert Samuel gestorben Im patriarchalischen Alter von 92 Jahren verstarb soeben in London Lord Herbert Samuel, der nach Errichtung der englischen Mandatsregierung in Palästina der erste Hochkommissar war. Lord Herbert war einer der führenden liberalen Politiker Englands; dem Kriegskabinett von Lloyd George gehörte er als Innenminister an.
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Tor ner Ausarett den hied herdes jüdi- und nach; Israels ige Jahrhat das ch seine : nur an ander pen Juden fn Land fliehen auf den ufPhilan- , Gewiss Volk »ielindem n in ihr*1 j haben, Dankbari>sitiun e>' mit dem rde *“** , unseres vereinbaff eg. .f* .schrei1*“ auf d*“ K ßewe- VegzUfn ibbängrS' , a» ¿»«Sí ¡ssver11^ 14' Schiff, Männer, Frauen und Kinder, das glücklich nach Konstantinopel gelangte und nach dem damaligen Mandatsland Palästina weiterfahren wollte. Obwohl damals die diplomatischen Vertreter aller Länder, vor allem der Alliierten, in Konstantinopel sassen, geschah nichts, als der Oberkommissar in Palästina die Einreisebewilligung für die Juden verweigerte.
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Anthony Eden, der Vater der Arabischen Liga, der Protektor der arabischen Interessen, der Fortsetzer einer unglückseligen britischen Palästina-Politik, der bis zur letzten Stunde einen Bündnisvertrag mit Israel abgelehnt hatte, hielt völlig unvermittelt, über Nacht, eine prozionistische Rede. … Alle Verhandlungen mit dem damaligen englischen Ministerpräsidenten Anthony Eden und seinen Ministern, die Position Israels durch Waffenlieferungen oder in anderer Weise zu fördern, scheiterten an der Hartnäckigkeit der Downing Street, die seit Jahren versuchte, den Verpflichtungen aus der BaL four-Deklaration und dem Palästina-Mandat zugunsten der arabischen Machthaber zu entgehen. Die unzähligen Weissbücher, die sowohl die jüdische Einwanderung als auch den jüdischen Landkauf in einer ungesetzlichen Weise einschränkten, kann man als Meilensteine auf dem Wege der Ausserkraftsetzung des Mandates betrachten.
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Mit der wachsenden jüdischen Einwanderung nach Palästina unter dem britischen Mandat und unter dem Einfluss der jüdischen Migrationsbewegung seit 1933 wächst wieder das jüdische Interesse an Zypern und wird aktiv. Vor allem waren es jüdische Einwanderer aus Mandats-Palästina, die auf der klimatisch und bodenmässig verwandten Insel die ersten grossen Zitrusplantagen anlegten. Da Zypern nördlicher liegt als Israel werden hier die Orangen später reif, und man kann hier dickschalige Apfelsinen essen, wenn es in Israel nur noch „Valencias” gibt.
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Im Jahre 1900 unternahm Professor Otto Warburg seine erste Reise nach dem Vor“ deiAn Orient, besuchte Palästina und Zypern und zum Schluss auch die Türkei. In Konstantinopel berichtete man ihm von einer jungen jüdischen Siedlung in Anatolien und von der traurigen Lage, in welcher sich die aus Rumänien gekommenen angehenden Bauern befanden. … Die Barcne Hirsch und Rothschild hätten riesige Summen für ilre Kolonien in Argentinien und Palästina ausgegeben; es sei nicht schwer, von vermögenden Juden in der ganz n Welt die Mittel zu erhalen, mit denen das Unternehmen in Anatolien durchgefüh;t werden könne.
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(ITA) G ein schäften in nazistische ände fielen, habe man sich darauf geeinigt, die Juden nach Palästina abzusebieben, Laut\,Hamburger'Echo” berichtete Merten über das Gespräch mit Eichmann folgendes: „Eichmann fragte mich, wieviele Juden ich nach Palästina abschieben möchte. … So habe sich Eichmann am Telefon in meiner Gegenwart, erklärte Merten, dafür stark ¡gemacht, dass 20.000 griechische Juden nach Palästina ¡abgeschoben werden, was bedeutete, dass sie am Leben bleiben würden. Umsonst!” In einem Brief an das ¡Hamburger Echo hat Staats- : Sekretär Globke inzwischen die Darstellung Mertens dementiert.
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glied des Stabes Eichmann zum Adjutanten und Bera. ter zu überlassen, damit er mit dessen Hilfe das jüdische Problem in Palästina ' lösen könne, sobald der Sieg der Achsenmächte ihm die Rückkehr nach Jerusalem gestatten würde. . Es liegen Beweis vor, dass Eichmann zu diesem Zweek die Dienste des Dieter Wisleceny dem Mufti angeboten hat. … Giobke ha. ' be in einem Telefongespräch mit Eichmann 1943 gegen den von Eichmann vorgeschlagenen Plan opponiert, . 10.000 jüdische Frauen und : Kinder aus Saloniki nach; Palästina auswandern zu lassen. Das Ermittlungsver- , fahren, so heisst es. habe , auch nicht den geringsten Anhaltspunkt für die Be- hauptungen des Merten er-; geben, der nun von dersel. , ben Staatsanwaltschaft wegen falscher Anschuldigung verfolgt werden wird .. von B.
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Zusammen mit Dr. Stein und Dr. Zweig arbeitete Dr. Diamant im wiener Palästina-Amt mit, besuchte Erez Israel 1920,21 und dann jedes zweite Jahr zu Pessach. Nach den Unruhen im August 1929 organisierte er Schiess Übungen Uir Chaluzitn und einen Waffen-Mcistcrkurs in Wien. … Er war fast 50 Jah- 1 re alt als er seine Existenz j als Verwaltungsbeamter in Russland aufgab um als einfacher Arbeiter in Palästina zu leben. Das bedeutete eine innere und äussere Revolution eine Neuschaffung des Menschen. Das Ziel der Arbeiterbewegung darf nichts Geringeres sein als dies; die Neuschaffung des Menschen.
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Im Fall einer Krise — und solche gab es ja sehr häufig — wandte man sich an das Parlamentscomite für Palästina. Weizmann, Sokolow, Brodetsky. Jabotinsky, Ben Gurion. Sharett, Goldmann, Locker und viele andere suchten und fanden dort Hilfe. … Eine der Aufgaben von Barnett Jänner war die englischen Parlamentarier über die Ereignisse in Palästina vorn zionistischen Gesichtspunkt aus zu informieren. Ein anderes Mittel zur Abwehr von Angriffen war die Stärkung der Zionistischen Föderation und die Gewinnung der öffentlichen Meinung für den Zionismus.
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Diese Spaltung führte bald zu einer bitteren Polemik im amerikanischen Zionismus and einem er verstand auch, dass die Frage nicht lokal in Palästina durch die Bemühungen des Jischuw, ohne Hilfe von außsen, gelöst werden könne. Dr. Silver glaubte, dasß es wesentlich sei, die Initiative zu ergreifen und sie auch durch eine Reihe kühner Aktionen in der Hand zu behalten. … Er sah den Aufstieg Amerikas zur grössten Macht voraus, auf deren Unterstützung Großbritannien immer mehr angewiesen sein würde. Und daßs das ganze zionistische Programm — Palästina als ein Judenstaat — entschieden und unbeirrt eingehalten werde. Er machte den kühnen Vorschlag, Moskau um Unterstützung zu ersu chen.
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Nachdem die Spitzenkonferenz der arabischen Staatsoberhäupter in Casablanca den grössten Teil seiner Wünsche abgelehnt hatte, hatte Schukeiri seinen Rücktritt erklärt und behauptet die arabischen Staaten wollten zwar über Palästina viel reden, jedoch nichts für die Araber Palästinas tun. Mit vieler Mühe gelang es dem Generalsekrefät der Arabi. sehen Liga, Chassouna, Schukeiri von seinem Rück tritt abzjbringen, und au: dringendes Ersuchen Hassounas begab sich Schukeiri zu einem neuerlichen Vermittlungsbesuch nach Transjordanien. … Jedes Jahr Mitte Mai (zum Andenken an den 14. Mai) soll eine „Palästina. Woche“ stattfinden, es sollen Briefmarken der .Befreiungsorganisation“ gedruckt werden, auf Kinokarten soll eine Sondersteuer erhoben werden.
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Propheten -verheissene Zu kunft des Volkes in Palästina „von uns nur erhofft aber ja nicht tätig gefördert werden darf**. Die Juden sei »n nur im geistigen Sinn eine Nation; unter „geistig“ wurde das Religiöse verstanden. … , der bekannte Journalist un Schriftsteller, wusste aber weder von diesen Publikationen noch von den praktischen Bemühungen. Juden in Palästina wieder sesshaft zu machen. Soäter hat er einmal bemerkt, er hätte nie sein Buch „Der Judenstaat“ geschrieben, wenn er Pinskers Auioemanz'üaüon früher gelesen haben würde.
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Abenteurer wie Shukairy der immer wieder versucht, über die Arabische Liga oder jetzt über die Organisation der Palästina-Flüchtlinge Einfluss zu gewinnen sorgen dafür, dass eine Stabilisierung unmöglich gemacht wird, weil stabile Verhältnisse keinen Raum für die zweifelhaften Glücksritter des arabischen Unglücks bieten. , von B. … Denn dort sitzt die Hauptmasse der sogenannten Palästina-Flüchtlinge, die gegen Hussein aufgepeitscht werden. Ganz offen wird davon gesprochen, dass extremsitische Gruppen den Sturz Husseins vorbereiten, den die Amerikaner durch neue Waffenlieferungen unterstützen wollen.
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Fünf Jahre diente Philip bei der Kavallerie. Dann kehrte er nach Palästina zurück und widmete sich fortan der Bienenzucht. Sein Vater betrieb sie als Hobby in der Weise der Araber, welche sich der aus unvordenklichen Zeiten benutzten Mörtel-Bienenstöcke bedienten, die nicht transportierbar waren, weil mit dem Erdboden fest verbunden. … Erst nach dem Besuch eines englischen Bienenzüchters, welcher Henry das „British Be« Journal“ zu lesen gab, ging er mit Philip dazu über, : transportable Holzbienenkörbe zu benutzen, als erste in Palästina. In jener Zeit kam ach dei nordamerikanische Fachmann Frank Benton nach Jerusalem und Artass. Ihn begleitete Philip nach Beirut, von wo aus sie die Möglichkeiten untersuchten, orientalische Bienenköniginnei nach Europa und Amerik zu exportieren.