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  1. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 738

    F Fakultät für Ackerbau an der Universität Jerusalem, 653. Farmwirtschäft in Palästina, 75, 77. Fellachen, 324, 329. Finanz-Departement der Palästina-Exekutive, 399. Finanz- und Wirtschaftsrat, 69 f., 91, 156 ff. Finanz- und Wirtschaftsrat, Verlegung nach Palästina, 69, 92. Finanzierung des Aufbaus, 92, 157, 161 f., 168, 254, 260 f., 379, 444. Finanzierung des Erziehungswesens in Palästina, 520 ff.

  2. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 741

    Orient, Erwachen des, 205 ff. Oesterreich, 26 ff. Ostjordanland s. Transjordanien. P Palästina, politische Lage, 55. Palästina-Aemter, 151, 166 f., 279, 386, 597 ff. Palästina-Budget, 633 f. Palästina-Mandat s. Mandat. Palästina-Politik, engl. 51 f. Palästina-Referate, 68 ff., 82 ff. Palästina-Wirtschaft, 68 ff., 82 ff., 340 ff. Palestine Land Development Co., 89 f., 449 ff., 474 f., 478 ff.

  3. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 173

    So wie wir seinerzeit, als Präsident Wilson eine Kommission nach Polen sandte, um die Pogrome, die man später mit einem höflicheren Namen bezeichnete, zu untersuchen, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten sagten: Wenn wir im Jahre 1935 oder 45 oder 55 die Mehrheit der Bevölkerung in Palästina bilden werden, wird keine Kommission, keine Kommission nach Palästina geschickt werden, um die Ursachen von Exzessen und Ungerechtigkeiten gegen nichtjüdische Personen oder Gruppen in Palästina zu untersuchen — denn Palästina wird gebaut sein auf dem Felsen der Gerechtigkeit, gebaut im Geiste des Rechtes, und wird mit Gottes Hilfe niemals Ungerechtigkeit oder Unrecht gegen irgendeine Minderheit, gegen irgendeinen Glauben, gegen irgendein Volk kennen. … Wir Amerikaner haben nicht im gleichen Maß wie Europa an dem Krieg teilgenomenn, aber wir leiden nicht minder unter den Folgen, vor allem unter den moralischen Folgen des Krieges. Im Jahre 1913, als ich zum erstenmale nach Palästina kam, verlangte die türkische Regierung von mir die Annahme einer Karte, eines roten Zettels, der mir die Erlaubnis gab, mich ganze sechzig Tage in Palästina aufzuhalten.

  4. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 181

    Einerseits sagt man uns, beschuldigt man uns, daß wir unter dem Schutz der englischen Macht, als ihre Trahanteri, Palästina kolonisieren. Und die Repräsentanz der englischen Macht in Palästina tritt uns mit äußerster Kühle, ja mit Widerstreben entgegen. … Bei einer derartigen Situation ist die Kluft zwischen der Wirklichkeit in Palästina und zwischen den Rechten, die wir haben, eine ungeheure. Unsere politische Tätigkeit muß auf zwei Linien geführt werden.

  5. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 245

    Ist es gerecht und ist es im Sinne des Mandates, den Einfluß zu vernichten, den der Jude in Bezug auf die gesetzliche Entwicklung in Palästina beanspruchen kann? Dann ist zu bedenken, daß im Jahre 5686 so und soviel Juden in Palästina sind und danach die Zahl ihrer Vertreter im Legislative Council bestimmt wird. Ist nicht der Sinn des Mandates dieser, daß der Völkerbund anerkannt hat, daß Palästina zur nationalen Heimstätte der Juden werden soll? Ist heute Palästina das Interesse von einer Seite, von einem Partner?

  6. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 662

    Aktionsplan, Schaffung eines, 539. AKjah s. Einwanderung nach Palästina. Allgemeine Arbeiterorganisation in Palästina s. Histadruth. Allgemeiner Zionismus, 139, 156, 158, 185 f., 223, 236, 247,304, 311, 333, 476, 479. … Auflösung der Jewish Agency s. Jewish Agency, Auflösung der. Augenkrankheiten in Palästina, 287. Auswanderung aus Palästina, s. Rückwanderung aus Palästina. Ausweisung von Juden aus Palästina, 124, 201, 301 f., 319.

  7. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 48

    Aber Wirtschaftlichkeit allein ohne den vorwärtsstürmenden Enthusiasmus wird ein jüdisches Palästina nicht aufbauen. Wie die Juden in Palästina aus allen Ländern und Schichten der Judenheit stammen, so spiegelt auch ihr religiöses Leben vorerst noch die religiöse Zerrissenheit der Juden in der Diaspora wieder. Aber in Palästina ist die Religion viel enger mit nationalen Empfindungen und mit geschichtlichen Erinnerungen verbunden. Viele religiöse Symbole, deren Sinn in der Diaspora ausgelöscht war, leuchten in Palästina wieder im alten Lichte.

  8. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 50

    Welche Aufgaben bleiben, so kann man fragen, den Juden der Diaspora, wenn Palästina eine so überragende Bedeutung im jüdischen Leben erlangt? — Zunächst ist die Diaspora auf viele Jahrzehnte hinaus Palästinas Reservoir für Menschen und Mittel. Versagt die Diaspora hierin, so muss das jüdische Leben in Palästina verdorren. Es kann sich nur durch ständigen Zufluss von Juden aus der Diaspora erhalten und verstärken. Nichts könnte falscher sein, als wenn die Juden in Palästina glauben würden, dass das Schicksal der Diaspora-Juden Palästina nichts anginge.

  9. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 576

    Auf der festen Grundlage der hebräischen Sprache sind die Anfänge einer neuen jüdischen Kultur bereits erbaut. Politisch ist die Situation in Palästina schwieriger, aber keineswegs ungünstig. Und die jüdische Palästina-Sache ist sicher, in Grossbritannien die Förderung jeder Regierung und jeder Partei zu finden. … Aber nicht nur die Geschichte beobachtet sie, sondern auch die Pioniere in Palästina, die Chaluzim und Chaluzoth, die ihr Leben für die Erlösung des Bodens und der Seele Palästinas geben. Auch die hunderttausend Juden, die in den letzten zehn Jahren nach Palästina gegangen sind, blicken auf sie und vor unserem geistigen Auge sehen wir die Hunderttausende, die noch nach Palästina gehen sollen.

  10. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 815

    DIE JÜDISCHE NATIONALE HEIMSTÄTTE. 1. Die Erfolge der Juden in Palästina haben bewiesen, daß die Alijah und die jüdische Kolonisation in Palästina in einem viel schnelleren Tempo als bisher vor sich gehen könnte, und haben die Aussichten auf Wachstum und Entwicklung der jüdisch-nationalen Heimstätte beträchtlich vergrößert. Die Lage der Juden in vielen Teilen der Welt erfordert gleichzeitig mehr denn je die größtmögliche Beschleunigung des Tempos des Aufbauwerkes in Palästina. 2. Der Council der Jewish Agency proklamiert den festen Willen der Jewish Agency, alle schöpferischen Energien des jüdischen Volkes auf die Ausdehnung und Beschleunigung seiner Wiederansiedlung in Palästina zu konzentrieren. 3.

  11. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 105

    In diesem Zusammenhang müssen wir von der Regierung fordern, daß sie ihrer Verpflichtung gegenüber der jüdischen Einwanderung nachkommt, indem sie mithilft, das Maß zu erweitern, in dem Palästina jüdische Einwanderer aufnehmen kann. Palästina muß sich in bezug auf Straßen, Eisenbahn, Häfen, Post, Luftfahrt, Telegraph und Telefon noch sehr entwickeln — all das trägt zur allmählichen Entwicklung des Landes bei. … Möchte doch die Regierung mit einem Bruchteil das Glaubens unserer Chaluzim aller Kategorien in Palästina arbeiten! Dann wird Palästina vorwärtskommen, und das jüdische Nationalheim wird gleichzeitig mit den Interessen der arabischen Bevölkerung die Förderung erfahren, die für die Entwicklung des Landes notwendig ist.

  12. 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 93

    Chasan (fortsetzend): ■ Ich gebe zu: der politische Zionismus existiert erst 8—9 Jahre, aber Kolonisation in Palästina treiben wir schon durch etliche 20 Jahre. Man vergleiche die Kolonisierung in Palästina mit der in anderen freien Ländern, Argentinien, Kanada usw. … Chasan: Unsere Auffassung ist die: Weil dem Zionismus nicht Palästina als Grundgedanke unterliegt, weil die Verwirklichung der zionistischen Idee in Palästina am schwersten und unwahrscheinlichsten ist, muss der Zionismus von Palästina prinzipiell losgelöst werden.

  13. 1914-01-01 · 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913 · p. Seite 40

    Ist es doch in diesem Jahre zum ersten Male unseren näheren Freunden gelungen, eine Schekelsammlung größeren Stils in Palästina zu veranstalten, die Zahl der Schekel in Palästina von einigen Hundert auf 2000 zu steigern. (Lebhafter Beifall.) Ist doch das jüdische Palästina auf diesem Kongreß durch nicht weniger als 30 in Palästina dauernd ansässige Delegierte und ebenso viele Gäste vertreten. … In allen Kreisen unserer Bewegung ist der Gedanke fest verwurzelt, daß die Zukunft unseres Volkes von der Entwicklung der jüdischen Siedlung in Palästina abhängt. Mit dieser Ueberzeugung muß aber die Einsicht

  14. 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 66

    Daß uns das Mandat, wie es im Weißbuch von 1922 interpretiert ist, tatsächlich die Möglichkeiten gegeben hat, die es zu eröffnen schien, ist dargetan durch die Entwicklung unseres Werkes in Palästina in den Jahren 1922 bis 1929, während welcher Zeit die britische Politik in Palästina von diesen beiden Dokumenten geleitet war. Einem zionistischen Kongreß muß ich nicht erst die Leistungen im Einzelnen aufzählen, auf die wir uns in Palästina für diese Zeit berufen können. Ich denke, es ist keine überschätzende Zusammenfassung, wenn ich sage, daß jeder unvoreingenommene Betrachter und besonders ein solcher, der Gelegenheit hatte, Palästina, wie es heute ist, mit dem Palästina vor dem Kriege zu vergleichen, zugeben wird, daß wir etwas vollbracht haben, auf das wir stolz sein können.

  15. 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 541

    Meine Damen und Herren! Die Politik, auf welcher unsere Arbeit in Palästina bis zum heutigen Tage beruhte, war auf vier Grundprinzipien gebaut. Erstens und vor allem anderen setzten wir uns für die im Mandate festgelegten und durch internationale Vereinbarung verbürgten jüdischen Rechte ein. … Schließlich und als wichtigstes ist unsere Arbeit abhängig von einer großen einheitlichen jüdischen Anstrengung, in welcher sich die jugendliche Energie, die ohne Rücksicht auf persönlichen Ehrgeiz und persönliche Bequemlichkeit nach Palästina gebracht wird, und reichliche finanzielle Mittel, ohne die die große Aufgabe in Palästina nicht erfüllt werden kann, zu einem starken Strom vereinigen.

  16. 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 550

    Nur äußerste Sparsamkeit und Erneuerung der Opferwilligkeit für Palästina wird uns die Gesundung unserer Finanzen und damit die Konsolidierung unserer gesamten Arbeit in Palästina ermöglichen. … Ich glaube, daß die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas uns zu großem Optimismus berechtigt und uns das Recht und die Möglichkeit gibt, den Juden der Welt zu sagen, daß die Arbeit in Palästina ihre geistigen und materiellen Früchte trägt. Natürlich konnte sich Palästina der wirtschaftlichen Entwicklung der Welt nicht entziehen.

  17. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 148

    Den Juden muß klar gemacht werden — und ein großer Teil des jüdischen Volkes beginnt schon, es zu verstehen —, daß Palästina nicht eine Sache der Hilfe für andere, sondern eine Selbsthilfe ist, daß Palästina den Juden unvergleichlich mehr gibt, als sie Palästina geben oder geben können. … Palästina ist jetzt dem jüdischen Blick auch räumlich nähergerückt. Die vielen Gäste und

  18. 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · p. Seite 185

    (Zustimmung.) In dem Augenblick, wo wir wissen, daß in Palästina auf kaufmännischer Grundlage gearbeitet wird, werden auch die Geringsten Aktien kaufen. Darum sage ich, daß in Palästina noch viel zu tun ist. In Palästina sind Plantagen zu gründen und Parzellen zu kaufen, aber es gibt keinen Boden zu kaufen für einzelne, sondern nur für ganze Gesellschaften.

  19. 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · p. Seite 285

    C. wählen wird: wenn keine A. C.-Mitglieder in Palästina wohnen werden, haben wir dort überhaupt keine Mitglieder dos A. C. mehr. Ich habe eine besondere Form gewählt, indem ich vorschlage: „Es ist wünschenswert, aus Palästina auch ein Mitglied des E. … Kohan-Bernstein beschwert sich wie immer darüber, daß man Palästina schlechter behandelt. Davon kann keine Rede sein. Er verlangt aber für Palästina besondere Privilegien. (Trietseh: Warum

  20. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 425

    Dorthin kommen jeden Tag die Kolonisten aus Südrußland und aus der Ukraine; die gehen nach Argentinien, weil sie von der Ica Geld und Boden bekommen, und nicht nach Palästina. Sie gehen nicht nach Palästina, weil sie bei uns keine Unterstützung bekommen in Form von Reisekosten oder in anderer Form. … Deshalb müssen wir trachten, daß eine gewisse Zentrale in Palästina gebildet werde, die die Vermittlung 425