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Auch bei uns wird von allen Erlebnissen gesprochen, nur vor Palästina macht man erst am Schluß sein Kompliment. Das Aktionskomitee sagt selbst, daß Palästina, wie die guten Sachen immer, am Schlüsse kommt, und doch ist Palästina der Endzweck. Wir haben nur Palästina im Auge und im Berichte nimmt Palästina nicht soviel Raum ein, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Eine ganz kleine Kolumne unter „Miszellen" findet man im Berichte über Palästina.
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Kohan-Bernstein muß doch, wenn er unser OrganisationsStatut kennt, wissen, daß wir ohne eine Statutenänderung Palästina keine andern Rechte als jeder andern Landsmannschaft geben können. Palästina soll keineswegs schlechter behandelt werden als die andern, Länder. Es wird hier sehr oft davon gesprochen, als ob wirklich in der Leitung Gegner von Palästina wären, die Palästina schlechter behandeln wollen als andere Landsmannschaften. Das ist durchaus nicht der Fall. Aber wenn in Palästina nur einige hundert Schekelzahler sind, ist es unmöglich, ihnen dieselben Rechte zu geben, die nach unsern Statuten nur 3000 Schekelzahlern, die eine Federation bilden, zukommen.
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L Statut der Palästina-Aemter, 399,'529. Statut der Zionistischen Organisation, s. Organisationsstatut. Statutenänderung, 468 ff, 510, 559. … Steuern, palästinensische, 1691! Steuerrecht der j,üd. Gemeinden in Palästina, 171. . Stimmrecht der Exekutive im Actioihs- Comite, 476 ff. Strassenbau in Palästina, 45 ff, 49, 52. Straus, Nathan, 409, 528.
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Keren Kayemeth Leisrael, Einnahmen des, 204 f. Kfar Chittin, 310, 369, 485. Kindergärten, hebr., in Palästina, 417, 468. Kischon-Ebene, 112, 485. Kisch, Colonel, 349 f. Klassenkampf in Palästina, 216, 228, 237, 243, 299> )°h 327> 32? … Literatur, hebräische, 39, 412 f. Literatur, zionistische, 425. Lohnarbeit in Palästina, 121. Londoner Budget, 469, 471. Londoner Jahreskonferenz, 105. Lotterieprojekt für Palästina, 149, 23S. JI Maasser, 147.
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Was jeder von uns in Palästina leisten kann, wird er aus innerem Drange tun, weil er sich dadurch die Möglichkeit schaffen will, sich voll und ganz! … Der Zionismus hat danach zoi streben, daß er genau das alte Prinzip der territoriellen Zusammenfassung und Konzentration der Juden in Palästina aufgestellt und nichts anderes. Es ist hier davon die Rede gewesen, daß Palästina schon jetzt eine gewaltige Bedeutung für die nationale Erziehung der Juden in der Diaspora habe.
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Nordan: Wir werden im Interesse der Sache alle Berichte,, die sich auf Palästina beziehen, zunächst erstatten lassen. Die Debatte über diese Berichte kann dann zusammengefaßt werden, d. h. alle Bedner, die zu einem Bericht, der sich auf Palästina bezieht, das Wort zu nehmen wünschen, werden dann an die Beihe kommen. … Mein verehrter Vorredner hat vor Ihnen eben erwähnt, daß er, als Leiter des Palästina-Ressorts des A.C., seine Kraft unter anderm der Frage des Agrarkredits in Palästina gewidmet hat. Die vom Großen A.
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Wir müssen einen Indus triefonds gründen. Wir können in Palästina mit Krediten in der Industrie vielen kleinen Unternehmern auf die Beine helfen. Es ist schliesslich etwas gegen die Höhe der Lebensmittelpreise in Palästina zu tun, etwa durch Gründung einer Grossei n k a u f s g e n o s s e n s c h a f t für Lebensmittel. … In meinen Sdhlussworten muss ich wieder auf den Anfang zurückkommen: Wir haben bisher von der Grösse der Arbeit, die uns in Palästina obliegt, anscheinend noch keine richtige Vorstellung. Alle politischen Errungenschaften in Palästina, ob gross oder klein, haben für mich keine Bedeutung, wenn ihnen nicht die wirtschaftliche Arbeit auf dem Fusse folgt.
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Meiner Meinung nach ist die Schaffung einer jüdischen Majorität in Palästina, die einzige und wichtigste Aufgabe des Zionismus in unserer Zeit. Es ist hier viel über die vierte Alijah und die Elemente, die sie nach Palästina bringt, gesprochen worden, und in gewisser Beziehung sind nach der Meinung verschiedener Fraktionen des Kongresses diese Elemente, die jetzt nach Palästina kommen und nicht unter Kontrolle der Zionistischen Organisation stehen, für den Jischuw in Erez Israel nicht nur nicht nützlich, sondern im Gegenteil sogar schädlich. Es ist natürlich wahr und es wäre vielleicht ganz gut, wenn wir die Einwanderung kontrollieren könnten und nach Palästina nur solche Elemente 366
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Die Zionistische Organisation, die heute das hebräische Schulwerk in Palästina leitet, hat diesen Erfolg dem hebräischen Lehrer zu verdanken. Der hebräische Lehrer, der sich der Gesellschaft, die ganz Palästina mit ihrem Netz umspannte und dorthin eine neue fremde Sprache bringen wollte, widersetzt hat, er hat diesen Erfolg der Zionistischen Organisation ermöglicht. … Meine Herren, eines noch möchte ich sagen: zwischen demjenigen, der von der Inhaltslosigkeit unserer jüdischen Schule sprach, und dem Präsidenten des Kongresses, der eine Lobeshymne auf die hebräischen Schulen in Palästina angestimmt hat, ist nur ein kleiner Unterschied, und zwar daß derjenige, der an die Inhaltslosigkeit der hebräischen Schule glaubt und der Meinung ist, es gäbe keine richtige Erziehung in Palästina, keine unmittelbare Kenntnis der hebräischen Schulen in Palästina hat, während der Präsident des Kongresses uns sagte, er sage, was er selbst gesehen hatte (Beifall).
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Brodetsky, Thon Meine Herren, wie ist die Erziehungsarbeit in Palästina geartet? Es gibt, wie bekannt, keine Definition von Erziehung, wie viel verschiedene Versuche man auch gemacht hat, und ebensowenig gibt es eine eindeutige Auffassung unserer Erziehungsarbeit in Palästina. … In Palästina wird nicht nur Friede angestrebt, sondern auch ein positives Zusammenleben und Zusammenwirken mit unseren arabischen Vettern.
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Melchett, Blum 581 Staat in Palästina, das jüdische Volk in Palästina sondert sich nicht von allen anderen Nationen ab, sie beide stehen unter dem Schutze aller anderen Nationen und des Völkerbundes. … Sie bedeutet, dass das Werk in Palästina sich von selbst in einem neuen Geist entwickelt. Wir wollen nicht behaupten, dass Palästina durch einen Zauberstab in einen kollektivistischen Mikrokosmos verwandelt werden kann.
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Nur eine organisierte Auswanderung, welche die Auswanderer nach ihren Fähigkeiten in die für sie geeigneten Berufe hinüberleitet und unter den Einwanderungsländern diejenigen auswählt, in welchen die wirtschaftlichen Aussichten am besten sind, kann den Fluch in einen Segen verwandeln. EINWANDERUNGSLAND PALÄSTINA. Unter den Auswanderungsländern richtet sich der Blick natürlich in erster Linie auf Palästina. Ich habe deutsche Juden gesprochen, die vor kurzem noch zu den schärfsten Gegnern des Zionismus und des Palästinawerks gehört haben und die heute offen eingestehen, daß sie sich geirrt haben und daß die Lage der deutschen Juden heute noch viel verzweifelter wäre, wenn nicht Palästina für sie eine moralische Rückenstärkung und eine wirtschaftliche Hoffnung wäre. … Wir hatten also einen durchschnittlichen Jahres-Einwanderungsüberschuß von 8000 bis 9000. Aber das Palästina von heute ist in weit höherem Maße zu einer Einwanderungsaufnahme fähig als das Palästina von 1922. Die Tatsache, daß in Palästina heute 220.000 Juden und nicht nur 83.000 Juden wohnen, ist in sich selbst für die Aufnahmefähigkeit einer neuen Einwanderung ein sehr bedeutender Faktor.
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Aber diese Einigkeit brauchen wir nicht nur für unsere außenpolitischen Ziele, sondern ebensosehr und vielleicht in noch höherem Maße für die Lösung wirtschaftlicher und finanzieller Probleme, welche eine Vorbedingung für das weitere Wachstum des jüdischen Jischuv in Palästina bedeutet. Der Zufluß von jüdischem Kapital, und zwar von jüdischem privatem Kleinkapital nach Palästina ist im steten Wachsen begriffen. … Wenn wir sie in großzügiger Art für Palästina verwenden, können wir Grundlagen einer neuen, kaum geahnten großen Entwicklung für die Massen des Volkes schaffen.
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Diese finanzielle Entwicklung gibt der Palästinaregierung die Möglichkeit, Werte zu schaffen, die für das britische Reich wichtig sind und seine Positionen in Palästina stärken. Das ist eine Tatsache von großer Bedeutung für das britische Imperium, nicht nur für seine Interessen in Palästina, sondern auch in vielen anderen Ländern. … Wir sind der Auffassung, daß es in diesem Moment unangebracht wäre, in Palästina einen Legislative
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Es wurde hier dem Bankcomite der Vorwurf gemacht, class das Wort „Orient" undeutlich sei, wenn es Palästina und Syrien bedeute, so solle man dafür auch Syrien und Palästina schreiben. Ich war nicht im Bankcomite und weiss nicht, wie man sich das gedacht hat. … Wohl ist es von Wichtigkeit, dass die Colonialbank darauf ausgehe, in Syrien und Palästina möglichst grosse Macht zu bekommen. Dazu sind verschiedene Dinge mothwendig: 1. Dass unter „ Orient" Palästina und Syrien in erster Reihe zu verstehen ist. 2.
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Tschlenow (unterbrechend): Ich muß an Sie die Bitte richten, im Interesse der beschränkten Redezeit alle detaillierten Anträge, die Sie zu stellen beabsichtigen, im Palästina-Ausschuß vorzubringen. Sie sind ja Mitglied des Palästina-Ausschusses, das sind alles Details für den Palästina-Ausschuß. Del. Laster (fortfahrend): Ich habe sieben Punkte, welche Palästina betreffen, dieselben lauten folgendermaßen: 1. Es ist dafür zu sorgen, daß individuelle Arbeitsgelegenheiten in Palästina geschaffen werden, um die Emigration aus Palästina einzudämmen; denn im letzten Jahre haben über elfhundert Arbeiter Palästina wegen des Mangels an Arbeit verlassen.
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Die von der Zionistischen Exekutive als notwendig anerkannten Palästina-Aemter werden aus zentralen Mitteln für Rechnung des Alijah-Budgets erhalten. Es hat trüher geheissen, aass es viele Palästina-Aemter gibt, die, obwohl sie nicht zentral sind, sehr wichtige Funktionen für die Wanderung zu versehen haben. … Diese Vorscnläge sind nur eine Erweiterung uer bereits vom vorigen Kongress gefassten Beschlüsse. Es unterlag für niemanden einem Zweifel, dass das nach Palästina wandernde Menschenmaterial bereits hier im Galuth für Palästina vorbereitet zu werden hat. Erstens ist diese Hachscharah, materiell genommen, bedeutend billiger als die Vorbereitung in Palästina, zweitens gibt sie uns die Möglichkeit, das Material richtig auszuwählen, und drittens ist der Erfolg unserer Arbeit in Palästina stärker, wenn wir ein bereits vorbereitetes Menschenmaterial haben.
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Pächterverordnung, palästinensische, 91, 154 f., 448, 450. Painleve, Paul, 241. Palästina-Ämter, 375, 379 ff., 421, 431, 464 ff. Palästina-Arbeiter-Fonds s. Kapai. Palästina-Mandat, 31, 35, 56 ff., 64 ff., 80, 156 ff., 165 ff., 173 ff., 181, 188, 202, 209 f., 216 ff., 222, 230, 251, 283, 360, 374, 376 f., 446 ff., 468. … Palestine Potash Company, 130, 133, 337. Parfümfabrikation in Palästina, 369. Parität zwischen Juden und Arabern in Palästina, 76, 79, 162, 185 f., 207, 217, 225, 293, 305, 453 ff. Parlament, britisches s.
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Ich glaube, und wir wollen es hoffen, dass zum zweitenmal die Sache besser wird, und ich bin der Ansicht, dass man mit dem ersten Versuche immerhin auch zufrieden sein kann. Herr Scheinkin sagt weiter, die „Palästina-Handelsgesellschaft" arbeite in Palästina nicht. Die „Palästina-Handelsgesellschaft" ist erst vor kurzem gegründet worden und wird selbstverständlich in Palästina arbeiten, sobald sie das Terrain genau studiert haben wird. … Dass wir für den Nationalfonds kein Land kaufen, erklärt sich daraus, dass wir bis jetzt die rechtlichen Formen nicht gefunden haben. Herr Pasmanik sprach darüber, dass wTir in Palästina Vertrauensmänner haben müssen. Ihm antwortete ich: Selbstverständlich haben wir unsere Vertrauensmänner, denn könnten wir in Palästina von Berlin aus praktisch arbeiten, wenn wir nicht unsere Vertrauensmänner dort hätten?
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Eine umfangreiche Korrespondenz mit Föderationen, Ortsgruppen und Einzelpersonen wurde seitens der Palästinakommission gepflegt, namentlich bezüglich Emigrationsfragen nach Palästina sowie Kapitalsanlagen daselbst. Vor allem war es unser Bestreben, arbeitsame junge Leute dazu anzuregen, Gelder zu sammeln resp. zurückzulegen, um auf genossenschaftlicher Basis in Palästina Orangen- und andere Fruchtplantagen zu begründen. … Sehr bedeutend war natürlich auch die Korrespondenz mit Palästina, sowohl, um Auskunft zu erteilen, als auch um Auskunft ziu erhalten oder zu vermitteln. Wenn die noch ziemlich neue Institution der Auskunftbureaus in Palästina sich erst mehr entwickelt und größere Erfahrungen gesammelt haben wird, so wird auch der Auskunftdienst betreffs Palästinas in Europa sehr erleichtert werden.