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  1. 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 514

    Beschlüsse Herrn und Frau Nathan Straus herzlichen Dank und tiefgefühlte Anerkennung für die Errichtung eines „Health Centre" in Palästina durch die amerikanische zionistische Frauenorganisation „Hadassah" aus, welches großartige Geschenk ihre neueste Beisteuer nach so vielen anderen für Palästina und das Gesundheitswerk der Welt darstellt. … Der Waad Hachinuch soll aus folgenden 14 Mitgliedern zusammengesetzt werden: a) 1 Leiter der Erziehungsabteilung der Palästina-Exekutive. b) 1 Vertreter der Finanzabteilung der Palästina-Exekutive. c) 3 Vertreter der Lehrerorganisation in Palästina, entsprechend den drei bestehenden Richtungen. d) 7 von der Exekutive gemeinsam mit dem Waad Leumi zu ernennende Mitglieder, davon 2 aus den Reihen des Misrachi und 2 aus den Reihen der Arbeiterschaft. e) 2 Vertreter der Palästina-Regierung. 514

  2. 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 396

    Diese Resolutionen haben den Zweck, legal das Prinzip durchzuführen, dass die ganze Regelung des Transportes unserer Olim nach Palästina zentral durch die Immigrationsleitung von Palästina aus zu erfolgen hat. Sie haben den Zweck, vorzubeugen, dass Palästina-Aemter etwa auf eigene Faust die Sache erledigen, und noch mehr vorzubeugen, dass unsere Immigranten ein Opfer verschiedener privater Gesellschaften werden, welche die Sache nicht nach allgemein nationalen jüdischen Prinzipien, sondern nur nach dem Prinzip des Verdienens erledigen werden. … Der Immigrant nach Palästina soll ein Dokument haben, aus dem die Aemter beim Uebergang, Durchgang und besonders in Palästina sämtliche Daten erfahren, die sich auf ihn be- 396

  3. 1914-01-01 · 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913 · p. Seite 213

    — 213 — so könnte wahrscheinlich auch Palästina, das ja an landschaftlichen Reizen nicht arm ist und an geschichtlichen Erinnerungsstätten überhaupt kaum von einem anderen Lande übertroffen wird, große Scharen von Reisenden heranziehen und insbesondere die Juden, die unter dem internationalen Reisepublikum einen so großen Prozentsatz bilden, würden doch wohl für Palästina zu interessieren sein. Es wird nur noch wenige Jahre dauern, bis Palästina von Europa aus sogar auf dem Bahnwege erreicht werden kann und hierdurch, wie durch den bevorstehenden Bau von Häfen in Jaffa und Haifa^ durch die jetzt im Bau befindliche Bahnstrecke Haifa—Jerusalem werden sich die Verkehrsverhältnisse so verbessern, daß eine Reise nach und in Palästina nicht beschwerlicher ist als eine Reise nach Aegypten.

  4. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 320

    Sie wissen, welche Aufregung das zeitweilige Verbot der Einwanderung nach Palästina hervorgerufen hat. Das Verbot wurde damit motiviert, daß für neue mittellose Arbeiter in Palästina keine Arbeitsmöglichkeiten vorhanden seien. … Kaufleute, Handwerker, Angehörige freier Berufe, die sich durch eigene Tätigkeit und Tüchtigkeit in Palästina eine Existenz schaffen können, sobald sie einmal an Ort und Stelle sind. — Drittens ist es sogar bei ungelernten Arbeitern sehr häufig der Fall, daß erst durch ihre Anwesenheit in Palästina selbst Arbeiten unternommen werden, die sonst unterbleiben würden.

  5. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite LXI

    LXI F. Palästina-Budget 27. Das Palästina-Budget für das Jahr 5690 A. Verschiedene Verpflichtungen des Keren Hajessod und der Palästina- Exekutive : LP 1. Rückzahlung von Anleihen und Zinsen 62 490 2. Investitionen 73 710 3. Reduzierung des Defizits der Palästina-Exekutive: a) verschiedene Verpflichtungen LP 50 000 b) alte Schuld an Lehrer LP 4 000 54 000 54ÖÖÖ abzüglich Rückzahlungen in Palästina 9 000 45 000 181 200 B.

  6. 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 216

    Grünlmt: Geehrter Kongress! Ein Redner erwähnte hier, in Palästina sei man mit der Wirksamkeit unserer Palästina-Kommission nicht zufrieden. Ich als Palästinenser muss dem widersprechen. Es ist dem nicht so. Der Bericht, den wir heute von der Palästina-Kommission vernommen, hat uns vollauf befriedigt. Nur möchte ich, dass die Machtsphäre unserer Palästina-Kommission erweitert werde.

  7. 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 113

    Die Juden, die nach Palästina gelangen, wollen Besitzer des Bodens werden, und in dieser Beziehung ist in Palästina bis jetzt vielleicht sehr viel geschehen. Der jüdische Bodenbesitz in Palästina hat sich vergrößert. Nun ist aber der Bodenbesitz in Palästina nicht das Ziel des Zionismus, und das Hegt nicht im Interesse der jüdischen Befreiungsbewegung in Palästina.

  8. 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 118

    — 118 — wenn dem A. C. vorgeworfen wird, daß es keine Palästina-Arbeit geleistet hat. Was soll das A. C. mit. seinen beschränkten finanziellen Mitteln in Palästina tjun? Wer da weiß, was die Kolonisation in Palästina kostet, der weiß, daß eine halbe Million, wenn wir sie schon hätten, keine Rolle spielt. Das wesentliche ist, das Privatinteresse für Palästina zu erwecken, dahin zu wirken, daß jeder Jude, der Kapital hat und Zionist ist, wenigstens einen Teil seines Kapitals in Palästina arbeiten läßt.

  9. 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 249

    Wenn das nicht so wäre, hätte man in El-Arisch' viel 'tun können, was man glaubte im türkischen Palästina nicht tun zu können. Heute liegt die Nachbarländer-Frage wie folgt*: Da und insoweit die Arbeit in Palästina selbst möglich und aussichtsreich ist, haben wir alle Kräfte aiif Palästina zu konzentrieren, die dafür zu haben sind. … Wolffsohn: Herr Trietsch, verzeihen Sie, die „Ito" hat mit Palästina ebenfalls nichts zu tun. (Zustimmung.) Nachdem wir nur den einen Tag für die Palästina-Debatte haben und 60 Redner gemeldet sind, habe ich die Herren ersucht, sich möglichst auf die Sache zu beschränken und ich richte nunmehr nochmals die dringende Bitte an die Herren Redner, ihre Ausführungen soweit als möglich auf Palästina selbst zu beschränken und nicht die Nebenländer einzubeziehen.

  10. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 401

    Es gibt aber doch erfahrene Agronomen in Palästina selbst. Der Leiter der landwirtschaftlichen Abteilung in Palästina, Agronom Dr. Etting er, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage in Rußland, Argentinien und Palästina. … Soskin will in seinen Schriften beweisen, daß, weil in Holland die Gemüsezüchter von einigen Dunam leben können, wir auch in Palästina einen Gemüsebau in weitem Umfange fördern müßten; aber, verehrter Kongreß, auch in Palästina bauen wir Gemüse und vor dem Kriege schickte man Gemüse von Kinereth nach Damaskus; es sind auch bei uns Fälle, wo eine einzelne Familie von einigen Dunam, die mit Gemüse bebaut sind, lebt; aber davon bis zu einem Kolonisationssystem ist es ■ noch viel weiter, als von Palästina nach China und Japan.

  11. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 426

    Alle Vorredner sprachen von dem Palästina, wie es sich in den letzten 12 Jahren entwickelt hat, als ob vor diesen 12 Jahren in Palästina garnichts geschehen wäre. … Es genügt nicht, daß man sie nicht stören würde. Man muß sie anregen und mithelfen, denn Palästina braucht große Kapitalien, denn die Art, in der man bis jetzt Palästina gebaut hat, genügt nicht, und Palästina kann auch nicht nach einem einzigen System gebaut werden.

  12. 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 512

    5^ Schlußreden, 467 ff. Schocken, Salman, 271. Schulden der Palästina-Exekutive, 416, 420 f., 425. Schulhygiene, 331. Schulwesen s. Unterrichtswesen. »Schutzjudentum« in Palästina, 163. … Sedschera, 160. Sefardim, 301. Sefer Habarsel, 434. Seifenindustrie in Palästina, 167, 337. Selbstregierung der Juden in Palästina, 170, 186, 199. Selbstschutz, jüd., in Palästina, 394. Selbstwehr der Juden gegen Pogrome, 273- Sembat, Marcel, 242.

  13. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 753

    Heute nun ist dieser Traum, diese Romantik und Illusion eine Wirklichkeit im jüdischen Leben. In einem Zeitpunkt, wo Zehntausende nach Palästina gehen, wo es unter diesen Massen, die unter einem ungeheuren Druck leben, in jedem Städtchen Verwandte von Leuten gibt, die in Palästina leben, wo es ein seelische* Fest und eine Befreiung ist, wenn ein Mitglied der Familie nach Palästina i;eht, in dieser Zeit hat die Romantik einen realen Ausdruck gefunden. … Es ist heute ein geistiges Zentrum des ganzen Judentums geworden. Palästina ix die große gemeinsame Aufgabe «Her lsen geworden, all der Juden, die in Palästina das nationale Heim schaffen wollen.

  14. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 302

    Die Zionistische Organisation hatte uns zu großen Taten, welche die ganze Welt und vor allem der Jischuw in Palästina selbst erwartete, nach Palästina gesandt, aber sie gab uns keine Mittel, um diese Taten zu tun und überließ uns dort der Verzweiflung. … Ich sehe zwei große Kreditposten: Die Einwanderung von mehreren 1000 C h a 1 u z i m und der Erwerb großerBodenflächen in Stadt und Land. Die Einwanderung so vieler für Palästina begeisterter und zu einem gewissen Teile für Palästina vorgebildeter junger Leute ist eine gewaltige Verstärkung unserer 302

  15. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 217

    Mereminski also die Möglichkeit nach Palästina einzuwandern, zu bekommen, ja, wenn er sogar schon das Visum bekommen hat, muß er sich, sowie er nach Palästina kommt, Seiner Majestät dem Herrn englischen Alijah-Beamten der Palästinaregierung vorstellen, und wenn diesem der betreffende Jude nicht paßt, dann hat er das Recht, ihn von Palästina zurückzuschicken in das Land, in dem er alle Brücken hinter sich abgebrochen hat. … Ein Drittel der Ausgaben für die Alijah geht für die Regierungsabgaben auf. Jeder von uns, der nach Palästina kommt, muß zahlen. Wem gibt er das? Wo kommt das Geld hin? Mit welchem Recht nimmt man von den Einwanderern, die nach Palästina kommen, mit welchem Recht nimmt man von dem Arbeiter, der ins Land kommt, zwei Pfund pro Kopf?

  16. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 46

    KONGRESS-SITZUNG: Referat über die Bedeutung Palästinas Palästina keinen anderen Schutz gebe, als dass die Juden selbst die Mehrheit erlangen. Aber wir haben auch eine feierliche Verpflichtung des Völkerbundes, dass Palästina so verwaltet werden soll, dass die Errichtung eines jüdischen nationalen Heimes erleichtert wird. … Wir wollen den Chauvinismus, den wir bei andern Völkern hassen, auch bei uns selbst bekämpfen. Der Aufbau Das Gelingen unseres Werkes in Palästina hängt zu einem grossen Teile davon ab, ob es uns gelingt, alle Schichten der Juden zu einer friedlichen Zusammenarbeit in Palästina zu bringen.

  17. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 417

    In denjenigen Ländern, in welchen ausser dem Welthechaluz keine andere Chaluz-Organisation vertreten ist, erhält der Hechaluz seine Vertretung im Rahmen der Vertreter des Arbeiterflügels der Palästina-Amtskommission. Minderheitsantrag Nr. 1: Der XVI. Kongress beauftragt die Exekutive, die Palästina-Amtskommissionen zu reaktivieren und ihre Zusammensetzung entsprechend dem Kräfteverhältnis der verschiedenen Parteien auf dem XVI. Kongress zu regeln, unter Zuwahl eines Vertreters des Welthechaluz. Minderheitsantrag Nr. 2: In jedem Lande ist eine Palästina-Amtskommission zu bilden. Sie besteht 1. aus dem Leiter des Palästina-Amtes, 2. einer Anzahl von Vertretern der in dem Lande bestehenden Chaluz-Organisationen, 3. einer gleich grossen Zahl von Vertretern der zionistischen Landesorganisationen.

  18. 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 192

    Kommission hinüber, um für verschiedene brennende Fragen in Palästina und den Nachbarländern die nötigen Untersuchungen anzustellen, und auch sonst blieb die Kommission stets in der regsten Verbindung mit Palästina, gründete dort meteorologische Stationen und befasste sich auch mit der Einleitung der in unserem Programm geforderten grossen Organisationen. Die Tätigkeit der Palästina-Kommission in Europa bestand im wesentlichen darin, eine Reihe der uns von Palästina her gelieferten Anregungen zu studieren, einige neue Organisationen und Expeditionen zur praktischen Erschliessung Palästinas einzuleiten, die von dorther eingegangenen Produkte, Mineralien, Vegetabilien usw. zu studieren, sowie durch Vorträge, Herausgabe einer Zeitschrift und Zusammenstellung einer kleinen Palästina-Bibliothek anregend zu wirken.

  19. 1914-01-01 · 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913 · p. Seite 368

    - 368 — Das Actions-Comite soll beauftragt werden, Mittel und Wege zur systematischen Stärkung der jüdischen Arbeit in Palästina zu finden und die dazu nötigen Mittel in seinem Budget vorzusehen. b) Antrag H. Farbstein. In Anbetracht der schwierigen Lage der jüdischen Arbeiter in Palästina wird beantragt, daß der Nationalfonds jedem jüdischen Arbeiter, der fünf Jahre in Palästina gearbeitet hat, eine Parzelle Boden für 99 Jahre in Erbpacht geben und eine gewisse Summe für Gebäude und Inventar bei Abzahlung in zwanzig Jahren gewähren soll. … Mit diesem neuen Palästina-Amte, dem eventuell auch der Verkehr mit den entsprechenden Instituten in Palästina zufällt, ist ein Emigrationsamt zu verbinden, daß die Grundlagen der jüdischen Einwanderung zu untersuchen und seine Ergebnisse in entsprechender Weise zu verwerten hat.

  20. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 357

    Ich erkläre, daß unter solchen Bedingungen kein Land jemals aufgebaut werden kann und keine Kolonisation in Palästina möglich sein wird. Es muß einen Stock von Arbeitern geben, die man hat, wenn man sie braucht. Am 1. August traten folgende Bestimmungen über die Zulassung von Einwanderern nach Palästina in Kraft. Außer Reisenden, d. h. solchen, die nicht länger als 3 Monate in Palästina bleiben wollen, und Heimkehrern werden die Einwanderer nach Palästina in folgende Klassen geteilt: 1. Personen mit eigenen Mitteln, die ihren dauernden Wohnsitz in Palästina nehmen wollen. 2.