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  1. 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · page 448

    JÜDISCHER VERLAG :: :: KÖLN a. RHEIN :: :: KAROLINGERRING 6 :: :: Palästina-Literatur PALÄSTINA Jahrgang I und II, gebunden ä M. 2.50 PALÄSTINA-HANDBUCH von DAVIS TRIETSCH. Brosch. M. 1.50, geb. M. 2.— PALÄSTINA BIBLIOGRAPHIE von A. NEUFELD. M. 1.— REISEBILDER AUS PALÄSTINA von FRIEDEMANN-STRUCK. Reich illustriert M. 4.50 PALÄSTINA UND SYRIEN von LAZAR FELIX PINKUS.

  2. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 140

    Aber wenn der höchste Vertreter der englischen Regierung für Palästina, Minister Amery, nach Palästina kommt und den Arabern versichert, daß die Juden nie die Mehrheit in Palästina haben werden, sondern die Araber die Mehrheit sein werden, und ihnen alle möglichen Beweise dafür erbringt, daß das tatsächlich und wirklich so sein wird, und wir dann nicht hören, daß die Exekutive daraufhin protestiert hätte, so muß doch wenigstens der Kongreß seiner Meinung Ausdruck geben, daß wir in Palästina unser nationales Heim sehen und dessen sicher sind, dort in kurzer Zeit eine Mehrheit von Juden zu haben. … Wir können uns keineswegs einreden, daß, wenn wir uns nur auf die Landwirtschaft stützen werden, wir jemals, auch nach hundert Jahren, eine Mehrheit in Palästina haben werden. (Beifall.) Erst wenn wir fünfzig große Städte in Palästina haben, dann können wir sicher sein, daß wir mit Gottes Hilfe in Palästina eine Majorität haben werden und Palästina dann wirklich das nationale Heim werden wird.

  3. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 112

    Könnten wir nicht jüdische Import- und Exportfirmen zusammenfassen, damit sie auch den palästinensischen Produkten einige Aufmerksamkeit zuwenden? Könnten wir nicht die jüdischen Importeure in Palästina zusammenfassen, um den Palästina-Export dadurch zu heben, daß sie den Absatz von Produkten aus solchen Ländern fördern, die ihrerseits palästinensische Waren kaufen? … In welchem Ausmaße genießen wir einen besonderen Status in Palästina? Artikel 6 ,des Mandates fordert von der Palästina-Verwaltung daß sie die jüdische Einwanderung erleichtern möge. Es gibt jedoch keine gesetzliche Handhabe für besondere jüdische Rechte die Einwanderung betreffend, obgleich tatsächlich der bei weitem größte Teil der Einwanderung, die legal nach Palästina kommt, jüdisch ist.

  4. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 730

    730 /. Council-Sitzung; Referat über Palästina-Arbeit PALÄSTINA ALS EINWANDERUNGSLAND. Wenn wir uns früher an die Juden wandten und sie um Unterstützung für unser Werk baten, so war eine der häufigsten Antworten, daß sie in ihrem eigenen Lande genug soziale Hilfe für die Juden zu leisten hätten und daß sie sich für Palästina erst dann interessieren könnten, wenn Palästina den Juden wirklich materiellen Beistand leisten werde. … Ungeheures menschliches Elend häuft sich bei diesen Auswanderern auf. Demgegenüber haben die 3s.000 Juden, die nach Palästina gegangen sind, zum allergrößten Teil bereits ihren Platz in der Wirtschaft gefunden. Die Einwanderung von Jugendlichen aus Deutschland nach Palästina, die vor zwei Jahren begann und vorläufig 700 Jugendliche ins Land gebracht hat, in Kürze aber noch weit mehr nach Palästina bringen wird, ist eines der erhebendsten Ereignisse im jüdischen Leben.

  5. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 291

    Wenn wir nicht politisch gesichert sind, liegt darin eine Gefahr. Denn das arme und politisch unbedeutende Palästina, das hat uns ein jeder gegönnt. Das wirtschaftlich aufblühende Palästina, und gar das Palästina, das man als einen wichtigen weltpolitischen Schlüsselpunkt erkennt, erweckt den Neid und die Begehrlichkeit der anderen. … Wie man aber ein Zertifikat bekommt, oder besser gesagt, nicht bekommt, wissen wir ja alle. Zwischen uns und das aufblühende Palästina hat sich eine fremde Macht geschoben. Die Tür zum armen Palästina stand weit offen, die Tür zum blühenden Palästina ist bis auf einen schmalen Spalt geschlossen.

  6. 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite X

    Mendelsohn, Rumänien (Allgemeine Zionisten) Israel Mereminski, Mitglied des A. C. (Palästina, Poale Zion) Dr. Benzion Mossinsohn, Mitglied des A. C. (Palästina, Allg. Zionisten) Leo Motzkin, Mitglied und Vorsitzender des A. … Moses Ostrowsky, Palästina (Misrachi) Avv. Alfonso Pacifici, Italien (Allgemeine Zionisten) Ch. Passmann, Palästina (Revisionist) Dr. Hermann Pick, Mitglied des A.

  7. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 333

    Wir könnten jetzt darangehen, die weiteren Referate über Palästina zu hören. Da aber Herr Schocken nicht hier ist, haben jene Redner das Wort, welche sich an der Palästina- Debatte beteiligen. … Der Wille nach Palästina auszuwandern ist bei allen Jemeniten stärker geworden, aber wegen der mangelnden Verbindungen und wegen der Schwierigkeiten des Weges nach Palästina konnten sie nicht in großen Massen kommen; es ist nur eine gewisse Zahl von Familien ins Land gekommen.

  8. 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 532

    Ostjudentum, 43. P Päinleve, französischer Minister, 79. Palästina-Arbeiterfonds s. Kapai. Palästina-Budget s. Budget für Palästina. Palästina-Exekutive s. Exekutive. Palästina-Industrie-Syndikat, 250. „Palästinalo&er Zionismus", 150. Palästina-Mandat s. Mandat für Palästina. Paleistinie Land Development Co., 263, 337. Pariser Judentum, 76 f. Parlament, englisches, 92, 209 f.

  9. 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · p. Seite 228

    Sie wünschen^ ihre verlorengegangenen Brüder dort zu sehen. Ihre erste heiligste Pflicht ist es, nach Palästina zu kommen; nicht nur, um dort zu frühstücken, zu mittagmahlen und zu nächtigen, sondern sich ganz und voll in Palästina auszuleben. … (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Delegierter Aronowitsch-Palästina (Jargon): Uber Palästina ist sehr viel gesprochen worden, und tatsächlich sehen wir viel Licht in Palästina. Aber dieses Licht stammt von der Ica, den Chowewe-Zion, Eothschild, von fremden Organisationen, aber nicht von uns.

  10. 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · p. Seite 303

    Dieselben sind der Ausfluß einer längeren Studienreise in Palästina, und ich bitte um Ihr Gehör. Man merkt in Palästina auf Schritt und Tritt die unglücklichen Folgen der Unfähigkeit infolge der Charter-Politik, zu der uns die frühere Leitung verurteilt hat. … Mit Ausnahme einiger weniger Bauern in Galiläa haben wir in Palästina im eigentlichen Sinne gar keine Bauern. Die Wirtschaft wird nicht planmäßig geführt, und wenn wir auch Agronome in Palästina hatten, haben sie sich nicht die Mühe genommen, die Bauern in Palästina zu unterrichten und ihnen zu zeigen, wie sie wirkliche Bauern werden können.

  11. 1914-01-01 · 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913 · p. Seite 254

    Daß ich ein überzeugter Anhänger von wirklich praktischer Palästina-Arbeit bin, das habe ich genügend bewiesen, indem ich aus meinem Zionismus die einzig richtigen Konsequenzen gezogen habe und nach Palästina gegangen bin, um dort als Landwirt zu schaffen. … Beweis: Einige Antwerpener Zionisten, zu denen ich gehöre, beschlossen im Jahre 1911 ein größeres landwirtschaftliches Unternehmen in Palästina zu gründen und suchten zu diesem Zweck Boden in Palästina zu erwerben, weshalb ich nach Palästina gehen sollte. Inzwischen bot uns die P.

  12. 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 504

    504 Arbeitslage in Palästina, 435 ff. Arbeitslosigkeit in Palästina, 154, 384, , 436 ff. Arbeitsreglement für die Beamten der zionistischen Institutionen und der Jewish Agency, 357. t Arbeitsverträge in Palästina, 439 f. … Bodenfrage in Palästina, 89 ff. Bodengesetzgebung, palästinensische, 92, 167. Bodenkauf in Palästina, 66, 90 ff., 129, 149, 167, 227, 251, 439, 450 f., 455.

  13. 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · p. Seite 227

    Die Zionisten, vor allem das Aktionskomitee, sind in erster Linie dazu berufen, Bürger von Palästina zu werden, um ein Urteil über Palästina geben zu können, (Beifall und Händeklatschen.) Diejenigen Herren, welche es nicht der Mühe wert halten und die Mittel scheuen, in Palästina ein Stückchen Boden zu besitzen, dürfen unser Vertrauen nicht erhalten, und wir dürfen sie nicht in das Aktionskomitee entsenden. … Ganz Palästina, 15*

  14. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 214

    jähriger Abwesenheit nach Palästina zurückkam, trat ich in die Zionist Commission ein. Ich fand ein ganz anderes Palästina vor als das Palästina, das ich verlassen hatte. … Ich habe nach London meine Demission eingereicht und sie damit begründet, daß in Palästina jetzt Geld wichtiger ist als Menschen, und da dieses Geld großenteils aus Amerika kommen müsse, ist es selbstverständlich, daß wir dann das meiste Geld bekommen werden, wenn die Leute, die es in Palästina ausgeben, Vertrauensleute der Amerikaner sind.

  15. 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 577

    Ostgalizischer Zionismus, 272, 296. Ostjordanland s. Transjordanien. P Palästina, politische Lage, 2 ff, 96. Palästina-Aemter, 396 ff, 403 ff, 528 f. Palästina-Aemter, Leitung der, 399, 403 ff, 529 f. Palästina-Aemter, Statut der, s. Statut der Palästina-Aemter. Palästina-Arbeit, 317 f, 522 ff. Palästina-Bewegung, jüd., 6. Palästina-Budget, 69, 212, 312, 316, 439 ff, 535 ff.

  16. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 569

    Export, palästinensischer, 79 ff. Extensive Wirtschaft, 95. F Facharbeiter für Palästina, 479 f., 483. Fahne, zionistische, 516 ff. Farbstein, H., 312, 318. Farmerbank für Palästina, 122. Federation of Orthodox Synagogues, 207. … Geschäftsordnung des Kongresses, 441 f. Gesetzgebender Rat in Palästina, 65, 230, 240, 262 f., 317 f., 337, 385, 499. Gesundheitswesen, jüdisches, in Palästina, 422 f., 509 f. „Geula", 313.

  17. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 64

    Nie noch hat das Judentum als Ganzes so klar wie heute erkannt, daß nur Palästina die jüdische Krankheit heilen kann. Palästina ist zur großen Hoffnung aller Juden geworden. Vielleicht ist Platz für deutsche Juden in irgendwelchen Ländern, vielleicht kann Platz für sie durch diplomatische Aktionen geschaffen werden. … Palästina ist die einzige dauernde, endgültige Lösung. Der zionistische Glaube hat oft eine zweifache Form angenommen: Palästina war nötig zur wirtschaftlichen Rettung von Juden in zurückgebliebenen östlichen Ländern, wo sie unterdrückt wurden, für das Westjudentum dagegen war Palästina ein kulturelles, ein geistiges Ziel.

  18. 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 326

    Die Delegierten aus Palästina: Sturmann, Abnerow, Schochat, R. Goldin, Kaplansky." Präs. Wolf fsolm: Nun hat Herr Dr. Hey mann im Namen der Palästina-Kommission das Wort. Del. Dr. Heymann: Im Namen der Palästina-Kommission habe ich die Ehre, zu erklären, daß dieser Antrag der Palästina-Kommission vorgelegen hat und mit großer Majorität abgelehnt wurde.!

  19. 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 524

    Sitzung: Kulturdebatte men, wirkt begeisternd vor allem die Tatsache, daß alle Kinder hebräisch sprechen. Der hebräische Unterricht ist in Palästina erfolgreich durchgeführt worden, und je größer sein Erfolg in Palästina ist, umso leichter setzt er sich auch in Amerika durch. Es ist deshalb nicht zu viel gesagt, wenn ich behaupte, daß die Seele der hebräischen Bewegung die einzige Hoffnung der jüdischen Renaissance in Palästina und das Mittel für die Hebung des Schulwerkes in Palästina ist Dieses Schulwerk hat seine Bedeutung in sich selbst, zugleich aber ist alles, was in Palästina auf diesem Gebiete geschaffen wird, von großer Bedeutung für die hebräische Erziehungsarbeit in der Galuth.

  20. 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 47

    Beide weisen ihn darauf hin, seine Forderungen nicht zu überspannen, weil Palästina in einer kapitalistischen Welt auf das Einströmen von Privatkapital nicht verzichten kann. Der wirtschaftliche Friede in Palästina hat zur Voraussetzung, dass Verständnis für die Eigenart des jüdischen Arbeiters sich mit Verständnis für wirtschaftliche Möglichkeiten im Rahmen der Weltwirtschaft paart. … Ich hoffe, wir sind nach jahrelangen Verhandlungen jetzt diesem Ziele nahe und werden dadurch den Weg für neue industrielle Unternehmungen in Palästina ebnen. Obwohl wir den sozialen Frieden in erster Linie im Interesse eines ungestörten Aufbaues Palästina erstreben, kann dieses Streben darüber hinaus noch weite Kreise ziehen.