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Palästinaernte 335. Palästinaexport 335. Palästinahandel 336. Palästina-Einwanderung 41. Palästina-Kommission 53, 81, 82, 237,. 345. Palästina-Kommission, Anträge 345. Palästina-Ressort 224. Palästina-Touristenverkehr 336. Palästina-Zentrale 347. Palästinensisches Judentum 40, 70. Palestine Land Development Company 11, 40, 48, 52, 98, 155, 198, 208, 220, 227, 251, 254, 265, 269, 276, 346.
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Es sind jüdische Arbeiter, für die ich eine Industrie in Palästina fordere, und ich behaupte, wir werden in kurzer Zeit mehr jüdische Arbeiter, also Menschen der Art, die Sie selbst für Palästina verlangen, in der Industrie haben als in der Landwirtschaft, ob wir es bedauern oder nicht. Und ich finde, es ist nicht wahr, daß es einen Gegensatz gibt zwischen dem arbeitenden Palästina und allem andern, wobei es sich nicht um die Landwirtschaft handelt. Ich behaupte, es ist unsere Aufgabe, Juden nach Palästina zu bringen, so viele von ihnen als möglich in der Landwirtschaft anzusiedeln und so vielen als irgend möglich — und wenn es mehr sind als in der Landwirtschaft, so ist es eine Tragik, aber eine Tragik, die Sie nicht ändern können, — anzusiedeln als arbeitende Menschen in Palästina, so anzusiedeln, wie sie es selber verstehen, solange sie Arbeiter sind und solange sie keine Schädlinge sind.
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KONGRESS-SITZUNG: Bericht und Zukunftsprogramm der Exekutive Wenn ich zuerst von unsern Beziehungen zut Mandatarmacht spreche, so möchte ich zugleich in Ihrem Namen Sir John Chancellor, der als Oberkommissär für Palästina Lord Plumer im letzten Jahre folgte, herzlich begrüssen. Sir John Chancellor ist ein Kolonialverwalter von grosser Erfahrung und hervorragendem Ruf. … Wenn ich Sir John Chancellors Ernennung begrüsse, so handle ich sicher auch in Ihrem Sinne, wenn ich die von Lord Plumer wählend seiner Amtszeit Palästina erwiesenen Dienste mit dankbarer Anerkennung in Ihre Erinnerung rufe, ganz besonders den freundlichen und hilfsbereiten Geist, in dem er sein Möglichstes tat, um die Aufgabe der Palästina-Exekutive in bezug auf die ökonomische Depression zu erleichtern, aus der Palästina jetzt erfreulicherweise zu neuem Aufstieg hervorgegangen ist.
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Als dieser Council vor zwei Jahren zusammentrat, standen wir an der Schwelle einer Ausdehnung unserer Arbeit in Palästina. Das schwere Unheil, das die deutschen Juden betroffen hat, die Zerstörung des deutschen Judentums, hat zu konstruktiven Arbeiten in Palästina geführt. … Der ökonomische Prozeß im Lande nahm einen Umfang an, der alle Voraussetzungen übertraf. Das Verhältnis verschiedener jüdischer Kreise zu Palästina, selbst solcher, die mit unserem Werke sympathisieren, hat sich gründlich geändert. Was wir in Palästina in der Richtung der Schaffuno einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk geleistet
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360 Grenzen von Palästina ein'Gebiet da ist, bezüglich dessen wir mit dem Sultan nicht zu unterhandeln brauchen, in der Grösse von ungefähr 1000 Quadratkilometern unter ägyptischer Herrschaft. … Nun aber ist die Bank actionsfähig, und ich stimme mit Herrn Ussischkin darin überein, dass sie in Palästina arbeiten soll. Wenn man sagt, in Palästina sei schwer zu
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Nun, schon diese Art der Einteilung zeigt, daß die Ueberführung der Leitung nach Palästina nicht so einfach ist. Denn wenn man das politische und das Finanzressort in London lassen muß, dann muß man im heutigen Stadium der Dinge so wichtige Ressorts dort lassen, daß von einer wirklichen Uebersiedlung der Leitung nach Palästina praktisch keine Rede mehr ist. … Das wird sofort klar, wenn man bedenkt, wo der politische Hebel angesetzt werden mußte: nicht in Palästina, sondern wo anders. Daraus ersehen Sie, wie verfehlt es wäre, den Begriff der Leitung schon heute mit Palästina zu verknüpfen.
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Wir schulden Palästina eine beträchtliche Summe; ich weiß nicht, wann die Keren Hajessod-Zeichnungen anfangen werden, letzterem zuzufließen; das eine aber weiß ich, daß die Leute in Palästina nicht warten können. … Mit einer Sitzung allein kann man aber keine Spesen decken, noch mit Garantien allein Aufwendungen in Palästina bestreiten. Unser Palästina-Budget für das ver- 602
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Allerdings waren die Leiden größer, aber die Verluste geringer. Palästina ist ein unsaturierbares Land und es gibt kein Ende des Geldes, das man hineinsteckt. Das legt auf die Finanzverwaltung eine große Verantwortung. Die Oekonomie von Palästina ist noch nicht geschrieben. Man transplantiert westeuropäische Begriffe auf Palästina, aber es gibt kein Land auf der Welt, das einen Vergleich mit Palästina bietet.
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Land verlangen. Unser einziges Dokument auf Palästina ist die Thora. Wäre nicht das fromme Judentum, wer weiß, ob Sie überhaupt soweit gekommen wären, ob Sie gerade Palästina gewählt hätten und ob Sie gerade in Palästina die Rettung Ihrer Seele und der Seele des ganzen Volkes gesucht hätten. … Hättet ihr vor zwanzig Jahren berechnet, was der Krieg und die Revolution gekostet hat — ihr hättet euer Vermögen nach Palästina gerettet und wäret nicht gezwungen, Delegationen nach Amerika zu schicken, um dort bei den reichen Juden zu betteln.
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Kongress hat ihr die Pflicht auferlegt, dem Waad Leumi in seinem Kampf um die Grundlagen unserer nationalen Autonomie in Palästina und um die Legalisierung seiner Institute beizustehen. In Wirklichkeit hat der Jischuw in Palästina in dieser Beziehung von Seiten der zionistischen Leitung keinerlei Hilfe erfahren. … Auch der Sitz der Jewish Agency muss in Palästina und nicht in London sein, und so wird auch die Frage der „Notabein" gelöst werden, denen es gar nicht in den Sinn kommt, sich in dem armen Palästina niederzulassen und unsere Leiden mit uns zu teilen.
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H a l'p e r n s Ausführungen über die Industrialisierung Palästinas haben wir mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Ebenso haben wir gern in dem Bericht der Palästina-Exekutive gelesen, dass die Aussichten für die Rentabilität der Landwirtschaft bessere geworden sind. Wir sprechen den Wunsch aus, dass diesem grundlegenden Probleme unserer Wirtschaftsarbeit in Palästina die allergrösste Aufmerksamkeit seitens sämtlicher Faktoren, die in Palästina arbeiten, geschenkt werde. … Wenn ich auch in erster Reihe von der Bedeutung der wirtschaftlichen Dinge in Palästina spreche, so möchte ich, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, auf die unlösliche Verbindung hinweisen, die zwischen der Wahrnehmung unserer politischen Rechte in Palästina und unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten daselbst besteht.
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Hadassah. Der Kongress spricht der medizinischen Organisation in Palästina für die in den letzten zwei Jahren geleistete Arbeit seine Anerkennung aus und dankt der Leitung der Hadassah-Frauenorganisation in Amerika, dass es ihr gelungen ist, durch Heranziehung neuer Kräfte die kritische Situation der medizinischen Hilfe in Palästina zu überwinden. … In den letzten drei Jahren hat sie 250.000 Pfund für Gesundheitspflege und Sanitätswesen nach Palästina gebracht 8. Joint Distribution Committee. Der Kongress dankt dem Joint Distribution Committee für die ausserordentliche Unterstützung der medizinischen Hilfe in Palästina und bittet ihn, dort seine Arbeit weiter fortzusetzen.
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Sitzung: Generaldebatte Glanz "der jüdischen Renaissance, die wir in der Universität auf dem Har Hazofim, in der Oper und dem Theater in Tel Awiw sehen, diese Erfüllung von nationalen Bedürfnissen, die uns nur eine Stadt geben kann und die wir nur in der Stadt haben können. Das ist es, was dort fehlt. Und das ist es, was wir in Palästina haben und in Palästina haben müssen (Beifall). In Palästina ist das Land nicht so ausger dehnt wie in Rußland zum Beispiel oder sogar wie in Polen. … Es ist doch eine Selbstverständlichkeit, daß man nach dieser Auffassung handeln soll und sich nicht der Phantasie, der Utopie hingebe, daß der Dorfeinwohner in Palästina sich zu einer speziellen Eigenart entwickeln wird, die dem dortigen Stadtmenschen gar nicht ähnlich sein wird. Man hat von der vierten Alijah gesprochen, von den Leuten, die von uns, von Polen, nach Palästina gehen.
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Und diese Beamten werden dem High Commissioner in den Ohren liegen; dann kann doch auch der beste High Commissioner der Beeinflussung gegen den Zionismus, gegen das jüdische Volk unterliegen. Er kann es doch nicht verstehen, daß Palästina nicht nur den 135.000 Juden gehört, die in Palästina leben, sondern daß Palästina das Land der zwölf bis vierzehn Millionen Juden, die auf der ganzen Welt leben, ist, die nicht freiwillig von Palästina weggezogen sind und die nach Palästina zurückkommen wollen. … Wir haben in unseren Reihen zehntausende junger Leute aus orthodoxen Familien, welche heute überzeugt sind, daß die einzige Lösung unserer sozialen Probleme in Palästina liegt; aber sie sind sehr weit vom Klassenkampf entfernt und bei ihnen steht an erster Stelle nicht Klassenkampf, sondern Palästina.
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Dieser Strom geht jetzt nach Palästina, und wir stehen vor der Frage, ihn in unsere Gewalt zu bekommen. Wir müssen diese Alijah beherrschen, aber wir sollen sie nicht beherrschen, um bei diesen Emigranten Gefallen zu finden. Wenn wir diese Alijah nicht beherrschen werden, dann werden wir vielleicht Städte in Palästina haben, Städte mit einer großen jüdischen Bevölkerung, aber wir werden kein jüdisches Land haben, keine jüdische Arbeit.
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Hantke 273 tanten des Keren Hajessod sind so die vornehmsten Träger der Propaganda für Palästina geworden. Wer die jüdische Oeffentlichkeit zu den grossen Spenden bewegen will, die nun einmal der Keren Hajessod mit P.ücksicht auf die Bedürfnisse des Palästina-Aufbaus und sein ungestümes Tempo fordern muss, der muss Palästina als die Verkörperung der stärksten Aktivität im Judentum, aber auch als das neutrale Symbol der Einheit aller Juden zeigen — der muss vor seinen Hörern das Palästina der Zukunft erstehen lassen, in dem ein freies Volk in freier Entwicklung auf der Grundlage seines klassischen Altertums und in der Sprache seiner Väter als ein gleichberechtigtes Glied der modernen Geisteswelt von neuem den Versuch macht, seinen Beitrag zur Entwicklung der Humanität in die Bücher der Geschichte einzutragen. … Aber es ist Legung von Grundsteinen für das jüdische Nationalheim in Palästina. Es ist Mitarbeit an dem Programm, das wir in der Balfour-Deklaration besitzen, das auf dem Zionismus basiert, und über ihn hinaus zur Zusammenfassung aller jüdischen Kräfte für Palästina führt, wie der glückliche Enkel, auf die entsagungsvolle Arbeit der Ahnen gestützt, von ihrem Idealismus erfüllt, den Aufstieg in eine glücklichere und sorgenfreie Zukunft antreten kann.
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Brodetsky 591 beit in Palästina. Die Vorschläge der Regierung über die Bodenfrage und den Schutz der Pächter bedeuten eine ernste Erschwerung unserer Arbeit in Palästina und sind durch die French-Berichte nicht gerechtfertigt. … Die Verordnung hat die Wirkung, daß der Fellach an das Land gefesselt wird, auf welchem er sitzt. Das hieße, daß in Palästina alles so bleiben soll, wie es ist. Wir betrachten aber Palästina als ein Land, in welchem sich immerzu etwas ändern muß.
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Ich will nur erwähnen, daß er nach seinem letzten Besuch in Palästina eine Reise durch den Nahen Orient unternommen hat, um mit führenden Mohammedanern in Palästina und den Nachbarländern in Kontakt zu kommen. … Es ist jetzt die Frage der Durchführung einer großen jüdischen Einwanderung nach Palästina, die allmählich zur Lösung des -jüdischen Problems führen soll, und es ist die Aufgabe der Jewish Agency, zu beweisen, daß Palästina ernst zu nehmen ist und daß daher auch die Jewish Agency ernst genommen werden muß.
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Andererseits aber hoffen wir auch, daß das Tempo der jüdischen Entwicklung in Palästina be schleunigt wird. Unsere Propaganda soll nicht auf Verfolgung und Verzweiflung beruhen, sondern auf den klassischen Lehren des Zio nismus, auf dem Willen des jüdischen Volkes, sein nationales Leben aufzubauen, seine nationale Kultur zu erneuern und den Status der Juden, die sich in Palästina niederlassen, zu normalisieren. … Ich teile die Ansicht des Herrn Großmann, daß unsere maximalen Forderungen in Palästina nicht erfüllt worden sind. Wenn der Legislative Council die Juden in Palästina auf einen Status der Minderheit herabdrücken sollte, dann ist das ein Akt der Sabotage gegen die Balfour-Deklaration und gegen die Artikel des Mandates über das jüdische Nationalheim (Beifall).
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Grünbaum, Szczupakiewicz, Lawi 555 Chaluzim aus europäischen Ländern nach Palästina einwandern lassen, aus Canada und Amerika aber nicht? Wollen wir einem Chaluz aus Canada, der aus Idealismus nach Palästina gehen will, hierzu die Möglichkeit nehmen, nur weil er nicht hebräisch lernen konnte? … Wenn wir nicht einen hohen Prozentsatz von Menschen nach Palästina bringen, die Hebräisch können, wird die hebräische Sprache nicht zur Herrschaft gelangen. Als nur einige Tausende jährlich nach Palästina kamen, konnten wir uns darauf verlassen, daß der Jischuw sie zwingen werde, Hebräisch zu lernen.