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Auch diese Hindernisse wurden dadurch überwunden, daß im Lande einige Bohrmaschinen aufgestellt, und daß auch aus dem Auslande Bohrmaschinen von hoher Qualität nach Palästina gebracht wurden. Es wurden auch Bohrungen an solchen Orten veranstaltet, an denen kein Wasser vorhanden war; Kerkur und Jawniel, und dort gab es gute Resultate. … Im Jahre 1933 kamen zwei Fachleute, Dr. Walter Stern und Dr. Löwenberg, nach Palästina, die versprachen, daß sie durch besondere Messungsmethoden die Tiefe der wasserführenden Schichten im Boden
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Es besteht eine Notwendigkeit, diesen von der Zionistischen Organisation zu Beginn ihrer Tätigkeit in Palästina geschaffenen Platz wieder aufzubauen, der mit dem Namen »Herzlwald« und den bei seiner Verteidigung während der Unruhen 1929 gefallenen Opfern eng verbunden ist. 11. … Bekanntlich entsandte die Exekutive einen besonderen Vertreter, Herrn Zwi Liebermann, nach Polen zum Zwecke der Organisierung mittelständischer Gruppen und ihrer Überführung zur Ansiedlung in Palästina. Herr Zwi Liebermann organisierte zirka 40 Landwirtsfamilien in Polen, von denen jede £P 500.— besitzt. Diese Familien verbanden sich mit uns durch besondere Verträge, und wir werden, sobald sie nach Palästina gekommen sind und die geeigneten Punkte für ihre Ansiedlung ausgewählt haben, uns mit gewissen Darlehensbeträgen, je nach den Bedürfnissen der Wirtschaft, an ihrer Ansiedlung beteiligen.
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In Kirjath Anawim wurde eine Mutterpflanzung angelegt, die als eine Art Schau- und Lehrpflanzung für die zur Entwicklung in Palästina geeigneten Arten dienen und Pfropfreiser zur Verbreitung in den Wirtschaften des Landes liefern soll. Diese Mutterpflanzung wird gegenwärtig von der Versuchsstation unter finanzieller Mitwirkung der Regierung unterhalten und dient als Forschungs- und Beobachtungsmaterial bezüglich des Entwicklungsstandes der verschiedenen Arten in Palästina. … Der Markt fing an, besondere Vorliebe für sie zu zeigen, und es kann festgestellt werden, daß wir in diesem Zweige zu sehr gelungenen Ergebnissen gelangt sind. b) Obstbäume: Der Obstbau dringt zur Zeit in erheblichem Maße in die Siedlungen ein und die ersten Erzeugnisse dieses Zweiges konnten bereits auf dem Markt erscheinen. Vorläufig ist es noch unmöglich, die für Palästina geeignetsten Arten festzustellen. Der Streit zwischen den Fachleuten über diese Frage ist noch nicht beendet, und die bisher verflossene Zeitspanne ist noch zu kurz, als daß wir auf endgültige Ergebnisse hinweisen könnten.
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Die »Tnuvah« verkaufte: im Jahre 5691 3,313.607 Eier für £P 12.258,816 im Jahre 5692 3,828.744 Eier für £P 15.568,204 im Jahre 5693 3,790.257 Eier für £P 15.722,269 im Jahre 5694 4,150.831 Eier für £P 18.826,145 Der mangelnde Fortschritt der Eierproduktion im Verhältnis zur Vergrößerung des Jischuw und dem Wachstum seiner Bedürfnisse kann auf die sehr verbreiteten Erkrankungen der Hühner, insbesondere auf die fortschreitende Degeneration des »Leghorn«-Huhnes — nicht nur in Palästina, sondern in der ganzen Welt — zurückgeführt werden. Und wir stehen vor dem Problem, wie diese Rasse vor dem Aussterben bewahrt und verbessert werden kann. … Die Bewohner der Nachbarländer Palästinas, in der Mehrzahl Bauern, die auf niedriger Lebensstufe stehen und äußerst genügsam sind, und die in ihrem eigenen Lande keinen Absatz für ihre Produkte finden, verkaufen die von ihnen nach Palästina importierten Eier zu sehr niedrigen Preisen, sodaß es der jüdischen Wirtschaft schwer fällt, mit ihnen zu konkurrieren.
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Und natürlich drängten sich hinter uns die Neugierigen, seien es andere Körperschaften in Palästina, seien es Einzelne. Die ersten Untersuchungen gaben noch keine genügenden Resultate, zum Teil stimmten sie auch nicht mit den Messungen überein. … Walter Stern, mit Hilfe zweier Kapitalisten aus Deutschland eine geo-physikalische Gesellschaft für Palästina mit einem Kapital von £P 10.000 zu gründen und eine Forschungsstelle zum Zwecke der Vervollkommnung und Verbesserung der Maschinen und ihrer Anpassung an die besonderen Bedingungen Palästinas einzurichten.
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Dieser Anbauzweig hat den Vorteil, daß man die Mohrrübe in Palästina das ganze Jahr hindurch anbauen kann; allerdings liegt die Hauptsaison am Ende des Sommers. Im Laufe des Sommers gedeiht die Rübe nicht so gut, und die Erträge sind sehr gering. … Wir haben auch spezielle Gurkensorten zum Einlegen ausgewählt, da großes Interesse an sauren Gurken in Palästina besteht. Auch hierbei gelangten wir zu zwei französischen Sorten, die imstande sind, pro Dunam 1600—1700 kg zu tragen.
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Noch hat das jüdische Volk für das Werk der Wiederbelebung nicht alles in seinen Kräften stehende getan; wir wollen hoffen, daß die neu beginnenden kolonisatorischen Arbeiten, die sich auf eine in der nunmehr abgeschlossenen Periode erworbene Erfahrung stützen, ihm als Ansporn dienen werden, den Keren Hajessod zu stärken und seine Möglichkeiten zu vergrößern, weil der Keren Hajessod der wesentlichste Faktor in der Entwicklung der nationalen Landwirtschaft Erez Israels ist, indem er dem Vortrupp des jüdischen Volkes, der aus den Ländern der Zerstreuung nach Palästina kommt, um dort das Nationalheim zu errichten, zur Ansiedlung verhilft. Einleitung. Der vorliegende Bericht zerfällt in zwei Teile: a) die allgemeine Lage der palästinensischen Landwirtschaft und unsere Tätigkeit in den letzten zwei Jahren seit dem XVIII.
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Die von dem Emergency Fund gemeinsam mit der JCA gegründete Gesellschaft »Emica«, die sich die Errichtung landwirtschaftlicher Siedlungen in Palästina zum Ziel gesetzt hat, begann in diesem Jahre ihre Tätigkeit mit der Ansetzung von 35 Familien in Ber-Tuvia; hiervon waren 27 Familien von lange im Lande ansässigen Arbeitern und 8 Familien von deutschen Einwanderern.
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Reise des Instruktors nach der Schweiz und Deutschland zur Auswahl der Viehherden für die Siedler und ihrer Überführung nach Palästina; 7. Einrichtung einer Kontrolle der Standorte der Zuchtstiere; 8. systematische Kontrolle der Milch in den Wirtschaften und Führung spezieller Bücher zwecks Kontrolle des Milchertrages; 9.
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In den letzten beiden Jahren machte sich im Zusammenhang mit der verstärkten Einwanderung und dem Neubeginn der Kolonisationstätigkeit in verschiedenen Teilen des Landes ein großer Mangel an Milchkühen spürbar, und es begannen neue Transporte von Kühen aus Syrien, der Schweiz, Deutschland, Holland usw. nach Palästina. Diejenigen Siedlungen, die nicht unserer Kontrolle und unserem Instruktionsdienst unterstellt sind, nehmen bei der Anschaffung von Kühen alles, was ihnen in die Hände kommt, aber diese Siedler sind in Bezug auf die Fragen der Pflege, Ernährung und des Grünfutters völlig unerfahren, und die Krankheiten, die insbesondere in der ersten Zeit die Kühe befallen, bringen viel Sorge und nicht geringe Enttäuschung mit sich. 2.
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Dank den geologischen und geo-physischen Sachverständigen, die sich heute in Palästina befinden, können wir hoffen, daß wir jetzt mit einer grundlegenden hydrologischen Forschungsarbeit in allen uns interessierenden Landesteilen beginnen können, und daß die zukünftigen Siedler wahrscheinlich nicht mehr an Durst leiden müssen wie ihre Genossen in der Vergangenheit. 4.
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Die Okkupation verödeter Landstriche, die Kämpfe beim Selbstschutz, die Überwindung der Krankheiten, die Erlernung und Vervollkommnung in der Landwirtschaft, das gemeinschaftliche Leben und die gemeinschaftliche Arbeit — all das verband diese Menschen untereinander so stark, daß wir gezwungen waren nach Möglichkeiten zu suchen, um die Siedler in die Lage zu versetzen, ihrem Wunsche gemäß auch in Zukunft ihr Gemeinschaftsleben und ihre gemeinsame Aufbauarbeit fortzusetzen. So wurde der Weg zur Schaffung der Kwuzah in Palästina geebnet, zu deren Grundlagen die Idee des Gemeinschaftslebens und der Gemeinschaftsarbeit gehörte.
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Der größte Teil der Schafe in den Siedlungen gehört den heimischen Rassen an und es gibt schon Versuche zur Verbesserung der Herden durch Kreuzung mit guten fremden Rassen. So wurden nach Palästina Widder der Merino- und Karakolrasse und Ziegenböcke der Toggenburger Rasse eingeführt. Nach den in unseren Händen befindlichen Ziffern befanden sich im Jahre 5694 an 16 Punkten, Kwuzoth und Moschawim, etwa 4200 Schafe und 1000 Ziegen.
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Die spärlichen Anfänge, die vor dem Kriege in der Jordanebene gemacht wurden, hatten nur wenig Bedeutung, sie legten jedoch den Grundstein zur Ausbildung der in sehr geringer Anzahl in Palästina vorhandenen Sachverständigen auf diesem Gebiete. Im Laufe der Zeit kamen gute Fachleute aus dem Auslande hinzu, und ihre Kenntnisse und Betätigung sind hoch einzuschätzen.
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Was die übrigen Sorten anlangt, die von Interesse für den jüdischen Siedler sein können, damit er auf dem heimischen Markt konkurrenzfähig bleibt, so müssen wir diejenigen Sorten finden, die im regelmäßigen Fruchtwechsel der extensiven Landwirtschaft nicht vorkommen. Die von den Arabern in Palästina angebauten Gemüse sind in der Hauptsache Sommertomaten, Gurken, Eierfrüchte, Wasser- und Zuckermelonen, in geringem Ausmaße auch Weiß- und Blumenkohl.
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Seit Beginn des Jahres 1935 werden monatlich nahezu 2500 Stück Schlachtvieh nach Palästina importiert. Der Wert des Rinderimports zur Schlachtung wird in diesem Jahre den Betrag von £P 500.000.— erreichen.