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18761879
  1. 1876-06-29 · 26 (29.6.1876) · p. [Seite 4]

    Lieutenant Conder, der Führer einer Vermessungsexpedition in Palästina, erstattete gestern bei einer wissenschaftlichen Conferenz zu South Kensington Bericht über seine Thätigkeit im heiligen Laude. … Eben so viele historisch wichtige Namen als Ouadratmeilen sind festgestellt worden und ausführliche Karten des Landes werden angefertigt und sind der Vollendung nahe. Die Ortsnamen in Palästina sind dem Berichte zufolge nicht jüdisch, sondern canaanitisch, die Landessprache aber nähert sich mehr dem Hebräischen als dem Arabischen.

  2. 1879-04-17 · 16 (17.4.1879) · p. [Seite 3]

    Ganz dasselbe Urtheil hat mir auch ein Mitglied der höchsten Gerichtshöfe bestätigt.“ Palästina. Jerusalem. In Folge der so sehr schlechten Ernteaussichten wird der Ausbruch einer Hungersnoth in Palästina befürchtet.

  3. 1879-06-12 · 24 (12.6.1879) · p. [Seite 4]

    ItDp TI20 D’P „ 21. nDn tnn twn „ 22. „ „ tt *) enthält: Moses schickt 12 Kundschafter nach Palästina, (dem gelobten Lande) von welchen 10 bet ihrer Rückkehr das Volk durch falschen Bericht verzagt und widerspenstig machten.

  4. 1879-11-27 · 48 (27.11.1879) · p. [Seite 4]

    Jacob, Vater von zwölf Söhnen (später 12 Stämme Jsrael's, sie hießen Reuben, Simeon, Levi, Jehuda, Jissachar, Sebulun, Josef, Benjamin, Dan, Naphtali, Gad und Ascher) wohnt in Hebron (Kanaan, später das Land Israels, Palästina. — (Hafthora: Hoschea 12. 13 bis Ende.) Für den Jnseratentheil ist die Redaktton nicht verantwortlich.. Druck uud Verlag von I.

  5. 1879-06-26 · 26 (26.6.1879) · p. [Seite 4]

    Vergehen Moses und Arons. Sie sollen dem zufolge in das verheißene gelobte Land (Palästina) nicht kommen. Die Edomiter verweigern Israel den Durchzug. Ahron stirbt, 123 Jahre alt, auf dem Berge Hör (unweit Sela) beweint vom Hause Israels.

  6. 1876-05-18 · 20 (18.5.1876) · p. [Seite 1]

    sollet ihr fünfzig Tage zählen und darbringen nunmehr! aus euren Wohnplätzen (5. h. Palästina) zwei Brode zur Wendung ff!" Es ist selbstredend, daß ein Jeder, der seine Persönlichkeit iil der menschlichen Gesellschaft zur Geltung gebracht wissen will, nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht hat, genügende Sorge für die Erhaltung seiner selbst und seiner Angehörigen zu tragen!

  7. 1879-04-24 · 17 (24.4.1879) · p. [Seite 1]

    Wir unterscheiden in dieser Restauration des Mosaismus bis zu seiner inneren Befestigung sieben Perioden: a. die vorexilische, die der Anfänge des Wiedererwachens, des Anbaues und der Restaurationsversuche; b. die exilische, der Läuterung und der Vorbereitung; c. die nachexilische, der Anbahnung zur Wiederbegründung des jüdischen Staates in Palästina; ä. die Zeit der vollen Wiederanerkennung und der wirklichen Wiedereinführung des Mosaismus; e. die der griechisch-syrischen Herrschaft, der Kümpfe mit dem Griechenthum; f. die hasmonäische, der inneren Kämpfe und Entwickelung; g. die herodäisch-römische bis zur Auflösung des Staates, der weiteren Entwickelung, der Reinigung und Ausscheidung; b. die nachstaatliche unter der römischen Herrschaft, der weiteren Ausscheidung und Entwickelung und innern Befestigung.

  8. 1879-02-20 · 8 (20.2.1879) · p. [Seite 1]

    Iu ll^DstPD Von den in unsrem Wochenabschnitte enthaltenen zahlreichen göttlichen Geboten, die zum Theil, — da ihre Erfüllung an Palästina, an den israelitischen Staat und an unsre eigene Gerichtsbarkeit geknüpft ist, — für uns in der Zerstreuung unausführbar geworden, sind doch auch gar Manche, als in allen Zeiten und Verhältnissen geltend, besonders hervorzuheben.

  9. 1879-04-17 · 16 (17.4.1879) · p. [Seite 5]

    Die Anfänge deffelben werden fälschlich erst in der durchgreifenden Thätigkeit des Esra und Nehemia (s. d.A.) bei der Wiederbegründung des zweiten jüdischen Staates in Palästina gesucht, sie reichen viel höher hinauf und beginnen mit der Regeneration des jüdischen Volksthums durch die Wiedererhebung des Mosaismus zur Volks- und Staatsreligion unter den Königen des Reiches Juda: Josaphat, Joas, Hiskia und Josia (f. d.

  10. 1879-05-15 · 20 (15.5.1879) · p. [Seite 3]

    Dieses Gebot wird aber noch heute von den strenggläubigen Israeliten Syriens und Palästinas befolgt, die noch immer an den erwähnten Festen mit ihren Familien nach der heiligen Stadt ziehen. Ja, viele Juden, die nach Palästina einwandern, sibeln sich eigens deßhalb außerhalb Jerusalems an, um dann zu den qenannten Festen nach dieser Stadt wallfahrten zu können.

  11. 1879-07-10 · 28 (10.7.1879) · p. [Seite 3]

    Die feilgehaltenen Waaren bestehen in der Hauptsache aus Schnitzereien von Holz, welches in Palästina gewachsen ist, zumeist von Olivenholz. Köln, 4. Juli. (Priv.-Mitth.) Der hier erscheinende »Rheinische Merkur", ein Kaplansblättchen in der schlimmsten Bedeutung des Wortes, berüchtigt durch seinen plumpen Judenhaß, von welcher Krankheit er trotz erhaltener, wohlverdienter Strafe nicht curirt ist, greift jede Gelegenheit auf, sein Müthchen an den Juden zu kühlen; ob auf gegebener Parole, ob aus eigenem Antriebe, oder um durch pikante Artikelchen die schwindsüchtige Zahl seiner Abonnenten zu vermehren, wissen wir nicht.

  12. 1879-12-11 · 50 (11.12.1879) · p. [Seite 1]

    Weshalb wird die Schrift die assyrische genannt? Deshalb, weil sie mit den Israeliten von Assyrien nach Palästina hinaufzog! Noch ist gelehrt worden: „Rabbi sagt: ^Ursprünglich ist die Thora in unserer heutigen Schrift gegeben worden; Als jedoch die Israeliten sündigten, wurde dieselbe (die Schrift) in eine Fremdländische 2) verwandelt und ihnen erst wiedergegeben, nachdem sie wieder zu Gott zurückgekehrt waren, wie es also heißt: „Kehret zurück in eure Veste, ihr harrenden Entfesselten, heute erstatte ich eckch die Kunde von^der Veränderung der Schrift.

  13. 1876-05-18 · 20 (18.5.1876) · p. [Seite 2]

    Dieser Gedanke führt uns zur Liebe, zur Dankbarkeit, zur Ehrfurcht gegen Gott! Die Getreideerndte beginnt in Palästina zur Zeit des Peßachfestes und erreicht ihr Ende um die Zeit des Wochenfestes! Es ist dies die Zeit Gottes, von der der Prophet sagt: „Die bestimmten Wochen der Erndtezeit bewahrt er uns" (Jerem. 5, 24.), die Zeit, in der wir der Gnade Gottes an jeglichem Tage von Neuem inne, in der wir zu immer erneuten Dankesgefühlen gegen Gott er> weckt wurden!

  14. 1879-01-02 · 1 (2.1.1879) · p. [Seite 5]

    . — Sir Moses Montefiore, der große Philantrop und der greise Gönner seiner Stammesgenoffen, welcher vor Kurzem seinen 94. Geburtstag gefeiert hat, begiebt sich demnächst nach Palästina, um sich von dem Fortgange der Bestrebungen, welche gegenwärtig im gelobten Lande zur Hebung der wirthschaftlichen Lage der dortigen Juden gemacht werden, persönlich zu überzeugen.

  15. 1879-04-24 · 17 (24.4.1879) · p. [Seite 2]

    Die Synagoge hat einen Hauptschmuck erhalten, bestehend in einem Steine aus dunklem Marmor, der von Palästina bezogen worden ist und die vergoldete Inschrift trägt: im *0: pytn T>pD ntmpn p-wD nsn p»n .urirv» ms» n>n rwn« n» -pm* Dieser aus dem heiligen Lande gebrachter Stein ruft uns aus der Mauer entgegen: „Es lieben Deine Diener ihre (Zion's) Steine und denken ihres Staubes wehmuthsvoll" (Ps. 102, V. 15).

  16. 1879-07-24 · 30 (24.7.1879) · p. [Seite 2]

    Das apokryphische Buch Sirach enthält ganze Capitel Paedagogik. Zur Zeit der Römerherrschaft waren viele Schulen in Palästina. Die berühmten Schulen in Jamnia und Tiberias. Die Mischna enthält manche Vorschrift über Erziehung und Unterricht.

  17. 1879-08-14 · 33 (14.8.1879) · p. [Seite 3]

    Der Vorsitzende hielt eine Anrede, in welcher er sich über die Bildung des internationalen Palästina-Comit6's und die Berliner Vertragsbestimmungen zu Gunsten der Religionsfreiheit aussprach. Für Schulen im Orient hat der Verein im letzten Jahre 900 Pfd.

  18. 1879-10-23 · 43 (23.10.1879) · p. [Seite 4]

    Ja wohl, versetzte der lustige Lehrer, wenn er ihr nur dabei, wie ich nichts Üebles denkt (Kethubot 17, a). Während man nun in Palästina unangefochten zu singen pflegte: die Braut ist weder gefärbt noch gepudert, noch geschmückt und dennoch so reizenb schön (ibid.), — wie auch bei den Griechen vor der Brautkammer ein Lied abgesungen ward, welches mit einem alten deutschen Worte: „Das Brautlob" übersetzt werden könnte (Böttinger: die Aldobrodinische Hochzeit S. 74), entbrannte ein Wortftreit darüber: mit welchem Lobe darf man vor der Braut tanzen?

  19. 1879-09-29 · 39/40 (29.9.1879) · p. [Seite 3]

    Nicht nur in Deutschland, dem Hort des Protestantismus blüht der Judenhaß, das Pariser katholische Hetzblatt „Union" schreibt: Die Engländer haben entdeckt, „daß die Juden massenhaft nach Palästina auswandern". Und die Englichen Staatsmänner (soll wohl Lord Beaconsfield heißen) beschäftigen sich schon mit einem Project, das ihnen von einer Anzahl jüdischer Finanzleute aufgetischt wird: es handle sich dabei um nichts weniger, als das gelobte Land den geldarmen Türken abzukaufen; die Kaufsumme würde fixirt, in Actien getheilt und dadurch auch den Christen die Möglichkeit gegeben sich durch massenhafte Betheiligung die Juden vom Halse zu schaffen; als Haupthinderniß dieses hochherzigen Unternehmens gelte bis jetzt die Abneigung der Türken, sich von ihrer Omar-Moschee in Jerusalem zu trennen!

  20. 1879-09-29 · 39/40 (29.9.1879) · p. [Seite 6]

    Hildersheimer V'3 und so vielen ankeren Seine Humanität war eine musterhafte, sein Wirken für Palästina allbekannt. Schreiber dieser Zeilen, Hausfreund des Verblichenen, weiß es, daß man von ihm mit Recht sagen kann, daß er pnx hü?