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(Im Original nicht gesperrt.) „Der britische Mandatsstaat Palästina im Rahmen der Weltwirtschaft" von Dr. Hans joachim Seidel. Weiteres Material über die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten Palästinas enthält die Broschüre von Seidel, „Der britische Mandatsstaat Palästina im Rahmen der Weltwirtschaft", aus der wir folgende interessante Stellen wiedergeben: ,Palästina nimmt im britischen Imperium staatsrechtlich die Stellung einer Kron-Kolonie ein. … Die englischen Beamten sind in ihrer Eigenschaft als Leiter der Staatsämfer allein der Britischen Krone verantwortlich". (S. 92/3). Ueber die Rolle, die Palästina in der englisc hen Orientpolitik spielt, äußert sich der Verfasser folgendermaßen: „Man hat nach Kriegsende ein starkes, englandfreudiges Palästina durch die Balföur- Deklaration zu schaffen geglaubt, die Palästina zu einer nationalen Heimstätte der Juden machen sollte.
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Allein die Kostendifferenz zwischen die Uebersiedlung einer jüdischen Familie aus Osteuropa nach Nord- oder Südamerika auf der einen Seite und Palästina auf der anderen reichte in sehr vielen Fällen schon aus, ujn den Einwanderern in Palästina zur Gründung einer Existenz zu verhelfen. … Der „Esra" ist es auch gewesen, der die Mittel für eine Propaganda im Yemen hergegeben hat mit dem Ziel, die dort schwer verfolgten Juden zur Auswanderung nach Palästina zu bewegen. Der Erfolg war überaus befriedigend: Nicht weniger als 1500 Yminiten, darunter 300 erwachsene Arbeiter, wanderten im Jahre 1910 nach Palästina aus.
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Wir werden jetzt die Angriffe der „Jüdischen Rundschau" Punkt für Punkt durchgehen. „Centrai-Vereins-Dienst" Nr. 2. 1. Die Verwaltung in Palästina war vom gleichen Geiste erfüllt, wie jede britische Verwaltung in Asien oder Afrika. „Jüdische Rundschau". 1. (Es soll damit offenbar gezeigt werden, daß die Mandatarmacht Palästina als Kolonialgebiet und die Juden als eine Art von Niggern betrachtet. … Nicht ganz Palästina soll nationale Heimstätte 3. Ausnahmsweise beinahe richtig übertragen. Diese Stelle will die „Jüdische Rundschau" gelten lassen. . 4.
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Weizmann, daß die Kommission, die im Begriff ist, sich nach Palästina und dem Orient zu begeben, um dort Prüfungen und Erwägungen anzustellen, nicht darüber zu entscheiden haben wird, ob Palästina aufgebaut werden soll oder nicht. … Sie haben nun diesem Rekord eine Tat beigefügt, die ewig fortwirken wird. Palästina macht jetzt eine schwere Zeit durch. Die Schwierigkeiten liegen aber nicht in Palästina selbst, sondern in erster Linie in der ungeheuer kritischen Lage der Juden in Osteuropa.
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Es gibt einige, die ungeduldig werden, wenn man im Hinblick auf Palästina von praktischen Erwägungen ausgeht. Ich würde es aber als einen Fehler betrachten, wenn wir fortfahren würden, in der Luft zu schweben. Für uns ist Palästina etwas Lebendiges, kein bloßer Traum. Wir sind duch die Träume hindurchgedrungen. Man kann von Träumen nicht leben, Palästina aber braucht jetzt Brot.
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Samuel zollt zwar, und das haben wir in unserer Uebertragung seiner Denkschrift deutlich zum Ausdruck gebracht, der Aufbauarbeit der Zionisten in Palästina vollste Anerkennung, aber sein Rückblick ist und bleibt voll kühler Sachlichkeit, erst kommt bei ihm der Engländer, und dann noch einmal der Engländer, und fast unbemerkbar erscheint der Jude Samuel! … Daß Samuel kein Anhänger des Zionismus war und ist, hat er stets betont, seine Verwaltungspraktik in Palästina hat deshalb auch von zionistischer Seite andauernd Anfeindungen erfahren. Der Vortrag, den Samuel am 16. September in München gehalten hat, setzte nach dem Bericht eines Zuhörers die anwesenden Zionisten in Erstaunen.
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Aus dem Tätigkeitsbericht des britischen Ober« kommissars in Palästina, Sir Herbert Samuel, an den britischen Staatssekretär für Kolonien. Zusammenfassung und wörtliche Zitate. Die Verwaltung in Palästina war vom gleichen Geiste erfüllt, wie jede britische Verwaltung in Asien oder Afrika. Die Verwaltung will kein jüdisches Palästina, keine Unterordnung der arabischen Bevölkerung oder ihrer Sprache und Kultur. Nicht ganz Palästina soll nationale Heimstätte sein.
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Gelingt es doch noch dem Zionismus, sich das Supremat über Palästina anzueignen, so wird England nicht zögern, dieser Macht den Vorzug vor dem etwas unsicheren arabischen Element zu geben, doch erscheint es mir, als ob diese ausführlich dargestellte weltpolitische Einstellung Englands zum Araberturn und zum Islam überhaupt nach und nach die palästinensische Politik in arabisches Fahrwasser leitet und eine groß-arabische Union unter englischer Aegide der zionistischen Herrschaft vorziehen wird". … Der Aufbau und die Kolonisation Palästinas sind mit allen Mitteln zu unterstützen außer — mit materiellen. 4. Jede Einwanderung von Juden nach Palästina ist zu verhindern. 5. Der Antisemitismus ist eine judenfeindliche Bewegung. 6. Der Antisemitismus ist ein unablösbarer Bestandteil des deutschen Volkes. 7.
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Race => Volkstum ist ausgelassen, durch gesperrten Druck sollte die Täuschung vollendet und hervorgehoben werden, dab England den Juden lediglich ein religiöses Interesse an Palästina zubillige. ein Zitat „vorgetäuscht" werden soll. Entgegen der Uebersetzung ist allerdings das Wort „Rasse" in der Zusammenfassung fortgelassen worden, was den Sinn der Stelle etwas verändert. … Alle Zahlen des Originals sind hier mit 10 multipliziert. 11. Die Juden besitzen von Palästina, das etwa 100 000 Quadratmeilen umfaßt und dessen anbaufähige Fläche etwa 50 000 Quadratmeilen beträgt, ungefähr 6o/o (3000 Quadratmeilen).
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. — Aus dem Tätigkeitsbericht des britischen Oberkommissars in Palästina, Sir Herbert Samuel S. 31. — Der britische Mandatsstaat Palästina im Rahmen der Weltwirtschaft S. 32. — Vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten S. 33. — Eine grobe Geschmacklosigkeit S. 33. — Der Heine-Bund S. 33- — Die „League of British Jews" gegen den Zionismus S. 33. — Erwiderungsschreiben auf eine Austrittserklärung S. 34. — Organisation: Monatliche Berichterstattung S. 34. — Werbewoche des C.
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Es ist besonders interessant zu sehen, daß sich in England die Auseinandersetzung zwischen den innerjüdischen Richtungen genau in der gleichen Weise vollzieht, wie in Deutschland, trotzdem eine erklärliche Palästinafreundlichkeit, der englischen Palästina-Politik entsprechend, ja notwendigerweise einen Bestandteil des britischen Patriotismus bildet. Die Konstruktion eines jüdischen Nationalismus jedoch lehnt Montefiore im Namen der „League of British Jews" ab und verlangt über das bloße Staatsbürgertum der englischen Juden hinaus ihr „vollkommenes Aufgehen in englischer Kultur und englischem Geist". … Um nur ein Beispiel hier aufzuführen: In Nr. 22 der „Jüdischen Rundschau" vom 19. März 1926 findet sich eine Notiz „Dr. Wiener geht nach Palästina", in der die Absichten der Palästinareise des Herrn Dr. Wiener in geradezu ehrenrühriger Weise ausgelegt werden. Wir haben dazu bis jetzt geschwiegen.
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Erfolge unserer literarischen Aufklärungsarbeit. S. 47. InnerjUdisches: Palästina-Bericht Dr. Wiener.. S. 48. — Synagogen-Besichtigungen. S. 48. Beizer Rebbe über den Zionismus. S. 49. — Bankett zu Ehren von Weizmann und Marshall.
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Konrad, Karl: Kann uns die Edda Religionsbuch werden. Mühlhausen i. Thüringen 1926. 87 S. Urquell-Verlag. Palästina, Reiseberichte von Dr. Bruno Weil und Staatsrat a. D. Cohn-Dessau. Berlin 1927. 31 S. Philo- Verlag. Rathenau, Walter: Reflexionen und Aufsätze.
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Der Verfasser weiß augenscheinlich nichts von jüdischen Bauern, die es nicht nur in Palästina gibt; ebensowenig von der Masse jüdischer Handwerker und Arbeiter, die sich besonders im Osten Europas, aber auch in Amerika zahlreich finden.
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Die Stellung zum Verbände nationaldeutscher Juden, , < 4. Die Stellung zum Palästina-Aufbau, 5. Centrai-Vereins-Reformen. Die ersten vier Kapitel des Buches gipfeln in dem Wunsche, daß unser C. V. die sogen, innerjüdischen Auseinandersetzungen auf sich beruhen lasse und sich lediglich mit der Bekämpfung des Judenhasses beschäftige.
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Joerges zu dem Ergebnis, der Durchschnittsjude stehe mit einem Fuß in Deutschland, mit dem andern in Palästina oder im Ghetto. Diese Stichproben aus der Einleitung des Buches mögen schon genügen, um die Einstellung Dr. Joerges' dem Judentum gegenüber zu charakterisieren.
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Vandenhoek & Ruprecht. Goldmann, Nachum: Erez Israel. Reisebriefe aus Palästina. Frankfurt a. M. 1914. 98 S. I. Kaufmann. Hellwig, Dr. Albert: Psychologie und Vernehmungstechnik bei Tatbestandsermittlungen.
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Sammelbüchsen des Keren Kajemeth (Jüdischer Nationalfonds für Palästina) standen, während der C. V. so gut wie gar keine materielle Unterstützung fand. Es darf. bei der ganzen Sachlage nicht übersehen werden, daß sozial einflußreiche Kräfte innerhalb der Gemeinde eine ständige, diskrete, aber umso wirksamere Propagandaarbeit für den zionistischen Gedanken entfalteten, während unsere Idee so gut wie gar keinen Wegbereiter innerhalb der Gemeinde fand.
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Lise Leibholz-Berlin: „Die augenblickliche Lage und die Arbeit des C.V." Gustav Cohn-Krefeld: „Reisebericht über Palästina". Jacobi-Köln: „Unsere Winterarbeit". 23. 10. 27. Stolp. Dr. Norbert Einstein-Berlin: „Die Juden in der Wirtschaftsentwickelung". 24. 10. 27.