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19231926
  1. 1923-04-01 · 4 (4.1923) · p. [Seite]

    Es war überhaupt das erstemal, daß Palästina im Rahmen einer internationalen und allgemeinen Ausstellung aktiv auftrat. Wenn bisher Palästina bei solchen Gelegenheiten vorkam, dann geschah es passiv: es wurde von europäischen Palästinafreunden ausgestellt, die sich für dies oder jenes, für Religiöses oder Kirchliches, für palästinensische Altertümer oder für die Arbeit der neuen Kolonien interessierten. Diesmal stellte Palästina selbst aus, nicht bloß um von seiner Existenz Juden, die für Palästina empfinden, oder Freunden von Kuriositäten Kenntnis zu geben, sondern mit der Absicht, Geschäftsverbindungen anzuknüpfen und am internationalen Geschäftsverkehr tätig teilzunehmen.

  2. 1923-04-01 · 4 (4.1923) · p. Seite 68

    Aber nicht genug daran. Der Krieg hat in Palästina selbst große Verwüstungen angerichtet, so daß es bis zu einem gewissen Grade wie Frankreich sein Reparationsproblem hat. … Dieser Ausgleich durch Regulierung des Valutastandes war in Palästina —■ dies ist wohl das ärgste von allem — nicht möglich, denn Palästina wurde nach Kriegsende durch Einführung der ägyptischen Pfundwährung valutarisch an ein Land mit mächtiger Produktion gebunden, das durch den Krieg nicht im geringsten gelitten hatte und das in Folge dessen eine der am höchsten stehenden Edelvaluten hat.

  3. 1926-03-01 · 3 (3.1926) · p. Seite 80

    80 Bücher und Zeitschriften. Hugo Herrmann: Eine werdende Welt. Reiseeindrüeke au« Palästina. Verlag Dr. Josef Fleisch. Prag.) Ich möchte hier ein Buch anzeigen, das zwar schon vor mehr als einem halben Jahre erschienen ist, aber, wie mir scheint, von den Brüdern noch nicht genügend gewürdigt wird. … Vielleicht hat die Aufnahme diese« Buches etwas darunter gelitten, daß gleichzeitig, wie überhaupt in der letzten Zeit, eine ganze Reihe von Büchern über Palästina erschienen ist. so daß das Interesse naturgemäß zersplittert Avurde. Insbesondere wurde es auf das Buch von Saiten gelenkt, das in dem sehr rührigen Verlage vom Zsolnay erschien und Reflexionen eines bekannten Literaten über Palästina enthält.

  4. 1926-04-01 · 4 (4.1926) · p. Seite 123

    123 Bücher und Zeitschriften. Palästina in 300 Bildern, Einleitung von Sven Hedin. Mit ausführlich beschreibendem Text von Georg Landauer. (Meyer & Jessen, Verlag. … Darum sind die meisten Bilder, die wir von Palästina zu sehen bekommen, öde und bedrückend. Hier ist das Rätsel wunderbar gelöst: das Malerische, das Erhabene und das Atmosphärische kommen gleichermaßen zur Geltung-.

  5. 1924-12-01 · 10 (12.1924) · p. Seite 282

    .—. , Die vorangeführten Bestimmungen decken sich nicht in allen Punkten mit den einschlägigen Vorschriften der Statuten; es ist beabsichtigt, der nächsten Großlogentagung die hiernach erforderlichen Statutenänderungen vorzuschlagen. Eine Schule nach preussischer Art — in Palästina. Von Bruder Professor Gustav FI u s s e r <Bohemia). Bruder Artur B i r a m der w. Haifa-Loge in Palästina — jetzt Direktor der ersten Realschule im neuen Judenland — war 12 Jahre lang königlich preußischer Gymnasial-Oberlehrer. Er ist heute noch nach fast zehnjährigem Aufenthalt in Palästina äußerlich und innerlich der stramme Preuße geblieben, vom Scheitel bis zur Sohle. Seine Ansichten, selbst über pädagogisch-didaktische Fragen, verraten den norddeutschen Studienrat, die Organisation des von ihm geschaffenen Schulwerkes zeigt den modeinen, technisch geschulten Berliner.

  6. 1923-04-01 · 4 (4.1923) · p. Seite 94

    Juli 1922 durch den Völkerbund in feierlicher Weise geschehene Erteilung des Palästina-Mandates an England als ein geschichtliches Ereignis von epochaler Bedeutung für die gesamte Judenheit und beschließt in Übereinstimmung mit der vorjährigen Enunziation des prov. Großlogen-Komitees, den einzelnen zu ihm gehörigen Vereinigungen und deren Mitgliedern die intensivste Förderung aller auf den Wiederaufbau Palästinas gerichteten Aktionen auf das angelegentlichste zu empfehlen und insbesondere den Keren Hajessod (Palästina-Aufbau) nach besten Kräften zu unterstützen. Gleichwohl ist der Verband im Hinblicke auf die seinerzeit verlautbarten Richtlinien für die Behandlung von Fragen, bei welchen die Ansichten der Judenheit geteilt sind, nicht in der Lage, den ihm zugehörigen Vereinigungen als solchen den formalen Anschluß an das K.

  7. 1923-04-01 · 4 (4.1923) · p. Seite 95

    95 organisiert werden, in der Weise, daß sich das aus Delegierten der einzelnen Vereinigungen bestehende „Gemeinsame Palästina-Komitee" als K. H.-Komitee der Vereinigungen konstituiert und die Sammlungen von Beiträgen für das Palästina-Aufbauwerk bei den Brüdern in zweckentsprechender Weise vornimmt. … Die näheren Modalitäten der Sammeltätigkeit soll das „Gemeinsame Palästina-Komitee" beraten und den einzelnen Vereinigungen allenfalls im Einvernehmen mit dem „Gemeinsamen Komitee" zur Genehmigung unterbreiten.

  8. 1923-04-01 · 4 (4.1923) · p. Seite 70

    Und so blieb die Krise nur wenig gemildert bestehen und Palästina erwartete vergeblich die Hilfe der Juden der Welt. Da griffen die jüdischen Kaufleute und Produzenten Palästinas zur Selbsthilfe. … Dadurch wurden die Kosten der Expedition sehr erhöht, und so konnte in Folge dessen nur eine kleine Exposition zusammengestellt werden, die aber vollkommen genügt, um den Optimismus und das Selbstvertrauen des produzierenden Teiles des jüdischen Palästina berechtigt zu finden. Wie von informierter Seite berichtet wird, besteht Aussicht, für palästinensische

  9. 1923-01-01 · Inhaltsverzeichnis · p. [Seite]

    Wiesmeyer) ............................194 Wirtschaftliches aus Palästina. (Br. Dr. Norbert Adler).........67 ,,Zwar und Aber" (Br. Dr. Friedrich Karl Pick)............50 N amenregister: Adler, Br. Dr. Norbert (Wirtschaftliches aus Palästina)........ 67 Auerbach, Br. Expräs. Dr. (Reiseeindrücke aus der Cechoslovakei) . . 121 E h r m a n n, Br. Großpräs. Prof.

  10. 1925-09-01 · 7 (9.1925) · p. Seite 201

    Hierher gehört der Judendorn, auch Christdorn genannt, eine Art Wegdorn, (Zizyphus, Jujubal. Rhammus Spina Christi). Er wächst in Palästina und Äthiopien. Der Name wird nach einer alten Überlieferung darauf zurückgeführt, daß Christus mit Zweigen von diesem Strauche gekrönt worden sei. … Eine relativ große Anzahl von Juden-Namen finden wir als Bezeichnung solcher Gegenstände, die ihren Ursprung von Palästina ableiten und aus ähnlichem Anlasse werden ganz allgemein Gegenstände mit Juden-Namen belegt, die überhaupt nur orientalischen Ursprunges sind.

  11. 1923-06-01 · 6 (6.1923) · p. Seite 148

    Die Gesellschaft bezweckt den Export und Import, Handel mit dem Nahen Orient (Palästina, Syrien, Mesopotamien, Ägypten und Arabien) sowie Industriegrün» düngen in Palästina <Spiritusfabrik, Kork» und Isoliermaterialien, Kohlensäure» und Eisfabrik etc.)

  12. 1926-03-01 · 3 (3.1926) · p. Seite 78

    . — In Klausenburg ist eine neue Loge „Scholaum" gegründet worden. Palästina. Anläßlich seines Aufenthaltes in Cincinnati hatte Br. E. W. Lewin- Epstein, der im Ja'hre 1890 die Kolonie Rehobot mitgründete und Organisator der Kannel-Comp. ist, bei einer Sitzung des h. w. Exekutivkomitees Gelegenheit, über das Logenleben in Palästina zu berichten. Die Loge in Tel A w i w hat gegenwärtig ungefähr 200 Mitglieder und könnte noch um ein Vielfaches wachsen, wenn sie ein eigenes Gebäude hätte.

  13. 1924-03-01 · 3 (3.1924) · p. Seite 81

    Aus den Beratungen geht hervor, daß die Gründung einer neuen Großloge in Jerusalem bisher noch keine festen Formen angenommen hat und daß die diesfälligen Beratungen zwischen der Großloge XI in Konstantinopel und den Logen in Palästina, Syrien und Ägypten noch fortgesetzt werden. Geschichte des Ordens. Die Vorarbeiten für die Verfassung einer Geschichte des Ordens sollen wieder aufgenommen und den Sekretariaten der Großlogen die bezüglichen Belehrungen zugesandt werden. … Davon 2 für Deutschland (Cottbus, Aschaffenburg), einer für Polen (Przemysl), einer für Haifa, Palästina, die übrigen für Amerika. jüdische Fürsorgezentrale für die Tschechen slowakische Republik in Prag. Am 17. Feber 1924 fand unter Vorsitz des Br.

  14. 1924-10-01 · 8 (10.1924) · p. Seite 218

    218 durchführbar und das Exekutiv-Komitee bestimmte, daß die Gründungsurkunde sich nur auf die Logen in Palästina erstrecken solle. Loge n-G ründungen. Port Said (Ägypten), Amsterdam (Amsterdamloge No. 986), Damaskus und Aleppo (Syrien), Athen, Hedarah Kolonie (Palästina-Haskaron-Loge).

  15. 1924-12-01 · 10 (12.1924) · p. Seite 284

    284 pflege werden neben entsprechenden theoretischen Lehrfächern systematisch unterrichtet. So wird Palästina die tüchtige Hausfrau bekommen und die landwirtschaftlichen Betriebe die vielseitig ausgebildete Helferin. Ökonomie ist einer der wichtigsten Produktionsfaktoren. … Die soviel erstrebte Berufsumschichtung wird erst so ganz zur Frage einer verständigen Schulorganisation. „Viele jüdische Menschen aus Palästina selbst und dem großen Menschenarsenal im Osten Europas werden auf diesem Wege den Ubergang zur Produktion vollziehen," ist die von Biram aufgestellte Prognose.

  16. 1923-06-01 · 6 (6.1923) · p. Seite 139

    Die Okkupation der Krim durch die rote Armee und Bessarabiens durch die Rumänen schufen zahlreiche jüdische Flüchtlinge, hiezu kommen noch die Tausende aus dem Kaukasus, Bulgarien, Persien und Palästina und den anderen Ländern. Der Zustand, in welchem sich alle diese Unglücklichen befinden, ist unbeschreiblich. Die Großloge mit dem Joint Distribution Committee ist sofort zur Stelle. Sie schaffen ^rste Bekleidungshilfen mit 4.700 t. Pfund, Reiseunterstützungen für nach Palästina repatriierte und nach Amerika auswandernde Juden mit 35.400 t. Pfund, sie gründen Zwischenstationskomitees in Smyrna, Rhodos, Piräus und Patras, um die zu Schiff Beförderten in den Häfen nicht in die Hände von Betrügern fallen zu lassen, sie schaffen hygienische Einrichtungen, errichten ein Ambulatorium, stellen Ärzte bei und benötigen allein für Medikamente 2.600 t.

  17. 1924-06-01 · 6 (6.1924) · p. Seite 149

    Der Humanismus des achzehnten Jahrhunderts hat mich gebildet, Herder und Lessing, Humboldt und Geithe, Kant und Fichte waren meine Lehrer. Aber Palästina ist doch die Hoffnung von Millionen Ostjuden und die Chaluzbewegung gehört, wir können es in den Schweizer Schulbüchern lesen, zu den idealsten Bewegungen, die jemals die Welt erfaßten. … Es kam freilich weit später, im Jahre 1917, die Balfour-Deklaration, England erhielt das Völkerbundmandat über Palästina, die ganze Welt blickte gespannt auf den Aufbau dieses Landes. Tausende und tausende Juden kitteten mit ihrem Blute jeden Stein des neuen Gebäudes, tausende und tausende Juden tränkten mit ihrem Schweiß den heiligen Boden.

  18. 1924-09-01 · 7 (9.1924) · p. Seite 200

    Zusammenschluß der Logen eines Landes zu Landesverbänden. 7. Gründung einer Großloge in Palästina. Diese Gründung wurde mit dem Wunsche begrüßt, es möge seitens des Exekutivkomitees künftighin vor Erteilung des Freibriefes das Einvernehmen mit der Großloge XI. gepflogen werden, falls es sich um Abtrennung von Logen dieses Distriktes handelt. 8 Aktion für jüdische Schulen, jüdische Gymnasien und Seminare. 9. … B er man (Cairo); ins Generalkomitee wurden 12 Brüder rewählt, 6 aus Konstantinopel, je einer aus Alexandrie, Belgrad, Beyruth, Philippopel, Roustschuk und Sofia. Die Großloge XL umfaßt dermalen (mit Ausschluß von Palästina) 24 Logen mit etwa 1G00 Mitgliedern. —er. Buchbesprechungen. Max Nordaus: Zionistische Schriften. Der Jüdische Verlag in Berlin hat in einer neuen und vermehrten Auflage die zionistischen Schriften Max Nordaus (der am 29.

  19. 1925-09-01 · 7 (9.1925) · p. Seite 211

    Wanderarmenfürsorge, Arbeitsnachweise, Auswandererfürsorge. .5. Jüdische Siedlungen, Palästina in alter Zeit (Wasserleitungen. Wohnungen, Gerätschaften), das Ghetto. Bodenbearbeitung in Deutschland und in Palästina. 6.

  20. 1924-09-01 · 7 (9.1924) · p. Seite 196

    O s i a s Thon, Mitglied des Generalkomitees. Den in Gründung begriffenen XIV. Distrikt (Palästina) der designierte Großpräsident David J e 11 i n. Zum Vorsitzenden wurde über Vorschlag des Großpräsidenten Di. Timendorfer, Großpräsident Dr. … Ebenso wurde in allen anderen auf der Tagesordnung stehenden Fragen eine einheitliche Auffassung erzielt und das nicht nur zwischen den Delegierten der mitteleuropäischen Großlogen, sondern auch jenen von Rumänien und Palästina.