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Seite 90 Nr. 8 Die Einwanderung deutscher Juden nach Palästina Die zentrale Bedeutung, die der Aufbau der jüdischen Nationallleimstätte in Palästina in den letzten Jahren für die in Deutschland lebenden Juden erlangt hat, und das Interesse, das dieser Versuch zur Lösung der Judenfrage auch in der nichtjüdischen Umwelt findet, lassen es verständlich erscheinen, daß die Zahl der aus Deutschland kommenden Einwanderer starke Beachtung findet. … Bleiche 19 Reisen Einzelreisen Gefelll'chaHsreifen Hochzeitsreisen Mittelmeerreisen Palästina-Fahrten Hotelreservierung Fahrkartenbesorgung Gepäckversicherung REISEBÜRO GREIF 5 Tritonplatz 5 am Stadttheater Fernruf 43tausend Ich berate Sie immer zuverlässig korsetts groß e Auswahl führender Firmen.
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Die Exekutive der Allgemeinen Jüdischen Arbeiterorganisation in Palästina (Histadruth) hat beschlossen, den Weltkongreß für das arbeitende Palästina für Ende September d. I. einzuberuseu. Die schwere politische Lage, die Erschütterungen, die unser Werk in den letzten Monaten durchgemacht hat, der gewaltige Drang nach Befestigung der bereits erzielten Errungenschaften im Lande sowie die grenzenlose Not der jüdischen Massen in der Diaspora, die eine breite Masseneinwanderung fordert, dies alles macht den Zusammenschluß aller Kräfte, die dem arbeitenden Palästina nahestehen, notwendig. … Da uns bis zum Kongreß nur sehr wenig Zeit zur Verfügung steht, fordern wir alle Freunde des arbeitenden Palästina auf, sich aktiv für den Kongreß einzusetzen und große Massen um das Werk des arbeitenden Palästina zu sammeln. Liga für das arbeitende Palästina Jüdische sozialdemokratische Arbeiterorganisation „Poalo Zion" „Hapool Hazair", Deutscher Landesverband der Hitachduth Jung-Jüdischer Wanderbund „Hechaluz,,, Deutscher Landesverband.
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Für ihn ist die „Hineinpflanzung" eines „stammfremden" Volkes nach Palästina „gleichbedeutend mit Umsturz und Revolutionierung des Landes Palästina, mit Zersetzung der Judenheit als eines internationalen religiösen Kulturkörpers und mit der Herausforderung der christlichen Kirchen." … Die Juden haben kein Recht auf das Land, denn ihre Tradition hat „keine Kontinuität mit der Gegenwart — bis zum 19. Jahrhundert haben sich nur wenige Betjunden in Palästina aufgehalten." (S. 90), dagegen hat sich die christl. Tradition bis auf den Tag erhalten. Außerdem find die Christen in Palästina zu 90 Prozent Araber.
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Aber nicht nur ein historisch-religiöses Interesse habe ihn geleitet, sondern auch der Wunsch, die wirtschaftlichen Verhältnisse des modernen Palästina kennen zu lernen, sei in ihm rege gewesen. Er schilderte dann eingehend die Geschichte der modernen jüdischen Kolonisation in Palästina feit ihren Anfängen in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts bis zur Errichtung des englischen Palästina-Protektorates am Ende des Krieges. … Beifall aufgenommenen Ausführungen mit der Hoffnung, daß sich Palästina besonders durch die tatkräftige Arbeit der jüdischen Kolonisten segensreich entwickeln möchte. * Worms. Bei der Vorstandswahl am 5.
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Teielon 82790 Reparaturen, Ersatzteile_ Der Vorsitzende, Herr Graetz, betonte in feiner Schlußansprache gleichfalls, es sei Pflicht aller Anwesenden, die soeben den erschütternden Ruf der Not ihrer östlichen Glaubensgenossen vernommen haben, die Idee der „Ort"-Aufbauarbeit in ihre weitesten Bekanntenurid Freundeskreise zu tragen und der „Ort"-Bewegung neue Förderer zuzuführen. Die allgemeine jüdische Arbeiterorganisation in Palästina, die Histadruth, die die gesamte Arbeiterschaft Palästinas ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit umfaßt, hatte beschlossen, einen Weltkongreß für das arbeitende Palästina einzuberufen. … September 1930 nach Berlin auf deii Grundlagen der allgemeineii jüdischeri Arbeiterorganisatioir in Palästina einberufen wurde, sollte die Front der Arbeiterschaft im Lande stärken und ihre schöpferische Kraft vergrößern. Im Kreise Gleichgesinnter sollte der Weg sür weiter Taten freigemacht, die Kräfte zur Schaffung der freien jüdischen arbeitenden Gesellschaft in Palästina mobilisiert werden.
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Eine rinrix Einheit Israels ist durch die Gründung der Agency dokumentiert und verkündet worden. Das Wort Palästina ist eine Plattform für den Frieden geworden. Dieser einheitliche Wille wird, zumal die gesittete nichtjüdische Welt aus unserer Seite steht^ mit Gottes Hilfe durchgeführt werden. Und so wurde in der „Jewish Agency" ein ^2^ DTip HX'131 Balsam geschaffen für die nachfolgenden Unglückstage in Palästina. Die große fortschrittliche Entwicklung, die Palästina in den letzten zehn Jahren aufzuweisen hat, worüber auch bedeutende Sachverständige aussagen, wird den meisten Lesern dieses Blattes nicht unbekannt sein.
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Nun ist aber gerade in den letzten Jahren ein bedeutender Fortschritt zu verzeichnen. . Palästina spricht hebräisch; nicht nur dcr größte Teil der Juden, auch manche Araber, die Verkehr mit Juden haben, bemühen sich, hebräisch zu sprechen. … Tie Tatsache, daß für eine Gruppe Menschen, die aus allen Weltteilen nach Palästina kommen, sei es um sich religiös oder national auszuleben, eine einheitliche Sprache notwendig ist, wird wohl niemand bestreiten.
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Justiz und Familie Oberreallehrer i. R. A. Salomon <5*- 7-X -5) Palästina. Wie wir in unserer Septembernummer bereits kurz berichtet hatten, waren vom Freitag, dem 23. August d. I. an Ueberfälle von seiten der arabischen Bevölkerung auf die Juden Palästinas erfolgt. … Landsberg, Wiesbaden und Dr. Paul Simon, Mainz die Vorgänge in Palästina schilderten, in ihren Ursachen und in ihren Auswirkungen bewerteten und zu Hilfsmaßnahmen aufriefen. Bericht über die Delegiertentagung des hessischen Landesverbandes der Jüdischen JugendvereineDeutschlands.
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Wichtiger noch sind vielleicht die Uebersetzungen aus dem Werke „Arbeiterinnen sprechen", in denen ein Stück des Ausbauwerkes in Palästina, gesehen vom Standpunkt der in der Arbeit stehenden Frau, lebendig wird. Eine ausführliche Würdigung der Vereinigung der Arbeiterparteien in Palästina von M. … Dem Andenken an Franz Rosenzweig ist ein Aussatz von Ernst Mosbacher gewidmet, der darzustellen sucht, daß Rosenzweig als erster die jüdische Position des Nichtzionisten zu begründen versucht hat. Mit seinen Berichten und seiner ausführlichen Palästina-Umschau darf das Heft das Interesse aller an Jugend- und Palästina-Fragen Interessierten beanspruchen. (Tie Zweimonats- Schrist „Der Junge Jude" ist für halbjährlich 2.—• RM. bei der Administration, Berlin W 15, Meineckestraße 10, zu abonnieren.)
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Aus Litauen sind in den letzten zehn Jahren insgesamt 18.888 Juden ausgewandert, davon 6.084 nach Palästina. Von den 6.000 lettländisch-jiidischen Auswanderern des letzten Jahrzehnts gingen 3.100 nach Palästina, 1.000 nach den Vereinigten Staaten. Aus Rumänien sind 22.272 Juden in verschiedene Länder ausgewandert, die meisten nach Nord- und Südamerika, Palästina und Südafrika. „Das Testament einer jüdischen Wohltäterin" Wir haben in diesen Blättern die Bedeutung Fanny von Arnsteins in einem Aufsatz „Wiener Frauen" gewürdigt, wissen, dass sie Tochter des von Friedrich dem Grossen zum Oberältesten sämtlicher jüdischer Gemeinden Preussens ernannten, durch Reichtum.
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Eine Betrachtung zum Wochenabschnitt. p Wenn man die zahlreichen Berichte und Schilderungen derer liest, die in den letzten Jahren Palästina besuchten, um sich über den Aufbau des Landes genauer zu informieren, kommt man unwillkürlich auf den Gedanken, einen Vergleich zu ziehen mit den 12 „Meraglim", die Moses vor nunmehr dreitausend Jahren aussandte, um das Land Kanaan auszukundschaften und zu erforschen. … Die Ursachen des Verhaltens mancher Palästinabesucher sind heute offenbar Oie gleichen wie damals. Das Aufblühen eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina ist ihnen aus den verschiedensten Gründen unangenehm. Und daraus entstehen die ungünstigen Berichte. Hierdurch wird das ganze Aufbauwerk in ein düsteres Licht gestellt, und das jüdische Volk, auch der Nichtzionist, der sich für Palästina zu interessieren beginnt, wird ungünstig beeinflußt.
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Es mag sein, daß in manchen großstädtischen Gemeinden wie Berlin, Amsterdam, London und Newyork eine größere Seelenzahl von Juden vereinigt ist, als dies z. Zt. in ganz Palästina der Fall ist oder je der Fall sein kann. Jedenfalls sind nirgends für das gesamte Judentum geistig so gewaltige Möglichkeiten gegeben wie in Palästina. Wenn z. B. Palästina auch Juden sämtlicher religiöser Schattierungen vom vollkommenen Atheisten bis zum strenggläubigen Juden umfaßt, so ist doch durch die Zusammenfassung all dieser heterogenen Elemente auf bewußt jüdischer Grundlage sowie durch die gleichzeitige Erweckung der im wesentlichen sonst nur liturgischen Zwecken dienenden hebräischen Sprache eine ganz andere Möglichkeit zur Neubelebung des religiösen Lebens gegeben als z.
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Tie Parteien, die in Wirklichkeit den Ausbau Palästinas nicht wollen, dies aber öffentlich nicht zu gestehen wagen, um ihren Einfluß bei dem Teil der jüdischen Bevölkerung, dem Palästina religiös und gefühlsmäßig im Herzen wurzelt, nicht zu verlieren, boten alles auf, um der Welt zu beweisen, daß Palästina weder politisch noch wirtschaftlich zur Kolonisation sich eigne. … Wir meinen 1. den unlängst in London erstatteten Bericht einer Kommission von vier prominenten Persönlichkeiten über Palästina und 2. die in den letzten Wochen in Berlin stattgefundene Weltkonferenz des religiösen Liberalismus, zwei Ereignisse, die jeder aufrichtige Jude mit Freude begrüßen muß.
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Einer der besten Kenner des neuen Palästina, der zugleich in der palästinischen und überhaupt orientalischen Altertumskunde bewandert ist, wird die Führung übernehmen. … Hillebrand), das schon heute Anmeldungen entgegennimmt. Die große Bedeutung, die Palästina als aufblühendes Land gerade für Deutschland hat, wird viele an dieser Reise teilnehmen lassen. Iugendecke Jüdischer Iugeiidverein Mainz a.
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Diese Schrift enthält alle notwendigen Informationen über die Einwanderungsbedingungen, Lebensverhältnisse, landwirtschaftliche Betriebe, Berufsaussichten usw. in Palästina. Jeder der sich für die Einwanderung nach Palästina interessiert, sollte dieses Merkblatt erwerben. Außerdem erschien bereits das Merkblatt „Chinuch" mit ausführlichen Berichten über die Universität. … „Chinuch" sind gegen Voreinsendung von 0.75 RM bezw. 0.50 RM zuzüglich Porto durch das Palästina-Amt, Berlin W. 15, Meinekestraße 10 zu beziehen. per-soualuotiren. Barmizwoh: Mainz: 2. 9. 33 Adolf Glückstein, Sohn des Herrn S.
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Programm für Monat Dezember. Dienstag, 1. Dez., 8% Uhr: „Das arbeitende Palästina", Referat von Kurt Löwenstein, Frankfurt a. M. Dienstag, 8. Dez., 8% Uhr: Chanukkah-Heimabend geleitet von einem Palästinenser. Donnerstag, 10. Dez., 8% Uhr: Palästinafilm „Kinderland Palästina". Dienstag, 15. Dez., 8% Uhr: Fortsetzung von Kurt Löwenstein „Das arbeitende Palästina". Dienstag, 22. Dez., 8% Uhr: Heim- und Liederabend (in engerem Kreise).
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Baeck neben der erwähnten auch — vielleicht hauptsächlich — an die Palästina-Bewegung dachte, die eine wirkliche Renaissance des Judentums bedeutet. Durch diese Idee ist das jüdische Volk wieder erwacht, wieder geboren, sie ist — wie Baeck sagte — das Judentum! Millionen — nicht nur Geistesnotabeln — in allen Weltteilen, sogar m den entferntesten Ländern hat der Palästinagedanke ausgerüttelt, er ist ein Lebensnerv des Volkes geworden. Ob Baeck wirklich mit seinen Worten Palästina meinte, können wir zwar mit Bestimmtheit nicht behaupten, aber die Tatsache, ivas Palästina dem jüdischen Volk bedeutet, ist nicht zu bestreiten.
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Aufgabe der jüdischen Jtiaend ist es. der organisierten jüdischen, geistigen und politischen Abwehrarbeit durch ihre Mitwirkung verstärkte Stoßkraft in einer Richtting au geben, die der politischen Bedentnna des Geaners angemessen ist ttnd den Stolz und die Würde des jüdischen Menschen betont.?>. Die Besatzung des überparteilicheti Palästina-Aufbaues wird durch die Mitarbeit der Vertreter des Verbandes in der Jewish Agency bekundet. Der Verband fordert von feinen Mitgliedern eine vertiefte Beschäftignna mit allen Fragen des Aufbauwerkes und fühlt sich mit den am Aufbauwerk arbeitenden Menschen in Palästina verbunden. 4. … Der Redner, erst kürzlich von seiner Reise zurückgekehrt, berichtete in ungemein fesselnder und anschaulicher Weise über das Leben in Palästina, unter beson-
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Mai 1935 sprach Herr Adolf P o 11 a K; in der alten Synagoge in Worms über das Thema: „Neue Perspektiven des Palästina-Aufbaus" Der Redner verstand es, seine zahlreichen Zuhörer mit seinen Ausführungen über das große Geschehen in Palästina und über die neuen Entwicklungen dort, mitzureissen.
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Geschäftliche Mitteilungen Die italienischen Schiffe nach Palästina Der „Lloyd Triestino" Frankfurt a. M. teilt mit, dass trotz des Streikes in Palästina die italienischen Schiffe im Hafen von Haifa nach wie vor die erforderlichen Operationen abwickeln.