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Es müßten aber Jahre vergehen, bis diese kleine Anzahl der Einwanderer eingeordnet sein würde. 2. Die Arbeit in Palästina ist sehr , hart und „unsere zerbrochenen Juden” sind zu solch harter Arbeit nicht geeignet. Auch der Ausgang der Kämpfe in Palästina ist ungewiß. … Forschungsexpeditionen leitete und unmittelbar vor dem Kriege auch Palästina durchforöthte, behauptet kategorisch, daß bei intensiver Bewässerung und Nutzbarmachung des Südteiles (Negew) mehrere Millionen Menschen in Palästina neu angesiedelt •werden können. — Das Mandat gebiet umfaßt 26 313 000 Dunam Boden.
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Der republikanische Senator Baldwin, welcher jetzt im Aufträge des Amerikanischen Aktionskomitees für Palästina mit den britischen führenden Personen in London verhandelt, legte folgenden Plan vor: England übergibt sofort das Mandat über Palästina der Aufsicht der UNO; Palästina soll zum Freistaat erklärt werden. … Diesen Juden soll sofort die palästinensische Bürgerschaft und die Möglichkeit der Einwanderung nach Palästina gewährt werden. Das „Aktionskomitee” für Palästina, in dessen Namen Baldwin verhandelt, wird von der Republikanischen Partei in USA. unterstützt.
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Jones sprach die Hoffnung aus, daß durch,.diese Entlassungen eine Entspannung der Lage in Palästina erreicht würde. Auf Grund von Besprechungen zwischen Vertretern der Jewish Agency und der britischen Regierung, in denen der Zionismus - die Terrormethoden des politischen Kampfes in Palästina ablehnte, kam die britische Regierung zu dem Entschluß, die führenden internierten Jüden freizulassen. … Nichts würde mehr zum Nutzen dieser Heimatlosen beitragen, „als die Genehmigung zur sofortigen Einreise von mindestens 100 000 Juden nach Palästina.” 'Philadelphia. Demonstration für Palästina-Juden in Philadelphia, Rund 30 000 Personen mit Transparenten, auf denen Gerechtigkeit für die Juden in Palästina gefordert -wurde, versammelten sich am Sonntag auf dem Unabhängigkeitsplatz in Philadelphia.
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Industrien wurden nicht nur durch 'jüdischen Unternehmungsgeist, sondern auch durch jüdische Arbeit in Palästina errichtet. Westlicher Lebens- und Erziehungsstandard hat in Palästina Fuß gefaßt. Selbst die Kinder einfacher, jüdischer Bauern erhalten eine gründliche Erziehung bis zum. 17. … Unzählige sind diesem Terrorfeldzug schon zum Opfer gefallen, und nur die Auswanderung aus Polen ist-die einzige Rettung. . Niemals zuvor sind aller Augen "so inständig auf Palästina als die einzige Rettung gerichtet gewesen. Niemals zuvor wurde Palästina mehr als der Erlöser des geschlagenen Israel angesehen.
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Palästina kann jedoch nicht die Auswanderungsbedürfnisse der jüdischen Opfer der Nazi- und Faschisten Verfolgung alleine decken. … Wir sind nicht in der Lage, die Zuverlässigkeit dieser spezifischen Pläne zu ergründen, wir können jedoch nicht stark genug unterstreichen, daß sie zunichte werden, wenn kein Friede in Palästina herrscht, ganz gleich, inwieweit diese Pläne technisch möglich sein werden. Überdies verlangt der volle Erfolg die Mitarbeit der benachbarten arabischen Staaten, da diese Projekte nicht allein für Palästina gelten.
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Die Londoner Zeitungen brächten die Nachricht, daß die jüdische Untergrundbewegung in Palästina unter Zuhilfenahme von jüdischen Fönds in Amerika 100 Schiffe kaufte,, die für eine großangelegte Einwanderung von heimatlosen Juden aus Europa nach Palästina vorbereitet sind. … Außerdem sollen auch 20 Araber befreit werden (die für Kriegsverbrechen gegen die Alliierten inhaftiert waren. . .. . H. I. Aufruf des Oberrabinates von Palästina. Jerusalem. Das Oberrabinat von Palästina veröffentlichte einen Aufruf, in dem es terroristische Aktionen verdammt.
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Außenminister Bevin gab im Parlament den Beschluß der britischen Regierung bekannt, nach welchem das Palästina-Problem der UNO übergeben wird. Als Ursachen dieses Beschlusses erklärte Bevin: 1. Die britische Regierung kam zu der Ueberzeugung, daß aufgrund des „Weißbuches” von 1939, das die jüdische Einwanderung nach Palästina stark begrenzt, keine Lösung zu erzielen sei, 2. … In der letzten Zeit macht sich eine starke zionistische Bewegung und ein großer Drang zur Auswanderung nach Palästina bemerkbar. In der letzten Woche sind 150 Chaluciin und Waisenkinder nach Palästina abgcreiät. - Wiener Nazis leben in Wohnungen von Juden.
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Auf illegalen Wegen nach Palästina In der Pariser Ausgabe der „New York Herald Tribüne” vom 12. i2. 1946, ist ein ganzseitiges Inserat veröffentlicht, das folgenden Wortlaut hat: „An das englische Volk! … Weil Ihr für Euer Heim kämpftet, - für Eure Heimat. Erwartet Ihr von uns, daß wir weniger für Palästina tun? Wir kämpfen auch für unser Heim, unsere Heimat. Ihr verspracht uns, und das. gegebene Wort eines Engländers ist heilig.” / Der Streit um Palästina geht seinem Höhepunkt entgegen.
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Jahrgang — Nr. 20 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR DIE BRITISCHE ZONE l. Januar 1948 — Seite 9 mm PALÄSTINA Nach jüdischen Berichten sollen 200 Araber, die die jüdische Siedlung Yechiam in Nord-Palästina angriffen, von zwei deutschen Offizieren geführt worden sein. … Senator VincTente Francisco, das phillippische Mitglied . des Palästina-Ausschusses, erklärte, die Durchführung 'des Palästina-Teilungsplanes würde sehr schwierig," wenn nicm unmöglich werden, falls der Sicherheitsrat keine entsprechenden Schritte unternimmt.
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„Die zunehmenden Interessen der Vereinigten Staaten in allen Araberuhd Moslemstaaten werden durch die Erklärung Präsident Trumans über jüdische Einwanderung nach Palästina gefährdet”, heißt es in einer Erklärung des hohen arabischen Komitees in Palästina vom Sonntag. Das Komitee wendet sich scharf gegen eine erhöhte Einwanderung von Juden nach Palästina. … Die Ansichten des Präsidenten gipfelten in den folgenden , Feststellungen:^. ■ „Erstens: Im Hinblick auf die Tatsache, daß der Winter seinen Einzug halten wird, ehe die Palästina-Konferenz iif* London wieder aufgenommen werden kann, wie ich glaub«», vertrete ich die Ansicht, daß eine wesentliche Einwanderung nach Palästina nicht warten kann, bis eine Lösung des Palästina-Problems gefunden, und daß diese Einwanderung daher sofort beginnen solle.
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Und das ist ein Anlaß mehr zu dem Versuche, wenigstens die wichtigsten Züge des vielfältigen Problems, das Palästina darstellt, ein wenig zu klären. Schon in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand, ausgelöst durch das Ansteigen des Antisemitismus, in Europa eine zionistische Bewegung, die auf die Schaffung einer „durch das Gesetz gesicherten Heimat für das jüdische Volk in Palästina” abzielte. … Heimstätte in Palästina zu helfen. Die Araber, die das Land bewohnten, widersetzten sich von Anfang an . diesen Bestrebungen. Großbritannien verwandelte daraufhin den größeren Teil Palästinas in ' einen eigenen Staat, Transjordanien, förderte aber die jüdische Einwanderung nach Rest-Palästina.
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Februar wird eine, über eine Woche dauernde, Mizrachi-Weltkonferenz in Tel-Aviv beginnen Die Einwande'rungsabteiiung der Palästinensischen Regierung hat die britischen Konsulate von 30 europäischen und amerikanischen Ländern beauftragt, Visas an die Delegierten auszugeben. (DENA.) «. Der Palästina-Ausschuß der UN beschloß, eine Arbeitsgruppe nach Palästina zu entsenden. Dieser Beschluß wurde einstimmig gefaßt, obwohl England gefordert hatte, daß der Aussdljiß sich nicht eher als zwei Wochen vor Ablauf des britischen Mandats über Palästina in das Heilige Land begibt. … (Aus dem „Mitteilungsblatt“ der 85Aiija Ghadaseha“,, Tel-Aviv), Juden und Araber ■Wieweit matt Palästina als arabisches Lanft bezeichnen soll, bleibe dahingestellt in den übrigen arabischen Staaten gibt es jedoch, mehr Juden als in Palästina, nämlich 700 000 bis, 800 000.
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Briefwechsel Byrnes-Bevin über Palästina Newyork. (RPD-Reuter). Den Auftakt zu der für Januar vorgesehenen Londoner Palästina-Konferenz und einen Hinweis für den jetzt in Basel tagenden Weltzionisten-Kongreß gibt ein Briefwechsel zwischen Byrnes und Bevin. … Jud*n appellieren an Attlee Jerusalem. (DANA-Reuter). Der jüdische Rat in Palästina und verschiedene .andere jüdische Organisationen sandten Telegramme an den britischen Premierminister Attlee und den Kolonialminister Creech Jones, in denen sie um Landeerlaubnis für die jüdischen illegalen Einwanderer nach Palästina ersuchten.
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Grüße und Ausdrücke der Bewunderung dem kämp-' fänden Jiscbüv in Palästina. Wir sehen in der Entstehung des Jüdischen Staatesin Palästina die Verwirklichung eines uralten Traumes unseres Volkes und die Endiösung des jüdischen Problems in der Diaspora. … (DENA.) ff ♦ ■ Die von der UNO-Voll Versammlung eingesetzte Palästina-Vefwaltungs-Kommission trat am 9. Januar zu ihrer ersteh Sitzung zusammen. Dr. Karo! Lisicky, der bereits Mitglied des Sonderausschusses für' Palästina war, wurde einstimmig zum Vorsitzenden der Kommission gewählt.
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Länder zur Verfügung stellten, .richtete sich das Augenmerk zwangsläufig auch auf Palästina. Vor allem war es die Jugend, die ihr Interesse dem Heiligen Land zuwandte. Die zionistischen Vereinigungen Deutschlands förderten diesen Gedanken durch zahlreiche Vorträge sowie durch Aufklärungsschriften. … Haftbefehl gegen Mufti noch in Kraft! Jerusalem. Wie vom britischen Hohen' Kommissar für Palästina mitgeteilt wird, ist der im Jahre 1938 gegen den. Mufti öon Jerusalem, Hadji Amin, el Husseini, erlassene Haftbefehl noch in Gültigkeit.
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Sie stellen sieh gegen Weizmann, weil Weizmann heute wohl erklärt, daß Palästina als Judenstaat, betrachtet werden müsse, daß aber der Kampf um Palästina so geführt werden soll, wie-er bisher geführt wurde. … Das Zögern hat vielen Menschen das Leben gekostet. Aus .Ungarn sollten seinerzeit viele Juden nach Palästina kornmen, da man aber zögerte, kamen sie nach Auschwitz. Die Juden aus Amerika erklären, daß Palästina den Juden gehören müsse, damit der Jude in der ganzen^ Welt weiß, wo er hingehört und ein Gefühl der Sicherheit bekommt.
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Die hebräische Presse verurteilt stark den Londoner 'Rundfunksender „B.B.C.” für Uebermittlung nicht genauer Nachrichten aus Palästina. Die Zeitungen verlangen, daß das B.B.C.. einen ständigen Korrespondenten in Palästina einsetzt und daß seitens der britischen Regierung besser auf gepaßt wird, damit der Londoner Sender in der Zükunft Nachrichten über Palästina wahrheitsgemäß übergibt. … Von jüdischen Quellen wird mitgeteilt, daß die britische Regierung beabsichtigt, alle „Illegalen” aus Cypern nach Palästina zu überführen. Sie sollen in Palästina direkt interniert und teilweise aufgrund der Monatsquote befreit werden. Laut einer Mitteilung der „Jewish Agency”- befinden sich ‘ augenblicklich in Cypern 8300 „Illegale”, darunter 600. werdende Mütter. .
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Das' „Zentralkomitee der jüdischen Gesellschaften“ in .Frankreich bestimmte den 28, April, den Tag der UN-Sondersitzung über Palästina, , für Protestversammlungen. ' London. (BBC.) Ueber ganz Palästina wurde Ausgehverbot Verhängt. vIn Jerusalem, Haifa und , Tel-Aviv wurden militärische Kommissare eingesetzt. … Prag. 120 jüdische Soldaten der tschechoslowakischen Armee, die in Palästina mobilisiert wurden, kehrten jetzt mit ihren Familien nach Palästina zurück. Die zahlreich versammelten Juden begleiteten die Repatriierten auf den Bahnsteig unter den Klangen der „Hatikwah“.
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Durch den Äther jagen sich die Meldungen: Schwere Unruhen in Palästina, Brücken gesprengt und heute eine Meldung, das Hauptquartier der Militär-Regierung in Jerusalem durch jüdische Terroristen in die Luft gesprengt, 100 Tote bereits identifiziert. … Die jüdischen Gemeinden in Deutschland, voll innerer Sympathie für den Jischuw in Palästina, lehnen jeden Gewaltakt ab und kämpfen nur unter dem Motto des Prophetenwortes: Nicht mit Gewalt und nicht mit Kraft, sondern durch meinen Geist spricht der Herr.
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Die letzten Ereignisse in Palästina sollten die Verschiffung der 100 000 Einwanderer nicht verzögern. Präsident Truman gab der Hoffnung Ausdruck, daß eine Beruhigung der Lage eintreten möge und die Führer der jüdischen Gemeinde in Palästina bald aus der Haft entlassen würden. … Attlee empfing Oherrabhiner. London. Dr. Isaac Herzog, der Oberrabbiner von Palästina, wurde am Freitag von Premierminister Attlee und dem Kolonialminister George Hall zu einer einstündigen Besprechung über die Lage in Palästina empfangen.