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Außerdem soll Frankreich Konzessionen bekommen zum Bau der Häfen Jaffa und Haifa in Palästina und von Tripolis (nördlich von Beirut) in Syrien. Aus dem allem geht unzweifelhaft hervor, daß im Sinne dieses Abkommens in der nächsten Zukunft Palästina unter französischen Einfluß gestellt sein wird. … Diese hat sich bis jetzt fast ganz aus Palästina zurückgezogen. Aber die Verschiebung der politischen Machtverhältnisse, die Vormachtstellung, zu der nach dem Obigen Frankreich in Syrien und Palästina berufen scheint, wird die Alliance zu einer neuen Orientierung, ihrer Stellung zu Palästina zwingen.
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Unterstützet ihr in hervorragendem Maße die Jüdische Kolonisation in Palästina. Tic Jüdischen Kolonien in Palästina haben die „Agndas Esrvg Ha ko sch er" gegründet, die sämtliche koscheren Esrogim in Palästina anskanft, die von den jüdischen Kolonisten in Palästina gezogen sind. … Ihr unterstützt dadurch in hervorragendem Maße die Jüdische Kolonisation von Palästina. Jeder kann ein koscheres Esrog durch die Post bestellen an die Adresse: Agndas Esrog Halroscher" Delach-EUrma bei Jaffa (Palästina). mpn nre isen jhpn diijn mpn nr0 nm;K “>n Agudat Etrog Hakosclier, Petacli Tikwa, Petach-Tikvah, Vml Agutlat Israel
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So groß auch der Schaden ist, den die Reform und die Richtlinien in Deutschland angerichtet haben, das zionistische Schulwerk in Palästina bedeutet für Palästina und infolgedessen für die ganze Iudenheit mindestens eine ebenso große Gefahr, da es dazu angetan ist, im heiligen Lande selber die Thoratreue der Jugend zu unterwühlen. … Die Pflege der hebräischen Sprache, der zionistische Streit um die hebräische Sprache in Palästina, den wir leider nicht als einen edlen Kampf für das Judentum bezeichnen können, kann zum Fluch werden, wenn er die Zerstörung des Thorastudiums in Palästina zum gewollten oder ungewollten Resultate hat.
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Er schloß mit einem Appell an alle Zionisten, alle Kraft anzustrengen, um Palästina zu einem blühenden Garten für das jüdische Volk zu machen. Des nahenden Sabbat wegen wurde darauf die Sitzung auf Samstag nacht vertagt. … Die Achusabewegung in Amerika habe sich entwickelt, eine Mädchenfarm zur Ausbildung von Kolonistinnen wurde eröffnet. Die Beschäftigung jüdischer Arbeiter in Palästina sei einfach eine Notwendigkeit, nur durch Ausnutzung jüdischer Arbeitskraft erwecke man das moralische Recht auf Palästina.
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In ganz wegwerfendem Tone, vom hohen Roß herab, redeten Sie von Chaluka-Almosen in Jerusalem und Palästina. Nun hören Sie, Herr Dr. Edgar Weil, was ich Ihnen offenbaren will. Vor zirka Jahresfrist schrieb „Die Welt" ungefähr folgendes: Die Chaluka hat um Jerusalem' und Palästina ewige Verdienste. Die Chaluka ist die Ursache, daß die jüdische Bevölkerung in den letzten 100 Jahren sich in Palästina hat halten und hat zunehmen können. Ohne die Chaluka wäre heute Palästina judenleer, und die Araber hätten heute die Plätze und Positionen inne, wo jetzt Juden wohnen.
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Nicht ohne Zusammenhang mit dieser Politik scheint das neue Verfahren der Alliance Jsraelite Universelle gegenüber Palästina zu stehen. In einem Vortrag nämlich, den der Sekretär der Alliance, M. I. B i g a r t, in einer öffentlichen Versammlung der jüdischen Volksuniversität in Paris über „Die Tätigkeit der Alliance in der Türkei" gehalten hat, führte er ungefähr folgendes aus: „Es mag viele unter Ihnen überraschen, wenn ich für die kolonisatorischen Unternehmungen in Palästina, die heute so viel von sich reden machen, für die Alliance die Priorität beanspruche. … Herr Bigart erklärt ferner, daß gewisse Umstände leider die Alliance daran gehindert haben, dem Werke in Palästina die Sorgfalt und die Mittel zuzuwenden, die ursprünglich dafür gedacht waren, so daß die Entwicklung viel zu langsam vor sich ging.
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Herr Kahn, bisheriger zweiter Kantor an der Synagoge rue de la Victoire, ist zum Oberkantor, Herr Hirtz von Saarburg zum zweiten Kantor an dieser Synagoge ernannt worden. Palästina. Ein jüdisches Museum in Palästina. Baron v. Rothschild hat in Palästina Land gekauft, uin archäologische Forschungen anstellen zu lassen. … Ebenso sind in dem neuen Entwurf die gegenwärtig in Palästina bestehenden Beschränkungen betreffs des Bodenerwerbs der ausländischen Juden fallen gelassen worden. England. Die Mahl des Dr. herz aus New Port zum Chief Rabbi.
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Die Regierung behandelt sie als Fremde, die Juden aber beweisen den feurigsten patriotischen Eifer. Palästina. Eine neue jüdische Kolonie in Palästina. Auf dem zirka 4800 Dunam umfassenden, an der Jaffa-Jerusalemer Bahn gelegenen Terrain Kasr-Urieh, das im vergangenen Winter von der „Palästina-Land-Development- C o. … Isidor G i n s b e r g, gerichteten Brief schreibt der Stifter: „In Anbetracht der unsagbar traurigen Verhältnisse, unter denen unsere Glaubensgenossen in meinem Heimatlande zu leiden haben, glaube ich meiner Stiftung keine bessere Bestimmung verleihen zu können, als die Förderung der Palästina-Kolonisation durch rationell erteilten Kredit und durch Vorbereitung jüngerer Auswanderer zur Ausübung des landwirtschaftlichen oder gewerblichen Berufes in Palästina.
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Zahlreiche Protestversammlungen fanden in Palästina statt. Mit ausnahmeloser Einigkeit nehmen, wie es scheint, die Zionisten den Kampf gegen das neue System aus. Sie beklagen sich bitter über die Enttäuschung, die sie am Hilfsverein erleben, und wollen den Kampf nicht einstellen, bis ihre Forderung, das Hebräische zur alleinigen Unterrichtssprache an den jüdischen Schulen in Palästina zu erklären, bewilligt ist. … Wir möchten für die allgemeine Einführung der deutschen Unterrichtssprache an jüdischen Schulen in Palästina keine Lanze brechen. Aber für den Kamps der Zionisten für die sogenannte „Hebräische Kultur" können wir uns unmöglich erwärmen.
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In der ersten verhielt man sich der praktischen Arbeit in Palästina gegenüber ablehnend. In der zweiten sah man schon ein, daß es nicht angehe, immer ergebnislos die eine Idee zu verfolgen, von der Türkei und der Welt Palästina als öffentlich gesicherte Heimstätte zu erwerben (Charter) und man ließ die praktische P a l ä st i n a - A r b e i t wenigstens als Borbereitung für die Herbeiführung des Endziels gelten. … Daher sei der Zionismus an einem Wendepunkt angelangt. Durch lange maßlose Arbeit in Palästina selbst müsse man zur Höhe gelangen. Die Arbeit in Palästina besteht in Acker- und Gartenbau. Dazu gehört der Bodenankauf mit Hilfe des Nationalfonds und die Schaffung von Ansiedlungsmöglichkeiten, Bau von Wohnhäusern, Meliorierung des Bodens, Schaffung von Arbeitsgelegenheiten und Siedlungs- und Arbeitsgenossenschaftcn, Förderung landwirtschaftlicherkolonisatorischer Unternehmungen aller Art.
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Die hochbegabte jüdische Rasse würde sicherlich aus Palästina ein „Belgien des Ostens" machen, und — führt Harry Johnston weiter aus — keine europäische Macht ist an der Bildung eines solchen „morgenländischen Belgiens" mehr interessiert, als Großbritannien, namentlich im Hinblick auf das benachbarte Aegypten einerseits und die im Nordosten bis nach Indien hin sich erstreckende britische Einfluhzone andererseits. Palästina. Eröffnung einer neuen Eisenbahnlinie in Palästina. Die neue Eisenbahnlinie Haifa—Akka, die sich seit Ende 1911 im Bau befindet, ist soeben dem Verkehr übergeben worden.
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All das konnte die Zionisten in der Erkenntnis nicht wankend machen, daß die Entwicklung des jüdischen Elementes in Palästina mit dem Schicksal des türkischen Reiches verknüpft ist, daß die jüdische Arbeit in Palästina für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des türkischen Reiches von hohem Wert ist. … Die Fragen der Gegenwartsarbeit sind jetzt an der Tagesordnung. Ich beantrage ferner, daß die Palästina-Kommission aus 33 Mit-
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Nach dem Tedeum zog der König den Oberrabbiner, Jakob Meir, in ein längeres Gespräch, an dessen Schluß er dem Oberrabbiner huldvoll die Hand reichte. Palästina. Beilis in Palästina. Beilis ist in voriger Woche durch Alexandrien gekommen und dort von dem Oberrabbiner empfangen und bis zu seiner Abreise begleitet worden. … Rothschild Beilis keinerlei Geldunterstützung hat zuteil werden lassen, hat er ihn doch wissen lassen, daß, wenn er sich^ entschließen würde, nach Palästina überzusiedeln, er ihm eine Stelle in einer seiner Kolonien anweisen würde. Der Baron Edmond von Rothschild wird selber in diesen Tagen in Palästina erwartet und sein Vertreter, Herr Frank, ist bereits in Palästina eingetroffen.
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Paliistrrm. Archäologische Erforschung des vorisraelitischen Palästina. Die Erforschung des ältesten Palästina hat, wie in der.jüngsten Sitzung der englischen Palästina-Forschungs-Gesellschaft (Palestine Exploration Fund) mitgeteilt wurde, im vergangenen Jahre reiche Ergebnisse gezeitigt, die sich vor allem auf die Zeit der ersten Besiedlung Palästinas beziehen. … Die englische Palästina-Forschungs-Gesellschaft rüstet sich nun zu einer neuen großen Arbeit, die jedoch erst in Angriff genommen werden wird, wenn die nötigen Mittel zur völligen Durchführung des Planes gesichert sind.
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Die „Praktischen" dagegen wollen die angesammelten Gelder für die Kolonisation Palästinas dienstbar machen, sie drängen auf die Arbeit in Palästina selbst, geleitet und gestützt durch die zionistischen Finanzinstitute. Sie wollen noch ein Anderes: sie wollen nicht nur Kolonien in Palästina mit Hilfe der Bankinstitute gründen, sie wollen auch mit der gleichen Hilfe Palästina zum zionistischen Kulturzentrum machen, d. h. niedere und höhere Schulen gründen, die nach zionistischer Ansicht das Judentum zu verjüygen und die jüdische Renaissance heroorzubringen geeignet sind. … Gegenüber den von den „Praktischen" — wir wollen damit nicht sagen, daß die „Politischen" es in der Praxis etwa anders machen würden — geforderten Strebungen nach Schaffung eines solchen jüdischen Kulturzentrums in Palästina sind die jetzigen zionistischen Schulen in Palästina, wie das Hebräische Gymnasium in Jaffa und in Jerusalem, die in dem Heranwachsenden Geschlechte statt Treue zur Ueberlieferung, Zweifel und Geringschätzung gegenüber dem mosaischen Gesetz wecken, nur schwache Anfänge.
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Er schlägt vor, mit den Vorarbeiten zur Gründung einer Zentrale für Erziehungswesen in Palästina zu beginnen. Diese Zentrale soll alle Erziehungsanstalten, die im Geiste des überlieferten Judentums zu wirken berufen sind, sowie alle gesetzestreuen Lehrer des heiligen Landes umfassen. … Aus dieser Hochschule sollen dann hervorragende rabbinische Autoritäten hervorgehen, die sowohl in Palästina als auch außerhalb des Landes als Rabbiner, Dajanim, Lehrer usw. ein großes Wirkungsfeld finden würden. Der Vorschlag findet allgemeinen Beifall und es wird beschlossen, ihn der Hauptversammlung der Agudas Jisroel zu unterbreiten.
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An Zeichen kindlicher Liebe haben es die Fernen und Rahen nie fehlen lassen. Hagenau. Der Vortrag über Palästina und seine Organisationen, der von den Herren Prof. Dreyfus und stud. med. Löw aus Straßburg am Samstag abend gehalten wurde, war leider nicht sehr besucht. Obschon man hier nicht zionistisch gesinnt ist, sollte man sich eigentlich doch wenigstens um das allgemeine Wohl der ausgewanderten Juden interessieren, und gerade Palästina ist die Zuflucht dieser vielen Tausenden von Auswanderern. Wenn man erfährt, was in den letzten 10 bis 15 Jahren geschehen ist, und wie rasch sich die Mittel dazu gefunden haben, so muß man sich sagen, daß man, ohne nach Palästina gehen zu wollen, doch etwas für Palästina tun kann. — Mit einem besonderen Talent hat Herr Löw die Einzelheiten geschildert über all das, was geschehen ist, und wem es zu verdanken sei.
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Mit Rücksicht auf die schwierige ökonomische Lage in Jerusalem hat die Alliance den Betrag von 10 000 Francs dorthin geschickt, die zur Zahlung der Miete für die arme Bevölkerung verwendet werden sollen. Palästina. (Untei der Rubrik „Das Deutschtum im Ausland" bringt die „Kölnische Zeitung" in 'Oh. 24 folgenden beachtenswerten Artikel, von dem wir das Ende wiedcrgeben.) Die Juden in Palästina. Der jüdische Landbesitz in Palästina beträgt augenblicklich etwa 40 000 im. Hiervon sind 30 000 lm besiedelte Landstücke, und zwar in Judäa etwa 8600 ha, (15 Kolonien), in Samaria 6000 Im (8 Kolonien), in Galiläa 16 200 lm (16 Kolonien) und im Ostjordanland 300 1m (1 Kolonie).
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Im Gegenteil, nach der bisherigen Entwicklung zu urteilen, ist die zionistische Kulturarbeit in Palästina geradezu religionsfeindlich. Wir sagen: In Palästina! Denn man muß zugeben, daß in den Ländern außerhalb Palästinas die Zionisten oft dabei sind, wenn es gilt, jüdische Institutionen gegen den Ansturm der Liberalen zu halten. Ihre Kulturarbeit in Palästina aber ist dazu angetan, „die Grundlagen der Religion zu zerstören". Auf dem letzten Kongreß in Basel war ein heftiger Kampf
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Die Gesellschaft jüdischer Aerzte und Naturwissenschaftler für sanitäre Interessen in Palästina mit dem Sitze in Berlin versendet soeben ihren ersten Jahresbericht pro 1913. Die Gesellschaft macht sich die planmäßige Bekämpfung der in Palästina endemischen Seuchen, insbesondere der Malaria und des Trachoms, zur Aufgabe. … Während bisher eine Sicherung der Typhusdiagnose nicht möglich war, ja Zuweilen das Vorkommen des Typhus in Palästina überhaupt geleugnet wurde, gelang es Dr. Beham mehrfach, den Nachweis der vorhandenen Typhusinfektion zu erbringen, ja sogar kleinere Epidemien nachzuweisen.