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Jedenfalls seit dieser Pressekonferenz trat er in der Oeffentlichkeit unter dem Namen Arafat auf und versuchte, die “Palästina- Befreiungsorganisation” zu erobern, schon um sich die Geldmittel dieser Koerpersehaft für Fatah und für den terroristischen Kampf zu beschaffen. … Der Leiter des Londoner Bueros der “Palästina-Befreiungsorganisation” Hamami hatte küerzlich in einem Brief an die "Times” erklaert, dass die PLO mit dem “Schwarzen September” nichts zu tun habe und dass er ueber diese Organisation nichts wisse.
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Mit dem Bekenntnis zum Zionismus, Beginn intensiver hebräischer Studien als Vorbereitung der Palästina- Einwanderung. Studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Nationalökonomie an den Universitäten Berlin, Frankfurt a. … Die Examensarbeit “Zu Jakob Grimm’s Sprache, Stil und Persönlichkeit” erschien 1928 im Druck. 1928 - 1934 Lehrtätigkeit in Palästina am Mädchenseminar des Misrachi in Jerusalem und der Hebr. Realschule in Haifa. 1934 - 1935 in Deutschland zusammen mit Martin Buber an der “Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung” bei der Reichsvertretung der deutschen Juden tätig. 1935 Rückkehr nach Palästina, zunächst als Leiter der Informationsabteilung der Hebräischen Universität. 1936- 1939 Lehrer an der höheren Schule in Beth Hakerem in Jerusalem, am dortigen Lehrerseminar und dann Mitglied der Leitung zusammen mit David Yellin und Benzion Dinur.
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Ben Gurion, wie sich der junge Kolonist David kurz nach seiner Ankunft in Palästina nenen wird, wurde — wie viele seiner jüdischen Altersgenossen — in die Auseinandersetzungen der sehr bewegten Zeit der Aufklärung, der Politisierung der Studentenschaft, der grossen sozialen Erschütterungen hineingezogen; er erlebte das Anwachsen einer nach Ausschreitungen und Verfolgungen drängenden antisemitischen Bewegung in Russland. … Darum zog Ben Gurion Anfang des Jahres 1906 die für ihn einzig mögliche Konsequenz und ging als Landarbeiter nach Palästina, wo er infast allen Teilen des Landes in den verschiedensten Siedlungen tätig war. Er darf sich rühmen, der erste jüdische Schomer (Wächter) gewesen zu sein.
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Die erste Gelegenheit kam im Jahre 1937, als die Königliche Kommission unter Lord Poel in ihrem Teilungsplan 75 Prozent von Palästina für die Araber vorsah; das zweite Angebot 1947, als die Vereinten Nationen sich für die Teilung des Landes aussprachen, diesmal in zwei ungefähr gleiche Teile. … Dieselben Staaten jedoch, die sich mit ihren palästinensischen Brüdern identifizierten, als sie versuchten, Stücke von Palästina zu annektieren — den Aegyptem und Jordaniern gelang es mit Erfolg — ibenahmen sich keineswegs so verwandtschaftlich, als es galt, palästinensische Flüchtlinge aufzunehmen. 50 Millionen Araber weigerten sich, eine Flüchtlingszahl von einer Million zu absorbieren, obwohl die Mehrzahl der Flüchtlinge in Palästina blieb: im ägyptisch-besetzten Gazastreifen und auf dem jordanischokkupierten Westufer.
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Er findet seinen Gesinnungspartner auf moslemischer Seite in König Feisal von Staudiarabien, der den Mekka- Pilgern erklärte, dass die Juden keinerlei Recht mehr auf das Land Palästina hätten, das sie vor nahezu zweitausend Jahren verliessen, so dass keine historische Beziehung mehr zwischen dem Judentum und Palästina bestehe. … Das aber ist nicht erheblich, denn Palästina war, vor der zionistischen Kolonisation, Jahrhunderte lang ein von Arabern sehr dünn besiedeltes Gebiet des Ottomanischen Reiches, verwiegend dem islamischen Kulturkreis zugehörig.
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Aus Rumänien vertrieben, war diesen Flüchtlingen verweigert worden, legal nach Palästina zu gelangen, obwohl, das ist bekannt, die Jewish Agency in der Lage war, die benötigte Zahl von Zertifikaten zur Verfügung zu stellen. … Wenn Seine Majestät, der Sultan, uns Palästina gäbe, könnten wir uns dafür anheischig machen, die Finanzen der Türkei gänzlich zu regeln. Wir würden als neutraler Staat im Zusammenhänge bleiben mit ganz Europa, das unsere Existenz garantieren müsste.
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Bereits in diesen frühen Schülertagen bewährte sich die überlegene Persönlichkeit Chaim Arlosoroffs, den die Schüler eines berliner Gymnasiums zu ihrem Vorsitzenden erwählten, obwohl er ein russischer Jude war und Deutsch mit einem ausländischen Akzent sprach. 1923 nimmt Arlosoroff erstmalig an einem Zionistenkongress teil, nachdem er 1921 bereits in Palästina war, wo er sich an allen Arbeiten, auf der Wacht und bei den Debatten aktiv beteiligt hatte. Die deutschen Zionisten nennen Arlosoroff, der gerade 24 Jahre alt ist, als möglichen Kandidaten für die Exekutive. … Nur eine Stelle sei hier wiedergegeben, um einen kleinen Einblick in Denken, Leben, Charakter und Arbeit Arlosoroffs zu gestatten, wobei berücksichtigt werden muss, dass die folgenden Zeilen in einem Zeitpunkt grosser revolutionärer Auseinandersetzungen gesch rieben worden sind: “Der historische Materialismus, der Palästina fordert, ist eine innere Lüge sondergleichen. Nein, nicht historischer Materialismus, nur Höchstspannung des nationalen Idealismus kann im jüdischen Volk die Kräfte erzeugen, die stark genug und fähig sind, in Palästina Voraussetzungen für eine vollkommene, normale und freie Entwicklung der arbeitenden jüdischen Massen zu schaffen.
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Deswegen forderte Weizmann schon in jungen Jahren, dass die praktische Arbeit in Palästina aufgenommen werde. Vielleicht liegt in seiner unermüdlichen Warnung, sich nicht auf politische Erfolge zu verlassen oder diese überhaupt erst abzuwarten, die Grösse der Vision, von der der Staatsmann Weizmann ausgefüllt gewesen ist. Immer wieder sagte es dieser Wegbereiter seines Volkes, dass nur unsere Leistungen im damaligen Palästina die Grundlage für unsere politischen Forderungen sein können. Denn Weizmann hatte es bei seinem Ringen um die Anerkennung der Rechte des jüdischen Volkes auf sein Land mit den Vertretern der Grossmächte zu tun, die zuweilen den Fanatismus der Juden verstanden, die Jahrtausende hindurch nicht müde wurden, von der Rückkehr nach Israel zu sprechen und zu träumen, und die trotz ihrer furchtbaren und hoffnungslosen Lage Jahrhundert um Jahrhundert dieselben Gebete um den Wiederaufbau Zions sprachen.
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Abdi Khiba, der Gouverneur von Jerusalem, sandte sie an den Herrscher von Aegypten und ersuchte darin um militärische Hilfe. Moderne Markersgeschichte begann in Palästina im vorigen Jahrhundert zur Zeit des türkischen Regimes. Andere Staaten traten an die Türkei heran und ersuchten einen eigenen Postdienst in Palästina zu eröffnen; dieses Recht wurde ihnen auch gewährt.
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Wenn sie von Rechten der Palästinenser sprechen, so meinen sie nicht einen palästinensischen Staat Seite an Seite mit Israel, sondern ein Palästina ohne Israel. Selbst wenn Jerusalem bereit sein sollte, sich uneingeschränkt aus allen im Sechs-Tagekrieg eroberten Gebieten zurückzuziehen, würde das den Kampf der Guerillas nicht beeinflussen, deren Forderung die Liquidierung des jüdischen Staates ist. DOPPELSPIEL Solange die arabischen Staaten diese Terroristen mit Geld, Waffen und Ausbildungsmöglichkeiten unterstützen, handeln sie nach israelischer Auslegung auf zwei verschiedenen Ebenen: einerseits sind sie zum Frieden gegen Rückgabe der besetzten Gebiete bereit, und sie meinen damit die im Sechs Tagekrieg von den Israelis eroberten Territorien; andererseits schicken sie die Fedayn in den Kampf vor, und die verstehen unter den besetzten Gebieten das ganze Palästina einschliesslich von Tel Aviv, Haifa und Beersheba. Wieweit diese doppelte Buchführung aufgehen wird, ist fraglich.
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Es gab lange vor Herzl sehr viele jüdische Zionisten, aber auch Nichtjuden, auch in den höchsten Kreisen aller Länder, die die Berechtigung des jüdischen Volkes anerkannten, und sich mit aller Kraft dafür einsetzten, dass die Wiedererrichtung eines jüdischen Staates in Palästina ermöglicht werde. Ich kann nur ganz wenige von ihnen anführen. Napoleon I, richtete einen Aufruf an die Juden, ihm bei der Errichtung eines jüdischen Staates behilflich zu sein. … Was aus ihr, die eine endgueltige Lösung der Judenfrage hätte bedeuten können, geworden ist, wie das Kolonialamt sie zerstückelt und zu einem fast wertlosen Fetzen Papier gemacht hat, wie der Teil von Palästina östlich des Jordan, der selbstverständlich den Juden gehören sollte, dem damaligen Emir Abdullah geschenkt, und zu einem Königreich Transjordanien gemacht wurde ist zur Genüge bekannt.
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Auch wollen aufbrechen”, “BIder Bildungsdrang wurde ge- LU”, im Plural “Biluim”, waltsam durch Einführung genannt, gelangten diese der Prozentnorm an den Gym- Gruppen unter Überwindung nasien und Universitäten ununendlicher Schwierigkeiten terdrückt. Es war der letzte nach Palästina, schufen dort Sinn dieser Ausnahmegesetdie ersten Ansiedlungen, zu- ESTACION DE SERVICIO „SEMINARIO., Gerardo Braunschweig SEMINARIO 634 — TELEFONO 235813 Mecánica en General Pintura — Electricidad Desabolladura — Afinación Especialidad en Autos Europeos j GOLDEN AGE Die naechste Veranstaltung findet am 28. … Doch die hoffnungsvollen Anfänge, erste Verwirklichung jahrtausendalter Träume, gerieten bald in die befürchteten Schwierigkeiten, und ohne das Eingreifen des Barons Edmond de Rothschild, Paris, (1845- 1934), des “Vaters des jüdischen Palästina”, wie man ihn genannt hat, wären die Siedlungen kaum gerettet worden. “Der Baron”, damals für sein ganzes Leben dem Palästinagedanken gewonnen, übernahm die finanzielle Sorge für den Weitergang der kolonisatorischen Arbeiten.
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Verlautbarung des Rektors der Universität Al Azhar, von der Pressein Kairo veröffentlicht am 18. 3. 48: “Wir werden die verbrecherischen zionistischen Banden ins Meer treiben 'und es wird nicht ein Jude mehr in Palästina bleiben. Damit unsere glorreichen Armeen ihre heilige Aufgabe erfüllen können, ohne Gefahr zu laufen, dass arabische Brüder ihrer Aktion zum Opfer fallen, ist es nötig, dass sie provisorisch das Land verlassen, damit unsere Soldaten ungehemmt das Ausrottungswerk vollenden können”. 3. … Am 16. 8. 48 schreibt Georges Hakin in der Beiruter Tageszeitung “Sada al Djanoub” schon etwas zurückhaltender: “Die Flüchtlinge waren sicher dass sie nicht lange aus Palästina abwesend sein werden und sie nach ein oder zwei Wochen wieder heimkommen können. Ihre Führer hatten ihnen versprochen, die arabischen Armeen würden die zionistischen Banditen sehr schnell ausrotten, und dass zur Panik ebensowenig Veranlassung war, wie dafür an ein langes Exil zu glauben”. 5.
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Vor einem Jahrzehnt war das politische Ringen um die Zukunft des damaligen Palästina noch in vollem Gange. Die Tore des Landes waren so gut wie verschlossen und jüdische Menschen, die den zweiten Weltkrieg überlebt hatten, versuchten, mit Geisterschiffen ohne Namen und ohne Hafen sich einen Weg nach Palästina, das die Heimstätte für das jüdische Volk sein sollte, zu bahnen.
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Dieses Recht auf Sicherheit und Souveränität wird auch “für die nationalen Rechte des arabischen Volkes in Palästina” verlangt Palästina ist heute zum Teil das Territorium Israels. “Die nationalen Rechte” der Palästinenser auf diesem Territorium kann doch logischerweise nur die Bildung eines “souveränen” Staates der Exil- Palästinenser und deren Aktivisten auf dem Boden des tatsächlich souveränen Staates Israel bedeuten.
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Von Kindheit an Zionist, verliess er Eltern und ein bequemes Daheim, um illegal ,mit einem von einer Reederei als baufällig aufgegebenen Schiff in das damals unter britischer Verwaltung stehende Palästina einzu.w andern. Dort arbeitete er zuerst m einem Kibbutz, aber die Entwicklungen des -zweiten Weltkriegs setzten dieser ruhigen Epoche in seinem Leben ein rasches Ende. … Man schätzt, dass damals trotz der energischen britischen Opposition etwa 100.000 europäische Juden mit Hilfe Ben Nathans nach Palästina gelangten. Während dieser Zeit begann er, unter seinem Decknamen “Arthur”, Material über Kriegsverbrechen zu sammeln.
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Ihr zukünftiger Gatte war damals schon ein aktiver Zionist, der von den ottomanischen Autoritäten aus Palästina vertrieben war und in New York im Exil lebte. Die junge Paula vernachlässigte damals die Zeitpolitik. “Ich glaube”, sagt sie, “ich war in jenen Tagen so etwas wie eine Anarchistin”. … Der einzige, der von der bevorstehenden Heirat Kenntnis hatte, war Yitzhak Ben-Zwi, ein anderer aus Palästina Vertriebener in einer der gluecklichsten Tage im Leben des Finanziers Wassermann, als er im August 29 auf der Gruendungstagung der “Jewish Agency” die nichtzionistischen Partner repraesentieren durfte.
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Be» Gurion ist mit kurzer Biographie und Bild vertreten. Dass er mehrere geschichtliche Bücher über Palästina verfasst hat, ist wohl eine Verwechslung mit Ben Zwi, von dem ebenfalls ein Bild erscheint. Auch von Martin Buber ist ein Bild abgedruckt.
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Der Sohn russischer jüdischer Eltern Boris Pasternak, dessen Vater schön in den zwanziger Jahren aus Russland emigrierte und einige Jahre in Palästina verbrachte — er ist 1945 in London gestorben — lehnte die Bitten des Vaters, ebenfalls nach Palästina zu kommen, immer wieder kategorisch ab: er sei ausschlieslich Russe und wolle sein Volk nicht verlassen.
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Selbst als durch die Balfour-Deklaration das Recht unseres Volkes auf Errichtung einer Heimstätte in Palästina anerkannt war, blieben die Möglichkeiten einer Uebersiedlung begrenzt. Heute dagegen stünde den Juden der Weg offen, der sie nach dem Lande Israel führt; denn Israel ist ein unabhängiger, souveräner Staat, der kraft seiner eigenen Konstitution jedem Juden in der Welt, wo immer er auch lebt, das Recht zuerkannt hat, in diesen Staat einwandern zu dürfen.