Mannheim
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  1. 1838-04-15 · 10 (15.4.1838) · p. Seite 37

    Äeg. c. 38 und Hasselquist R. 530) langer, etwa einen Fuß lang, grüner, weicher, süßer, leichter, verdaulicher *) als die unsrigen sind, weißere rundere und kleinere Blatter haben und um Kairo nach der Ueberschwemmung des Nil's wachsen. In Palästina werden sie auf eigenen Gurkenfeldern gebaut (Mikscha) Jes. 1, 8, vgl. Mischna Schebiit 2, 1: „Wie lange darf man im 6. … Kein Wunder also, daß sich die Israeliten in der Wüste nach ihrem Genüsse, sehnten! Auch in Palästina wurden sie gebaut und konnten zur Hebe bestimmt werden (Terum. 3, 1). Die {.irjlontTHov 'war die gewöhnliche Melone (Cucumis Melo) mit ihren Varietäten, (Kilajim 1, 2 u. a.

  2. 1838-05-26 · 14 (26.5.1838) · p. Seite 53

    Es ist dies das bekannte Zwiebelgewächs, dessen Stengel flachblatterig, rund, dick, doldentragend und etwa 3 Fuß hoch ist, dessen Zwiebel rund und aus kleinen Zwiebelchen zusammengesetzt ist. Er ist in Egypten und Palästina von süßerem Geschmack (klm. 19, 32), daher er auch zu den Speisen gehörte, nach welchen die Israeliten in der Wüste gelüsteten (Num. 11, 5). … Im Talmud heißt er und wird dercultivirte vom wilden unterschieden (Chilaim 1, 2), woraus erhellt,, daß er auch in Palästina gebaut wurde. ' ' 3) Zwiebel Allium cepa L. Sie wächst in Asien wild, wurde aber wie bei uns in Gärten und auf Feldern häufig gebaut.

  3. 1838-01-06 · 1 (6.1.1838) · p. Seite 2

    Dies Gefühl wird, wenn gleich pur dunkel, beim Landmanne lebhafter als beim Städter erregt, weshalb mgn auch beobachtet hat, daß bei ackerbauenden Nationen und Ständen immer mehr und reinere Religiosität herrschte, wie bei denen, die Krieg und Handel zu ihren Geschäften machten." Das Land Palästina war, den Verhältnissen des Bodens und ^>es Klima's nach, geeignet, den Fleiß des Landmannes zu belohnen, aber auch -— zu erfordern. … Von der Hochebene Jesreel bis zur mittägigen Grenze ist Palästina fast ein ununterbrochenes Gebirgsland, doch sind die Höhen mäßig, meist fruchtbar und der Cultur fähig. Sie verflachen, sich im W. gegen das Meer in nicht unbeträchtlichen Strandebenen, gegen O. stürzen sie steiler nach dem Jordan und dem todten Meere zu.

  4. 1838-02-10 · 4 (10.2.1838) · p. Seite 13

    Uebrr die Landwirthsch aft der Hebräer von ©r. med. P. Philippson. (Fortsetzung.) So schuf die Natur Palästina zu einem Lande, welches an Ergiebigkeit wenige seines Gleichen hat. Wo, wie in wenigen unfruchtbaren Distrkcten, nicht Kalkstein zu Tage aussteht und Salzthon liegt, ist der Boden sowol als die Lufttemperatur dem Wachsthum sehr vorkheilhast.

  5. 1838-03-17 · 7 (17.3.1838) · p. Seite 25

    Auch dieses im Orient so häufig angebaute, aus Aethiopien stammende Getreide wurde in Palästina in späterer Zeit angebaut, denn es war,(Chala 1, 4; Schebiit 2, 7) zehntenpflichtig. Doch kam der Reis wol nur an wenigen Stellen fort, dä er viel Waffer und eines sumpfigen Bodens bedarf.

  6. 1838-06-02 · 15 (2.6.1838) · p. Seite 57

    Sie gehört zu den Feldfcüchten, Naaser. V, 2. Nach Talm. Ketub. 111, 2 soll die Rübe in Palästina oft so groß geworden sein, daß ein Fuchs seine Höhle darin verfertigte und-noch 60 Pfund übrig blieben! Mit ihr als gattungsverwandt'wird Chilajim a. a.

  7. 1838-03-24 · 8 (24.3.1838) · p. Seite 30

    Cicer lens W. (CI. XVII, 3)1 ' Diese bekannte Hülsenfrucht wurde in Palästina häufig auf Feldern angebaut. So schlägt Schamma die Philistäer auf einem Linsenfeld (2 Sam. 23, 11). Bekannt ist's, wie schon Esau seine Erstgeburt für ein Gericht Linsen verkauft (Gen. 25, 29); auch David wurden nach Machanajim Linsen gebracht (2 Sam. 17, 28) und Ezechiel verbackt sie in seinen Pumpernikel (Ez. 4, 9).

  8. 1838-06-02 · 15 (2.6.1838) · p. Seite 58

    58 halten, von Interesse sein, dem geehrten Leser zuvor den Witterungs - und Arbeitskalender von Palästina vorzulegen *). Januar (Tebeth). Kalt, Schnee, Regen; die. Bäche, der Jordan und das tobte Meer schwellen an, der Libanon ist mit Schnee bedeckt, doch ist zu Jerusalem schon mehr Frühlingswetter. — Es gibt noch frische Trauben vom vorigen Jahre; zuweilen Winterfeigen auf den Feigenbäumen.

  9. 1838-03-03 · 6 (3.3.1838) · p. Seite 22

    Sie wächst etwa so hoch wie Gerste und. wird im Süden Europä's, so wie in Aegypten (Plin. 18, 19) gebaut, aber auch in Deutschland. In Palästina wurde sie sehr häufig und in verschiedenen Spielarten gebaut. Der Dinkel liebt gut gearbeiteten und gedüngten kalkigen Thonboden.

  10. 1838-01-20 · 2 (20.1.1838) · p. Seite 6

    Der Sommer ist bei immer heiterm Himmel fast ohne Regen, uur des Nachts fällt ein außerordentlich starkerThau; vom Juni bis September ist die Hitze ungemein groß, daß die Erde ausspringt, Gras und Früchte verdorren, wenn nicht Wasser in der Nähe fließt. ■ ' Nur einige Landstriche ausgenommen, ist Palästina äußerst fruchtbar und so wird es schon in den biblischen Büchern geschildert. .So heißt es Deut. 8, 7. ff.: „Denn der Herr dein Gott bringt dich in ein gutes Land mit Wasserstrpmen, Quellen und Fluchen, die im Thal und Gebirge entspringen, ein Land mit Weizen, Gerste, Wein, Feigen, Granatapfel, ein Land mit Oliven-Oel und Honig *), ein Land, in welchem du nicht in Kümmerniß Brod essen wirst, in welchem nichts fehlt, ein Land, dessen Steine Eisen sind und aus dessen Gebirge du Erz schlagen kannst."

  11. 1838-05-26 · 14 (26.5.1838) · p. Seite 54

    Mit den trocknen Stengeln wurde der Ofen, worin Brod gebacken werden sollte, geheizt, um diesem einen angenehmen Geruch zu geben (Terum. 10, 4). Daher wurde er häufig in Palästina gebaut. Jes. 28, 25: „Ist es nicht an dem, wenn er (der Ackersmann) die Fläche geebnet, streuet er Schwarzkümmel, wirft Kümmel" u. ' s. w. vgl.

  12. 1838-05-26 · 14 (26.5.1838) · p. Seite 55

    Im Morgenlands erreicht der Flachs eine Höhe von mehr als drei Fuß und die Dicke des Rohrs (Hasselquist). Schon vor dem Einzuge der -Israeliten in Palästina erfahren wir (Jos. 2, 6), wie die Gastwirthin Rahab die Kundschafter auf dem Dache unter den Flachsstengeln, welche sie daselbst ausgelegt hatte, verbirgt.

  13. 1838-04-28 · 11 (28.4.1838) · p. Seite 43

    Geschichte lost's inS Italienische übertragen werde, zuletzt über eine vorzubcrcitcnde Ausgabe des 2373 "HS von Giuda di Modena. >— 2!. Betrachtung über das Verhältniß Babyloniens zu Palästina in der talmudischen Zeitepoche, von Lebusz Halysz an Rapoport gerichtet. — 22. Ein Fragment aus dem Leben Isaak Erter's, von ihm selbst erzählt, zur Charakteristik der Chasidäersekte in ihren Studien und in ihrem weltlichen Treiben. — 23.

  14. 1838-04-07 · 9 (7.4.1838) · p. Seite 36

    Drei Jahre nach der Zerstörung Jerusalems aber haben 70 Familien aus Palästina über Choraffan und Samarkand sich nach China gezogen, und sich daselbst in fünf Städten, unter denen Peking eine ist, niedergelassen.