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183418441854
  1. 1836-11-01 · 11/12 (11.1836) · p. [Seite]

    Im dritten Capitel werden die Dichtungsformen deS soferischen Zeitalters und ihre Geschichte, in Palästina die T'eAa, die vier höhepriesterlichen Sühnetaggebetedie VoraLa, daS daS L4asliu1; v. außer Palästina (Hellenismus der jüdischen Poesie im Auslände, mit Abdruck deS pseudoorphischen GedichtS Aristobuls, des „Auszug auS Egypten von'Ezekie< "M In der Anm.

  2. 1834-12-01 · 12 (12.1834) · p. Seite 380

    «ach Spanien, wo sie sich in zwei Gegenden niederließen. " Die ehae ist die noch heute so genannte AndrUusia, und zwar hier in einer Stadt, welche Hauptstadt wurde, und die. sie Lucena nannten, nach dem Lus in Palästina,, dem Orte des Propheten'thumcs; die zweite war das Land Toletyla, Loleda, und es scheint aW hätten sic die Juden Toletola genannk, wegen der Wanderung Vf die sie von Jerusalem dorthin gemacht. Die andern Völker nannten eL Pr iv ela (Privail)^ 'Soglaube ich auch, daß sie die Toledo nahe liegende Stadt Maqueda nqch dem Makeda im Lande Israel, eine andere nahe Stadt ASealdnq nach H«M an der Grenze Palästina'- liegenden Ascalon nannten. ^Vielleicht glichen diese Städte denen im Land/Jsrael und wurden deshalb so ge^ nannt.

  3. 1836-06-01 · 6 (6.1836) · p. [Seite]

    ^'r haben eS hier nicht mit der Geschichte Israels selbst zu thun, sondern mie den Schriften, die uirS dieselbe von dem Einfall Ln Palästina bis zur Zerstörung des ersten Tempelüberliefern, inwiefern in ihnen^stch dee Begriff der Gotthekt entwickelt.» Wir bemerken Ln dieser, wie in aller al-i ten Geschichte, eine Gesammtrichtung der Nation, und eine Tendenz der Individuen, die mit der ersteren in Kampf tritt.

  4. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 344

    Kleiner Katbechismus der Geschichte Israel's' (bis zu unsrer Zeit), der Bibelkunde, der Landeskunde des alten Palästina und der jüdischen Liturgik. Von vr. Philippson. Leipzig, Baumgärtner'S Buchhandlung. 1844. geb. 5V, Sgr. Die fünf Bücher Moses.

  5. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 404

    Zeitr. diese äußere Welt den Juden menschenfreundlich und human entgegentrat, und als von jetzt an schon die häufigen Auswanderungen aus Palästina nach allen Tbeilen der. Erde begannen. Denn schon

  6. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 405

    Am meisten aber trugen die makkabäischen Kämpfe dazu bei, das Leben des jüdischen Volkes reger und lebhafter zu machen; es war dies eine Glanzperiode, wie sie nimmer wiederkehrte, und nur das völlige Gesunkensein der Nationalsprache, die von der chaldäischen (aramäischen) und griechischen Sprache verdrängt worden, war gewiß Schuld, daß wir aus jener Zeit nichts Schriftliches mehr besitzen, was in hebräischer Sprache den Stempel des Geistes trüge, der die Nation zu dieser Zeit für Religion und Vaterland entflammt hatte. Daher, indem das Verhältniß von Palästina aus, feindselig gegen (das griechische) Syrien war, geschah es, daß gerade von jener ägyptischen Kolonie ein Streben ausging, welches zwar nicht wesentlich die ganze Nation durchdrang, dennoch aber ihr angehörte, und von ihr nicht getrennt werden kann, ein Streben, sich der äußern, damals griechischen Welt zu nähern, welches Streben sich besonders darin manifestirte, daß es eine ganze jüdisch-griechische Literatur hervorbrachte. — Diese jüdisch-griechische Literatur hielt über 300 Jahre an, wie es aus der folgenden Darstellung erhellen wird, bis sie nach der Zerstörung *) Joseph, 8.

  7. 1834-04-01 · 4 (4.1834) · p. Seite 107

    XXXL^ als AuSfatz Wtchntt) hMsM, und daS Orakel befahl, alle fremden Stämme, deren eS damals viele Ln Aegypten gegeben habe, auS dem Lande zu entfernen, wo denn DanauS und Kadmuh nach Hn la n d gingen, M ose S aber Pit vielem nach dem damals wüsten Palästina sich wandte, und viele Städte, besonders aber Jerusalem -") in Besitz nahm. r«) Es ist bekannt, wie gütig bet edelir Gesinnungen noch fähige Alexander die damals bereitwilligen Israeliten behandelte.

  8. 1834-06-01 · 6 (6.1834) · p. Seite 183

    cämpft lebhafoie sie V ein der en und griechischen Sprache verdrgngt worden, war gewiß Schulddaß wir aus jener Zeit nichts Schriftliches mehr besitzen, was in hebrchiLcher Sprache Dn Stemyel des Geistes' Mge, der die Nation zu dieser Zeit für Rßligion und Va/' terland entflammt hatte. Daher, indem^das Perhältmß von Palästina aus, feindselig gegen (daS griechisches Syrien war> geschah e^Waß gerade von jener ägyptischen Kolonie ein Streben ausging, welches zwar nicht Wesentlich die ganze Nation VurchdraGg, dennpch aber ihr Wgehörte, und von ihr nicht getrennt werden kann, ein Streben, sich der äußern, damals griechischen AZelt zu nähern, welches^Streben sich besonders darin mMfejkirtd,, da-ß'es eine ganze jüdisch -griech^che Literatur hervorbrachte. —- Diese jüdisch s griechische Literatur hielt über 300 Jahre an, wie es aus^ der folgenden Darstellung erhellen wird, bis sie nach der Zerstörung Jerusalems (/D nach d. gew.

  9. 1834-11-01 · 11 (11.1834) · p. Seite 363

    Aber die Gedanken sind düster, die darauf und daranerfolgen, traurige Lilderxvom zerstrenken Israel, dom verödetes Palästina, vom zertrümmerten Tempel tauchen in und auf: denn zwar auf der PtHrrnng ist Israel noch begriffen, aber auf immerwährender, und fclten ist ein gastlicher Herd ihm geöffnet.

  10. 1834-12-01 · 12 (12.1834) · p. Seite 400

    ES ist hier lcht der Ort, die Ursachen und den Verlauf jenes blutigen Krieges zu erwägen , der Jerusalem zu einem Trümmerhaufen ^Palästina zu einer^LLüste, die Juden zu einem heimathlosen Volke machte. Früher schon, vor allen diesen Begebenheiten^ hatten Juden in großer Zahl ihr Vaterland verlassen, waren auSgewandert nach allen Weltgegenden r selbst in China drang eine bedeutende Menge ein (um 60).

  11. 1834-12-01 · 12 (12.1834) · p. Seite 402

    AhsondernnK/chMBerschwägerWg, ohne Äemelnschaftlich- M der Tafel , ochntMsche TraM bewahrend, mit. einer Fülle von Gebräuchen, Heren Sinn die Römer nicht kaffen tonnten; die einfache, strenge Lebensart in Palästina hatte sie bewahrt vor hM,unendlichen Ueppigkeit, Ausschweifung und GourwandE der damaligen Weit; von der andern Seite standen dje Juden Ln ihrem geistigen Trewen ganz entfernt von den Römern, und wahrend die letzteren keine Ahnung von det ReligionSwiffenschaft hatten, in deren KreLS sich die jüdMen.Gelehrten allein bewegtenhatten hmwiedetzrm hie Juden Leine Ahnung vpn römischem und griechischeck Miffen ZB Geschmack.

  12. 1835-02-01 · 2 (2.1835) · p. Seite 87

    Eine unwiderstehliche Gewalt, eine traurige Rothwendigkeit zieht unseren Dichter aus der Mitte Andalusiens in das wüste Palästina. Eines TagMfiirdet er sich in tiefer Träumerei versenkt, unter den Mauern der heiligen Stadt; er zieht die Sandalen ab, zerreißt seine Kleider, und beginnt sein Klagelied zu singen.

  13. 1835-02-01 · 2 (2.1835) · p. Seite 92

    Mineist Mdaher, 'meine rHer Md ^Schwestern, Eines,/tva-dDÄ insbesondere heutigeWag -uruft, Ls ist das Eine - waMckW dem J^sua, demHachfolger 3Msis,^,der. Herz -uD^W er in Palästina einrücken sollte, es ist das Eine, düsdaher ^«..e-Mch ich Euch tzurufen will, heute, aber für aste Zeit, Är allexEure TageXaufErden, für die Tage des Glstcks Md die Tage des UMücks, füp die Tage des tteberfluffeS und» die Lage de- ManDs, - fürd^Ta-e der Versuchung Md dieMdge der Standhaftigkeit^ zürufen will ich Euch die Wv^uisirrs Gottes: x Sek ^arkXnd fest!

  14. 1835-09-01 · 9 (9.1835) · p. Seite 331

    Drei Jahre nach der Zerstörung Jerusalemaber haben 70 Familien au- Palästina über Chorassan und Samarkand sich nach China gezogen, und sich daselbst in fünf Städten, unter denen Peking eine ist, niedergelassen.

  15. 1836-03-01 · 3 (3.1836) · p. [Seite]

    -^Ls wax eine Zeit, wo Israel ein freies^ selbstständiges VE>var: diese Zeit ist vorüber AuS Aegypten und Babylon^nur kehrten die Israeliten nach Palästina wieder. Dann wurde ^Israel zu Knechten erniedrigt, die unerhörtesten Fesseln wurden ihm auferlegt; abgesehen, daß man ftine edelsten Glieder mit Füßen trat; abgesehen, daß man Scheiterhaufen und Schwert und Master 'gegraste beschwor, wechselseitig unter ihnen zu wüthen z abgesehen, daß man sie von einem Laude zum andern jagte, unerbittlich gegen Säugling und Greis, gegen Kind und Weib, -egen Kranke und Sterbende; abgesehen, baß man ihre Brust bezeichnete, um sie ganz dem Hohne des Pöbelff preiszugeben — welche unglaubliche Beschränkung!

  16. 1836-11-01 · 11/12 (11.1836) · p. [Seite]

    Verf. will dies auSder Zerstreuung der Juden und der syrischen Staatsgewalt erklären, und kann man dieauch gelten lassen, nur muß man berücksichtigen, daß die Judennoch lange nachher immer noch ihren Wohnsitz in Palästina hatten; man muß daher annehmen, daß ä vielmehr auS der Abnahme des Geistes bei dev Juden resultitte, und daß, da die hebräische Sprache schon eine verwelkte Blume war, sie lischt entwurzelt, und die aramäische an dje Stelle gesetzt wurde.

  17. 1836-11-01 · 11/12 (11.1836) · p. [Seite]

    <6- 19.) r' 6. Ez echles. tzzechiel gehörte -u denen, die aus Palästina geführt waren, bevor Jerusalem fiel, wie ex felbß/sagtr „unter den Gefangenen am Strome, Chebar^. Äder trotz dem, daß Israel schon so hart gezüchtigt war, sah er eS nicht umkehren auf seinem Wege, sondern hartnäckig den Weg deS Götzendienstes, der Ungerechtigkeit und Sittenlosigkeit jeder Art fortrusndeln.

  18. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 71

    Aus Aegypten und Babylon nur kehrten die Israeliten nach Palästina wieder. Dann wurde Israel zu Knechten erniedrigt, die unerhörtesten Fesseln wurden ihm auferlegt; abgesehen, daß man seine edelsten Glieder mit Füßen trat; abgesehen, daß man Scheiterhaufen und Schwert und Wasser gegen sie beschwor, wechselseitig unter ihnen zu wüthen; abgesehen, daß man sie von einem Lande zum andern jagte, unerbittlich gegen Säugling und Greis, gegen Kind und Weib, gegen Kranke und Sterbende; abgesehen, daß man ihre Brust bezeichnete, um sie ganz dem Hohne des Pöbels preiszugeben — welche

  19. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 141

    Wenn der Herr befiehlt, so gehet hin, Geliebte, freudig und gern, ihr kommet zum einzigen Wesen! — Und so lebe wohl, entferntes Stammland Israels, Palästina, mit deinen Bergen und Cedern und Reben, mit deinen Thälern und Fluren, wo da Milch und Honig fließt, — der Herr ist über uns überall, ein einiges, ewiges Wesen.

  20. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 249

    Aber die Gedanken sind düster, die darauf und daraus erfolgen, traurige Bilder vom zerstreuten Israel, vom verödeten Palästina, vom zertrümmerten Tempel tauchen in uns auf: denn zwar auf der Pilgerung ist Israel noch begriffen, aber auf immerwährender, und selten ist ein gastlicher Herd ibm geöffnet.