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Nach dem Jahre 1017 wurde Palästina eine jüdische Realität, und in die Probleme dieses realen Palästina will ich Sie in folgendem einführen. Die politische Entwicklung des jüdischen Palästina ist gekennzeichnet durch die Balfour-Deklaration von 1017, durch die Alliierten-Konferenz von 1913 und durch die Völkerbunds- Ratssitzung von 1922, in der das Palästina-Mandat für England ratisiziert wurde. … Tie arabische Frage spielt in der jüdischen Politik in Palästina eine wichtige Rolle. Dabei sei sogleich betont, daß sie weit mehr eine politische Frage ist, als eine Frage des Zusammenlebens von Juden und Arabern in Palästina.
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Das Palästina -Problem. Korreferat von Di-. Mar Naumann. Der Vortrag des Herrn vr. Bloch hat mich in gewiffem Sinne enttäuscht. Gegenstand unserer Erörterung ist das Palästina-Problem. Diesen Begriff hat der Herr Vortragende zu eng gefaßt. Für ihn heißt Palästina,Problem: wie stehen die Dinge, zumal die jüdischen Dinge, in Palästina? Für uns deutschfühlende Juden ist das Problem ein anderes oder doch ein viel weiteres.
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Palästina wird, mögen auch die optimistischsten Schätzungen sich erfüllen, niemals eine nationale Heimstätte der Juden sfin. … Eduard Meters „Eindrücke von Palästina". Von Friedrich v. O p p e l n - B r o n i k o w s ki. Ein Vortrag über . Palästina von einem Manie von der.geistigen Fülle.
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Palästina als britisches Dominion, heißt es dann weiter, werde im Rahen Osten ein Ausfalltor gegen die Sowjetunion bilden. Aegvpten und der Irak ieien ickön zetzt zu einer LusiflotrenbasiS auSgestaltet, nun werde Palästina zu einem militärischen Reservoir ausgestalter werden. ..Tie jüdische Bourgeoisie werde weiter die Rolle eines Agenten de-:- englischen Imperialismus im Kampfe gegen die Araber, die wirklichen Herren Palästinas, bilden." … In diese geschichtlich politische Unmöglichkeitgehört auch das Verlangen deS radikalen Zionismus. daß in vaS Parlament eines selbständigen jüdischen Palästina-Staates die Abgeordneten des jüdischen Volkes der ganzen Erde gehörten. VI. Bolschewismus und Judenhaß in Palästina.
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Postfchertckoulo Berlin Ar. 111231 |j Jahrgang 1926 Aovember/Derember Ar. 1 ■ 1/12 Ein neues Pro »Palästina »Komitee! Auf Veranlassung der -ionistischen Vereinigung für Deutschland ist Pro-Palästina-Aomitee gegründet worden. … Der Palästina-Aufbau ist ein rein jüdischnationale» Unternehmen. Dies ist in der Presse der verschiedensten Parteien von unbefangenen Beobachtern vielfach festgestellt worden, z.
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Glaubt jemand, daß die Aufforderung zur freiwilligen Auswanderung, auch wenn Palästina den überwiegenden Teil der Juden aufzunehmen imstande wäre, auf Gegenliebe stoßen würde? Ein Judenstaat in Palästina von nennenswerter Bedeutung müßte sich orientalisch einstellen und mehr nach der asiatischen als nach der europäischen Seite tendieren. … An diesein Abend wurde der Vorschlag gemacht, ein sachliches Referat von mir über Palästina und seine Probleme zu hören, und ich wist mich heute dieser Aufgabe unterziehen. _ Das Palästina-Problem existiert als Ziel und Sehnsucht seit dtzr Zeit, als Juden aus Palästina auswanderten, als man ihnen in die Diaspora mit auf den Weg strengnanonale Religionsgesetze gab, die ein jüdisches Leben im Galuth erhielten und deren Inhalt nicht zuletzt durch die Palästina-Sehnsucht bestimmt wurde.
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Februar 1927 erschien in der „Berliner Bor'en Zeitung" ein Aufsatz „Die Ara beit und der Zionismus" aus der Glieder eines wegen seiieer antienglischen und anti-zionistischen Haltung, aus Palästina vertriebenen Arabers Dr. Schükri Iacir. Der sehr ausführliche und sachliche Artikel schildert die wahren/Verhältnisse in Palästina ganz in dem sinne, wie es wiederholt von unserer Seite geschehen ist. legte dar, das, der Widerstand der Araber gegen den Zionismus unverändert fortbesteht, wenn er sich auch nicht, wie im Anfang, in Gewalttaten ankert. dah die jüdische Einwanderung nach Palästina fast vollständig zum Stillstand gekommen ist, daß die in Palästina eingeborenen Duden (der Verfasser nennt sie „arabische Juden") selbst in ibrch: groben Mehrzahl den Zionismus ablehnen und dah Deutschland seine eigenen Interessen schädigt, wenn es durch Unterstützung der iudischnationalen Bestrebungen die z. Zt. noch sehr starken Sympathien der A-raber — nicht nur in Palästina, sondern auch in den anderen Ländern des nahen Ostens — aufs Spiel setzt. Nicht minder interessant ist ein Artikel „Palästina, eine deutsche Aufgabe?"
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Wenn der englische Parlamentarier Colonel Wedgewood in Wien und der englische Geineral Deeds in Warschau den Aufbau Palästinas für cinb moralische Pflicht des Judentums erklären, kann man dies bi greiflich finden. Tie Herren sind Engländer und der Aufbpu von Palästina ist ein wichtiger Trumpf im Kartenspiel des englischen Weltimperiums. Palästina soll ein Stützpunkt für Eiglands Herrschaftsinterefien im Orient sein, und es ist vom er glischen Standpunkte aus nur zweckmäßig, hierfür die jüdischen Geldbeutel der ganzen Will zu gewinnen. … Gegen eine rein religiöse und charitative Betätigung in Palästina wird kein dentschfühlender Jude Einspruch erheben, »vofür von dieser Seite schon viele praktische Beweise erbracht worden sind.
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Er hat weder die Mittel noch die Aufgabe, ein solches Problem der akuten Juden-Not, das nach Palästina verschlepptwurde. zu lösen. Also sollen die allgemeinen Hilfsgesellschaften die Wegschaffung der überflüssigen Einwanderer aus Palästina freundlichst in die Hand nehmen I Doch weiter: Was not tut, ist vor allem, daß ein genauer Wirtschafts- und Arbeitsplan für die nächsten Jahre aufgestellt wird, aber nicht durch den Zionisten-Kongretz, der, weil demokratisch gewählt und daher allen demagogischen Gesetzen unterliegend, eine solche Aufgabe nicht bewältigen kann. … Beschlüsse sind gefaßt worden, die fie garjze Verzweiflung und Ratlosigkeit der Lage widerspiegeln Ob die Gründung von Pro Palästina-Komitees etwa die Befreiung der zionistischen Gedankenwelt von Sensatimsurd Konjunktur-Elementen einleiten sollte?
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Die Zionisten sagten, sie hätten nicht die leiseste Absicht, die Juden, die nicht in Palästina leben, in ihrer staatsbürgerlichen oder sonstigen Stellung zu beeinträchtigen, „lieber diese Naivität mutz man wirklich staunen. … Hätte Dr. Max Naumann in dieser Weise gegen das Pro Palästina-Komitee Stellung genommen, man hätte ihn ") Sperrungen von uns vorgenommen. Die Schristleitung.
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Obwohl seit Herzls Auftreten ungeheure Summen Geldes aus aller Herren Ländern nach Palästina geflossen sind,. wohnen heute nur etwas über 100 000 Juden mehr in Palästina, als vor dem Jahre 1897 —, von beti etwa 14—16 Millionen Juden der ganzen Erde wohnen in Palästina nur etwa 200 000. Palästina wird regiert, als ob es eine englische Kronkolonie wäre. Und einfluhreiche englische Parlamentarier sehen sich dafür ein, dah das Land sch!
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Der eigentliche Schlüssel für! die Frage der zionistischen Kriegsschuld ist nicht in Palästina selbst zu finden.! i te Dah man aber a dah man nicht Irrtum zu bekeini Menschen und (f< überschreitet die (5( Der „Osservatofe das Kind beim „Die Polili Sturm gcerntcl cs Pro ph e nicht auf fi der Gewalttätig Ursachen zu fojii treffen, muh der gar zu vie Die! … Auf atz ns Recht in Palästin a". den ein Bertznd führender Zionist m der „V o s fi s ch n ntlicht. Dort ist wörtlich zu lesen: in Palästina und die 16 Millionen Juden das Mandat geschaffen worden ist, haben
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Ter Inhalt der Schrift ist vom ersten bis zum letzten Worte eine erfreulich scharfe Abkehr von allem, was unser Verband in früheren Kundgebungen unter dem Worte „Palästina-Rummel" zujammengefaßl hat. In sehr übersichtlicher Gliederung wird Alles gewürdigt, was der Deutsche willen mutz, um die innere Berechtigung und die äußeren- Erfölgsaussichten des Palästina- Unternehmens zu beurteilen. … "*) Diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf und rühren an den Teil des Palästina-Problems, der uns deutschfühlende Juden am meisten, der uns im Grunde einzig und allein angeht. Würde sich der organisterte Zionismus darauf beschränken, Gefühlsasiaten aus unserem deutschen Vaterlande nach Palästina oder wohin auch sonst zu verpflanzen, — der Dank jedes Nationakdeutschen wäre ihm gewiß.
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. — Sir Bbylock der Ziomft. „3 m Osten nichts Neue s". lauten die letzten Berichte vom Bürgerkriegsschauplatz Palästina. Die Kampfhandlungen sind in's Stocken geraten. * Abzuwarten bleibt, ob dieser Stillstand den Abschluh des diesmaligen Blutvergietzens oder nur eine Umgruppierungspaufe bedeutet. … Und damit ist im Grunde ftch unter „mildernde Umstände" anführen zum Verständnis der Vorgänge gibt di« stllchen und geistigen Oberhauptes bei Mufti: „Der Friede in Palästina w i r d nicht wiederhergestellt nd die Politik der Balfour e r7 o l g t." Die Balkmr-Deklaration isi rnde, in der von England versprocher wurde, dem ..jüdisllji« n Volke" in Palästina eine „national« firn.
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Im Gegensatz dazu ist von .persönlichen Interessen' die Rede, die lich mehr und mehr in Palästina engagieren und den innerzionistischen Gegensatz verschärfen würden. .Roch ist es Zeit, dah dem Rollen der Lawine Einhalt geboten wird und alle sich besinnen, was weiter zu wollen und zu erreichen ist.' … Die Aussichten der deutschen Industrie, mit Palästina Geschäfte zu machen, werden natürlich durch dies« Verhältnisse nicht beeinfluht. Der Palästinenser kauft, wenn er überhaupt entgeltlich er-
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Bald darauf hat England zum Nachfolger des jüdischen Oiberkommiffars einen! christlichen Feldmarschall ernannt,- der Palästina seiner natürlichen Bestimmung als militärische Operationsbasis zurückgeben und Juden wie Araber nach ihrer Brauchbarkeit als Pioniers des Britentums bewerten wftd. … Noch heute, viele Wochen nach der Einweihung, erfül l man alle Straßen mit Iubelgeschrei über die Aufrichtung der Universitäts-Attrappe. In Filmen, Zeitungsartikeln! Palästina und immer wieder Palästina vorgesetzt. Selbst nichtjüdische Beamte un Zauberkünstlern ein deutsches Interesse an dem asiatischen Lande vorgaukeln, den Zeitungen, wie man mit ihren Namen Reklame mächt, um jüdischen „Nichtzionisten" das Geld a»4 der Tasche zu ziehen. i ' f ' ' I Macht ein Ende dem Palästina-Rummel!
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Uns Juden interessiert natürlich besonders, was er über Palästina zu sagen hat. Die Zionisten glauben ihren Anspmch auf ein nationales Heim in Palästina nicht nur aus der berühmten Balfour-Deklaration und aus den in anerkennenswerter Siedlungsarbeit schon erzielten Erfolge» herleiten zu können, sondern sie stützen sich auch auf das historische Recht zur nationalen Eristenz gerade in diesem Lande, das einst das Land ihrer Väter war. … Aber noch ein weiteres wird gerade durch-das Buch des * Amerikaners klarer, als wir es sonst zu sehen gewohnt sind. Das Palästina-Problem ist unlöslich verbunden mit den weltpolitischen Zusammenhängen, die in diesem Teile der. Welt auf ein Ringen zwischen Fvankreich und England hinauslaufen.
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Herzls Judenstaat-Gedanke, so phantastisch er sich ausnahm, war praktisch nicht völlig unausführbar, so lange der kranke Mann am Goldenen Horn noch Herr über Palästina hieß. Als England die Hand auf das „Land Israels" legte, war entschieden, daß Palästina bis zum fernen Zerfall des britischen Reichs nur das Land, ein Land Englands sein würde. … Trotz allen Triumpfgeschreis über hohe Einwanderungsziffern machen die Juden in Palästina immer nur noch ein Sechstel der Bevölkerung aus und nur ein Zwanzigstel des palästinensischen Bodens gehört ihnen.
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^acriov verbreitet, derselben Körperschaft. die gertzde zu der Zeit, als in Palästina dre^llnruben ausbrachen, in hochtönenden Kutzdgebunqen der Welt vorzuipiegeln versuchte, die gesamte Judenheit sei ..einig kür Palästina" und nu:^ganz unbedeutende Anhenleiter seien dieser Einigung abbold. … Fassen wir zissammen: Die deutschfühlenden Juden, die grwhe Mehrheit aller deutschen Juden, lehnenjdas Palästina-Abenteuer mit aller Entschiedenheit ab. Sie verwahren sich Hegen «ptung, dah ein nennenswerter Teil der hinter diesem Abenteuer stehe.
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Viel schlimmer sind wir natiönäldeütscke Juden von den Mannen des Herrn Blümenfeld schließlich auch nicht behan-' d«lt<-worden! Klassenwahlrecht für Palästina. Die alle Streitfrage der Einführung einer pi rlamen tarischen Vertretung für Palästina ist, nach einem Bericht der „Kölnischen Zeitung" aus! … Im übrigen sei Palästina ein s o z i sches Land, und dem deutschen Zionismus werde gelingen, wenn er diesen Charakter des Landes ve wolle, sich gegenüber den bestehenden Machtverhältnisser Zusehen.