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Die grossen , Städte der Philister und Phöniziens sind sorgsam : vermieden, und selbst die kleineren sind übeigangen. | Obgleich Ramses längs der Küste von Palästina marsohirte, so muss er doch einen Weg gewählt haben, I der ihn ein wenig in das Innere führte. Phöniaien | and das mittlere Palästina wurden von der ägyptischen i Armee nicht berührt. … Ir. (Vgl. Numeri 21,15 u. 22,36; Jen. 15,1.) Das südliohe Palästina hatte Ramses demnaok, wie gesagt, erobert und war in Moab eingedrungen. Das südliche Palästina war aber das Gebiet von Jade, Dan and Simeon, also alles Land südlioh von Benjamiä, mit Ausnahme der Städte der Philister.
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Wäre die Cremation oder irgend eine andere Art der Leichenbestattung in Palästina üblich gewesen, so wäre derselbe R Anan so freigiebig gewesen, dem in Palästina Cremirten oder sonstwie Bestatteten, wenn nur in Palästina bestattet, die Altarsühne, das Paradies, die ewige Seligkeit zu verhei886n. … Unsere Weisen seligen Andenkens berichten: ״Eine Leiche war von ausserhalb gebracht, um in Palästina beerdigt zu werden. Darauf habe R. Eleasar bemerkt, was frommt es dem ausserhalb Verstorbenen, in Palästina beerdigt zu werden?
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"~T n unserm Verlag ist soeben erschienen: ' ) Neue Handkarte von PALÄSTINA im Mafsstabe Von J : 700000 mit zwei Nebenkarten: Hochland von Judäa und Gegend zwischen Nazareth und Tiberias im Mafsstabie von 1 : 400000, sowie einem Plan von Jerusalem mit nächster Umgebung im Mafsstabe von t : 2 0 000 bearbeitet von D« HANS FISCHER -״d ־ Prof. lic. … Von der (Buchhandlung * ( k bestelle ich ....Exemplare von Fischer• Gathe, Handkarte von Palästina im Mafsstabe von 1 : 700000. fteis ohne Namenverzeichnis M. 1.50. ״ mit ״ M. 2.—. Verlag von H. Wagner & &. Debes in Leipzig.
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48 rieht Über die Tätigkeit in Palästina, die Referate über die jüdische Wanderung und über die Frauenarbeit. Auch der Bericht über die hebräischen Sitzungen, der hier allerdings in deutscher Uebersetzung vorliegt, wird auf Viele Eindruck machen. Daris Trietsch: Palästina-Handbuch, Jüdischer Verlag, Berlin 1912. 3 Auflage, 340 Seiten, M. 3, — . Seit jeher hat das Interesse für Palästina eine ganz bestimmte Färbung gehabt.
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Die Schrift von Elias Auerbach schildert, was die Ziouisten in Palästina wollen, und was sie dort nach menschlichem Ermessen erreichen köuneu. Es werden in sechs Unterabteilungen folgende Fragen behandelt: 1. Auswanderung und Kolonisation, 2. jüdische Bevölkerung Palästinas, 3. die Sprachenfrage in Palästina, 4. Schule und Erziehung, 5. Ergebnisse der Kolonisation, 6. Zukunft und Ziele der jüdischen Kolonisation. Mau sieht, alles, was mit dem jüdisehen Kolonisationsproblem in Zusammenhang steht, ist von Auerbach berücksichtigt worden.
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Jahrbuch zur Beförderung einer wissenschaftlich genauen Kenntniss des jetzigen und des alten Palästina. Herausgegeben unter Mitwirkung von Fachmännern im heil. Lande und ausserhalb desselben von A. M. Luncz. II. Jahrgang. … Theil beginnt mit einer Arbeit des Herausgebers: ״Die Juden in Palästina.“ Sie soll eine Geschichte der jüd. Ansiedelung in Palästina, namentlich in Jerusalem enthalten. Der vorliegende 1.
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Ein 1800*) jähriges Incolatsgesetz. (8chlu63) Alle Schwierigkeiten sind nämlioh gelöst, alle Fragap sind beantwortet, wenn man die fragliche Boraltha folgendermassen übersetzt: ,Nichtjaden and Kleinviehhirten (and Kleinvieh- Züchter, Tosiphta) können (ihre Frauen and ihr Hausgesinde) nicht zwingen mit ihnen heraufzuziehen, (wenn sie, die Nj. H. und Z ,nach Palästina, bezw. Jerusalem ziehen wollen), aber auch nicht zum Hinunterziehen mit ihnen, (wenn sie, dieNiehtj. undH. n.Z., aus Palästina■ bezhw. … Es ist auch möglieh, dass der Redaotear der Mischna den in seiner Zeit üblichen Ausdruck אין מוציאק für den altern pK ]מורידי gesetzt hat. Von Palästina als Gebirgsland and von Jerusalem als Gebirgsstadt gebraucht die heilige Schrift zumeist עלה für gehen, reisen, ziehen nach und ירד für w eg-gehe n, -reisen, -ziehen von P. oder J, da die anderen Länder, von denen die Bibel spricht, zameist niedriger gelegen als Palästina.
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Wenn es nämlich unbekannt ist, ob der Nichtjude Pflanzen von Orlah, deren Satzung erst nach dem Einzug in Palästina wirksam wird, oder solche, die "vor dem Einzug Israels in Palästina reif geworden, also noch nicht ״Orlah* sind, in der Hand hat, so wird es in Palästina als סםק דאורייתא [Zweifel bezüglich thorahmässiger Pflichten], in ״Suria“ erleichternd als ״rabbinische“ Pflicht aufgefasst; im ״Ausland“ kauft man vom Nichtjuden, wenn man ihn es nicht als ״Orlah“-Früchte sammeln sieht. — Aehnlich ist es, wenn von einem Weinberg Kräuter verkauft werden, die i m Weinberg wachsen, also סםק כלאי הנדס [Zweifel in Bezug auf Mischpflanzen des Weinbergs] sind.
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47 ist die AbteiluDg: das jüdische Palästina, wo neben einigen all־ gemeinen Daten über Klima, geographische und staatliche Verhältnisse vor allem massen in einer Inventur gezeigt werden. Da sieht man zunächst die in Palästina die jüdischen Leistungen in Palästina gewisserarbeitenden Organisationen, dann eine erschöpfende statistische Tabelle der jüdischen Kolonien mit Einwohnerzahl, Landbesitz, Entstehungszeit usw. — Auch das jüdische Schulwerk, eine der glänzendsten Leistungen jüdischer Energie und jüdischer Inte ligenz ist hier würdig vertreten.
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An der Auswanderung nach Babylonien waren die Kriege N< buchadnezars, und an diesen wieder der Handelsgegensatz zwischen Babylon und Aegypten schuld. Das Zwischenland Palästina muiste' einen Zankapfel zwischen ihnon b Iden. So war diese Wanderung ein Ergebnis des Gegensatzes zweier Aussenvölker, nicht der inneren Entwicklung. … Dazu kommt die ras diesen Büchern sich borschreibepde Hoffnung auf Rückkehr nich Palästina; endlich musste der Gott, der sie überallhin begleitete, ron ihnen als der Weltengott begriffen und aufgefasst werden.
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Die Wanderung trieb Jakob und seine Kinder wieder nach Süden, wie die meisten Nord- und Hochländer; sie kamen nach Palästina, zogen nach Egypten, wanderten wieder nach Palästina zurück, ver- Hessen aber auch Palästina wieder und wanderten nach den übrigen Welttheilen und Ländern. Die wandernden Juden kamen uicht als Eroberer, aber die anderen, starken und gewaltthätigen Nordländer, welche als Eroberer kamen, waren gefürchtet; Römer und Juden hatten daher das Sprichwort: Von Norden kommt Unglück.*) In Palästina fanden die JuJen Amoriter (Amor, Aemor) vor; auch diese waren nicht ursprünglich im Lande, sondern vom nördlichen Hochgebirge in gleicher Weise wie die Juden eingewaudert.
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5 fürלף, Ansdru 3k ereofatigt mL £8 itt graphisshsn Geeiohtskreiss d naoh Palästina gehen daher möglich, dass auoh der Redaoteur din- Misehna Kethuboth, 13, 11, von diesem Gesteht!punkte toi für ,naoh Palästina aätnehmeD, -fahren“ p79B dagegen für ״ton Palästina wegftthren“, den den veränderten Verhältnissen entsprechenderen Ausdruck מהניאץ gebraucht; die Tosiphta, Kethuboth 13,2 hat auch schon das dem ),1WCderMischnaentsprephendeffiTS? … Nichtjuden und Kleinviehhirten und Kleinvieh- Züchter sollen zur Einwanderung naoh Palästina nicht ermuthigt werden; aber auoh ihre Aus- Wanderung soll nioht befördert werden. Die Nichtjuden sind judenfreundliohe Heiden, deren Frauen oder Gesinde dem Judenthume ergeben waren (vgl.
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Strack, .iesus, die Häretiker und die Christen Schneider, Kultur und Denken der Babylonier und Juden (Fries) Auerbach, Palästina als ■ udenland Schachtel, Zionistisches Merkbuch Protokoll des X. Zionisten-Kongresses Trietsch, Palästina-Handbuch Schwan, Die Tosifta des Traktats Nesikin Baba Kamma (Rosenth&l) Staerk, alte und neue aramäisehe Papyri Funk, Talmudproben Fromer, Salomon Maimons Lebensgeschichte Wohlgemuth, Das jüdische Religionsgesetz in jüdischer Beleuchtung Liebermann, Der Schuld lan Axueh Hoffmann, Judentum ünc Kapitalismus Vorländer, Kants Leben; Gwinner, Schopenhauers Leben Jahn, Psychologie etc.; Döring, Grundlinien der Logik Talmud Babylonicum (Biihr) nhr (Rosenthal) Breuer, Hoheslied; Abwi Die Bibel in Auswahl (Ifries) Vermischtes Auf eine frühere Anfrage (Posner) S. 1, 60, #7 8. 2 - S. 4, 49, 97 S. 10 S. 18, 74, 111 S. 67 8. 68 S. 10Ö, 168 ‘ S. 119 8. 146 8. 170 8. 32 s: 89 S. 42 s: 46 S. 46 - S. 46 8. 47 8. 48 S. 77, 128, 176 8. 89 S. 92 S. 96 S. 140 8. 149 -S. 143 S. 148 S. 144 8. 172 8. 188 8. 191 8. 82, 122 8. 191
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Noch die Amoräer, wie R. Jocbanan und Simon ben L&kisch in Palästina, gestalten einzelne Miänah- Sitze, wie ihr Streit um die Fassung von 3, 7 beweist [cf. Jer. 1. St.]. So ist Orlab in vorliegender Gestalt ein verhältnismässig junger Traktat. … B. die Stellung von ״Bikkurim“ hinter ״Orlah“, weil die Hauptschriftstelle für ״Orlah* aus Levit. 19,23—25 und die von ,Bikkurimaus Deuter. 26,1—11 zu entnehmen ist], so ist doch der innere Grund folgender: Die Gebote von ״Orlah“ und ״Challah“ mussten die Juden sofort nach ihrem Einzug in Palästina ausfuhren, ־alle anderen Pflichten hingegen erst nach vierzehn Jahren, [cf. Quellenscheidung zu 1,2], nachdem sie sich festgesetzt hatten.
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. — Schneider, Kaltar and Denken der Babylonier and Jaden (Fries) S. 46. — Auerbach, Palästina als Jadenland (8.46). — Schachtel, Zionistischee Merkbach (8. 46). — Protokoll des X. Zionisten-Kongreeses (8.47). Trietseh, Palästina-Handbuch (8. 48). An unsere Leser! Das ״Jüdische Litejraturblatt“ beginnt seinen 34. Jahrgang. Unentwegt verficht es fernerhin das Recht und die Würde der jüdischen Wissenschaft nach innen und nach aussen.
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So sagt er hier im Sifri in seiner Geschichtszahlen häufenden Art: ,Das Lernen ging der Challah 40 Jahre, den Zehnten 54 Jahre, den Erlassjahren 61 Jahre, für die Jobeijahre 103 Jahre voraus; und wie wegen des unterlassenen Lernens die Strafe grösser ist als wegen der unterlassenen Tat, so ist der Lohn des Lernens grösser als der Lohn der Tat.“ — Das 8011 bedeuten: Jene, die in der Wüste sterben mussten und gar nicht hoffen konnten, Palästina zu sehen, mussten ohne Aussicht auf Anwendung die Halakhoth jener Pflichten lernen. Wir, die wir täglich den Messias zu erwarten haben, sollten nicht noch eifriger im Lernen sein?-Challah und Orlah sind die beiden Pflichten, die sofort heim Einzug in Palästina ausgeübt werden müssen [s. 0. Stellung des Traktats], die anderen erst vierzehn Jahre nach dem Einzug ins Land. — Für ,Orlah* spricht das hier K.
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Die banditenhaften Plünderer von Argenau und Neustettin, v on Kiew und Odessa, von Pest und Zala-Egerszeg haben als Losungswort den Ruf ihres Oberpatrons, dea christlichen Hofpredigers in Berlin: ״Hinaus mit den Juden, nach Palästina“ und Rülf in der Zerrissenheit seiner Seele kommt auf denselben Gedanken als einziges HeilmitteL Von der Existenz eines jüdischen Staates — Gott sei bei uns! … Utopien nicht als Utopien!! Wer soll die Türkei zwingen, Palästina herauszugeben? Wer wird sich entsohliessen, nach Palästina auszuwandern? Können die russischen, rumänischen und ungarischen Exulanten einen Staat bilden?
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Zur Zeit als die römischen Legionen die römische Herrschaft in Europa, Asien und Afrika bereits be* festigt hatten und immer mehr erweiterten, während die römischen Machthaber das schwere Joch der Tyrannei immer tiefer in den Nacken der Völker drückten, lebte in Palästina und Ktrypten eine merkwürdige Genossenschaft wie in weltveracht.endor Absondernng und Zurückgezogenheit. Dm IlnUptstaram in Palästina nennt Philo die Essäer! … Aus der nun folgenden Zeit der befestigtet! römischen Herrschaft in Palästina, und zwar aus dom letzten Jahrhundert des jiidäischeu Staatslehens slatnmen die ältesten und glaubwürdigsten Nachrichten über diese Genossenschaft uml zwar vou dem berühmten jüdischen Philosophen Philo aus Alexandrien, dem jüdischen Geschichtsschreiber Joscphus und dein römischen Naturbeschreiher Plinius.
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Da die Zeit, in welche dieser Briefwechsel fällt, etwa die Zeit der Einwanderung Israels in Palästina ist und wir für diese Epoche lediglich auf die Nachrichten des Buches Josua und der ersten Kapitel des Buches der Richter angewiesen waren, so sind diese Urkunden für die biblische Geschichte von ganz unschätzbarem Werthe, denn wir haben ja hier amtliche Briefe und Berichte ungefähr aus der Zeit Mose’s und •losua’s, geschrieben in Palästina und gerichtet an den König von Aegypten! … Und aller Wahrsclieinlichkeit nach werden die Hebräer in diesen Briefen selbst erwähnt, denn es ist kein Grund, in den Habiri, über deren Fortschritte in der Eroberung des Landes die Präfekten besorgt nach Aegypten berichten, jemand anders zu sehen, als die Hebräer. Palästina befindet sich nach diesen Briefen im Zustände völliger Auflösung. Die Notlischreie der Präfekten, die Boten auf Boten zu dem ägyptischen König senden, verhallen ungeliört.
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Reizend erzählen die Bücher Esra und Nehemia die Rückkehr der Juden nach Palästina. Esra war ein jüdischer Gelehrter in Babylonien, Nehemia Mundschenk beim König Darius; letzterer setzte ihn als persischen Statthalter über Palästina ein. … ״Die Rückkehr“, sagt Wincklor, ״ist nichts als ein Versuch, Ideale des Judentums mit der Unterstützung der Juden der ganzen Welt zu verwirklichen.“ Wir müssen annehmen, dass das durch starke Einströmung fremden, namentlich assyrischen Eiementes stark angewachsene Judentum nicht nur in Palästina blieb, sondern auch von den Euphrat- und Tigrisländern aus die alte Welt überschwemmt hat. Das erklärt das Rätsel, wie der Juden so viele wer- ' ( den und von den Assyrern alle Spuren verschwinden konnten.