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188418881893
  1. 1884-01-01 · 43 (1884) · p. Seite 170

    Hier wollte er seinen Plan der Colonisation Palästina'« zur Ausführung briiigen. Damal» war Syrim und Palästina der Herrschaft Mehmed Ali'» untergeben, und Montefiore, der Mehmed'» Freund war. erbot sich, in Alexandrien eine Bank von 1,000,000 Lire i» errichten, wenn Mehmed Ali die Erlaubniß zur Colonisatio« ettheile. … Er übergab dem nach Palästina reiscndea Churchill nn kleine» Kapital, von welchem dieser den arme« J-raeliten Palästina'» kleine Anlehen zu 800 und 1000 Piaster zu niedrigem Zinsfuß bnvilligcn durfte.

  2. 1889-01-01 · 8 (1889) · p. Seite 31

    A. nachgewieseue Thalsache, daß nne zusammenhäugeude Reihe dieser merkwürdigen prähist arischen Monumente von den britischen Inseln über Frankreich (wo sie insbesondere in der Bretagne;n großer Anzahl vertreten sind) durch Spanien Marokko, Algerien, Tuui« and Tripolis bi» nach Syrien und Palästina sich hinzieht — im Hinblick auf diese Thatsache ist schon vor mehreren Jahren, ehe man von dem ehemaligen Vorhandensein einer indogermanischen Bevölkerung in Nordasrika und Palästina auch nur die geringste Idee hatte, von Seiten namhafter Forscher die Bermuthung ausgesprochen Worten, daß die Gemeinsamkeit und bemerken«, wertbe Uebereivstimmuug in der Konstruktion dieser Grabdenkmäler auf zwischen der Bevölkerung dieser Gebiete bestehende oerwar dtschastliche Beziehungen hindeuke. … Der wegen seiner Körperlänge berühmte König Og von Basan ist der echte Repräsentant des durch seinen hohen Wuchs imponirenden indogermanischen Typus. Daß die Israeliten km alten Palästina mit den daselbst lebenden nicht-israelitischen VclkSrlementen eheliche Brrbiudungen eingegangen haben — dieser Schluß ergiedt sich au» zablreichen Stellen der heiligen Schrift.

  3. 1891-01-01 · 37 (1891) · p. Seite 146

    . *) Lud-Lydda (oder DioSpoli«) neun (englische) Meilen östlich von Jaffa, (Nun», kaiaatia«, 60» ') Späterer Rame der Ebene Jesreel «Judith 1, 4.) ') .Di« Lust Palästina'«, sagt der Talmud, macht weise." (Baba botra 168 b.) •) Jesaia 60, 17. *) Bon der südlichsten nach der nördlichsten Stadt Palästina'»: Richstr K', 1. u. a. 1 Ramie ist mittelalterliche« Ursprung» und liegt 4 Stunden südöstlich von Jaffa. … Dst Einwohner zeigen daselbst da» Grab de» Propheten^ Samuel. ,«„k 1 c. 43, Raumer, Palästina 146). ") Harou^esch-scherif ist der den Richtmuhamedanern unzugängliche Tempelberg. ") Da» Thal «ihon aus der Südweststile Jerusalem», dst »er» muthliehe Oenltchteii de« Bahnhof«». ") Dst fiäen belobte» Erzeugntsst Palästina'».

  4. 1888-01-01 · 9 (1888) · p. Seite 35

    Ihrr vekürsniffe find übrigens äußerst gering. Sie sind »ach Palästina gekommen, weil eine Art. P»pcht ihn» die demnächstige Ankunft des Messt«» angeküadtgt chrtte. Da in Palästina di« Industrie nicht dieselbe ist wie in Jemen, sahen sich die arm» Leute um so bedürftiger, als sie de« Messias nicht mit »oll» Hände« eutgegeu. gegaug» war», ü» wäre ich»« ei. Leichte» gewesen, bei ihr« Ankunft in Palästina zachreiche Unterstütz ,«,» zn erhalt»; an Anerkfttea hat es ihn» nicht gefehlt; aber man forderte von ihn», daß sie dm Glaub» ihrer Bäter obschwör» sollt».

  5. 1889-01-01 · 7 (1889) · p. Seite 28

    Jahrhundert der vorchristlichen Sera die große Maffe der Beoälkerun, im südliche» Judäa von auwritischer, d. i. indogermanischer Abkunft gewesen sein und hat e« unter solche» Umstände» nicht« Auffällige«, wen», wie schon bemerkt, unter den Bewohner» de« heutigen Palästina Personen, die schon durch ihre äußere Erscheinung die indog muanische Abkunft verratheu, zahlreich vertrete« find. … Sayce hält die besagte Bevölkeruug für identisch mit den Libyern de« Alterthuw«, die ebenso wie die Amoriter Palästina'« auf de» egyptische» Denkmäler» mit weißer Haut, blauen Augen uud langgestreckten (dolichokephaleu) Schädeln zur Darstellung gebracht find uud vou den Schriftstellern de« Alterchum» io entsprechender Weise geschildert werde».

  6. 1889-01-01 · 6 (1889) · p. Seite 23

    Ehr.) wie sie in dem Felsentempel von Abu Simbel un« «halt» sind, die Thasu von Kanana (Kanaan) mit blau» Augen, röthlich-blondem Haupthaar,'sowie mit Augen» brauen und Bart von d« nämlichen Farbe zur Darstellung gebracht sind, und daß ein and«« Polk«stamm de« alt» Palästina, nämlich die Amaur, auf den Wandgemälden d« rgtzptisch» Tempel- und Gräberbautea in gleicher Weise dargestellt sind. … Jahrhundert vor dem Beginne unser« Zeitrechnung iu grwiffm Theilm Palästina'« «ine B«völt«ung ansäßiz war, welch« alle Eigenthümlichkeitm d« weißen Rasse aufwir«. Auch ist der soeben erwähnte Schluß, zu dem Osvurne bereits vor einigen Jahren gelangte, ohne damal» in den Kreis» dn Egyptologen und AltnthumSforscher allgemeine Anerkennung zu find», neuer« ding» durch die von dem berett« erwähnt» Fliuder« Petri« aogrstellten Untersuchungen in vollstem Umfange bestätigt worb».

  7. 1890-01-01 · 33 (1890) · p. Seite 129

    I« Talmud ttsm wir oft: »Sie sandten voa dort" (llklv HTTP) d. h. von Palästina. Diese Botschaften ward» offenbar schriftlich auSgerichtet, obschou «Sglich«weise kr Träger d« Botschaft »ft selbst eia Gelehrttaschül« -war, in welchem Falle er. daun seinen Bericht mündlich üderbrachte. … Im Jahre 96V wurde eine schriftliche Anftage in Bezug auf „üajchruth" vom Rhein nach Palästina gemacht und kann dtrjeS als eia-Beweis dienen,' auf »elche Eatfe»nag hi« die jüdischen Se»riakn damals schon correspondirlen., (Schluß folgt.) *) Heute «zistlren zahlretche Ausgaben von »Briefstellern-' in hebrätcher Sprache, «eich« Muster für alle im Leven Vorkommen»».

  8. 1884-01-01 · 43 (1884) · p. Seite 171

    — 171 — zum drittenmal nach Palästina und er erlangte vom Sultan die Erlaubnis ein Stück Land zu kaufen für die 80.000 Dollar, die ihm Herr Juda Turo lestamentarisch für Jerusalem bestimmt hatte. — 1866, als die Pest in Palästina wuthrte. reiste er wieder dahin und legte eine Wasserleitung an, wodurch der Gesundheitszustand vnbeffert wurde. 1873 reiste er zum letzten Male nach Palästina. ateS Staunen erfüllt uns, wenn wir diese Missionen, ore erfüllt, uns vergegenwärtigen.

  9. 1885-01-01 · 31 (1885) · p. Seite 124

    I 7 2 A A D E E E E E J .7 M M 31 0 - 0 0 0 0 P R S 8 u 4 8 3 Nebenstehende Buchstaben sind sozu ordnen, dast die durch Ziffern bezeichncten graben Linien Ziffern ergeben und zwar wie folg«: I—2 Familie aus der Bibel 1—4 grober lsteietzgcbcr 1— 3 Städtchen bei Jerusalem 2— 3 ein See in Palästina 4—2 Eine gewesene Stadt 4— 3 Stadt in Palästina 7—8 Biblisches Land 5— 6 Dheil des PessachsestcS. II. Zweisprachliches Riithsel.

  10. 1885-01-01 · 24 (1885) · p. Seite 96

    S 1, Die Buchstaben sollen nach nebenstehender' Jyifliuso gestellt werden, das; die wagerechte- Neihe 3. einen Buchstaben, 2 einen Sohn Jakobs, S einen Palästina benachbarten Volköstamm.. 4 eine Stadt in Prlästina, 5 einen See Palästina's, »J ein Erzeugnis; der >iälre, 7 einen Buchstaben, die senkrechte?)icil>c a—b eine Stadt in Palästina ergiebt. Auslösung der Kiitljsel in Ur. 32. 1. Elbe. Abel. Ebal. Elba. II. Scdom. Edom. Dom. , ME- Die Slufliiimifl der Preisräthsel folgt m iiiirf)in-r Vir.

  11. 1884-01-01 · 29 (1884) · p. Seite 116

    ." _ Bosnische Muselmanen, die mit dem neuen Regime in ihrem Lande unzufrieden waren, habe« sich seinerzett an den Sultan um Anweisung neuer Heimstätten gewendet und der Sultan hat sie auf Palästina verwiesen. Ja der Tha» erhebt sich jetzt auf dem Wege von Jaffa nach iarmel in der Räb« der Ruinen des alten rsmischen Läsarea eine bosnisch« Anstedlung, die jedoch nach allen Schilderung« nur eine sehr gerinae Ausdchnuna haben mag. … Immerhin mvglich, vag ein solcher Zurug von Lonsiantinopel aus stattflnden wird, aus de« okkumrten Provinzen dürste er schwerlich erfolge«, da thatsächlich von Auswanderungen der Mohantedaner, seit längerer Zeit nichts «ehr berichtet »vtrd. lleber die Ursache«, welche die in Palästina ««gesiedelten Muselmanen zur Emigration bewogen haben, äußer» sie sich dahin, dah sie vordem Herren im eigenen Land« waren unb «ach der Okkupation die Demiithigung unerträglich fanden, auf dem Fuhr voller Gleichheit mit der Rajah behandelt zu verden. _ , In Nr. 43 des Neuen Blattes befindet sich eia meisterhafter Holzschnitt nach dem Oriainalbild von Louis Katzenstein, das im Besitz des Herrn S.

  12. 1884-01-01 · 44 (1884) · p. Seite 175

    — 175 — ISchauplatz seiner Thätigkeit. in Palästina zu setzen, recht Iiilgkmessen und zweckentsprechend; wir befürworten unsererseits Ida» Unternehmen besten» und bringen den wesentlichen Theil |be« Aufruf« im Jnseratentheil. … Herr Commerzienrath I Weyer hat am jüngste» Sabbath zu Ehren de« Hundert» Ifthngen lOO M. für Palästina gespendet. I W M«de»felde, 26. Oktober. Sowohl hier wie in der I Filialgemrinde U«lar wurde der lvo jährige (Geburtstag Sir I Mojes Montefiore« durch Gottesdienst festlich begangen.

  13. 1890-01-01 · 43 (1890) · p. Seite 167

    .- Der Hauptzweck bei diese« Brieftn des Abdi-taba aus Jerusalem «ffteht darin, daß er den König von Egypten wiederholt dringend um militärische Hilft bittet gegen fremde Eroberer, welche Palästina und nameittlich auch oft Landschaft Jerusalem bedrängen. Bezeichnet werden diese fremden Eindringlinge alSEhabiri-Lerste, ein Wort, daß unwillkürlich an den Namen der Hebräer erinnert. — AuS diesen Briefen geht hervor, daß Jerusalem, und zwar bereitunter diesem seinem uns bekanntesten Namen, schon im 15. Jahrhundert v. Ehr. eine hervorragende Stelle unter den Städten Palästina'« einnahm, daß daftlbst unter egypttkcher Oberhoheit Fürsten regierten, dft, wie escheint, ihre Amtsgewalt auf eine besondergöttliche Berufung surückführten, ohne daß Familien» Erbfolge hierbei zu entscheiden gehabt hätte.

  14. 1884-01-01 · 10 (1884) · p. Seite 39

    Rege und warm war er bei Vertretung der jüdischen Interessen, nach innen und außen. «Auf, der sich vor kurzem im Aufträge de» Palästina-Erforschungsverein« »ach Palästina begeben, um Material für eine geologische Karte de» heiligen Landes zu sammeln, ist mit interessante» Ergebnissen seiner Forschungen nach England zurückgekebrt.

  15. 1885-01-01 · 9 (1885) · p. Seite 36

    Aus folgenden 14 Silben find 5 Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchstaben von oben nach unten gelesen den Namen eines jüdischen Festes und deren Endbuchstaben von unten nach oben gelesen eine Person, welche eine Hauptrolle dabei spielt, ergeben: a as ho je me mi unf or pe vu vut se see u Die Worte bedeuten: 1. Einen Berg in Palästina. 2. Einen See in Arnienien. 3. Ein biblisches Buch. 4. Einen König von Juda. 5 Einen Stanrmnamen. IV. Deutsches Aritljmogryph. … Ein deutscher Eigenname (männlich). Ein biblischer Eigenname (weibliche. Eine Stadt tn Palästina. Eine Stadt in Deutschland. V. Deutsch-hebräische Homonyme: a) Bon I. Cornelius in Rotenburg a. ,"y. Hat das „Deutsche" das „Hebräische" gefüllt, Ist gar oft auch schon die Lust gestillt.

  16. 1886-01-01 · 35 (1886) · p. Seite 136

    Der jüdische Lehrsatz, daß Gott ist „der Herr der ganzen Erde" — hatte Palästina nicht zum „Lande des Ewigen", sondern nur zum „Lande Israels" werden lassen, doch jener alte heidnische Gedanke war mächtig genug gewesen, dem reinen Palästina gegenüber die anderen Länder als unreine erscheinen zu lassen.

  17. 1888-01-01 · 19 (1888) · p. Seite 73

    Ebenso gerne nahmen sie ihre Gleichnisse au» der Blunmwelt, welche namentlich im nördliche» Palästina mit seiuem überau» üppigen Pstrnzenreichthume bemerkenswerthe, allgemein beliebte Art darbot. Die weiße, süß duftend« priichlige Lilie vornehmlich, eine Lieb» liagiiblume der Hebräer, verwendm sie reichlich in ihren Schilderaagen und vergessen auch nicht der in Palästina seltener aagebauteu Pflaaze», der Balsamuad Eypernstaude (Hohe Lied 1.12. 4.13). deren H.

  18. 1890-01-01 · 46 (1890) · p. Seite 179

    Afrika heißt im Talmud .der Süden", weil e» südlich von Palästina liegt. Ein Sprichwort im Talmud sagt: „Wer weise werde will, geh« nach dem Süden". Die zum größten Theil in der lüoisch-hellemstischen Schule gebildeten Weisen sind rühmlich bekannt. … E« verdient ferner tauerkt zu werden, daß nur die Israeliten Palästina'« die Einwanderung in den duukle» Eontinent begünstigt», während die Juden Babylon« ihre Waaderüng durch Persien uud Rußland nahmen, von w» au« dieser Wandergeist die Talmudgelehrten in die dunkelst» Gegenden führt«.

  19. 1884-01-01 · 13 (1884) · p. Seite 51

    Roch wartet auch manche Frage über die physischen Berhältnifle Palästina» drr Beantwortung. Ob z. B die Küste daselbst einer säkularen Bewegung unterliege, kann nur durch Unteraung der uralten Hafenplätzc von Gaza und Askalon chieden werden .... … Sprach« ausgerüstet, mit der bisherigen Kunde über Geschichte und Natur Palästina'» gründlich vertraut, in beit einschlägigen archaeologischen und naturwissenschaftlichen Fragen wohl orirntirt, auch mit wissenschaftliche» Jnstruinente» versehen, beginnt unser Forscher seine Reise.

  20. 1890-01-01 · 30 (1890) · p. Seite 117

    Aach Skb Laucha» pflegt, eme Priese nehmend und fich za unsere« Melameb setzach, z» «zähle», alle seine Srzählnag« war« ganz «aber« Art. Er «zählte voa Palästina, ka ßtuin» k« heüig« Tempel«, voa ka Stämme» Bne-Dan und B'ue-Mvscheh, welche znr Zeit k« König« Salmauaffar Palästina verlast« hatte» »ad jetzt irgendwo hiakr uuzu- ^gäuglichen B«g» nab sakltzafteu Flüffeu lebt«; «ud « «zähtu bk« Elle« »tt solch« Dattlichkit und Ausführlichkit, al« stüuk « in anaaterbrocheae« Briefwechsel «tt ka B'«-D«n und B'ue-Moscheh.