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abgegebenen Erklärungen lassen keinen Zweifel darüber, daß Palästina in Zukunft wie bisher nichts sein wird, als eine englisch^ Kolonie. Das unvorsichtige Wort des sonst sehr besonnenen Weizmann, daß Palästina so jüdisch werden müsse, wie England englisch sei, ist von Balfour mit einer gar nicht mißzuoerstehenden Deutlichkeit zurtzckgewicsen worden, und der englische WohlsahrtsMinister Sir Alfred Mond, ebenfalls ein sogenannter Zionist, hat wörtlich gesagt, Palästina werde „eine kostbare Zierde in der englischen Fahne sein, die das gcnrze Weltreich umflattert". … Wir haben es wiederholt ausgesprochen^ daß wir den echten, de« konsequenten Zionisten alles Gute gönne«. Je günstiger sich für sie di« Lage in Palästina gestattet, desto bcher für «ns. denn die Auswanderung jedes undentfch fühlende« Menschen ist für Deutschland eia Gewinn.
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B ) Nach Mitteilung der zionistischen Exekutive sind In Palästina gegenwärtig über 2VÜV jüdisch« Arbeitslos«. Verschiedene industriell« Unternehmungen in Jaffa und Tel Awiw haben die Produktion .vorübergehend eingestellt'. 8. … .Es existieren IS 430 Ml) Jade» tu der Wett und jeder Gedanke, sie all« nach Palästina au bringen, wäre «ehr als schlüerhash er wäre «stU T« «ar kein« Möglichste«. , . i ' . e»' «tuMdischeS nationales Hei« tu Palästina M errichten, es fei «Vm, bah dies in «tue» «uOeareuzte» Sinne gemeint set.
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Als ihr daraufhin von einer andLren Dame, empfohlen wurde, ihren Wohnsitz nach Palästina zu verlegen, entwickelte sich eine Ohrfeigen-Angelegenheit, die mit-der oben erwähnten Bestrafung endigte «Hamburger Fremdenblatt 7. … Die zionistischen Blau Weih-Vereine, die aus der Anköderung unserer Jugend eine Art Sport machen, operieren vielfach damit, dast sie Aussicht auf landwirtschaftliche Tätigkeit in Palästina machen. Die Jüdische R u ndschau veröffentlicht in Nr. 88 vom 4. November >1924 ein „Eingesandt" aus Palästina, in dem es heistt: Die Zahl der in Erez Israel «Palästina) in der Landwirtschaft arbeitenden Blau-Weihen erreicht nämlich heutzutage höchstens dreistig Menschen, die im ganzen Lande verstreut arbeiten.
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Man sagt uns, der,Arssbvu Palistinas sei „eine Hohe, religiöse Pflicht" > > Glaul't ihnen nicht! Mas in Palästina geschieht, da mit Religion nichts zu schass« Zionisten selbst steht der Religion Man sagt unS, das Schn sal P< läsrinaS sei Standes Palästina.
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Berlin Nr. m azr Jahrgang 1922 April -^^^ Der „Jüdische Schulvercin" und die Berliner „Liberalen Nr. 4 Der .Jüdische Schulverein", ein «tue« Aufruf zur Gründung jüdischer wir folgende Sätze entnehmen i »Wenn aus der gegenwärtig lebenden Gene ation nur verhältnismäßig nienige den Weg, nach Palästina finden werden, so gilt es umsomehrdie kommende Generation so z« erziehen, daß sie von vornherein für ihre höchste Lebensaufgal e hält, den Weg nach Palästina zu finden." »Wirkliche jüdische Erziehungsarbeit ist »Wenn heute Berlin durch wertvolle hebräi s° ist die Vorbei ingnng Zentrum zq werden, Sprachschule!
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funden haben möchten, und vondendeutschenZioniste«. insbesondere von ihrer Jugend verlangt er, daß sie von der Fülle ihrer Intelligenz, von der Füll» ihrer Be.geisterungsfähigkeit für große Ziele Palästina speisen und sättigen werden, Vis der Wiederaufbau des Landes der Bäcker gesichert sei. Unsere ganz!« Arbeit, unsere ganze Seele gehöre diese« Lan d e. … Mehr noch: als verbände die jüdische Jugend in Deutschland kei rietet Gemeinsamkeit mit ihren, jüdischen V S^ r n, mit ihren jüdische« Müttern hier zu Hause, als verstände es sich von selbst, daß sie" ihr ganzes Fühlen und Denken, all ihr Tun und Lasse« auf Palästina einzustellen hätten — und wenn sie hier in Deutchland über Leichen gehen müßten. Sie gehen über Leichen, ich weißes, und Herr Dr.
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Polemik gegen das Austreten des R e'g i e r,u n g s r a t s Goslar in unserer Versammlung am 8. 11. 22. der sich zu einem Zdealbild des auserwählten Volkes, das ist der Zukunft noch einmal wie vor 2000 Zähren von Palästina aus der Welt eine neue große Menschheitsidee schenken werde, verflieg. . . . Vorläufig wird der alte Messias von in.osaischen Skribenten wie Kerl immer noch als der gepfählte Ztzig' behandelt.' … Was denken sich die Herren eigentlich dabei? Warten sie bloß, bis es in ,, Palästina genüjend Parlamentsmandate, Ministerialrats- und Pressechef-Posten gibt, um einie Ueberfledlung lohnend zu machen, und regieren sie bloß inzwischen, um sich die Zeit zu vertteiben, das deutsche Volk?
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Emil Lohn, der seiner Zeit wegen zionistischer Schüler Beeinflussung im Religionsunterricht Berlin verlasse» mußte, „Die Klugen und die Edlen". Die „Edlen" find natürlich diejenigen, die für Palästina spenden. „Palästina ist nicht nur eine Geld- und Gebesache, sondern im »edeu- , tungsoollsten Sinne eine Schicksalssache geworden und darum auch eine Sache der Versöhnung zwischen den ' Klugen, die da rechnen, und den Edlen, die dem Geiste dienen."
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. — Jetzt also kommt die Inhaltsübersicht, meint der gutgläubige Leser und liest weiter: „Jüdische Religion ist an Palästina gebunden; sie vertiefen^ heißt den jüdisch-nationalen Einschlag stärken und die Kluft zwischen Deutschen jüdischen und anderen Stammes erweitern. Wer nicht nach Palästina strebt, ist kein Jude in religiösem Sinne. Jüdische Religion außerhalb Palästinas ist ein zum Verwelken verurteilter Zweig."
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Die „immer noch bin lind wieder" erfolgenden Anfragen und wohl begründet, denn auch hier hat der tzcntralverein .wer als solcher in /eicklick markkosen Worten zunächst die Sammlung für Palästina jabgelebm, aber er bat bald,dar auf seinen Mitgliedern als solchen per-! sönlich F r e i h eDt d c r Beteiligung gelassen. Und dieses „diplomatische" Verhalten bat dann auch richtig, wie die klugen Zionisten vorausgesehen habtn,. dazu gesübrt, daß viele Mitglieder* des Vereins nickt dem armen deutschen Vaterlands sondern d"in englischen Pa- »ästina ihr Geld gegeben naben, ja daß Vorstandsmitglieder des Centralvereins den Aufruf für Palästina unterzeichnet baden. ' ' . Glauben die Herren, die sich in dieser Weise zum Deutschtum stellen, daß unsere nichtjüdrschcn'Volksgenossen taub' und blind sind?
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Zin .Hamburger Zvcaelirischen Familienblatt (Nr. 44 von, z. i l.ri) ffnket üch unicr den Buchbesprechungen folgende Noch: Adele Sandler, Palästina-Reisespiel. . . Dat nette Spiel zeichnet sich durch gefällige- Aoußtrc und einen für di« Kleinen äußerst anregenden geistige» Gchalr au-. … Die zionistische Seelenfängerei, di« sich — leider bisher mit allzu gutem Erfolg« bemüht, deulschfühlenden Eltern ikrc Kindrr zu entfremden, und die schließlich doch nur die Kinder selbst in Verwirrung und Enttärrsrbungen stürzt, setzte bi-her erst auf der Schulbank, mit drr Propaganda der Blau-Weiß-Bereine usw. ein. Das »Palästina-Neisespiel" soll offrnbar dazu dienen, bi« Entfremduug-- eirbeik in einem noch früheren, Sttzdium de« Kinte-lcbenwirksam rorzubcrciten.
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Manfred Georg war mit dem Referenten gegen eine Rassenmischung. Dr. Rath a n hielt eine jüdische Rassenaickledlung in Palästina für schwierig, während der Referent' (Goslar) und Ministerialrat Dr. Badt aus der Förderung der jüdischen Palästina-Siedelung nicht nur für da» Judentum, sondern auch für Deutschland und den menschliche« Fortschritt tm - Allgemeinen Vorteile erhofften."
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eM eigenen Glauben dankbar die Treu« halt«, wie nuch der deutschen Nation, der st« durch ihre Herkunst und kuftu, rekle Entwickelung angehört und angehören soll. Palästina und die nationaldeuisch^e Juden.*) Don Maz Naumann. Der Völkerbundsrat hat da» englisch« „Mandat" Palästina bestätigt, wenn auch unter gewissen Vorbehalt bezüglich der heiligen Stätten der Christenheit.
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Lo sehr ich es bcgrütze, wenn ein Volk in der Well eine neue Ltättc gründet, an der Wissenschaft und Forschung ge pflegt werden sollen, so gleichwätzig berühren «nch doch solche Gründvngen i« Auslande, mögen sie in Palästina, in Aegpp-' te«. Indien, China, oder sonstwo errichtet werden. Ich Hab« als Deutscher meine jüdische Konfession ist meine Privat ' 'angelegenbeit zur Zeit ein ganz ansfchlirhliches Interesse am Ausbau meines niedergeworfeuen deutschen Vaterlandes, an dem ich mich unter Hergabe aller meiner schwachen Kräfte zu beteiligen suche, Für neue ausländische Unter: nehmuilgen - und dazu rechne ich zionistisch-palästinensische in ausgesprochenstem Matze habe ich weder Zeit noch Mittel. Ich wünsche als Nalionaldrutscher, dem über die » gewissenlose Verstümmelung seines Vaterlandes das Herz blutet, all denen, die sich zum jüdischnationalen Ltaotc bez kennen/ von ganzem Herzen Erfolg zur Aufrichtung ihrer lang ersehnten nationaljüdisäzen Heimstätte in Palästina! Möchten ne dabei keine Enttäuschung erleben! , Mit vorzüglicher Hochachtung sehr ergebenst i Abschrift dieses. Schreibens hat,unser Mitglied an Professor Löwe gesandt 'mit dem Hinweis, das; für ihn das Gleiche bezüglich der Zeitschrift gelte.
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Noch deutlicher wurde ein indischer Journalist und Professor, der u. a. iolgendes sagte: .Die Juden dürfen sich nunmehr nicht eher zusriedengeben, als bis die jüdische Heimstätte, in Palästina errichtet .ist, von welcher, aus sie die Möglichkeit haben werden, geistig auf Europa einzüwirken. Die 320 Missionen Seelen in Indien . . . . wünschen Ihnen (den versammelten Zionisten)' den besten Erfolg Ihrer Bemühungen. … De» Judentum nütze« »tr na Mische Bestrebungen a> ' schiietzen, dann geben wir . Palästina braucht ans, aber wir brauchen Palästzna. um unserer selbst willen.! Laad«:! Ich bin hergekommen, weil mir der Keren Acheßob lKe» zenssach« ifb ' Ich will Sie inständigst bitten, die Arbeit zu unterstützen. - .Sehen Sie das Trermende Mrück und suchen Sie die Einheit.
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Wir sind durchaus damit einverstanden, dab unsere dortige Ortsgruppe di« »weite Vorführung des zionistischen Palästina-Films durch Einspruch bei dem Leiter der Kino-Gesellschaft verhindert hat. Die Vorführung dieses Werbefilms ist vom deutschen Standpunkte ein Skandal, genau wie jede andere Form der keren- Hajessod-Propaaanda zur Zeit schwerster deutscher Not. … Kein Wunder, dah auch der redaktionelle Teit danach ist. „Palästina". Wir können nicht in jeder Nummer bitte« Blattes ausführliche Berichte über die politischen Verhältnisse Palästinas und Klein-Asiens bringen.
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Lernet von denen, dle deutsch« Wesens«« nie-begreifen werden, die für das Hirngespinst eines jüdischen Palästina Milliarden hingeben. Gebet Ihr für Deutschland» »»ser geliebtes, »ns« einziges B alterland! * Zpendet für das deutsche volksopfer!
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Er begrüßt die Schaffung der von Lugland »erbrochenen »nationalen Heimstätte-, weil er hofft, daß ans dies« Weise der erste Schritt zur Erfüllung seine» Wunschtraum«« getan sei, daß ^Palästina das Zentrum der Weltlusiur" werde» müsse, von dein «ms das Judentum im Sinne des messtauischen Gedanken» die Welt vom Materialismus erlösen könu^. … Die Leiden de« jüdischen Volte« ' iH der Zerstreuung find rhm die Fortsetzung der Leiden Christi undder politisch« Zionismus, dessen rein national«, Läufig ganz irreligiöse Form er ebenso ablehnt, wie de« „Klerikal«»«»«" der Wisrachiste», ist ihm stur ein Mittel gum Zweck, ein Schritt aus dem Wege zur geistigen Auferstehung de« anserwählten Volle» und zu dem Ziel, das er in einem von Palästina über die ganz« Welt ausstrahlcndcn Glauben, in der „Anbetung de» nnerforschltchen Schöpfers in der melsianischcn Nächstenliebe" findet. , Ahes für und nationaldeutsch« Inden hon diesen GedankenaänHen unannehmbar ist bedarf kaum der Erörterung.
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Oktober 1924 nach der sehr zutreffenden Feststellung, datz Palästina auch in Zukunft kein jüdisches Nationalstaat, sondern höchstens ein arabisch-jüdischer „Nationalitätenstaat" sein wird, die Worte: ..alte diese Momente weisen darauf hin, das, auch ein Palästina mit etwaiger jüdischer Mehrheit seinen Platz jn dem System des vorderen Orients suchen msth." , i Warum wir diese Tatsachen erörtern?
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Das engräumige, von England beherrschte, von französischer, arabischer, morgen vielleicht schon von türkischer Eifersucht bedrängte Palästina kann nicht Wohnland für dreizehn Millionen Juden sein. So setzte man an die Stelle des Greifbaren den> Begriff und für den Begriff nach Mephistos Rezept das Wort. … Alle, die um den Verfall des jüdischen Lebens' Klagen, die für deutsche Kinder hebräische Schulen fordern, di« deutsches Geld in das englische Palästina leiten, die von «In«r .Gemeinbürgschaft' aller,Juden faseln, die .zurück zur Religion' rufen und .zurück zum jüdischen Volkstüm' meinen, die ans ^Menschlichkeit' den ostjüdtschen Schiebern und Wucherern die Pforten Deutschlands offenhalten, sie alle sind Alljuden, mögen sie sich dessen bewußt sein oder nicht, mögsn sie selbst sich Deutsch« oder Zionisten nennen.